Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Angela Glajcar

zeitgenössische Papierskulpturen
19.10.2018 - 31.10.2018
Angela Glajcar

Angela Glajcar
Paperwall, 2016

Jörg Heitsch präsentiert zu PLATEAU münchen ab 19. Oktober eine Sonderausstellung von ANGELA GLAJCAR mit einzigartigen Positionen zeitgenössischer Papierskulpturen. Die Künstlerin ist wegweisend im Umgang mit dem Medium Papier. Ihre exklusiven Arbeiten sind erstmals in der Heitsch Gallery in München zu sehen und bilden einen spannenden Dialog mit den neuen farbigen Arbeiten von Special Guest DIRK SALZ und den Werken UDO NÖGERS in der zeitgleich stattfindenden Ausstellung „Licht„.

ANGELA GLAJCAR verbindet Gegensätze. Ihre Papierskulpturen schweben frei im Raum oder bilden massive Blöcke. Sie wirken vom Material her leicht und zart, zeigen aber eine starke skulpturale Präsenz. Terforation nennt Angela Glajcar die Kuben aus weißen Papieren. Ihre streng geometrische Form wird aufgebrochen durch gerissene Kanten oder verschieden große Öffnungen. Durch die Staffelung der Papiere entstehen Hohlräume von einer enormen räumlichen Tiefe. Licht und Schatten machen diese lebendig. Assoziationen an gezackte Grate und das Innere tiefer Höhlen, an Gletscher- oder Felsformationen werden wach. Der Betrachter taucht ein in faszinierende Räume von vollkommener Harmonie und Ruhe.

DIRK SALZ arbeitet an Gemälden, deren auffälligstes Merkmal ihre hochglänzenden Oberflächen sind. Diese kommen durch den Einsatz mehrschichtig aufgetragener, mit Pigmenten versehener Epoxidharze und die Versiegelung mit Polyurethanlack zustande. Die Bilder von Dirk Salz zielen immer auf die Erfahrung der Zeitlichkeit des Sehens. Sie fordern einen aktiven Betrachter, der sich die Zeit nimmt, sich vor den sich zunächst verschließenden Arbeiten hin und her, vor und zurück zu bewegen, den Blick jeweils neu zu fokussieren, um sich so langsam ihre Komplexität zu erschließen. Reflexion ist bei diesen Arbeiten also in zweierlei Form im Spiel: optisch als die Spiegelungseigenschaft der Bildoberflächen, rezeptionsästhetisch als die Reflexion des Betrachters auf seine eigene Seh-Erfahrung.

 

 

 

 

Ausstellungsort

Galerie Jörg Heitsch

Reichenbachstr. 14 • 80469 M
Tel. +49 89 269 49 110 • Fax +49 89 269 49 112
www.heitschgalerie.deinfo@heitschgalerie.de
Di 14–19 • Mi–Fr 10–19 • Sa 12–18
barrierefrei

Jörg Heitsch Galerie am Tegernsee
Zilcherstraße 8
83707 Bad Wiessee
T: 08022/926 75 60
Do–Sa 14–18 Uhr