Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Maria Lassnig

09.09.2017 - 14.10.2017
Maria Lassnig

Die Galerie zeigt zu OPEN art Druckgrafiken und Animationsfilme von Maria Lassnig. 1968 bezog die Künstlerin ein Atelier im East Village in New York. Da ihre Malerei als ‚strange‘ und ‚morbide‘ abgelehnt wurde, erlernte sie – von der Pop Art inspiriert – den zu dieser Zeit populären Seidensiebdruck in einer Siebdruckwerkstatt am Pratt Institute. Im Gegensatz zu der damals beliebten Methode nach Fotografien zu arbeiten, interessierte es Lassnig mehr, die eigenen Handzeichnungen im Siebdruck zu variieren. Es reizte sie, mit Farbe zu experimentieren und verschiedene Varianten des gleichen Themas durchzuspielen. Ihre berühmten Körperbewusstseinszeichnungen, wie das Knödelselbstportrait oder die Verankerung finden ihre Abwandlung in der neuen Technik. 1970 belegte Maria Lassnig einen Zeichentrick-Kurs an der School of Visual Arts. Sie kaufte eine 16-mm-Filmkamera und erstellte erste Filme, in denen sie eigene Themen, wie die Verwandlung von Objekten in Körper und umgekehrt, bearbeitete. Außerdem zeigt die Ausstellung spätere Radierungen, die die Barbara Gross Galerie 1988 herausgegeben hat.

Maria Lassnig
Ladyplant, 1969
Dreifarbiger Siebdruck auf Papier 56,7 x 44 cm (Bildgröße)
73,3 x 53,5 cm (Blattgröße)
Artist Proof

 

 

Ausstellungsort

Barbara Gross Galerie

Theresienstr. 56, Hof 1 • 80333 M
Tel +49 89 29 62 72 • Fax +49 89 29 55 10
www.barbaragross.decontact@barbaragross.de
Di–Fr 11 – 18.30  • Sa 11– 16
barrierefrei