Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Die festliche Tafel

Ausgewählte Arbeiten von Mitgliedern des Bayerischen Kunstgewerbevereins
25.11.2016 - 14.01.2017
Die festliche Tafel

Das Eindecken geschieht klassischer Weise mit einem weißen Tischtuch. Soweit vorhanden deckt man Platzteller ein, die bis zum Schluss des Essens an Ort und Stelle bleiben. Sie dienen ausschließlich als Platzhalter, keinesfalls wird davon gegessen. Daneben findet das erforderliche Besteck Platz. Es gibt keinen Grund, beim Anblick der diversen Tischwerkzeuge in Panik zu geraten, da deren Anordnung einem einleuchtenden System folgt. Die Geräte, die mit der rechten Hand benutzt werden, liegen rechts vom Teller, die für die linke Hand links davon und zwar so, dass die zuerst benötigten Bestecke jeweils ganz außen zu liegen kommen. Gabel und Löffel für das Dessert können auch oberhalb des Tellers platziert werden, wobei der Löffelgriff nach rechts und der Gabelgriff nach links zeigt. Neben der linken Besteckreihe steht ein kleiner Teller für Brot mit einem kleinen Messer, das nur für das Brot bestimmt ist. Oberhalb der Messer werden die Gläser aufgestellt, rechts beginnend wiederum in der Reihenfolge der Benutzung. Ganz rechts steht daher ein Wasserglas, dem folgt nach links ein Glas für Weißwein, dann ein Glas für Rotwein und gegebenenfalls für das Dessert. Nach Adolph Freiherr Knigge

Elisabeth Klein
Teller Pusteblume
Foto: Eva Jünger

 

Ausstellungsort

Galerie für angewandte Kunst

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