Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Hommage an Horst Faas

Photojournalist und Kriegsfotograf
09.09.2017 - 07.10.2017
Hommage an Horst Faas

Der deutsche Photojournalist und Kriegsphotograph Horst Faas wurde1933 in Berlin geboren und verstarb 2012 in München. Er verfolgte Zeit seines Lebens die Aufgabe, den Menschen weltweit die grausame Realität des Krieges vor Augen zu führen. Seine Aufnahmen des Vietnamkrieges gingen um die Welt.

Im Alter von 19 Jahren wurde Horst Faas im Jahre 1952 Mitglied der Associated Press (AP), für die er
von 1962-1974 aus dem Vietnamkrieg berichtete und insgesamt 50 Jahre tätig war. Zwei Mal erhielt er den Pulitzer-Preis: 1965 für die Berichterstattung aus dem Vietnamkrieg und 1972 für die Photos eines Massakers im Stadion von Dakka, Bangladesch. 1964 und 1997 bekam Faas die Robert Capa Gold Medal. 2005 verlieh man ihm den Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Horst Faas, der im Photojournalismus und der Kriegsphotographie neue Maßstäbe setzte und zahlreiche Schüler hatte, schuf zahlreiche Ikonen dieses Genres.

Die Galerie Stephen Hoffman widmet Horst Faas posthum diese Hommage. Zu Lebzeiten war der Photojournalist ein regelmäßiger Besucher der Galerie. Ein bei vielen Begegnungen mit Stephen Hoffman anvisiertes Ausstellungsprojekt wird hiermit realisiert.

Zur Abbildung: Der amerikanische Soldat trägt den handgeschriebenen Slogan „WAR IS HELL“ auf seinem Helm. Ein Zitat aus einer Rede an der Michigan Military Academy von General U.S. William Tecumseh Sherman vom 19. Juni 1879: „I tell you, War is Hell!
L.W. Chaffin starb 1985 im Alter von 39 Jahren, vermutlich an den Spätfolgen des Chemiewaffeneinsatzes (Agent Orange) in Vietnam.

Horst Faas,
18. Juni 1965, Vietnam:
173rd Airborne Brigade, Larry Wayne Chaffi
– ein 19-jähriger Soldat aus St. Louis – lächelt für die Kamera
60 x 50cm
© The Associated Press
Courtesy: Galerie Stephen Hoffman, München

 

Taking place at

Galerie Stephen Hoffman

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Tel. +49 89 255 40 844 • Fax +49 89 255 40 843
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Di–Fr 11–18 • Sa 11–14
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