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Ausstellung

16.01.2009 - 14.03.2009

Galerie Karl Pfefferle, Reichenbachstr. 47-49 / Rgb., 80469 München Germany



Leif Trenkler, Das Gespräch, 2008, Öl auf Holz, 130 x 98 cm

beteiligte Künstler:
Leif Trenkler

Vivarium - Neue Bilder

Wir freuen uns, die neuesten Bilder des Kölner Malers Leif Trenkler (*1960) zeigen zu können. Leif Trenkler zählt zu den ersten Vertretern der „Neuen Figuration“ in Deutschland und hat diese Richtung in der zeitgenössischen Malerei entscheidend geprägt. Zuletzt sah man Arbeiten von ihm in Einzelausstellungen der Kunstvereine Wiesbaden, Augsburg und Bremerhaven sowie in der Ausstellung “Zurück zur Figur“ in der Hypo Kunsthalle, München. In seinen Bildern, die von einer Ästhetik des Zeitgeistes ebenso geprägt sind wie von einer poetisch-phantastischen Entrücktheit, entwirft der Künstler unterschiedlichste Lebensräume, also Raumordnungen, in denen er das Leben selbst erforscht.

„Ein Bild ist der Behälter zur Pflege der Reflexionen, die der Maler über das Leben aussagt. Ein Bungalowhaus steht in Long Island, in dem eine Party stattfindet und von Außen betrachtet wie ein Vivarium aussehend, in dem sich Figuren bewegen, die nach nicht nach zu vollziehenden Regeln agieren. Das Schauspiel findet entweder in der Abend- oder schon Morgendämmerung statt und wird in der Wasserreflexion des Swimmingpools gedoppelt. Es entsteht eine eigenartige Atmosphäre – Wasserspiegelungen als zweite Ebene oder wirkliche Reflexion, so wie auch Bilder es sind.
Wasser als ständig bewegtes Element der zweiten Ebene spielt eine Hauptrolle in den neuen Bildern [...]. Die Bildfläche wird strukturiert durch die einzelnen Malräume, die in perspektivische Abhängigkeiten voneinander geraten. Die Farbräume entwickeln verschiedenartige Sehtiefen und existieren frei von ihrem figurativen Inhalt, bilden eine eigene Geschichte innerhalb der äußeren.
Der Betrachter bekommt eine Information, die innerhalb des Bildraumes liegt (wie z.B. das Gespräch), die er aber selber interpretieren wird .
Figuren werden von einer Atmosphäre umhüllt, die scharf oder fleckig in den nächsten Grenzraum abstrahlt.“ (Leif Trenkler, 2008)