Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Laszlo Thorsen-Nagel

Marfa . München
13.09.2019 - 08.11.2019
Laszlo Thorsen-Nagel

Laszlo Thorsen-Nagel (*1989) wuchs in Polling, Oberbayern, im ehemaligen Klostergut, auf. Seine Mutter ist die Amerikanerin Lindy Thorsen, sein Vater der Maler Daniel Nagel, sein Großvater der Bildhauer Hans Nagel. Beeinflusst vom intellektuellen und künstlerischen Milieu seines Elternhauses entwickelte er seine eigene visuelle minimalistische Bildsprache in der Malerei.
Laszlo Thorsen-Nagel studierte in New York an der Parsons The New School for Design und lebt seit sechs Jahren in Marfa, in der Wüste von Texas. Inspiriert von Licht und Landschaft und dem Spirit des magischen Ortes sucht er mit den Techniken der Sumi-Malerei, japanische Tusche auf Papier, Leinwand und Ton, und selbstgebunden Pinseln in meditativem Prozess ein natürliches Licht in seiner Arbeit zu erzeugen. Er ist fasziniert vom Werk des amerikanischen Künstlers Donald Judd, der Anfang der 1970er Jahre nach Marfa kam und den Ort durch seine eigene Arbeit wie durch die permanenten Installationen vieler Künstler, die er dorthin eingeladen hatte, geprägt hat.

Für die Ausstellung in der Galerie Biedermann wird der Künstler einen Teil der Arbeiten als „artist in residence“ in München schaffen und so in malender Weise eine Verbindung zwischen alter und neuer Heimat herstellen.
Kuratiert von Petra Giloy-Hirtz

Laszlo Thorsen-Nagel in seinem Outdoor-Studio in Marfa
Photo: Petra Giloy-Hirtz

 

 

Ausstellungsort

Galerie Biedermann

Barerstr. 44 (Rgb.) • 80799 M
Tel. +49 89 29 72 57 • +49 171 209 46 43
http://www.artnet.com/galleries/galerie-biedermanninfo@galerie-biedermann.de
Di–Fr 14–18 und nach Vereinbarung

Die Galerie wurde 1971 von der Kunsthistorikerin Dr. Margret Biedermann gegründet. Die Galerie beschäftigt sich in erster Linie mit Gemälden und Skulpturen des 20. Jahrhunderts. Die Künstler der Galerie sind einerseits repräsentativ für die internationale zeitgenössische Kunstszene, darunter Chillida, Tobey, Goldberg, Dorazio, Tapies, Pierre Alechinsky. Außerdem sind Künstler der jungen Generation aus Süddeutschland von eher lokaler Bedeutung vertreten.

Da Margret Biedermann ihr Studium mit einer Arbeit über Kunst im 18. und 19. Jahrhundert abgeschlossen hat, befasst sie sich in ihrer Galerie auch mit Kunstwerken aus jener Zeit.