Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Skulpturale.

Kommunikation in Linie, Form & Raum
22.06.2018 - 04.08.2018
Skulpturale.

Jörg Heitsch präsentiert vom 21. Juni bis 4. August 2018 in der Galerie am Gärtnerplatz ausgewählte Werke zeitgenössischer internationaler Bildhauerei von
Albert Paley (USA)
Liechenay (IDN)
Herbert Mehler (DEU)
Moto Waganari (DEU)
Angela Glajcar (DEU)
Yoshiyuki Miura (JPN)

und minimalistische Malerei und Objekte von
Antonio Marra (ITA)
Udo Nöger (DEU)
Jürgen Paas (DEU)
Dirk Salz (DEU)
Roland Helmer (DEU)
Marco Casentini (ITA)
Christian Grimm (DEU)
Marck (CHE)

Die Ausstellung in der HEITSCH GALLERY am Gärtnerplatz findet zeitgleich zur SKULPTURALE Krefeld 01 statt. Kuratiert von Jörg Heitsch und geplant unter immensem logistischen Aufwand, ist dies die größte temporäre Skulpturenschau Europas. Anlässlich des 25jährigen Jahrestages der Eröffnung des Golfplatzes an der Elfrather Mühle richtet der Golfclub in Zusammenarbeit mit der HEITSCH GALLERY bis zum 31. Oktober 2018 diese monumentale Skulpturenschau aus. Dort lassen sich außerdem Arbeiten von Martin Willing (DEU), Stefan Szczesny (DEU), Julio Nieto (ESP) und Josep Plandiura (ESP) bestaunen.
In der Galerie präsentieren wir nun im Rahmen einer Pilotausstellung kleinere Arbeiten und Zeichnungen besagter Künstler, die den großformatigen Werken in Krefeld hinsichtlich ihrer Wirkung in keinster Weise nachstehen. Besonderes Highlight sind die beeindruckenden Arbeiten von Albert Paley, der erste Metall-Bildhauer, der mit der prestigeträchtigen Institute Honor des AIA ausgezeichnet wurde und der dutzende Großskulpturen im öffentlichen Raum realisierte, zuletzt für die Renwick Gallery der Smithsonian Institution in Washington D.C. und die Portal Gates für die NY State Senate Chambers in Albany.
Verbindendes Element aller Arbeiten ist die Linie, ondulierend und arabesk bei Albert Paley, fließend und ausgewogen bei den rotierbaren Arbeiten des balinesischen Bildhauers Liechennay. Herbert Mehlers amorphe Stahlskulpturen verweisen auf archaische Urformen der Natur. Durch die sanft geschwungene, lamellenhafte Oberfläche werden Assoziationen an Pflanzen, Blüten und Knospen geweckt. Moto Waganaris 3D-gedruckte Gitternetz-Skulpturen sind auf das Wesentliche, auf die Linie reduziert. Sie gibt der Skulptur ihre Form, bildet ein internes Raster, das die Arbeit tektonisch zusammenhält und dem Schatten räumliche Tiefe verleiht und ihn dadurch lebendig erscheinen lässt.
Gerissene Papiere mit weichen Kanten bei Angela Glajcar, fließende Übergange im Weiß der Arbeiten von Udo Nöger und in der Choreographie der Tempeltänzerin in MARCKs Videoinstallation. Stramm gespannte, partiell lackierte Nylonfäden bei Yoshiyuki Miura, fein nuancierte Übergänge der Harze bei den Objekten von Dirk Salz, scharf abgegrenzte Kanten bei den minimalistischen Malern. Dadurch ergibt sich der unverkennbare Effekt der polyperspektivischen Bilder von Antonio Marra und Roland Helmer. Die Bilder von Marco Casentini und Jürgen Paas sind streng in verschieden Farbfelder untergliedert, was an Mondrian erinnert, und bei Christiane Grimm durch den Effekt der Unschärfe aufgelockert wird. Unterschiedlicher könnte die Auseinandersetzung der Künstler mit dem Thema „Linie, Form & Raum“ überhaupt nicht sein. Dadurch ergibt sich ein anregender Dialog zwischen den einzelnen künstlerischen Positionen.

 

 

Ausstellungsort

Galerie Jörg Heitsch

Reichenbachstr. 14 • 80469 M
Tel. +49 89 269 49 110 • Fax +49 89 269 49 112
www.heitschgalerie.deinfo@heitschgalerie.de
Di–Fr 10–19 • Sa 12–18
barrierefrei

Jörg Heitsch Galerie am Tegernsee
Zilcherstraße 8
83707 Bad Wiessee
T: 08022/926 75 60
Do–Sa 14–18 Uhr