Susan York – Alfonso Fratteggiani-Bianchi

„Pure“
28.06.2012 - 04.08.2012


Liebe Freunde der Galerie,

es freut mich, Sie zu unserer dritten Ausstellung im Rahmen der neuen Ausstellungsreihe in die Galerie einladen zu dürfen. Mit Susan York und Alfonso Fratteggiani Bianchi treten zwei Künstler in den Dialog, die beim Umgang mit den verwendeten Materialien zur Erstellung ihrer Werke einen absolut minimalistischen Ansatz vertreten. Die daraus resultierenden monochromen Arbeiten wirken in ihrer puristischen und ästhetischen Qualität.

Vernissage am Donnerstag, 28. Juni 2012 von 19 bis 21 Uhr
Einführung: Gerda Ridler
Matinée am Samstag, 30. Juni 2012, 11 bis 15 Uhr
Zu beiden Positionen erscheint ein Katalog, den wir Ihnen gerne zukommen lassen.

Alfonso Fratteggiani Bianchi wurde 1952 in Pieve Caina, in der Provinz Perugia, Italien geboren.
Er lebt und arbeitet auch heute noch in der Provinz Perugia.
Der italienische Maler entdeckte für sich in seinem Arbeitsprozess, dass pures, reines Pigment mit der Hand eingerieben in den typischen Sandstein der Region „Pietra Serena“, von diesem bis zu einem gewissen Sättigungsgrad absorbiert wird. Ohne Binde- oder Fixierungsmittel scheint das reine Pigment auf dem Stein zu schweben und verleiht den Arbeiten eine geradezu samtene Oberfläche. Diese absolut reine, unverfremdete Umgehensweise mit der Farbe, lässt die Farbe in ihrer pursten Form, dem Pigment, Farbe sein.
Susan York wurde 1951 in Newport, Rhode Island, USA geboren.
Sie lebt und arbeitet in Santa Fe, New Mexico, USA.
Susan Yorks Arbeiten leben in der Tradition des amerikanischen Minimal und genießen dennoch ihre absolute Eigenheit. Die schimmernden, silbrig-schwarzen, immer leicht asymmetrischen Kuben entstehen aus feinstem Graphitstaub. Die Künstlerin presst diesen in feuerfeste Formen und brennt diese bei hoher Temperatur im Brennofen. So entstehen kompakte Kuben unterschiedlichster Ausmaße. Die Rohlinge erfahren dann erst ihre eigentliche Gestaltung, indem sie ihre endgültige Form erhalten und dann in einem aufwendigen Polierprozess geglättet werden. Schwebend an der Wand verraten sie nichts von ihrem massiven, gewichtigen Inhalt sondern schimmern realitätsfern, das Licht einfangend und zur Kontemplation einladend.


Ausstellungsort

Galerie Renate Bender
Maximilianstr. 22 • 80539 M
Tel. +49 89 30 72 81 07
www.galerie-bender.degaleriebender@gmx.de
Di-Fr 11-18.00 • Sa 11-15

Maximilianstraße 22, 2. Stock