Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Verein für Originalradierung e.V.

Ludwigstr. 7 / im Innenhof (Souterrain) • 80539 M
+49 89 28 08 84
www.radierverein.de
kontakt@radierverein.de
Wed –Fri 3 pm – 7 pm • first Sat in month 11 am–2 pm • bank holidays closed

Ludwigstr. 7
80539 M

Current exhibitions


Upcoming exhibitions

Michael Runschke

Michael Runschke

alles bleibt anders

11.09.2020 - 02.10.2020
Michael Runschke
Was machen Wörter für ein Geräusch?
2017, Dispersion auf Kaltnadel
29,7 x 21 cm, Auflage 5

 

 

 
 

Past exhibitions

ststs

Arbeiten 2016–2019

06.12.2019 - 24.01.2020
Closed: december 21–january 7
 

Fingerzeig/ Jahresgaben

Mitglieder stellen aus

11.10.2019 - 21.10.2019
 

 
 

Moritz Götze

Moritz Götze

Papierrauschen

13.09.2019 - 04.10.2019
Moritz Götze
Schwarz, Rot, Gold, 2015
Serigrafie
80 x 60 cm

 
 

Freie Druckgrafik der HfG Offenbach

05.07.2019 - 26.07.2019
 

Kristine Oßwald

Kristine Oßwald

let it come down. Grafische Arbeiten 1987 bis 2016

07.06.2019 - 29.06.2019
Zu Gast in den Räumen des Vereins für Original-Radierung e.V.

 
 

Anna Pfanzelt, Zeichnungen und Skulptur / Charlotte Giacobbi, Malerei

Zu Gast in den Räumen des Vereins für Original- Radierung e.V

08.05.2019 - 24.05.2019
opening times:
Tue, Wed, Fri 3–7 pm
Thu 3–9 pm
Sat 11 am–2 pm
and by appointment: fon 01578 7498407 / mail: raab.ulm-raab@t-online.de

 

 

 
 

Ekkeland Goetze und Richard Vogl

Siebdrucke und Radierungen

22.03.2019 - 12.04.2019
 

Münchener Secession Zu Gast

Münchener Secession Zu Gast

Inge Regnat-Ulner – Alfred Regnat

15.02.2019 - 08.03.2019
„ Paar - Begegnung “

Abbildung HOME, Reihung
Inge Regnat-Ulner
„Würfel-Giter Rot“, 34x34 cm

Abbildung Galerieseite:
Alfred Regnat
„Twinringe“ Diabas und Messing, 34x7 cm

 
 

Bernd Zimmer

Bernd Zimmer

06.12.2018 - 18.01.2019
Bernd Zimmer
Flucht IV, 2016
Holzschnitt, Unikat
190 x 360 cm

 
 

OUTLINES  Skulpturale Positionen in der Zeichnung

OUTLINES  Skulpturale Positionen in der Zeichnung

Dina Renninger Galerie zu Gast

09.11.2018 - 30.11.2018
Christian Hartard
Hendrik Lörper
Matthias Männer
Ivo Rick
Monika Supé
Max Weisthoff
Sandra Zech

 

 

 
 

Stefan Moses – Franz Hitzler

Stefan Moses – Franz Hitzler

Blickkontakt

07.09.2018 - 28.09.2018
Stefan Moses
Masken, Franz Hitzler 1998
Foto: Stefan Moses

 
 

Doris Hadersdorfer, Michael Böhmer und Christian Wichmann

Doris Hadersdorfer, Michael Böhmer und Christian Wichmann

auf der Pirsch

08.07.2018 - 29.07.2018
Münchner Secession e.V. zu Gast in den Räumen des Vereins für Original-Radierung München.
 

Bettina van Haaren

Bettina van Haaren

Steineschneiden – Hochdrucke und Zeichnungen

27.04.2018 - 18.05.2018
Bettina van Haaren
Messe mit Adlern (Toledo), 2017
Zeichnung
42 x 59,4 cm

 
 

Christian Frosch / Aron Herdrich

Einfach Easy

23.03.2018 - 13.04.2018
 

Walter Urbach

Walter Urbach

Radierungen

12.12.2017 - 26.01.2018
Exhibition:
December 12, 2017 - december 15, 2017 and january 9, 2018. - january 26, 2018
 

kokoro

kokoro

Daniel Man , Jenny Forster

10.11.2017 - 01.12.2017
Kuratiert von Dina Renninger und Petra Hetzler.
Dina Renninger Galerie zu Gast im Verein für Original-Radierung München.

 
 

Drei Dimensionen der Ebene

Drei Dimensionen der Ebene

Förderausstellung 2017 der VBK

03.11.2017 - 19.11.2017
 
Dorina Csiszár, Radmila Ćurčić, Stefan Pautz

Hinter der Ausstellung „Drei Dimensionen der Ebene“ stehen die Künstler Dorina Csiszár, Radmila Ćurčić und Stefan Pautze, deren Fokus auf Spielarten der Graphik, Malerei und Videokunst liegt. In der Ausstellung im Kunstpavillon prallen konträre Herangehensweisen aufeinander, geeint vom Misstrauen gegen einfache Wahrheiten und 'alternative Fakten' und angetrieben von der Überzeugung, dass sich die Suche nach komplexen Antworten lohnt.

Radmila Ćurčić bezieht ihre Malerei mit der Farbe Rot auf die Natur. Sie symbolisiert das Glück, sie stärkt unsere Willenskraft und sorgt für positive Schwingungen mit stetigem Wandel und Entstehen. Der Künstlerin geht es dabei aber nicht um das Darstellen derselben, sondern vielmehr um das Nachvollziehen der ablaufenden Prozesse, die eben nicht vollständig determiniert sind. Sie werden auch durch spontane Ereignisse und durch den Zufall bestimmt. Dies bildet die Künstlerin nach, in dem sie ihre Bilder organisch Farbschicht um Farbschicht wachsen lässt.

Für Stefan Pautze ist kein Kontrast interessanter und beunruhigender, als der zwischen der Schönheit, die einem Wesen oder Objekt zu eigen ist, und der Drohung, die gleichzeitig davon ausgehen kann. Die Formen und Strukturen seiner Grafiken sind klar und dabei gleichzeitig beunruhigend, fremd und mit einem sehr ausgeprägtem Eigenleben. Dies gilt insbesondere für die neuen, streng geometrischen Grafiken und Video-Arbeiten.

Kurator der Ausstellung des VBK in Ver.di Bayern ist Serio Digitalino.
 

Jahresgaben und Sondereditionen 2017

Jahresgaben und Sondereditionen 2017

06.10.2017 - 27.10.2017
Jahresgaben:
Bettina van Haaren, Ernst Skrička, Horst Thürheimer

Sondereditionen:
Matias Becker, Anke Doberauer, Pablo Flaizman, Jette Flügge, Sarah Huber, Johann Nussbächer, Marco Stanke
 

Hermann Nitsch und Vroni Schwegler

Hermann Nitsch und Vroni Schwegler

Lithografien und Kaltnadelradierungen

09.09.2017 - 29.09.2017
Hermann Nitsch entwickelte ab Mitte der 60er Jahre die Idee des Orgien Mysterien Theaters und erstellte die ersten Zeichnungsskizzen für eine unterirdische Theaterarchitektur. Die Auseinandersetzung mit diesem außergewöhnlichen Architekturansatz wurde dann zum zentralen Motiv seiner Druckgrafiken. In Zusammenarbeit mit dem Verleger Fred Jahn entstanden in den 80er Jahren in München in der Druckerei Imhof großformatige Mappenwerke zu dieser Thematik. Der Verein für Originalradierung München e.V. zeigt in seinen Räumlichkeiten eine Auswahl farbiger Druckgraphiken aus den Mappenwerken wie auch selten zu sehende Zustandsdrucke.
Dem gegenüber stehen in Schwarz- und Grautönen gehaltene Kaltnadelradierungen von Vroni Schwegler, in denen sich die Künstlerin mit der Thematik Leben und Vergehen auseinandersetzt; sie zeichnet tote Tiere. Aber sie skizziert nicht bloße Hüllen, sondern schafft in ihren Kompositionen einen Raum, der nicht wirklich greifbar, scheinbar entrückt zurück auf die Dichte des Lebens verweist.

Hermann Nitsch
o.T., 1984-87
aus der Mappe 1, Die Architektur des Orgien Mysterien Theaters
Lithographie
106 x 75 cm (Papiergröße)

 
 

Echo und Rapport

Echo und Rapport

14.07.2017 - 28.07.2017
Studierende der Akademie der Bildenden Künste München zeigen Druckgrafik

Camill von Egloffstein
Alberto Finelli und Evyenia Gennadiou,
Marion Fleischer
Florian Huth
Mark Killian
Michael Pfitzner
Lina Zylla

Tue – Fri 3 – 6.30 pm

 
 

Eva Blanché, Anke Doberauer, Hanne Kroll, Brigitte Stenzel, Lydia Thomas

Eva Blanché, Anke Doberauer, Hanne Kroll, Brigitte Stenzel, Lydia Thomas

Zu Gast im Radierverein

07.07.2017 - 09.07.2017
Wie spät ist es im Paradies? Malerei
Fri + Sat: 11 am – 9 pm  | Sun 11 am – 6 pm

 

 
 

Münchener Secession zeigt „Alles außer Landschaft“

Mitglieder-Ausstellung zum Jubiläum 125 Jahre

09.06.2017 - 30.06.2017
 

Cuba – un mundo mejor es possible

Cuba – un mundo mejor es possible

Dina Renninger Galerie zu Gast

05.05.2017 - 01.06.2017
Marc Avrel
Kilian Blees
René Francisco
Katherine Newbegin
Anton Petz
Victor Piverno

The exhibition is curated by Dina Renninger and Dr. Barbara Schnabel.

 

 
 

Gregor Hiltner / Uwe Bremer

Gregor Hiltner / Uwe Bremer

Druckgraphische Arbeiten

17.03.2017 - 07.04.2017
 

A barbarian, a title & a miracle

A barbarian, a title & a miracle

09.03.2017 - 12.03.2017
Attai Chen
Mielle Harvey
Barbara Schrobenhauser
Carina Shoshtary

Opened
thu 3-8 pm /  fri 11 am - 6 pm /  sat/sun 11 am -5 pm

 

 

 
 

125 Jahre Verein für Original-Radierung –

125 Jahre Verein für Original-Radierung –

unterwegs

09.12.2016 - 20.01.2017
 

 
 

Olav Christopher Jenssen

Olav Christopher Jenssen

07.10.2016 - 28.10.2016
Olav Christopher Jenssen
The Lack of Memory Print (Ausschnitt)
Radierung
Berlin 1992
63,5 x 75 cm
 

Jahresgaben und Sondereditionen 2016

Jahresgaben und Sondereditionen 2016

09.09.2016 - 30.09.2016
Jahresgaben: Daniela Erni, Helga Jahnke, Gesa Puell
Sondereditionen: Eva Blanché, Ingrid Floss (Abb.), Menno Fahl, Friedemann Grieshaber (Abb.), Franz Kochseder, Erich Steininger, Sabina Stucky.

Galerieseite:
Friedemann Grieshaber
für Golda II, 2015
Eisenguß
15,5 x 7 x 3,5 cm

Home, Slider und Reihung:
Ingrid Floss
o.T., 2014
Lithographie
63 x 48 cm
 

Münchner Secession zu Gast im Radierverein

mit Klaus Dieckhoff

05.08.2016 - 31.08.2016
Arbeiten auf Papier
 

Im Reich der Zeichnung

Im Reich der Zeichnung

08.07.2016 - 29.07.2016
7 Positionen von Studierenden der Akademie der Bildenden Künste München.
Valentina Eppich
Christian Knierer
Simon Mertl
Anne Seiler
Esther Weinhold
Max Weisthoff

Curators: Gesa Puell and Dina Renninger
 

Jerry Zeniuk

Jerry Zeniuk

Druckgrafik

10.06.2016 - 01.07.2016
 

Münchener Secession e. V. zu Gast in den Räumen des VfOR

Maimix

11.05.2016 - 03.06.2016
Ludwig Arnold, Silvia Götz, Theresia Hefele, Thomas Bindl, Horst Sauerbruch, Elke Zauner, Doris Hadersdorfer, Andreas Legath, Gerlinde Zantis + Michael Dohle, Doris Hahlweg, Max Wagner, Reiner Zimnik, Alto Hien, Gabriele Streile, Walter Tafelmeier, Raimund Reiter, Christiane Pott-Schlager, Christoph Drexler, Peter Zeiler, Dorothea Reese-Heim, Caro Kreusch, Michael Runschke, Karl Schleinkofer, Inge regnat-Ulner, Michael von Cube, Christian Wichmann, Debora Kim, Michael Waitz, Simon Dittrich,
Hedwig Katzenberger, KingKongKunstkabinett

May  26 closed.
 

Hoch und Tief im Druck –

Hoch und Tief im Druck –

Bayern und Böhmen

15.04.2016 - 04.05.2016
Jan Vicar, Vojtech Kovarik – Anton Kirchmair, Raimund Reiter
 

Michael Kalmbach – Christoph Meckel

Michael Kalmbach – Christoph Meckel

Zwei Gaukler auf einmal – Radierungen

19.02.2016 - 11.03.2016
Abbildung
Kalmbach "Wanderung" (Ausschnitt)
Meckel "Gaukler" (Mittelbild Triptychon)
 

Thema und Variationen

Thema und Variationen

Holzschnitte und Radierungen

15.01.2016 - 05.02.2016
Verena Appel
Monika Falke
Stefanie Hofer
Heehyun Jeong
 

Wolfgang Werkmeister

Wolfgang Werkmeister

30 Beispiele aus 50 Jahren

26.11.2015 - 18.12.2015
Wolfgang Werkmeister
Darß XIII
Radierung
38,5 x 58 cm
 

Präsentation der Jahresgaben

Präsentation der Jahresgaben

und Sondereditionen 2015

15.10.2015 - 13.11.2015
Jahresgaben:
Christoph Hessel
Christoph Lammers
Thomas Sebening

special editions:
Ludwig Arnold, Monika Falke, Martina Geist,
Thomas Gosebruch, Margrit Hefft-Michel, Michael Kalmbach,
Alexander Johannes Kraut, Georg Lebzelter, Ingrid Ledent,
Volker Lehnert, Kuno Lindenmann, Herbert Nauderer, Johann Nußbächer,
Martin Schmidl, Michael Schoenholtz, Vroni Schwegler, Alix Stadtbäumer,
Walter Tafelmaier, Dan Weldon, Uli Zwerenz

Abbildungen:
Galerieseite:Christoph Lammers
Klang der Mitte, 2015
Lithografie, 2 Farben, 36 x 36 cm

Reihung: Christoph von Hassel
Der Heilige Aperol in der Landschaft mit der großen Nuss
2012-15, Farbradierung von 4 Platten, 10 x 19,8 cm
 

Alfonso Hüppi

Alfonso Hüppi

drunter und drüber

11.09.2015 - 02.10.2015
Alfonso Hüppi
West-östlicher Diwan, 2014
Offsetlitho auf Halbkarton
70 x 48 cm

 
 

Der Mistkäfer ist in den Augen seiner Mutter eine Schönheit

10.07.2015 - 31.07.2015
StudentInnen der Hochschule Mainz und der AdBK München zeigen druckgrafische Arbeiten
 

Julia Beer / Katharina Ulke

Julia Beer / Katharina Ulke

was bleibt

12.06.2015 - 03.07.2015
 

Walter Tafelmaier

Walter Tafelmaier

Zeichnungen

19.05.2015 - 05.06.2015
Die Münchener Secession zu Gast in den Räumen des Radiervereins.

Walter Tafelmaier
Tarnkappe
 

Karl-Heinz Hauser / Christoph Lammers

Karl-Heinz Hauser / Christoph Lammers

Farbe und Tetra – Licht und Stein

17.04.2015 - 08.05.2015
Holzschnitt, Tetratütendruck, Monotypie, Lithographie

 
 

Olaf Probst

Olaf Probst

it's an old histo/ery

30.01.2015 - 27.02.2015
Frühe Radierungen und neue Siebdrucke
 

Joachim Palm

Joachim Palm

Radierungen und Plastiken

21.11.2014 - 12.12.2014
 

Präsentation der Jahresgaben und Sondereditionen 2014

Präsentation der Jahresgaben und Sondereditionen 2014

10.10.2014 - 07.11.2014
Gallerypage
Heiner Blumenthal
o.T. , 2014
Kaltnadelradierung
38 x 28 cm

Reihung (Detail)
Christof Rehm
Landschaft, 2014
Lithografie, BFK Rives
50 x 65 cm

Slider (Detail)
Clemens Büntig
Pforte, 2014
Radierung, Aussprengverfahren, Aquatinta, Direktätzung auf Kupfer
20 x 15 cm

Artists Jahresgaben: Heiner Blumenthal, Clemens Büntig, Christof Rehm
Artists Sondereditionen: Manuela Beck, Rolf Bier, KP Brehmer, Wolfgang Buchta, Juan Collantes, Susanne Hanus, Karl-Heinz Hauser, Christoph Hessel, Markus Lörwald, Matthias Mansen, Gabriela Morschett, Raimund Reiter, Michael Runschke, Genua Scharmberg, Peter Sorge, Almut Wöhrle-Ruß

(28.10.–31.10. closed)
 

Between Sculpture and Print

Between Sculpture and Print

19. Künstler zeigen Skulpturen und Druckgrafik

12.09.2014 - 02.10.2014
Abbildung:
Eva Schöffel
Haus Drei, 2014
Karton, 25 x 14 x 5 cm

Abbildung auf der Startseite (Ausschnitt):
Veronika Veit
Aufpassen, 2014, Acryl, Gipsguss, Wäscheleine
20 x 14 x 13 cm

Abbildung im Slider (Ausschnitt):
Christof Rehm: Wald, 2014
Lithografie, 50 x 65 cm

Seit 120 Jahren fördert der Verein für Originalradierung e.V. zeitgenössische Druckgrafik und zeigt in seinen Galerieräumen aktuelle Tendenzen der klassischen Drucktechniken und weitere Formen der Auflagenkunst, wie Fotografie, Videos und dreidimensionale Arbeiten.
Zur Open Art zeigt die Galerie in diesem Jahr die Ausstellung „Between Sculpture and Print“.
Es werden Druckgrafik, Skulpturen und Objekte präsentiert von:
Michele Bernardi, Michael von Brentano, Christian Frosch, Michael Golf, Klaus Hack, Alexandra Hendrikoff, Arnold Holzknecht, Helga Jahnke, Kingkong Kunstkabinett, Gesa Puell, Joachim Palm, Christof Rehm, Bernd Rummert, Martin Schneider, Michael Schoenholtz, Eva Schöffel, Sabine Straub, Wolfgang Temme, Veronika Veit
 

Ludwig Arnold

Ludwig Arnold

Kabinett - Linolschnitte

04.07.2014 - 18.07.2014
 

If you believe that print is dead you are dead

If you believe that print is dead you are dead

Studierende der Hochschule für bildende Kunst Braunschweig

04.07.2014 - 25.07.2014
Seit 2007 ist es zur Tradition geworden, dass im Sommer Studierende unterschiedlicher Hochschulen im Radierverein ausstellen (2007 Studierende der Münchner Akademie und der Hochschule für bildende Künste Braunschweig, 2011 und 2012 erneut Münchner im Zusammenhang der Jahresausstellung der Akademie, 2013 Studierende der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart).
In diesem Jahr sind erneut und ausschließlich Studierende der Hochschule für bildende Künste Braunschweig zu Gast. Während viele Kunsthochschulen in den letzten Jahrzehnten ihre Werkstätten immer mehr abgebaut haben, sind sie in Braunschweig ein Herzstück des praktischen Studiums. Sie können von allen Studierenden der Hochschule benutzt werden. Das sind in Braunschweig neben den freien Künstlern und Lehramtsstudenten ungewöhnlicherweise auch Designer, Medien- und Kunstwissenschaftler. In den letzten Jahren ist dies immer intensiver der Fall, weshalb der programmatische Titel der Ausstellung nicht als Pfeifen im Walde zu verstehen ist, sondern eher auf eine Renaissance der druckgraphischen Verfahren deutet.
Die Werkstattleiter Michael Botor (Siebdruck), Rudolf Danninger (Lithographie) und Jochen Köhn (Radierung) sind dabei die Ansprechpartner der Studierenden, die nicht nur in die Techniken einführen, sondern auch Experimente ermöglichen. In der Ausstellung ist die ganze Bandbreite der Druckgraphik – unterschiedliche Arten der Radierungen, Siebdruck, Lithographie und Hochdruck – vertreten.
 

Zu Gast im Verein für Original-Radierung: Der Secessions-Künstler Albert Krottenthaler

Bildwerke und Skulpturen

06.06.2014 - 27.06.2014
 

Thomas Bechinger

Spiel über Bande

14.03.2014 - 04.04.2014
Thomas Bechinger, Professor für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, ist als Maler gegenstandsloser Bilder bekannt. Von dieser radikalen Befragung des Materials in fast monochromen Farbflächen fällt einem erst einmal kein Weg zur Graphik ein. Aber seit 2006 arbeitet Bechinger immer wieder intensiv mit der Druckgraphik und widerlegt den Gedanken, dass das Schwarz der Drucke mit der Farbe der Malerei nicht mithalten könnte. Zuerst entstanden Aquatintaradierungen, bei denen die Pinselspuren des Malers noch die Hauptrolle spielten. Aber schon bald traten auch die Kaltnadeltechnik und die Lust am Experimentieren hinzu. Inzwischen gibt es ein umfangreiches druckgraphisches Werk, auch mit Lithographien, Siebdrucken und Drucken auf Stoff, so dass man Thomas Bechinger inzwischen als Maler und Graphiker charakterisieren muss. Der Künstler zeigte seine Graphiken bislang nur in wenigen Beispielen. Die ganze Bandbreite seiner druckgraphischen Arbeit stellt er nun im Radierverein erstmals vor. Bei der Ausstellungseröffnung bietet sich die Gelegenheit, mit dem Künstler zu diskutieren, ob nicht in den letzten Jahren nun umgekehrt seine Malerei von der Druckgraphik Anregungen bekommen hat.
 

Clemens Büntig

Wildes Material

07.02.2014 - 28.02.2014
während der Ausstellung geöffnet jeweils Di - Fr 15–18.30 Uhr

Salbei, Holunder oder Ringelblumen – Clemens Büntig nimmt „wildes Material“ zum Ausgangspunkt seiner Radierungen. Und er lotet die Verfahren dieser wie auch anderer Drucktechniken in ihren unterschiedlichsten Facetten aus.

„Ich baue dem Zufall ein Nest und lade ihn ein. Es geht mir weder um eine bestimmte, einmalige Rispe, noch um eine botanische Darstellung der Gewächse. Vielmehr verstehe ich die Pflanze als Idee eines schöpferischen Geistes, der einmal in dieser und ein andermal in jener Form materialisiert. Ein ungeheuer beeindruckender künstlerischer Akt, der mich inspiriert und mir Lust macht, diese Idee zu studieren und beobachtete Gesetzmäßigkeiten in Formen und Zeichen umzusetzen. Ebenso tragen Materialien, wie Papier, Kupfer, Säure und Farbe Gesetzmäßigkeiten in sich, die sich in der Reaktion aufeinander zeigen. Aus diesen ‚Gesetzen’ inszeniere ich Unfälle. Als Profidrucker weiß ich, was technisch falsch ist: Die Kupferplatten schlecht entfetten oder den Abdecklack zu sehr verdünnen und die Platte stundenlang in der Säure baden lassen; Der Lack wird brüchig und die Säure ätzt an unvorhergesehenen Stellen, doch immer in Beziehung zu den Zeichen die ich auf die Platte gebracht habe. Was dabei entsteht, trägt den gleichen schöpferischen Geist in sich wie die Pflanze, die mich zu einer Arbeit inspiriert. Wie eine Pflanze in Beziehung zu ihrer Umgebung wächst, entstehen meine Arbeiten in Beziehung zum inszenierten Zufall.“
Naturbeobachtung, Wetter und Stimmung, das Spiel von Licht und Schatten, aber auch Fragmente der Erinnerung entscheiden den Umgang mit Farbe, Material und künstlerischen Ausdrucksmitteln. Clemens Büntig interpretiert wilde, organische Formen, wie sie nur im experimentellen Umgang mit der Radierung entstehen können.
Clemens Büntig *1968 in San Francisco/USA, lebt in Mooseurach
 

Heiner Blumenthal

dry point. Neue Kaltnadelradierungen

22.11.2013 - 13.12.2013
Sabine Müller schrieb im Kunstforum International über die Radierungen des Kölner Künstlers Heiner Blumenthal (*1956): „Seine Arbeiten sind auf das Wenigste reduziert, was für eine Radierung nötig ist, Kaltnadel und Farbe auf weißem Bütten. Es geht also um die Linie, die das quadratische Blattformat durchmisst, elastisch ausschwingend, eckig, zögerlich, dann wieder gelassen zur Ruhe kommt. In diesen knappen Notierungen liegt eine buchstäblich zum Greifen nahe Spannung, eine Intensität, die kaum auszuhalten ist.“
Heiner Blumenthal verfolgt in Zeichnung, Malerei und Druckgraphik Strategien von Zufall, Kontrolle und Abwarten, die auf Grund der unterschiedlichen technischen Gegebenheiten zu parallelen, aber in ihrer Wirkung wiederum sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen. In München zeigte er seine Werke u. a. in der Artothek und 2004 im Radierverein. Jetzt sind im Radierverein neue Kaltnadelradierungen und Gemälde zu sehen, so dass in der Konfrontation der Techniken deren Besonderheit und Blumenthals Verfahren aktuell zu erleben sind.
 

Präsentation Jahresgaben und Sondereditionen 2013

11.10.2013 - 08.11.2013
29.10.–1.11. geschlossen

Präsentation der Jahresgaben und Sondereditionen 2013 und Büchermarkt (Kunstkataloge und -bücher)

Jahresgaben: Wolfgang Ellenrieder, Joachim Palm, Vroni Schwegler

Sondereditionen:
Falko Behrendt, Michael von Brentano, Elisabeth Eberle, Klaus Eberlein,Wolfgang Gerner, Raphael Grotthuss, Jochem Harteveld, Gabriele Haselmayer, Klaus Hilgendag, Bogdan Hoffmann, Rudolf Huber-Wilkoff, Alfonso Hüppi, King Kong Kunstkabinett, Horst Kirstein, Christoph Lammers, Maria Maier, Luminita Mihailicenco, Stefanie Neumann, Susanne Pittroff, Olaf Probst, Margret Sander, Nicolai Sarafov, Malte Sartorius, Michael Schoenholtz, Wolfgang Turba, Stefan Wehmeier, Wolfgang Werkmeister, Ieva Jakusunoka, Sri Maryato, Christian Scholz, Oskar Zaumseil

Während bislang die Jahresgaben und Sondereditionen immer neben einer Einzelausstellung gezeigt wurden, waren in diesem Jahr Mitglieder des Vereins eingeladen sich an den Sondereditionen zu beteiligen. Dies erlaubt eine eigene umfangreiche Ausstellung, zu der die seit Jahren übliche Broschüre – ebenfalls in erweitertem Umfang – bereits erschienen ist. Selbstverständlich können die Sonderedition auch von Nichtmitgliedern – dann zu den marktüblichen Preisen – erworben werden.
 

Ulrike Kolb / Eva Schöffel

Ulrike Kolb / Eva Schöffel

Word And Site

13.09.2013 - 04.10.2013
Abbildung:
Ulrike Kolb
o.T. (Landschaften)
2006, C-Print, 20 x 30 cm
 

Über die Erdung – Druckgraphische Arbeiten

Über die Erdung – Druckgraphische Arbeiten

Volker Lehnert und Studierende der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

05.07.2013 - 26.07.2013
Volker Lehnert stellt ein Gespräch mit den Studenten, das im Katalog abgedruckt ist, unter das Motto von Asger Jorn, der seine Druckgraphik einmal als „Erdung“ seiner Kunst bezeichnete. Auch die jungen Künstlerinnen und Künstler sehen in der Verlangsamung der Arbeit in den technischen Verfahren des Drucks eine besondere Möglichkeit zum Kern ihrer Ideen zu gelangen. Alle Techniken sind in der Ausstellung vertreten von Radierung und Kaltnadelradierung, über Linol- und Holzschnitt, Serigraphie und Digitaldruck bis hin zu experimentellen Verfahren.

Beteiligt sind: Nina Joanna Bergold (*1980), Karin Brosa (*1978), Mail Dakowicz (*1976), Sarah Huber (*1987), Ilona Kohut (*1978), Annakatrin Liebig (*1989), Johanna Markert (*1989), Claudia Merk (*1982), Frédéric Mertz (*1984), Nadine Norell (*1985), Zita Ritter (*1988), Sarah Schell (*1983), Vincent Schmid (*1981), Lisa Steinbauer (*1983), Michael Stolz (*1983), Claudia Storch (*1978).

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Original-Linolschnitt von Sarah Huber als Umschlag
 

Salü

Salü

Sammlung Matthieu, Zürich

07.06.2013 - 28.06.2013
Lithografien von Horst Antes, Bruno Bruni, Adam Lude Döring, Hans Jörg Glattfelder, Günter Grass, Werner Hartmann, Gottfried Helnwein, Gernot Kissel, Wolfgang Lösche, Barbara Nessim, Jean Michel Neukom, Carlo Pizzichini, Paul Wunderlich, Rolf Ziegler

Der Stempel „Matthieu Litho Switzerland“ ist eine Qualitätsgarantie. Die „Graphische Kunstwerkstätte Emil Matthieu“ in Zürich war jahrzehntelang eine der führenden Lithopressen in Europa, deren Qualitätsstandards konkrete wie auch gegenständlich arbeitende Künstler anzog. So konnte Matthieu mit den unterschiedlichsten namhaften Künstlern seiner Zeit zusammenarbeiten: Lithographien von Horst Antes, Bruno Bruni, Adam Lude Döring, Hans Jörg Glattfelder, Günter Grass, Werner Hartmann, Gottfried Helnwein, Gernot Kissel, Wolfgang Lösche, Barbara Nessim, Jean Michel Neukom, Carlo Pizzichini, Paul Wunderlich, Rolf Ziegler.
Die Ausstellung zeigt eine (verkäufliche) Auswahl aus dem Nachlass des Ateliers, Sie bietet Überraschendes und dürfte nicht zuletzt für den Liebhaber und Sammler der Lithographie von Interesse sein.
 

Druckgraphik

Die Münchener Secession zu Gast im Radierverein

08.05.2013 - 31.05.2013
Mit Arbeiten von
Ludwig Arnold, Thomas Bindl, Simon Dittrich, Christoph Drexler, Jörg Haberland,
Alto Hien, Klaus Hilgendag, Philipp Mager, Hartmut Pfeuffer, Gesa Puell, Inge Regnat-Ulner, Michael Runschke, Horst Sauerbruch, Walter Tafelmaier, Jan Thomas, Max Wagner, Christian Wichmann, Peter Zeiler
Am 9.5. und 30.5. geschlossen.
 

Peter Lang

Peter Lang

Neue Arbeiten

12.04.2013 - 03.05.2013
Peter Lang (1965 in Holzkirchen geboren, lebt in Gleißenberg/Oberpfalz) wurde mit seinen aus dem Naturerlebnis heraus entwickelten geometrischen Abstraktionen bekannt. Die zum Teil monumentalen Holzschnitte auf Papier und Leinwand zeigte er unter anderem in einer umfangreichen Ausstellung in der Galerie der Bayerischen Landesbank 2005 in München.
Ein Malaufenthalt im folgenden Jahr in Norwegen führte den Künstler zur direkten Auseinandersetzung mit der Natur zurück. Und während eines anschließenden, längeren Aufenthalts im Ammergebirge, eines zwar durch Ludwigs II. Märchenschloss Linderhof bekannten, aber immer noch naturwüchsigen und wenig erschlossenen Gebiets, entstanden vor Ort auch Radierungen. Diese nach langen Jahren erneute Auseinandersetzung mit dem Tiefdruck wird in der Ausstellung des Radiervereins erstmals geschlossen gezeigt werden.
Mit „Peters Reisecontainer“ (prc), entworfen von dem bekannten Münchner Architekten Florian Nagler, schuf sich der Künstler in den folgenden Jahren ein mobiles Heim, Atelier und Transportvehikel, das erstmals 2010/11 in Patagonien zum Einsatz kam. Das Erlebnis der Weite der Landschaft, des Lichts und der Stimmung und nicht zuletzt der Kräfte der Natur konnten nun vor Ort auch in großformatige Malerei umgesetzt werden. Nach einer Ausstellungstour des Containers, unter anderem im Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, steht das mobile Atelier seit letztem Jahr nun auf Island, wo Peter Lang wieder intensiv malt und zeichnet.
Seit langem Mitglied im Radierverein zeigt der Künstler auch jüngste druckgraphische Arbeiten, die als Reaktion und Weiterentwicklung seiner neueren Landschaftsmalerei in den letzten Monaten entstanden.
Weitere Informationen: www.peter-lang.info
 

Hedwig Katzenberger

Hedwig Katzenberger

Zu Gast im Radierverein: Münchener Secession

08.03.2013 - 28.03.2013
Acryl auf Leinwand
modifizierte Aquarelltechnik
1987–2012

Foto: Dieter Rehm
 

Ernst Skricka

Ernst Skricka

Inne Werden – Radierungen

01.02.2013 - 01.03.2013
12. -15. Februar geschlossen.

Ernst Skricka (*1946) zählt zu den namhaften Malern und Graphikern Österreichs in seiner Generation. Nach seinen Studien an der Wiener Akademie der bildenden Künste und der Wiener Universität, die er 1970 mit einem Graphikdiplom und dem Magister abschloss, baute er sich eine eigene Graphikwerkstatt auf und arbeit seither parallel auch als Maler. Er lebt in Wien und Heinrichs bei Weitra in Niederösterreich.
Bis heute ist Ernst Skricka der Darstellung des Menschen verpflichtet. Dem Körperlichen gibt er dabei eine überraschende Form. In ausholend gestischen Zügen von Pinsel oder Kohle entstehen fast abstrakte Zeichen, die auf den ersten Blick nicht an Menschen erinnern müssen, dann aber einen ungewohnten Blick auf die Gestalt und das Menschliche eröffnen. Oft arbeitet der Künstler dabei in Serien, wobei seine Kombination von Malerei und Zeichnung auf schweren Büttenpapieren monumentale Formate erreichen kann.
Auch in der Druckgraphik arbeitet Ernst Skricka mit dem Gegensatz von klarer Linie und malerischen Gesten, wofür sich die Radierung besonders gut eignet. Es entstehen so Zeichen, die an Hieroglyphen erinnern können. Diese erzählen vom Menschen als einer Kreatur, die ebenso leiden, wie sie Stärke, Freiheit und Leichtigkeit demonstrieren kann. Wenige, mal spontan, mal präzise gesetzte Striche können sich so mit einer erstaunlichen Fülle an Ausdruck aufladen und sind zugleich Zeugnis einer kraftvollen künstlerischen Setzung.
Obwohl der Künstler von der renommierten Galerie Welz in Salzburg vertreten wird, zeigt der Radierverein erstmals seine Graphiken in Deutschland zeigen. In Österreich gut bekannt, können Ernst Skricka und sein unverwechselbares Werk bei uns noch entdeckt werden.
 

120 Jahre Verein für Original-Radierung 

120 Jahre Verein für Original-Radierung 

Präsentation der Künstlermappen von 1892 und 2012

23.11.2012 - 14.12.2012
Mit Arbeiten von: 
Wolfgang Ellenrieder, Daniela Erni, Christoph Hessel, Helga Jahnke, Anton Kirchmair, Alexander Johannes Kraut,
Volker Lehnert, Gesa Puell, Christof Rehm, Michael Runschke, Eva Schöffel, Katharina Ulke

Vor 121 Jahren wurde der „Verein für Original-Radirung“, wie er sich nannte, von Münchner Künstlern gegründet. Vor 120 Jahren gaben die Künstler, die damals noch keine eigenen Ausstellungen ihrer Druckgraphik organisierten, eine erste Jahresmappe mit zwölf Radierungen heraus.
Noch heute wird der „Verein für Original-Radierung München e. V.“ allein vom Engagement der beteiligten Künstler – und natürlich der an dieser Kunst interessierten Sammler – getragen. Das Jubiläum von 120 Jahren künstlerischen Engagements für die vervielfältigenden Künste nehmen nun zwölf Mitglieder des Vereins aus ganz Deutschland und der Schweiz zum Anlass, erneut eine Mappe herauszugeben.
Die Arbeiten sind alle auf Blättern von 30 x 30 cm gedruckt, wobei einige Künstler den gesamten Umfang des Blattes genutzt haben. Sie sind in einer stabilen Leinenkassette versammelt, wie sie für Graphikeditionen typisch ist. Am 22. November eröffnet aber auch eine Ausstellung im Radierverein, in der Sie alle Blätter der aktuellen und der Mappe von 1892 ausgestellt erleben können.
 

Thomas Sebening und Bruno Wank

Thomas Sebening und Bruno Wank

Handschlag

19.10.2012 - 16.11.2012
Druckgraphik - Erzguss

Der 1892 gegründete VfOR hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht nur allen Drucktechniken, sondern auch anderen Bereichen vervielfältigbarer Kunst geöffnet. Offsetdrucke, Fotos, Videoeditionen und Multiples gehören nunmehr ebenso zum Programm wie der traditionsreiche Tiefdruck oder Lithographie und Holzschnitt.

Thomas Sebening (*1957) wechselt zwischen dem Formexperiment und der Darstellung. Aus Strukturen werden Landschaften und geradezu dingliche Körper entpuppen sich als reine Gestik auf einer Fläche. Die schier unendliche experimentelle Vielfalt, wie sie die Radierung bietet, kommt dabei seinen Formideen entgegen, so dass Bilder entstehen, die in keiner anderen Technik entstehen könnten. Thomas Sebening leitet seit langem die Werkstatt für Radierung an der Akademie der bildenden Künste in München.

Bruno Wank (*1961) ist für seine Rauminstallationen und -verfremdungen bekannt. Daneben entstanden aber auch immer Werke, die ganz traditionelle Verfahren der Bildhauerei verwendeten, die ihm aus der Bronzegießerei seines Vaters vertraut waren. Natürlich sind es keine traditionellen Skulpturen, die im Zusammenhang der Installationen entstanden. Aber auch die Einzelobjekte gehen ebenso befremdlich wie sinnlich mit unterschiedlichen Metallen - Kupfer, Zinn und Bronze - um. Abguss und Guss verdinglichen dabei subtile Verschiebungen der Dingwelt und unserer Wahrnehmung. Seit langem leitet Bruno Wank die Werkstatt für Bronzeguss an der Akademie der bildenden Künste in München.

Mit der Ausstellung "Handschlag" kommt es nun zu einer "Begegnung auf dem Feld der multiplen Kunst" im VfOR.

Geschlossen: 30.10.–2.11.
 

Friedemann von Stockhausen

Friedemann von Stockhausen

Druckgraphik - Editionen - Bücher

14.09.2012 - 05.10.2012
Friedemann von Stockhausen, o.T., 
Serigrafie, 2008, 36 x 28 cm

Der VfOR zeigt erstmals in München Arbeiten des in Berlin und Hamburg lebenden Malers und Zeichners Friedemann von Stockhausen (* 1945 Karlsruhe). Von Stockhausen studierte erst an der Universität in Köln Kunstgeschichte, Ethnologie und Soziologie, bevor er in London an der Slade School mit dem Kunststudium anfing. Er hatte unter anderem Ausstellungen am University of Memphis Art Museum, der Hamburger Kunsthalle und zuletzt im Folkwang Museum, Essen. Seit 1994 lehrt er als Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (http://www.fk1.hbk-bs.de/index.php?id=20).
Die Zeichnung ist für Friedemann von Stockhausen das zentrale Medium seiner Arbeit. Innovativ kombiniert er die unterschiedlichsten Techniken bis hin zur Collage. Freie Formgebung wird von biomorphen Elementen überlagert, woraus neue, befremdende Körperlichkeiten entstehen. Diese Schichtung und Durchdringung von Formen und Mustern verwendet Friedemann von Stockhausen auch in seinen Radierungen, die mit ihren linearen Strukturen den Betrachter in einen magischen Sog ziehen können. Die subtile Räumlichkeit dieser Arbeiten setzt der Künstler auch in Buchgestaltungen um, die in der Abfolge der Bilder noch einen zeitlichen Aspekt in seine Arbeit bringen. Eine faszinierende Bildwelt ist mit dieser Ausstellung erstmals in München zu erleben.

Zeitgleich zeigen wir:
Präsentation der Jahresgaben
und Sondereditionen 2012
 

Sonja Lorenz (1928-2011)

Sonja Lorenz (1928-2011)

Druckgraphik / Malerei

08.08.2012 - 23.08.2012
Eine Ausstellung der Münchener Secession und des Vereins für Originalradierung München

Geöffnet: Mi–Fr 16–19 Uhr, am 15.8. geschlossen.
 

Editionen und multiples

Editionen und multiples

Studenten der AdBK München zeigen neue Arbeiten

13.07.2012 - 20.07.2012
Sara Chaparro Olmo, Angela Geisenhofer,
Raphael Grotthuss, Agnes Jänsch,
Labor 45 - Katrin Petroschkat und Barbara Herold,
Moritz Schweikl, Constanze Stumpf

2007 zeigte der Radierverein eine Ausstellung junger Künstler der Münchner Akademie und der Hochschule für bildende Künste Braunschweig – Junge Kollegen. 2008 stellte sich der Mittelbau der Akademie mit Druckgraphik vor. Im Juli 2011 stellten Studenten der Münchner Akademie aus und es beteiligten sich im Herbst Braunschweiger und Münchner Studenten an den jährlich präsentierten Sondereditionen des Vereins. In diesem Jahr ist die Kooperation mit der Akademie der bildenden Künste München noch enger. Die Ausstellung einiger besonders an vervielfältigender Kunst interessierter Studenten findet parallel zu Jahresausstellung der Akademie statt.

Sara Chaparo präsentiert eine Reihe von Portraits, v.a. von Verwandten und Bekannten. In ihren kleinformatigen Kreide- und Tuschelithografien beschränkt sie sich auf das Einfarbige und konzentriert sich auf Licht- und Schattenwirkung der Bilder. Sie reduziert auf das Nötigste und schafft damit Einblicke in eine intim, privat anmutende Sphäre.

Angela Geisenhofers Arbeit mit dem Titel "Beitrag zur zweidimensionalen Ermittlung physikalischer Kräfte" ist die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit, welche sich ausschließlich auf die mit den menschlichen Sinnen subjektiv erfahrbare Wahrnehmung der irdischen Allgemeinheit beschränkt. Ihre Frottagen ergänzen sich ungerahmt, locker auf den Wänden verteilt zu einem Gesamtbild, in dem sich die einzelnen Arbeiten einordnen, ohne ihre Eigenwirkung einzubüßen.

Raphael Grotthuss gautscht jeweils zwei frisch geschöpfte heliogenblaue Papiere aus Leinenfasern übereinander. Eine Plastikfolie zwischen den Papieren legt den Bereich fest, der sich beim Pressen nicht verbindet, Silikonventile sorgen für den Luftaustausch. Mit Luft gefüllt entstehen Papierkissen. Als Gruppe an der Wand montiert wechselt der Eindruck zwischen einer ornamentalen Musterreihung, in der die Wandflächen in den Zwischenräumen eine gewichtige Rolle spielen und der Wahrnehmung der Papierkissen als skulpturale Objekte als solche.

Agnes Jänsch zeigt eine kinetische Installation, die Alltagsgegenstände in einen neuen Kontext setzt und ihnen durch Bewegung den Eindruck von Belebtheit verleiht. Die filigrane Intervention ruft Assoziationen zu unterschiedlichen Lebewesen hervor und führt dabei beim Betrachter zu einem subtil beunruhigenden Gefühl.

Labor 45, Barbara Herold und Katrin Petroschkat, schufen die Objekt-Serie «Dresscodes» bestehend aus 5 Papier-Sakkos von jeweils 2,40 m Höhe. Der Anzug, als Alltags-Uniform auf monumentale Größe aufgeblasen, wird an die Grenze des Werkstoffes Papier gebracht. Im Schnitt identisch und in Serie gefertigt unterscheiden sie sich lediglich durch das aufgedruckte Muster, in dem das Bild, das der Träger von sich vermitteln möchte, vertextlicht wird. Der offenkundige Wille zur Darstellung lässt in Zusammenhang mit der Größe und der Zartheit des Werkstoffes Papier Assoziationen von Macht, Schwäche, Schein und Sein zu.

In der Arbeit "Womit nehmen wir uns das Recht, jemanden zu verurteilen? greift Johanna Selge das runde "o" aus der Skulpturenreihe "logos" heraus. Sie wurde aus einem Metallskelett und Holz gebaut, auf deren großer Deckplatte, die zugleich als Sitzfläche dient, ein Siebdruck diese Frage bildlich stellt."

Moritz Schweikls Arbeiten sind von Kupferplatten gedruckt, wobei diese nicht klassisch im rechten Winkel geschnitten sind, sondern spezielle Formen aufweisen. Die Motive sind mit Zuckertusche ausgesprengt, in mehreren Stufen geätzt und auf Büttenkarton gedruckt. Inhaltlich beziehen sich die Arbeiten auf Steine, wobei sie nicht imitiert werden, sondern wesentliche Aspekte wie Form, Masse und Gewicht erfassen.

In der Arbeit "Von Form zu Form" vollzieht Constanze Stumpf in einer Abfolge von Gipsabgüssen die Metamorphose einer Form in sieben Schritten nach. Diese Objekte gebären sich immer wieder aus sich selbst heraus und in ihren unterschiedlichen Stadien bilden sie eine barock-ornamental anmutende Reihung über die Wandfläche, die sich endlos weiter entwickeln könnte.

Geöffnet: täglich 14–19 Uhr
 

Künstler der Münchner Secession als Gäste:

25.05.2012 - 15.06.2012
Dorothea Reese-Heim (Objekt/Grafik),
Inge Regnat-Ulner (Skulptur/Grafik),
Jörg F. Haberland (Installation)
 

Peter Zeiler

Peter Zeiler

„Expressionen“ – neue Kaltnadelradierungen

20.04.2012 - 11.05.2012
Peter Zeiler (* 1930 Heiligkreuz, Kempten, lebt in Irsee) ist seit langem Mitglied im Radierverein. Seit den 1980er Jahren entstehen seine expressiven „Gefühlszeichnungen“, Psychogramme, die als Kaltnadelradierungen die malerische Wirkung dieser Technik mit ihren intensiven Schwarz- und zarten Grautönen virtuos nutzen, ohne dass die Technik zum Selbstzweck würde. Vielmehr vermag Zeiler es, den existentiellen Ausdruck der Bilder mit der Kaltnadelradierung eindrucksvoll zu steigern. Peter M. Bode schrieb einmal: „Peter Zeiler radiert die Angst: Seine bizarren, zerrissenen, im Krampf erstarrten Menschwesen wehren den Schrecken, der auf sie eindringt, mit hilflos-entsetzter Gebärde ab. … Dieser Künstler ist ein begnadeter Zeichner, der mit der Radiernadel die abgrundtiefe Angst wirklich unmittelbar anschaulich machen kann.“
Dem Künstler geht es um die grundlegende existentielle Ängste, aber auch ganz aktuelle, wie seine neuen Zeichnungen zu einem eben erschienen Buch mit einer kurzen Geschichte des Geldes zeigen, in dem die Bilder den Text kongenial „ergänzen“. Wer hätte in unseren Tagen nicht Angst um den Groschen in der Tasche und den großen Batzen auf der Bank?

Im Radierverein zeigt der Künstler neueste Drucke und sein eben erschienenes Buch mit Zeichnungen
 

Vroni Schwegler und Christof Rehm

Vroni Schwegler und Christof Rehm

09.03.2012 - 30.03.2012
Christof Rehm

Vroni Schwegler Tier-Kaltnadelradierung
Christof Rehm Landschaft-Lithografie

Vroni Schwegler (geb. 1970, lebt in Frankfurt a. M.) ist eine Malerin und Zeichnerin, die intensiv mit der Kaltnadelradierung arbeitet. In München werden diese Graphiken erstmals ausgestellt. Die Künstlerin arbeitet ganz in der Tradition des Naturalismus vor dem Motiv. Hasen- und Vögelbälge oder Fische legt sie sich zurecht, zeichnet aber auch die Details von Figuren alter Malerei, bevorzugt des 15. und 16. Jahrhunderts, von den Originalen ab. Nicht Stillleben entstehen so sondern eine stillgelegte Natur, die eigenartig befremdet. In den Druckgraphiken wachsen aus dem tiefschwarzen Staccato der Kaltnadelstriche Bilder, die zwischen Gegenstand und reiner Form hin- und herkippen, in denen Schwarz und reiche Grautönen eine eigene Farbigkeit entwickeln. Ohnehin versetzt Schwegler ihre Tiervorlagen in eine Art Schwebezustand, der den Tod nicht ausblendet, aber auch nicht zum vordergründigen Thema macht. So sind der intensive Blick und das genaue Studium in diesen Graphiken der Ausgangspunkt zu Bildern, die über den traditionellen Naturalismus weit hinausgehen.

Christof Rehm (geb. 1971, lebt in Augsburg), Photograph und Lithograph, geht mit dem Photoapparat hinaus in die Natur. Dort hält er weite, leere Landschaften fest, die man eher in fernen Ländern vermutet, als im schwäbischen Wohnumfeld des Künstlers. In den Lithographien wird aus diesen Erlebnissen reine Malerei, die durch den sparsamen Einsatz von Farbe poetische Stimmungen erreichen kann. In ruppig hingewischten Spuren, mit Lappen, Händen und anderen unkonventionellen Werkzeugen bearbeitet er den Lithostein, schabt und kratz in die Farbflecken, die immer wieder an Landschaften erinnern und doch nur Malerei auf dem Stein sind. Landschaft heute, da denken wir meist an die Bedrohung der Natur – Landschaft bei Christof Rehm bietet hingegen einen befreiten Blick und die Auseinandersetzung mit etwas Wertfreiem wie Raum und Farbe.

Im Radierverein zeigen die Künstler neueste Drucke und Vroni Schwegler eine Wandzeichnung. (Zu Person und Werk siehe auch: www.vroni-schwegler.de und www.christof-rehm.de)

Die Künstler sind ab dem 8. März in München und bei der Eröffnung anwesend.