Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Rânebach

Malerei und Skulptur. Eine Werkübersicht.
12.09.2014 - 20.11.2014
Rânebach

Rânebach
Baum, 1982
Öl auf Leinwand
100 x 90 cm
© Rânebach

Rânebach studiert 1961– 64 a.d. Münchener Akademie der Bildenden Künste und a. d. Ecole des Beaux Arts, Paris, Bildhauerei. 1975–78 ist sie Mitglied des Münchener »Kollektivs Herzogstraße«, widmet sich weitgehend der Malerei.
Sie beschäftigt sich mit Goethes Farbenlehre und Runges Farbkugel.
Nach diesen Theorien stehen bestimmte Farben für bestimmte Inhalte. Rânebach zieht Rudolf Steiners Erläuterungen zum Gegensatz der warmen und der kalten Farben hinzu. Goethes „sittliche Wirkung“ der Farbe bedeutet für Rânebach eine Haltung aus der heraus sie malt! Auf dieser Grundlage gehen die Bildin- halte von den Farben aus.
Die sinnliche Begegnung mit dem »Blauen Reiter«, insbesondere mit Franz Marc hat Rânebachs Malerei beeinflusst.
Nicht selten finden sich rätselhafte Meta- phern in ihrer Bilderwelt, die den Betrachter zur Auseinandersetzung herausfordern. Rânebach ist Kandinsky nahe (»Über das Geistige in der Kunst«), wenn sie erklärt: „Für mich sind Bilder Geschöpfe, Bilder sind Wesen. Gute Malerei ist keine Spiegelung, sondern ein Weltzuwachs“.

 

Ausstellungsort

Galerie Bernd Dürr

Oberföhringerstr. 12 • 81679 M
Tel. +49 89 98 52 28 • Fax +49 89 98 11 46
www.galerie-bernd-duerr.deinfo@galerie-bernd-duerr.de
Di–Fr 10–13/15–18 und nach Vereinbarung