Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Galerie Renate Bender

Türkenstraße 11 • 80333 München
Tel. +49 89 30 72 81 07
www.galerie-bender.degaleriebender@gmx.de
Thu+Fri 1-6 pm

 

 

Türkenstraße 11
80333 München

Current exhibitions


Upcoming exhibitions

The Responsive Eye’s First and Second Generation

The Responsive Eye’s First and Second Generation

12.09.2020 - 31.10.2020
Ludwig Wilding
Hans Schork
Jan van Munster
Martin Willing,
Siegfried Kreitner
Julius Stahl
Angelika Huber
Pfeifer & Kreutzer

Der Titel dieser Ausstellung spielt auf die berühmte Ausstellung
„The Responsive Eye“ 1965 im MoMA an, wo erstmals Arbeiten von
Künstlern gezeigt wurden, die sich mit dem Phänomen der optischen
Bewegung, real oder fiktiv, beschäftigten. In den vergangenen Jahren
setzt sich eine „zweite Generation“ mit der Thematik „Bewegung,
Licht, Sound“ auseinander.
Zu den drei unvermeidlichen „Klassikern“ der ersten Generation in
dieser Ausstellung gehört Ludwig Wilding (*1927 | +2010), den man
durchaus als „Urvater“ dieser Kunstrichtung in Deutschland bezeichnen
kann. Aber auch der in München ansässige Hans Schork (*1935)
hatte sich schon früh mit der Kinetik auseinandergesetzt, während
der holländische Künstler Jan van Munster (*1939) „Energie und
Wahrnehmung“ im weitesten Sinne zu seinem Thema machte.

Galerieseite: Jan van Munster, in between, 1972/2017, Pulverbeschichtetes
Aluminium,, blau und schwarz, Magnet, 230 x 20 x 5 cm, 3 Exemplare
Foto: Michiel Vermet

HOME, Slider (Ausschnitt): Julius Stahl, Quader 2020 (Detail), Resonanzobjekt, zweiteilig, Draht, Aluminium,, Sinustöne, Elektronik, MDF, 130 x 300 x 5 cm
Foto: Julius Stahl

HOME, Reihung (Ausschnitt): Pfeifer & Kreutzer, Ground II, 2018, Kinetische Soundskulptur, Spiegel, Acrylglas, MDF,, Arduino, Zugfedern, 49 x 109 x 60,5 cm
Foto: Pfeifer & Kreutzer

 
 

Past exhibitions

Punkt und Linie zur Fläche frei nach Kandinsky

Punkt und Linie zur Fläche frei nach Kandinsky

20.03.2020 - 01.08.2020
Nicholas Bodde
Rosa M Hessling
Maria Lalic ́
Heiner Thiel
Lars Strandh
u.a.

Rosa M Hessling
Numen #III-BLAU-GRÜN I - XII - 2020
Pigment, lacquer on reflective glass
each 30 x 30 cm

 

 
 

Regine Schumann, Bill Thompson

Regine Schumann, Bill Thompson

Fluoridescent

24.01.2020 - 14.03.2020
An exciting juxtaposition of the works by Regine Schumann and Bill Thompson. The works of the two artists live from their formal language, the materiality and the use of color and light.

Regine Schumann
colormirror green double bars violet Toronto - 2019
160 x 80 x 12 cm
Acrylglas, fluoreszierend

Bill Thompson
Scoop.red - 2018
79 x 89 x 13cm
Urethan auf Polyurethan Block

 
 

Papierwelten 3.0

Papierwelten 3.0

08.11.2019 - 18.01.2020
Renate Balda
Hermann Glöckner
Raphael Grotthuss
Wolfgang Hein
Ole Müller
Rakuko Naito
Franz Riedl
Marco Stanke
Peter Weber
Reinhard Wöllmer

Ole Müller
WZ062019, 2019
Gepresste Papiere
26,5 x 19 x 1,5  cm

 
 

Helmut Dirnaichner – Alfonso Fratteggiani Bianchi

Helmut Dirnaichner – Alfonso Fratteggiani Bianchi

Erde, Stein, Pigment

13.09.2019 - 26.10.2019
Helmut Dirnaichner zerstösst, zermahlt und zerreibt Erden, Steine und Mineralien, bis ein Granulat entsteht. Diese Mineralsubstanz wird ohne Bindemittel in Zellulose hineingeschöpft. Sie durchdringt den so entstandenen fragilen Bildkörper und verleiht ihm abwechslungsreiche Oberflächenstrukturen. Denn die Körnchen werfen Schatten, reflektieren Licht, verleihen Tiefe. Verschiedene Farbtöne treten in Korrespondenz zueinander; feine Reliefs entstehen, die Geschichten erzählen von den verwendeten Materialien.

Alfonso Fratteggiani Bianchi reduziert sich in seinem malerischen Schaffen auf den puren Pigmentauftrag. Er reibt das reine Pigment per Hand ohne jegliche Bindemittel in einen Sandstein, die „pietra serena" ein, bis der gewünschte Sättigungsgrad erreicht ist. Der „pudrige" Charakter des reinen Pigments und die damit samtene Oberfläche lassen die Farben völlig ungetrübt erfahren. So intensiv, dass man glaubt, das Pigment streue eigenes Licht ab.
Mit ihrer Vorgehensweise nehmen beide Künstler eine jeweils einzigartige Stellung in der zeitgenössischen, monochromen Kunst ein, was die Ausstellung Erde, Stein, Pigment dem Betrachter eindrucksvoll vor Augen führt.

Galerieseite und HOME, Slider (Ausschnitt):
Helmut Dirnaichner, Installation „Meteore“, 2008-2018
Lapislazuli, Vivianit, Zinnober, Jaspis, Shungit, Kobalt, Gold, Zellulose
280 x ø180cm., Foto: Giudicianni & Biffi, Vimercate

HOME, Reihung (Ausschnitt):
Alfonso Fratteggiani Bianchi, Ohne Titel WVZ 011p”, 2018
Pigment auf Pietra Serena, 32 x 18 cm

 
 

Bim Koehler

Bim Koehler

Das Leben ist schön

11.07.2019 - 10.08.2019
Bim Koehler
Kreis 119.1 – 2019
Pigmente, Acryl auf Kreidegrund, auf Aludibond
Durchmesser 80 cm

 
 

Pfeifer & Kreutzer, Jeremy Thomas

Pfeifer & Kreutzer, Jeremy Thomas

Oscillation in Color and Sound 17.5.–6.7.

18.05.2019 - 06.07.2019
Pfeifer & Kreutzer
Messier 83 - 2019
Kinetische Soundskulptur
Stahl, Flokati-Imitat, Motor, Arduino – Unikat
75 x 75 x 20 cm

8-Bit - 2019
Kinetische Soundskulptur
Eisen, Holz, Acrylglas, Arduino – Edition von 3 + 2 a.p.
36,2 x 18,8 x 11 cm

 
 

wie weiss ist wissen die weisen… 1999/2019

wie weiss ist wissen die weisen… 1999/2019

15.03.2019 - 11.05.2019
Till Augustin
Inge Dick
Helmut Dirnaichner
Alfonso Fratteggiani
Rosa M Hessling
Bim Koehler
Maria Lalić
Matt McClune
Harald Pompl
Robert Sagerman
Regine Schumann
Lars Strandh
Bill Thompson
Peter Weber
Ludwig Wilding

 

 
 

Peter Weber

Peter Weber

Struktur und Faltung

12.01.2019 - 09.03.2019
Die gesamte Bandbreite von Peter Webers mittlerweile 50 Jahre umfassenden Oeuvres wird erstmals in einem zweibändigen
Werkverzeichnis erschlossen und gewürdigt. Großzügig unterstützt durch die Sammlung Maximilian und Agathe Weishaupt wird es anlässlich seines 75. Geburtstages am 12. Januar 2019 in der Galerie vorgestellt:
Peter Weber
Struktur und Faltung + Werkverzeichnis 1968-2018
2 Bände im Schuber, deutsch / englisch
HIRMER Verlag, 2019

Peter Weber,
„7 Quadrate im Faltzustand FG6“ – 2018
Filz gelb gefaltet
58 x 66 cm

 

 
 

Am Anfang war das Wort Am.

Am Anfang war das Wort Am.

Sprache in Wort und Bild, Gruppenausstellung

09.11.2018 - 22.12.2018
Carlo Battisti
Klaus Peter Dencker
Heinz Grappmayr
Angelika Huber
Ado Hamelryck
Lars Koepsel
Josef Linschinger
Timm Ulrichs
Künstlerkooperationen:
Tadaaki Kuwayama + Eugen Gomringer
Peter Weber + Klaus Peter Dencker

 
 

Inge Dick – Jan van Munster

Inge Dick – Jan van Munster

Between Dark and Light

15.09.2018 - 27.10.2018
Images:
Galerieseite und HOME, Slider: Inge Dick, blau, unendlich, 2010/37, 2010 Fujicolor Crystal Archive auf Aluminium, Acrylglas, 120 x 120 cm
HOME, Reihung: Jan van Munster, Edged Circle, 2017, blaues und grünes Glas, Argon, Transformator, Durchmesser 295 cm, Foto: Wolfgang Helm 
 

Bender Schwinn Projekt Drei

Bender Schwinn Projekt Drei

05.07.2018 - 03.08.2018
Raphale Grotthus
Martin Lehmer
Eunji Seo
Marco Stanke

 

 
 

Durchs Feuer gehen – Going through fire

Durchs Feuer gehen – Going through fire

Till Augustin, Renate Balda und Susan York

04.05.2018 - 30.06.2018
 

Regine Schumann, Jus Juchtmans

Regine Schumann, Jus Juchtmans

High Frequencies

09.03.2018 - 28.04.2018
Regine Schumann
colormirror rainbow miami vertikal, 2017
Acrylglas fluoreszierend, 5-tlg., je 60 x 8 x 6 cm, Edition 1/2
Schwarzlichtansicht
 

Ecken und Kanten – Edges and Ridges

Ecken und Kanten – Edges and Ridges

12.01.2018 - 03.03.2018
Till Augustin
Horst Linn
Gert Riel
Heiner Thiel
Jeremy Thomas
Peter Weber
Martin Willing

 
 

Carlos Cruz-Diez & Ludwig Wilding

Carlos Cruz-Diez & Ludwig Wilding

The Phenomenon of Perception

09.09.2017 - 22.12.2017
Die Galerie zeigt Arbeiten des in Paris lebenden Künstlers Carlos Cruz-Diez im Kontext mit dem Werk des 2009 verstorbenen Ludwig Wilding.
In den 1960er Jahren begann eine neue Bewegung in der zeitgenössischen Kunst. Konstruktivismus hatte die Blickachsen verschoben und bereitete den Weg für neue Betrachtungsweisen einer jungen Generation von Künstlern. In Europa wie in Amerika, vor allem Südamerika, begann man die Blickgestaltung zu hinterfragen und optische Phänomene wurden zum interessanten künstlerischen Forschungsfeld. 1965 richtete das MOMA in New York mit The Responsive Eye die erste große Ausstellung zu diesem Thema mit 99 Künstlern aus. Hier begegneten sich zum erstem Mal die Arbeiten von Carlos Cruz-Diez und Ludwig Wilding. Der Venezolaner Cruz-Diez gehörte schon damals zur Gruppe jener internationaler Künstler, die sich speziell optischen und chromatischen Phänomenen widmeten. Ebenso Ludwig Wilding, der in den 1960ern die Scheinbewegungen für sich entdeckte.

In einer Gegenüberstellung wird in der Ausstellung die Entwicklung dieser beiden künstlerischen Positionen aufgezeigt mit Werken aus den 1960er bis 2000er Jahren, im Fall von Cruz-Diez bis hin zu ganz aktuellen Arbeiten.

Galerieseite und Home, Slider:
Carlos Cruz-Diez
Physichromie 300, 1967
Chromographie auf Aluminium
31 x 31 cm
©Atelier Cruz-Diez

Home, Reihung:
Ludwig Wilding
Dreifach-Überlagerung mit Löschung, 1962
Tusche mit Ziehfeder
40,5 x 33,8 x 2,5 cm

 
 

Bender Schwinn PROJEKT ZWEI

Bender Schwinn PROJEKT ZWEI

07.07.2017 - 04.08.2017
Bram Braam
Angelika Huber
Marile Holzner
Anne Pfeifer
Patric Sandri
Bongshull Shin

 
 

FarbeLicht – LichtFarbe.

FarbeLicht – LichtFarbe.

Dem Licht auf der Spur

19.05.2017 - 01.07.2017
Hellmut Bruch
Victoria Coeln
Inge Dick
Rosa M Hessling
Siegfried Kreitner
François Morellet
Jan van Munster
Nadine Poulain
Regine Schumann
Thomas Wunsch

Jan van Munster
ratio, 2003
Rotes und transparentes Glas, Argon, Transformatoren
Foto: Ivo Wenneks
 

Maria Lalić – Bill Thompson

Maria Lalić – Bill Thompson

After Image

10.03.2017 - 13.05.2017
Galerieseite und Home, Reihung:
Bill Thompson
Crest, 2016
Urethan auf Polyurethan Block
85 x 89 x 18 cm

Home, Slider:
Maria Lalić
History Painting Blue, 2016
Öl auf Leinwand
120 x 120 cm

 
 

Matt McClune, Robert Sagerman, Jeremy Thomas

Matt McClune, Robert Sagerman, Jeremy Thomas

sensualminimalphysical

13.01.2017 - 25.02.2017
 

Hellmut Bruch

Hellmut Bruch

Begegnungen

11.11.2016 - 23.12.2016
Hellmut Bruch
Von Unendlich nach Unendlich, 2016
Acrylglas fluoreszierend
21 x 29,6 x 0,3 cm

 

 
 

Ganzheit als Prinzip

Ganzheit als Prinzip

Peter Weber – Martin Willing

09.09.2016 - 29.10.2016
Schwingende Skulpturen und Faltobjekte

Galerieseite und Home, Reihung (detail):
Blick in die Ausstellung Ganzheit als Prinzip. Peter Weber und Martin Willing, Städtische galerie ada Meiningen, 2014
Foto: Martin Willing

Home, Slider (detail): Martin Willing und Peter Weber im Atelier von Martin Willing
Foto: Julian Böing

 

 
 

Kinder, wie die Zeit vergeht!

Kinder, wie die Zeit vergeht!

Zeichnungen und Grafik aus 29 Jahren Galerietätigkeit

08.07.2016 - 06.08.2016
Josef Albers · Max Bill · Rupprecht Geiger · Camille Graeser  · Rosa M Hessling · Manfred Jäger · Rex Lau · Riccardo Licata · Rakuko Naito · Joan Hernández Pijuan · Marco Stanke · Victor Vasarely · Andrea Vizzini · Peter Weber · Susan York · u.v.m.
 

Fifty Shades of Red

Fifty Shades of Red

Gruppenausstellung

13.05.2016 - 02.07.2016
Hellmut Bruch
Inge Dick
Helmut Dirnaichner
Alfonso Fratteggiani Bianchi
Rosa M Hessling
Manfred Jäger (+)
Jus Juchtmans
Bim Koehler
Maria Lalić
Matt McClune
Robert Sagerman
Regine Schumann
Lars Strandh
Jeremy Thomas
Bill Thompson
Peter Weber
 

Ikarus – Der Zweite Versuch

Ikarus – Der Zweite Versuch

Über den richtigen Einsatz von Wachs.

11.03.2016 - 30.04.2016
Edda Jachens
Bim Koehler
Robin Rose
Sybille Neumeyer
Timm Ulrichs
Ursula Neugebauer
Thomas Mükisch

Galerieseite: Ursula Neugebauer, "unter dem Eis", 1991/2016, Wachs, Baumwollfaden, ca. 250 x 125 x 200 cm
Home, Reihung: Bim Koehler, "Plankonvex 47.5/4", (Detail), 2002, Pigmente, Wachs, Paraffin, Harz, auf Kreidegrund auf gewölbten Objektträger, 47,5 x 47 x 3 cm
Home, Slider: Sybille Neumeyer, "song for the last queen", 1/8 (Detail), 2013, Honig, Bienen, Glasröhrchen, Leuchtkästen, 150 x 320 cm
 

Studierende der AdBK München und Nürnberg

Studierende der AdBK München und Nürnberg

03.03.2016 - 06.03.2016
BENDER SCHWINN PROJEKT EINS
Steffen Kern, Michael Mieskes, Anne Pfeifer, Bongschull Shin, Marco Stanke, Neringa Vasiliauskaite

Thu,03/03 - opening 7-9 pm
Fri, 03/04 - 1-9 pm, artisttalk 7 pm
Sat,03/05 -  1-9 pm, Live-Performance: Karl Maria Beneman, 7 pm
Sun,03/06 - finissage 1-4 pm

 
 

Inge Dick

Inge Dick

jahres licht weiss

16.01.2016 - 27.02.2016
Inge Dick zum 75. Geburtstag.
Vier Filme und eine Auswahl von Stills

Inge Dick
"winter licht weiss"– 2015/27 – 2015
4.1.2015 – 14:55:32-19:59:59
Fujicolor Crystal Archive auf Aluminium, Acrylglas 1/3
120 x 120 cm

 
 

Joan Hernández Pijuan – Jerry Zeniuk

Joan Hernández Pijuan – Jerry Zeniuk

Fundamental Painting

11.09.2015 - 19.12.2015
Joan Hernández Pijuan
Arbre blanc, 2003
Öl auf Leinwand
146 x 126 cm
 
 

Works on & with Paper

Works on & with Paper

10.07.2015 - 14.08.2015
Helmut Dirnaichner
John Fraser
Edda Jachens
Manfred Jäger
Matt McClune
Ole Müller
Rakuko Naito
Jocelyne Santos
Bill Thompson
Reinhard Wöllmer
 

Black & White II

Black & White II

07.05.2015 - 02.07.2015
Douglas Allsop
Inge Dick,
Jus Juchtmans
Marcello Morandini
Nadine Poulain
Robert Sagerman
Klaus J. Schoen
Ludwig Wilding
Susan York
 

Kunst_Stoff

Kunst_Stoff

20.03.2015 - 30.04.2015
Hellmut Bruch
Herbert Hamak
Harald Pompl
Regine Schumann
Bill Thompson
Peter Weber
 

Mostly Monochrome

Mostly Monochrome

22.01.2015 - 14.03.2015
Alfonso Fratteggiani Bianchi, Alexis Harding, Rosa M Hessling, Manfred Jäger, Jus Juchtmans, Bim Koehler, Matt McClune, Robert Sagerman und Lars Strandh
 
 

Heavy Metal?

Heavy Metal?

14.11.2014 - 17.01.2015
Till Augustin
Ewerdt Hilgemann
Siegfried Kreitner
Maria Lalić
Horst Linn
Ben Muthofer
Heiner Thiel
Jeremy Thomas
Peter Weber
Martin Willing
 

Regine Schumann

Regine Schumann

look into it

12.09.2014 - 08.11.2014
Regine Schumann
"colormirror rainbow köln", 2014
Acrylglas, fluoreszierend, 160 x 150 x 20 cm
Foto: Philipp Niederlag, farbanalyse Köln

(homepage and slider detail)

 
 

Bim Koehler, Jeremy Thomas

Bim Koehler, Jeremy Thomas

Highly Sensuos

22.05.2014 - 19.07.2014
Abbildung (Ausstellungsseite):
Jeremy Thomas
Mini Tractor Red - 2012
Geschmiedeter Stahl,
pulverbeschichtet
85,7 x 95,3 x 58,4 cm

Abbildung (Startseite und Slider):
Bim Koehler
KE-130. 14 - 2013
Pigmente, Glanzfirnis/Kleidergrund/Holzkörper, Stahleinfassung
130 x 105 x 5 cm
 

Inge Dick

sommer licht weiss. Neue Film- und Fotoarbeiten

12.04.2014 - 10.05.2014
Die Ausstellung findet in den neuen Räumen in der Türkenstr. 11 statt.

Inge Dick wurde 1941 in Wien geboren. Sie lebt und arbeitet in Innerschwand am Mondsee, Österreich.

Mit ihren Fotoprojekten - sei es nun mit den großen Polaroid-Kameras oder mit ihrem Lichtfilm-Projekt "zinnober" aus der Ausstellung "Lichtzeiten" im Oberösterreichischen Landesmuseum (Linz, Frühjahr 2008) - gehört Inge Dick zu den ausgefallenen Positionen in der zeitgenössischen experimentellen Fotografie.
Ihre Filmprojekte "herbst licht weiss" (2012) und "sommer licht weiss" (2013), realisiert an drei bzw. vier Tagen, dokumentieren die Licht- und Farbveränderungen einer weißen Fläche, die über mehrere Stunden hinweg durchgehend gefilmt wurde. Die aus beiden Filmen entstandenen Stills werden ebenso wie der Film "sommer licht weiss" in der Galerie Renate Bender gezeigt.
Zum Filmprojekt "sommer licht weiss" ist ein Katalog mit einem Textbeitrag von Dr. Gerda Ridler erschienen, der am Samstag vorgestellt wird. Besucher erhalten den Katalog am Tag der Katalogpräsentation kostenlos.
 

Bill Thompson – Robert Sagerman

Bill Thompson – Robert Sagerman

Object Painting – Painting Object

20.03.2014 - 03.05.2014
Abbildungen:
links:
Bill Thompson, Brow, 2013
Urethan auf Polyurethan-Block, 62x76x20 cm

Startseite
Robert Sagerman, 3,393, 2013
Öl auf Leinwand, 30x30 cm

Robert Sagerman Ph.D. wurde 1966 in Bayside, NY, USA geboren. Er arbeitet in Jersey City, NY, USA.
Der amerikanische Maler verwirklicht mit seinen „Farbkörpern“ einen neuen Ansatz in der „monochromen“ Malerei. Erst bei genauerem Betrachten erkennt man die Farbtupfer aus purer, eigenständig angerührter Ölfarbe als eine Schichtung von tausenden von „marks“, die minutiös auf die Leinwand mit einem Spachtelmesser aufgetragen werden. So entsteht, Schichtung für Schichtung, ein mehr oder minder vielfarbiges Farbfeld auf der Oberfläche der Leinwand, das den Betrachter dazu einlädt, den Blick in dessen Tiefe zu versenken. Sagerman dokumentiert seine Arbeit vom ersten Schritt des Anmischens der Farben bis hin zum einzelnen Auftrag der Öltupfer.
In seinen jüngsten Arbeiten erweitert er sein Farbspektrum bis hin zu subtilen Farbverläufen oder komplett monochrom eingesetzten Farben

Bill Thompson wurde 1957 in Ipswich, MA, USA geboren. Er lebt und arbeitet in Boston, MA, USA.
Ausgangsmaterial der Wandobjekte Bill Thompsons sind massive Polyurethan-Blöcke. Aus diesem Kunststoff, welcher auch in der Industrie vielfältige Verwendung findet, schafft der Bostoner Künstler mit bildhauerischen Mitteln selbstreferentielle Formen. Im Schleifprozess entstehen amorphe, teils organisch anmutende Arbeiten, welche anschließend mit zahlreichen Schichten hochglänzenden Lacks überzogen werden.
In seinen jüngsten Arbeiten wird die früher sanft geschwungenen Vorderseite durch einen scharfen Grat durch die Mitte akzentuiert. Erstmalig sind auch Eck-Objekte entstanden, welche eine neue Verortung der Skulptur im Raum erlauben (siehe „Crop“, 2013).
 

Rosa H. Hessling – Alexis Harding

Rosa H. Hessling – Alexis Harding

Colour Move!

23.01.2014 - 01.03.2014
Abbildungen:

Startseite und Slider (Ausschnitt):
Alexis Harding
Burial at Sea, 2009
Öl, Lack auf MDF, 62x62 cm

links:
Rosa M Hessling
MOLORI XV, 2013
Pigment, Lack auf Spiegel, Ø 15 cm

"Colour: Move!": eine spannende Gegenüberstellung der Arbeiten von Rosa M Hessling und Alexis Harding.
Die (Wahl-) Kölnerin Rosa M Hessling zählt schon lange zu den Künstlern der Galerie Renate Bender, sie beschäftigt sich mit dem Phänomen der Wahrnehmung von Farbe unter dem Einfluss von Licht und der Sicht-Position des Betrachters. Bei den Arbeiten des Londoner Malers Alexis Harding, welche erstmalig in München präsentiert werden, gerät hingegen die Farbe selbst in Bewegung: durch Gravitation, farb-chemische Reaktionen, aber auch durch den Eingriff des Künstlers selbst.

Rosa M Hessling wurde 1954 in Zell/Mosel geboren. Sie lebt und arbeitet in Köln.
Seit geraumer Zeit beschäftigt sich die Künstlerin mit dem Phänomen der Wahrnehmung von Farbe unter dem Einfluss von Licht und der Sicht-Position des Betrachters. Durch den Einsatz spezieller Pigmente in Verbindung mit Lacken gelingt es ihr farbintensive Malflächen zu erzeugen, die sich jedwedem Erfahrungswert verweigern. Vor diesen Bildern ist keine Statik angesagt, sondern Bewegung. Der Betrachter erfährt diese Metamorphosen der Bilder nur, wenn er sich auf die subtilen, meist metallisch schimmernden Oberflächen einlässt. Dann plötzlich bemerkt er die Farbveränderungen bis hin zum gänzlichen Wandel der Grundfarbe des Bildes von Rot zu Grün, von Weiß zu Schwarz usw.

Alexis Harding wurde 1973 in London, England geboren, wo er lebt und arbeitet.
Unter Verwendung exzentrischer Hilfsmittel wird haushaltsgebräuchliche Lackfarbe über eine monochrome Ölmalerei gegossen. Während des langen Trocknungsprozesses, der Monate dauern kann, verändert sich die Oberfläche und wird zusätzlich noch manipuliert. Es wirken Gravitation, extreme Kräfte und farbchemische Reaktionen, aber auch der Eingriff des Künstlers selbst bei dem Bestreben die Arbeiten aufzureißen, ja zu brechen, um so die Möglichkeiten abstrakter Malerei wiederzubeleben.
 

Till Augustin – Alfred Haberpointner

Till Augustin – Alfred Haberpointner

Cuts. Skulpturen und Wandobjekte

08.11.2013 - 18.01.2014
Abbildung:
Alfred Haberpointner
W-UIDA – 2013
Fichtenholz, Beize
170 x 123 cm

Vom 7. November 2013 bis zum 18. Januar 2014 widmet sich die neue Ausstellung in der Galerie Renate Bender mit Arbeiten von Till Augustin und Alfred Haberpointner der Skulptur und dem Wandobjekt. Der Titel der Ausstellung - "Cuts" - ist programmatisch für die Arbeitsweise der beiden Bildhauer. Till Augustin bearbeitet u.a. massive Glasblöcke mit bildhauerischen Mitteln. Alfred Haberpointner hingegen verwendet zentimeterdicke Holzplatten für seine gehackten Tafelbilder. In der Gegenüberstellung beider Positionen spiegelt sich die Vielfalt einer zeitgenössischen Bildhauerei wider, die trotz klassischem Umgang mit dem Material - Hacken, Sägen, Schleifen – zu ganz unterschiedlicher Formensprache gelangt.


Till Augustin wurde 1951 nahe Starnberg in Bayern geboren. Er lebt und arbeitet in Nürnberg.
Till Augustin fertigt aus dicken Glasplatten Verbundglasblöcke in unterschiedlichsten Größen. Diese massiven Glasblöcke bearbeitet er nicht nur mit Schleifgeräten, Hammer und Meißel, sondern vor allem auch mit dem Pressluftmeißel. Die Addition der durchsichtigen Scheiben und der Lichteinfall suggerieren den anziehenden Grünton tropischer Gewässer. Bei anderen Werkreihen wiederum werden in weiteren Bearbeitungsschritten Stahlstaub und Eisenoxyde in die Oberfläche eingelagert, so dass der Betrachter eine schwere, massige Stahlarbeit assoziiert, die dann letztendlich durch „Ein- und Durchblicke“ ihre Zerbrechlichkeit offenbart.
In seinem jüngst wieder aufgenommenen Werkzyklus "Der Gordische Knoten" schafft er neue Stahlseil-Plastiken von imposanter Konzentration.

Alfred Haberpointner wurde 1966 in Salzburg, Österreich geboren. Er lebt und arbeitet in Leonding, Österreich.

Holz ist für Alfred Haberpointner ein zentrales Gestaltungsmaterial. Er zerhackt, schneidet, brennt Spuren in seine Oberfläche hinein, fächert sie auf oder sägt Spalten, färbt die fertige Arbeit mit Beize. Neben den bekannten Bodenplastiken und seinem Werkzyklus „Köpfe“ setzt er vor allem in jüngster Zeit vorwiegend massive Holzplatten ein, die er ebenso gestalterisch behandelt. Es entstehen Tafelbilder, die Fläche öffnet sich, um das Spiel des Lichts und der Farbe zuzulassen. Inhaltliche Assoziationen bleiben dem Betrachter überlassen.
 

Lapislazuli & Purpur. How Color Came to Us

Lapislazuli & Purpur. How Color Came to Us

12.09.2013 - 26.10.2013
Dr. Kremer zeigt Farbe in der Galerie Renate Bender im Diskurs
mit fünf zeitgenössischen Künstlern:
Alfonso Fratteggiani Bianchi
Bim Koehler
Maria Lalić
Matt McClune
Jerry Zeniuk

Lapislazuli und Purpur sind nur zwei der bekanntesten – und wertvollsten – Pigmente, welche neben anderen historischen und modernen Pigmenten von der Kremer Pigmente GmbH & Co. KG hergestellt werden. Wir zeigen zum Saisonstart Open Art in Zusammenarbeit mit Kremer Pigmente wie und woraus Farbe entsteht und welch vielfältige Verwendung das Pigment heute in der internationalen zeitgenössischen Kunst findet.
Maria Lalić erforscht in ihrem konzeptuellen Werkzyklus „History Paintings“ seine Herkunft und Historie. Bim Koehler benutzt es zur Herstellung völlig individueller Farben für jede einzelne Bahn seiner „Streifenbilder“. Alfonso Fratteggiani Bianchi reibt das Pigment pur in den Sandstein; Jerry Zeniuk benutzt es vorwiegend für seine zarten Aquarellfarben oder mischt es mit Öl für seine Leinwandbilder; Matt McClune hingegen verwendet Acrylbindemittel und trägt die Farbe dann in transparenten Schichten auf eloxiertes Aluminium oder auch andere Träger wie Kunststofffolien auf.

Vorführungen der Verarbeitung von Pigment zur Farbe mit Herrn Dr. Kremer oder Matt McClune:
Samstag, 14.9.: 12 Uhr, 14.15 Uhr und 16 Uhr
Sonntag, 15.9.: 12 Uhr und 14.15 Uhr
 

Nick Terry und Matt McClune

Nick Terry und Matt McClune

Die Transparenz der Farbe

05.07.2013 - 03.08.2013
Die Transparenz der Farbe ist diesen beiden amerikanischen Künstlern ein besonderes Anliegen.
Den "watercolors" von Nick Terry, die in ihrer intensiven Farbstrahlkraft weit über die üblichen Vorstellungen einer Aquarellarbeit hinausgehen, werden neue Arbeiten von Matt McClune gegenüber gestellt: hauchdünne Farbschichtungen auf überlagertem Transparentpapier oder Kunststofffolie, die zum Teil sogar völlig frei von einem Träger gehängt werden.

Abbildungen:
Galerieseite:
Matt McClune
Hung Painting (Yellow, Blue) - 2013
Kremer Pigmente und Acrylfarbe auf transparenten Kunststofffolien, Clips
ca. 90 x 70 cm

Startseite:
Nick Terry
Untitled - 12/2012
Aquarellfarbe auf Papier, 75,4 x 49,3 cm
 

Douglas Allsop und Peter Weber

Douglas Allsop und Peter Weber

Black and White

11.05.2013 - 29.06.2013
Unter dem Titel „Black & White“ werden den perfekten, hochglänzend schwarzen Wandarbeiten von Douglas Allsop weiße Faltungen von Peter Weber gegenübergestellt. Geometrie und klare Ordnungssysteme sind die Basis beider Positionen. Die weißen Faltungen aus Filz und Papier mit ihrer starken stofflichen Präsenz bilden den Gegenpart zu den reflektierenden, den Raum aufgreifenden Arbeiten von Douglas Allsop.

Douglas Allsop, geboren 1943 in London, lebt und arbeitet in London
Minimal und Concept Art – beide Richtungen verweisen auf das Werk von Douglas Allsop. Einfachheit und Ordnung, unpersönlich und doch emotional, Schwarz und Weiß, reflektierte Farbe und Abwesenheit einer persönlichen Handschrift sind seine schöpferischen Voraussetzungen. Ebenso der Raum und die Menschen, die sich darin bewegen und vor den hochglänzenden Arbeiten Teil derselben werden.
Allsops spiegelnde schwarze Oberflächen setzen sich klar vor dem weißen Hintergrund ab und eröffnen durch Reflexion ihrer Umgebung Ein- und Ausblicke in scheinbar neue Räume. Variabel und lebendig werden seine Bildobjekte, die er aus industriellen Materialien wie etwa Acrylglas fertigt, durch die Bewegung des Betrachters, welcher so selbst zum wichtigen Bestandteil der Arbeiten wird. Durch ihre Raumbezüglichkeit und -wirkung weisen die strengen geometrischen Grundformen, Rasterstrukturen und Ordnungssysteme über ihre Materialität hinaus auf die subjektive Natur des Sehens hin. Ambivalent und an den Grenzen der Medien angesiedelt, entziehen sich die Arbeiten Douglas Allsops der Zuschreibung zu einer bestimmten Kategorie.

Peter Weber wurde 1944 in Kollmar/Elbe geboren, er lebt und arbeitet bei München.
Die Op Art, der imaginäre Raum, bestimmen Peter Webers frühe Jahre als Maler, aber schon bald fasziniert ihn das Phänomen der Faltung an sich und die mathematische Vielfalt dieser Technik. Mitte der 1970er Jahre entstehen die ersten Faltarbeiten, welche dann seit Anfang der 1990er Jahre vollends seine künstlerische Arbeit bestimmen. Auf Faltungen aus Papier und Leinwand folgen bald auch ungewöhnliche Materialien wie Kunststoffe oder gar Stahl.
Peter Webers Arbeiten tragen - mal streng, mal spielerisch - in sich immer eine Herausforderung an das kombinatorische Denken des Betrachters, sind sie doch aus nur einem Stück gefertigt und kommen ohne einen einzigen Schnitt durch die Fläche aus.
Seit 2001 ist der “power-volle” Filz zum dominierenden Werkstoff geworden, ein organisches Material voller Widerstand und Schwere. Die Bändigung der Filzbahn in die von ihm vorgegebene geometrische Konstruktion führt hier zu Arbeiten von skulpturaler Ausdrucksstärke.
In der Ausstellung bilden die weißen Faltungen aus Filz und Papier mit ihrer starken sfofflichen Präsenz den Gegenpart zu den reflektierenden, den Raum aufgreifenden Arbeiten von Douglas Allsop.

Abbildungen
Startseite, Reihung (Ausschnitt) und Galerieseite oben:
Peter Weber
Quadrat+Rechteck FW6 - 2013
Filz weiß gefaltet
Format 55 x 55 cm

Startseite, Slider:
Douglas Allsop
Reflective Editor, 4 Diptychs 2011 - 12
Cast acrylic Sheet, hardened steel pin, polyester tube
Edition of 3*
each 75 x 30 x 0,3 cm
 

Inge Dick und Hellmut Bruch

Inge Dick und Hellmut Bruch

„Wie sehe ich das Licht?“ - „How do I see the light?“

14.03.2013 - 04.05.2013
Startseite, Slider (Ausschnitt) und Galerieseite:
Inge Dick
herbst licht weiß, 2012/19
90 x 147,5 cm - 16:20:45 - 08:25:00

Startseite, Reihung (Ausschnitt):
Hellmut Bruch
„hexagonale progression“, 2010
Farbloses Acrylgas, 123 x 29 x 24,5 cm 

Inge Dick, geboren 1941 in Wien, lebt und arbeitet in Loibichl am Mondsee, Oberösterreich.
Mit ihren Fotoprojekten – sei es nun mit den großen Polaroid-Kameras oder mit ihren Filmprojekten „zinnober“ (2007) und „blau, unendlich“ (2010) gehört Inge Dick zu den ausgefallenen Positionen in der zeitgenössischen, experimentellen Fotografie und Filmarbeit.
Ihr jüngstes Projekt „herbst licht weiß“, realisiert an drei Tagen (28.8., 24.9., 25.9.2012), dokumentiert die Licht- und Farbveränderungen einer weißen Fläche, die über insgesamt ca. 55 Stunden gefilmt wurde. Die aus dem Film entstandenen Stills werden erstmals im Frühjahr 2013 in der Galerie Renate Bender gezeigt.

Hellmut Bruch, geboren 1936 in Hall/Tirol, lebt und arbeitet in Hall/Tirol.
Seit den frühen künstlerischen Anfängen beschäftigt sich Hellmut Bruch mit der „Offenen Form“, die er im Besonderen mit der Fibonacci-Folge darstellt. Seine hauptsächlichen Werkstoffe - Edelstahl und Acrylglas - entziehen sich durch das Licht ihrer unmittelbaren Präsenz. Durch ihren schimmernden Glanz oder zarte Durchsichtigkeit lassen die Plastiken das Licht zum Hauptmentor ihres Seins werden.
„Mit dem Einfachsten Wesentliches ausdrücken“ gehört zum Kanon des künstlerischen Schaffens von Hellmut Bruch.
 

Papierwelten II

Papierwelten II

World of Paper II

10.01.2013 - 02.03.2013
John Fraser
Composition with Burgundy Vertical
2001, 33 x 33 x 5 cm

Das Thema Papier als Werkstoff gehört seit vielen Jahren zum Programmspektrum der Galerie und die erste Ausstellung im neuen Jahr widmet sich dieser Thematik. Neben den Galerie-eigenen Künstlern werden mit Jo Enzweiler und Oskar Holweck zwei weitere anerkannte Positionen der
Auseinandersetzung mit Papier inkludiert:

Jo Enzweiler - D
John Fraser - USA
Oskar Holweck (+) - D
Ole Müller- D
Rakuko Naito - JP/USA
Reinhard Wöllmer - D
 

Regine Schumann und Alberto Frei

Regine Schumann und Alberto Frei

im fluss

08.11.2012 - 22.12.2012
Regine Schumann
swings, 2012, Acrylglas fluoreszierend
170 x 118 x 10 cm, Foto: e.weible, köln

 
 

Faltwelten It’s all in the fold

Faltwelten It’s all in the fold

Hermann Glöckner, Ewerdt Hilgemann, Horst Linn, Ben Muthofer, Jeremy Thomas, Timm Ulrichs, Peter Weber

14.09.2012 - 25.10.2012
Peter Weber
Streifendurchdringung II FOR6
2012, 94 x 94 cm

Zwischenzeitlich ist es zur Tradition in der Galerie Renate Bender geworden, anlässlich der OPEN ART MÜNCHEN thematische Ausstellungen zu konzipieren.

In diesem Jahr wird sich die Ausstellung mit dem komplexen Thema der Faltung in der Bildenden Kunst auseinandersetzen und die Galeristin Renate Bender hat Peter Weber gebeten, dies in einer Ausstellung zu dokumentieren.

Peter Weber beschäftigt sich im Rahmen seiner eigenen künstlerischen Tätigkeit seit mehr als 20 Jahren mit der Faltung und hat zur diesjährigen Ausstellung "Faltwelten" Künstlerkollegen zur Teilnahme eingeladen. Hierbei richtet sich das Augenmerk auf Künstler, die sich in ihrem künstlerischen Schaffensprozess entweder ausschließlich oder im Rahmen eines spezifischen Werkzyklus mit der Faltung auseinandergesetzt haben oder hatten. Bedingt durch die Größe der Galerieräume konnten sieben künstlerische Positionen berücksichtigt werden:

Hermann Glöckner, Dresden (+) - D
Ewerdt Hilgemann, Amsterdam - NL
Horst Linn, Dortmund - D
Ben Muthofer, Ingolstadt - D
Jeremy Thomas, Santa Fe (NM) - USA
Timm Ulrichs, Hannover - D
Peter Weber, München - D

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Textbeiträgen folgender Autoren:

Gerda Ridler, Freie Kuratorin und Autorin, München
Dr. Tobias Hoffmann, Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt
Markus Zehenbauer, Freier Autor, München
 

Susan York – Alfonso Fratteggiani-Bianchi

Susan York – Alfonso Fratteggiani-Bianchi

„Pure“

28.06.2012 - 04.08.2012
Liebe Freunde der Galerie,

es freut mich, Sie zu unserer dritten Ausstellung im Rahmen der neuen Ausstellungsreihe in die Galerie einladen zu dürfen. Mit Susan York und Alfonso Fratteggiani Bianchi treten zwei Künstler in den Dialog, die beim Umgang mit den verwendeten Materialien zur Erstellung ihrer Werke einen absolut minimalistischen Ansatz vertreten. Die daraus resultierenden monochromen Arbeiten wirken in ihrer puristischen und ästhetischen Qualität.

Vernissage am Donnerstag, 28. Juni 2012 von 19 bis 21 Uhr
Einführung: Gerda Ridler
Matinée am Samstag, 30. Juni 2012, 11 bis 15 Uhr
Zu beiden Positionen erscheint ein Katalog, den wir Ihnen gerne zukommen lassen.

Alfonso Fratteggiani Bianchi wurde 1952 in Pieve Caina, in der Provinz Perugia, Italien geboren.
Er lebt und arbeitet auch heute noch in der Provinz Perugia.
Der italienische Maler entdeckte für sich in seinem Arbeitsprozess, dass pures, reines Pigment mit der Hand eingerieben in den typischen Sandstein der Region „Pietra Serena“, von diesem bis zu einem gewissen Sättigungsgrad absorbiert wird. Ohne Binde- oder Fixierungsmittel scheint das reine Pigment auf dem Stein zu schweben und verleiht den Arbeiten eine geradezu samtene Oberfläche. Diese absolut reine, unverfremdete Umgehensweise mit der Farbe, lässt die Farbe in ihrer pursten Form, dem Pigment, Farbe sein.
Susan York wurde 1951 in Newport, Rhode Island, USA geboren.
Sie lebt und arbeitet in Santa Fe, New Mexico, USA.
Susan Yorks Arbeiten leben in der Tradition des amerikanischen Minimal und genießen dennoch ihre absolute Eigenheit. Die schimmernden, silbrig-schwarzen, immer leicht asymmetrischen Kuben entstehen aus feinstem Graphitstaub. Die Künstlerin presst diesen in feuerfeste Formen und brennt diese bei hoher Temperatur im Brennofen. So entstehen kompakte Kuben unterschiedlichster Ausmaße. Die Rohlinge erfahren dann erst ihre eigentliche Gestaltung, indem sie ihre endgültige Form erhalten und dann in einem aufwendigen Polierprozess geglättet werden. Schwebend an der Wand verraten sie nichts von ihrem massiven, gewichtigen Inhalt sondern schimmern realitätsfern, das Licht einfangend und zur Kontemplation einladend.
 

Jus Juchtmans und Bill Thompson

Jus Juchtmans und Bill Thompson

„vis-à-vis

10.05.2012 - 23.06.2012
Jus Juchtmans - Bill Thompson

Jus Juchtmans wurde 1952 in Morstel geboren, er lebt und arbeitet in Antwerpen, Belgien.

Jus Juchtmans Gemälde treten dem Betrachter als farbige Flächen entgegen, die, vor allem dann, wenn sie aus größerer Distanz wahrgenommen werden, wie Fenster wirken, die den Blick in einen anderen Raum freigeben. Dieser Eindruck ergibt sich aus zwei eigentümlichen Eigenschaften der Bilder: einerseits aufgrund ihrer hoch glänzenden Oberflächen, die den Raum, in dem sich die Bilder befinden, wie in einer Milchglasscheibe reflektieren, und andererseits ihrer differenzierten farbigen Beschaffenheit wegen, die zumindest Assoziationen an bestimmte Formen, die wiederum auf Gegenständliches zu verweisen scheinen, ermöglicht. Bei einer Betrachtung aus näherer Distanz verschiebt sich dieser Eindruck in spezifischer Weise. Denn in dem Maße, wie das Gemälde nun vor allem den es Betrachtenden reflektiert, erscheint dieses reflektierte Bild gewissermaßen in den Bildraum hineingezogen und tritt hier, vielfach gebrochen, als ein Motiv auf, wird also Teil des Bildes, solange es betrachtet wird. Dabei erfährt der Betrachter sein reflektiertes Bild als ein Phänomen, das gleichermaßen durch ihn selbst wie durch die Malerei konstituiert ist: als ein virtuelles Bild in einem farbigen Lichtraum, den das Gemälde zwischen seiner Oberfläche und dem Bildgrund aufzuspannen scheint.
Prof. Dr. Michael Fehr

Bill Thompson wurde 1957 in Ipswich, USA geboren, er lebt und arbeitet in Boston, USA.

Die Arbeit von Thompson, ursprünglich ein minimalistischer Maler, ist im Laufe des letzten Jahrzehnts in zunehmendem Maße dreidimensional geworden. Heute ist sie fest im Bereich des Skulpturalen verankert. Der Künstler sieht seine Arbeit als eine ständige Suche nach den elementarsten und plastischsten Formen, die als Vehikel für seine malerische Leidenschaft für Farbe dienen können. Während der Prozess, der zu diesen glänzenden und sinnlichen Objekten führt, komplex und zeitaufwändig ist, möchte Thompson, dass die Resultate so erscheinen, als seien sie mühelos und auf natürliche Weise geschaffen worden.

„Angezogen von der Einfachheit und der ihr innewohnenden Schönheit, suche ich permanent nach noch präziseren Wegen, eine Form zu artikulieren. Die Tatsache, dass ich eine Form "artikulieren" möchte, bedeutet, dass ein perfekter Kreis oder ein symmetrisches Oval nicht ausreichen. Es muss ein bestimmendes und daher einzigartiges Merkmal geben; dabei muss das Resultat subtil sein und keine Assoziationen wecken. Meine Hand will diesen Kreis malen, aber mein Kopf beschwört mich, den Kreis auszuschmücken, ja ihm eine weitere Dimension zu geben. Die Lösung scheint immer irgendwo zwischen diesen beiden Impulsen zu liegen.“
Bill Thompson
 

Ludwig Wilding

Ludwig Wilding

„Nichts ist wie es scheint – Ein Seherlebnis“

15.03.2012 - 28.04.2012
Ludwig Wilding, Single Z 22 – 1970, Objekt mit diagonaler Scheinbewegung, 100 x 100 x 10 cm

Ludwig Wilding wurde 1927 in Grünstadt (Pfalz) geboren und verstarb 2010 in Buchholz in der Nordheide.
„visuelle kunst findet primär über den kanal des auges statt“ – dies ist ein Schlüsselsatz aus einem Text Ludwig Wildings aus dem Jahre 1975. Er, der von sich sagte, er mache keine Op-Art, fordert uns heraus, über diesen Begriff zu reflektieren, denn zweifelsohne ist jede kreative Leistung, die mit dem Auge rezipiert wird eine „optische“ Kunst. Er benutzte gerne den Begriff „irritative kunst“, er wollte die Grenzen visueller Wahrnehmung erkunden. Seine Arbeiten hinterfragen die Perzeptionsgewohnheiten des Betrachters und die Interaktion von Auge und Gehirn. Wichtig war für ihn auch die Interaktion des Betrachters, denn nur durch dessen Position im Raum oder dessen Bewegungen verwandelt sich schlussendlich das meist flache Objekt zu einem dreidimensionalen Seherlebnis.
Ludwig Wilding zählt zu den führenden Persönlichkeiten dieser Kunstrichtung, als deren Bezeichnung sich der Begriff „Op-Art“ dennoch international festgeschrieben hat.
Neben beeindruckenden großformatigen Originalwerken, wie im Flyer abgebildet, zeigen wir auch eine Auswahl von multiplen Auflage-Objekten in mittleren und kleinen Formaten.