Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Ludwig Wilding

„Nichts ist wie es scheint – Ein Seherlebnis“
15.03.2012 - 28.04.2012
Ludwig Wilding

Ludwig Wilding, Single Z 22 – 1970, Objekt mit diagonaler Scheinbewegung, 100 x 100 x 10 cm

Ludwig Wilding wurde 1927 in Grünstadt (Pfalz) geboren und verstarb 2010 in Buchholz in der Nordheide.
„visuelle kunst findet primär über den kanal des auges statt“ – dies ist ein Schlüsselsatz aus einem Text Ludwig Wildings aus dem Jahre 1975. Er, der von sich sagte, er mache keine Op-Art, fordert uns heraus, über diesen Begriff zu reflektieren, denn zweifelsohne ist jede kreative Leistung, die mit dem Auge rezipiert wird eine „optische“ Kunst. Er benutzte gerne den Begriff „irritative kunst“, er wollte die Grenzen visueller Wahrnehmung erkunden. Seine Arbeiten hinterfragen die Perzeptionsgewohnheiten des Betrachters und die Interaktion von Auge und Gehirn. Wichtig war für ihn auch die Interaktion des Betrachters, denn nur durch dessen Position im Raum oder dessen Bewegungen verwandelt sich schlussendlich das meist flache Objekt zu einem dreidimensionalen Seherlebnis.
Ludwig Wilding zählt zu den führenden Persönlichkeiten dieser Kunstrichtung, als deren Bezeichnung sich der Begriff „Op-Art“ dennoch international festgeschrieben hat.
Neben beeindruckenden großformatigen Originalwerken, wie im Flyer abgebildet, zeigen wir auch eine Auswahl von multiplen Auflage-Objekten in mittleren und kleinen Formaten.

 

Ausstellungsort

Galerie Renate Bender

Türkenstr. 11 • 80333 M
Tel. +49 89 30 72 81 07 • Fax +49 89 30 72 81 09
www.galerie-bender.degaleriebender@gmx.de
Di–Fr 13–18.00 • Sa 11–15 und nach Vereinbarung
barrierefrei