Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Architekturgalerie e.V.

Türkenstr. 30 (Eingang über Architekturbuchhandlung L. Werner) • 80333 M
Tel. +49 89 28 28 07
www.architekturgalerie-muenchen.de
Mo–Fr 9–19 • Sa 9–18

Zentrum für Architektur, Stadt und Design
Bunker • Blumenstraße 22, 80331 M
www.architekturgalerie-muenchen.de
Der Hochbunker in der Münchner Altstadt wird zu einem Zentrum für Architektur, Stadt und Design. Mit Wechselausstellungen zu aktuellen nationalen und internationalen Themen, einer Dauerausstellung zur Stadtentwicklung Münchens und einem Stadtmodell wird hier eine Plattform für den öffentlichen Diskurs über Baukultur entstehen. Wir schaffen einen Ort, der offen ist für gute Ideen, eine Experimentierfeld für kreative Geister, ein Treffpunkt für Interessierte aus aller Welt. Bis zu seinem Umbau bespielen wir den Bunker temporär mit Veranstaltungen, Installationen und Ausstellungen

Türkenstr. 30
80333 M

Laufende Ausstellungen


Kommende Ausstellungen

Stage_0 Travelogue

Stage_0 Travelogue

MAPPINS of an Architect

29.09.2017 - 11.11.2017
Curated by Murat Tabanlıoğlu
Künstler reisen. Sie dokumentieren, recherchieren und sammeln, suchen nach neuen Aufgaben, Inspiration und Abenteuer. Das Reisen hat bei Tabanlıoğlu Architects eine Tradition, die auf Dr. Hayati Tabanlıoğlu zurückgeht, dem Bürogründer und Vater des heutigen Büroinhabers Murat Tabanlıoğlu. Wir bezeichnen Reiseaufzeichnungen und gesammelte Erinnerungen als "Phase 0" in der Planung von Architektur.Die Ausstellung "Stage_0 Travelogue" in der Architekturgalerie München untersucht das Motiv des Reisens und zeigt Zusammenhänge und Gegensätze: Vor dem Hintergrund der Bilder und Eindrücke des Architekten, die er in der ganzen Welt sammelt, wird eine Auswahl von Tabanlıoğlu Architect's internationalem Werk gezeigt. Unterschiedlichste Orte und Zeiten und Stimmungen treffen aufeinander. Eine Vielzahl von Bildern der Landschaften, Architekturen, Menschen und Kulturen werden durch die Linse von Murat Tabanlıoğlu wiedergesehen. Impressionen von gegenwärtigen und historischen Architekturen und Städten weltweit. Sein Auge zeichnet immer neue Bilder auf und der Architekt lässt diese gesammelten Information und seine Analyse davon in die Projekte einfließen. Die Ausstellung zeigt internationale Projekte von Tabanlıoğlu Architects in verschiedenen Phasen, in Bildern und abstrakten Modellen, neben den Aufzeichnungen und Fotos des Architekten, die als Phase Null, die Grundlage des architektonischen Entwurfs sind.
 

Vergangene Ausstellungen

Rainer Viertlböck

Rainer Viertlböck

Minas. Erzminen in Südspanien – Fotografien

09.09.2017 - 17.09.2017
Minas ist die umfangreichste Fotoserie im Werk des Münchner Fotografen Rainer Viertlböck. Seit 2006 fotografiert er die Erzminen im sogenannten Pyritgürtel, der von Sevilla bis nach Portugal reicht. Die großformatigen Fotografien zeigen die extraterrestrisch wirkenden Landschafts- und Luft-Aufnahmen der verlassenen Abraumgelände, die monumentalen Industriegebäude und die dem Verfall ausgesetzten stillgelegten Maschinenparks. Wie ein Panoptikum des Erzbergbaues erzählen die Bilder die gesamte Zeitspanne der Industrialisierung ab circa 1860 bis Ende des 20. Jahrhunderts.

Rainer Viertlböck
Lokomotivhalle in Tharsis

Im Zentrum für Architektur, Stadt und Design
Bunker • Blumenstraße 22, 80331 München

Eröffnung zur OPEN ART am 8. September um 19 Uhr im Bunker,
Blumenstraße 22
Freitag 8. September 19 Uhr - 22 Uhr
Samstag 9. September 12 Uhr - 19 Uhr
Sonntag 10. September 12 Uhr - 19 Uhr
Bis zum 17. September Öffnung nach Vereinbarung

 

 
 

Contemporary Turkish Architecture Through The Lens Of Cemal Emden

Contemporary Turkish Architecture Through The Lens Of Cemal Emden

01.09.2017 - 21.09.2017
Die Architekturgalerie München widmet den Herbst der Türkischen Gegenwartsarchitektur, beginnend mit der OPEN art Ausstellung des renommierten Fotografen Cemal Emden. Cemal Emden ist Architekt, gearbeitet hat er in diesem Beruf aber nicht. Es sei denn, man möchte seinen Bildkompositionen als Fotograf etwas Konstruierendes abgewinnen. Abwegig ist dies nicht, denn als Fotograf ist Emden Autodidakt und heute einer der führenden Architekturfotografen der Türkei. Durch die Fülle seiner Aufträge ist er zu einem Chronisten der zeitgenössischen Architektur in Istanbul und in der Türkei geworden sowie ihrer jüngeren Geschichte der 1950er bis 1980er Jahre. Diese Arbeit ist schon deshalb besonders wertvoll, weil der bauwirtschaftliche Boom in der Türkei diese Bauten spurlos verschwinden lässt, bevor sie im Ausland überhaupt bekannt werden. Cemal Emden legt mit seinen Bildern einen stillen Protest gegen ihren Abriss ein. Für die Ausstellung in der Architekturgalerie München hat der Türkische Architektenverband, ISMD, zusammen mit dem Architekturtheoretiker Dr. Sait Ali Köknar und dem Architekturjour- nalisten Olaf Bartels 25 Bauten ausgewählt, die Cemal Emden exklusiv fotografiert hat.

Cemal Emden
Sozialversicherung Istanbul, 1962-1964
Architekt Sedat Hakki Eldem

 
 

Landschaft  Stimmung

Landschaft Stimmung

Ein Stadtpark an der Donau

27.07.2017 - 16.09.2017
Die Ausstellung zeigt die Planungen zur Renaturierung und Umgestaltung der Ufergebiete der Donau in Ingolstadt zu einem Stadtpark mit einem Rundweg und einzelnen Stationen. Anhand von Zeichnungen, Modellen, Projektionen und audio-visuellen Rauminstallationen werden die Naturräume und die Planungen erlebbar, die Ausstellung selbst ein Erlebnisraum in dem man die einzigartigen Naturwelten und die vorgeschlagenen neuen Orte erfahren kann.
Seit 2012 arbeiten Silvia Benedito und Alexander Häusler mit ihrem Büro OFICINAA  an dem Projekt, stimmen die Planungen mit den verschiedenen Interessengruppen, Bürgern und den Eigentümern ab, entwickeln Prototypen der Möblierung und passen die Planungen der ungewissen Haushaltslage der Automobilstadt an, um eine Umsetzung in kleinen Schritten voranzutreiben.
Mit der Ausstellung wird auch das jüngst erschienene Buch “Landschaft Stimmung” zum Projekt vorgestellt.
In der Pinakothek der Moderne ist gleichzeitig die Ausstellung “draußen | out there - Landschaftsarchitektur auf globalem Terrain”, die ebenfalls von OFICINAA gestaltet wurde.

 
 

The Why Factory

The Why Factory

Research, Education and Public Engagement (2006-2016)

30.06.2017 - 21.07.2017
The Why Factory  Research, Education and Public Engagement 2001-2016
The Why Factory is research and education institute that belongs to the Faculty of Architecture of the Delft University of Technology. It is led by professor Winy Maas, founding partner of MVRDV. The Why Factory focuses in the development of our cities. Education and research of The Why Factory are combined in a research lab and platform that aims to analyse, theorize and construct future cities. The Why Factory investigates within the given world and produces future scenarios beyond it: from universal to specific and from global to local. It proposes, constructs and envisions hypothetical societies and cities; from science to fiction and vice versa. The Why Factory thus acts as a future world scenario making machinery. This work is funded through public resources and, occasionally, throughout agreements with educational centres from all over the world. For this reason, in difficult times like this, The Why Factory wishes to hightlight the participation of the public sector in supporting advanced education and research. This exhibition shows part of the production of The Why Factory in the last ten years, through models, videos and publications. The chronological journey through the research projects undertaken shows the scope, transcendence and topicality of these visions about the future of the city. At Architekturgalerie München, the research projects of The Why Factory are shown on a large table inspired by the workspace of The Why Factory in Delft. This work is related to the cloud of futures suspended from the ceiling of the exhibition hall. All projects, undertaken by the students of The Why Factory and a team of researchers, is an invitation to continue investigating about the city that is going to come. A future full of questions to answer, visionary, green, fantastic, fast, self-sufficient, sober, beautiful, (hi)storical, transparent, biodiverse, intimate, adaptable, free, open, emotional, amazing, natural, wonderful and common.
Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft und des Konsulates des Königreichs der Niederlande. Dankeschön!

 
 

Adolf Krischanitz

Adolf Krischanitz

Inventur

24.05.2017 - 23.06.2017
„Der Begriff der ‚Bodextension‘ gefällt mir gut, weil er in seiner Doppeldeutigkeit der Funktion und Bedeutung eines Möbels durchaus gerecht wird. Zum einen vergrößert das Sitzmöbel die Resonanzflächen, ist also eine physische Extension, auf der die Körperlast verteilt wird, und zum anderen geht es um eine raumpsychologische Extension, die als Stellvertreter-Zeichen auch mit abwesenden BesitzerInnen funktioniert.“
A. Krischanitz

Basierend auf Entwürfen für zahlreiche Gebäude aus den Bereichen Kultur, Wohnen, Gewerbe, Bildung hat Adolf Krischanitz den jeweiligen Bauaufgaben zugeordnet auch Innenausstattung entwickelt. Einzige Ausnahme war die Interieur Serie Swiss Re (1998-2000), die er gemeinsam mit Hermann Czech außerhalb eines Bauauftrags (Gebäude von Marcel Meili, Markus Peter Architekten) in Zürich (Rüschlikon) im Center for Global Dialogue geschaffen hat. Von Adolf Krischanitz entworfenen Interieurs bestehen in der Regel nicht nur aus Sessel, Tisch, Liege und Lichtobjekten, sondern sind den jeweiligen Bauaufgaben direkt zugeordnet also Teil der räumlichen Organisation und Gestion.
Diese Entwicklung ist anfänglich durch historisierende, postmoderne Tendenzen charakterisiert, um schließlich in Versuche zur Anknüpfung an die Entwurfstradition des regionalspezifischen Handwerks in Wien zu münden.
Krischanitz’ Entwurfsansätze sind geprägt von Architekten wie Adolf Loos, Josef Frank und Josef Hoffmann und auch Hermann Czech – bzw. durch Firmen wie Thonet, Haus und Garten, Backhausen, Wiesner Hager, Maderna, Wittmann und Braun Lockenhaus. Die Ausbildung einer schnörkellosen, pragmatischen Formensprache, leitet sich immer noch aus dem reichen Fundus des traditionellen Gebrauchs ab.

Foto: H. Schmölzer

 
 

Make Sense

Make Sense

White Arkitekter, Stockholm

07.04.2017 - 19.05.2017
MAKE SENSE, eine Ausstellung von White Arkitekter berichtet von der Architektur des Menschseins. Der Titel dient als Erinnerung sowie als Aufforderung. Beim miteinander kommunizieren ist  das „Sinn machen“ erstrebenswert. Es ist allerdings das mindeste, was wir tun sollten, wenn wir neue Lebensräume entwerfen. Skandinavien ist dort, wo Bäume alt werden, Ideen jung sind, Tageslicht reine Magie und die natürliche Umgebung ein Heiligtum ist. Wir sind eine Handvoll Nationen, die von Demokratie und literweise Kaffee angetrieben werden, mit einer Schwäche für den Mittelweg sowohl in Rhetorik als auch Temperament. Dies ist die Heimat von White arkitekter, auf dessen Fundament ein Kollektiv von Menschen aufbaut, die sich für Menschen interessieren: Architekten Seite an Seite mit Anthropologen, Städtebauer neben Künstlern, Nachhaltigkeitsexperten zusammen mit Forschern. Derzeit konfrontieren uns die Medien sowohl mit alternativen Fakten als auch mit Algorithmen, die uns mit "mehr von demselben" versorgen. Hier braucht es Neugier, um gegebenen Strukturen hinter sich zu lassen, Wissen, um Sinn aus dem Gefundenen zu machen und Forschung, um neue Erkenntnisse zu strukturieren und zu kommunizieren. In diesem Frühjahr in München zeigen wir, wie man durch Architektur mit zukunftssicheren Ideen und Projekten „Sinn macht“.
 

fearless.munich

fearless.munich

07.03.2017 - 01.04.2017
Das Architekturbüro Stenger2 Architekten und Partner zeigt den Umbau- und Revitalisierungs-Prozess des Kraftwerks in München-Obersendling. Dem 1990 stillgelegten Gas-Versuchsheizkraftwerk aus dem Jahr 1961, drohte schon der Abriss - heute wird es als Erfolgsmodell für gelungenes ergebnisoffenes Bauen präsentiert. Ausgestellt wird nicht das Hochglanzbild eines fertigen Gebäudes, sondern die Dokumentation des jahrelangen Bauens-by-doing und der Menschen, die daran beteiligt sind. Heute befindet sich im Sockelbereich des Kraftwerks ein Internationaler Flagshipstore und ein Restaurant mit Aussichtsterrasse. Im Turmbereich auf fünf Etagen entstanden großzügige Loft-Büros mit großartigem Ausblick. Mit einer Aufstockung in 50 Metern Höhe wurde der Umbau 2017 abgeschlossen. Aufnahmen des Fotografen Sascha Kletzsch und eine Videoarbeit der Medienkünstlerin Carmen Donet García zeigen eindrucksvoll welcher Kraftakt nötig war, um diesen Koloss wiederzubeleben.
 

Ich sehe was … und das ist …

Ich sehe was … und das ist …

Knerer und Lang

20.01.2017 - 24.02.2017
Das beliebte Spiel zur Beschäftigung von Kindern bei langen Autofahrten schärft die Sinne aller Beteiligten – man entdeckt gemeinsam interessante Einzelheiten in der Umgebung die man alleine  nicht wahrgenommen hätte.  Wir laden Sie ein, in der Architektur von KNERER UND LANG auf Entdeckungsreise zu gehen und dabei, im Ganzen und im Detail, den konzeptionellen und gestalterischen Ansätzen der Planer auf den Grund zu gehen. Gemäß dem Leitmotiv "nihil fit sine causa“ ist die Gestaltung der Projekte nie Selbstzweck. Dennoch überraschen die Gebäude durch skulpturale Prägnanz, ihre charakteristische Farbigkeit und disziplinierte Details. So entstehen unverwechselbare Gebäudepersönlichkeiten.Die Ausstellung zeigt ausgewählte Projekte des Büros aus München, Dresden, Chemnitz und Augsburg denen man ansieht, dass deren Entwicklung Freude gemacht hat.
 

Yona Friedman

Yona Friedman

Munich Spacial

16.12.2016 - 14.01.2017
Yona Friedman, *1923 in Budapest, ist einer der interessantesten und wichtigsten Architekturtheoretiker und -utopisten unserer Zeit. Seit den 1950er Jahren beschäftigt sich Friedman über Zeichnungen, theoretische Texte, Modelle und Filme mit flexiblen und mobilen Konzepten für Städte und Wohnen, als Reaktion auf die Automatisierung der Arbeitswelt und den Wandel der Gesellschaft. In Raumstadtkonzepten wie „La Ville Spatiale“ entwickelt Friedman visionäre Megastrukturen über bereits bestehenden Städten, in denen die Bewohner ihre räumliche und soziale Welt flexibel gestalten können. Sein Manifest der „Architecture mobile“ von 1956, das heute eine neue Aktualität hat, basiert darauf, dass die Bewohner selber die Elemente ihrer Behausungen konzipieren und zusammenstellen. Einfache Handhabung und kreative Anwendung seiner Ideen sind oberstes Prinzip.
Yona Friedman hat die Ausstellung und Installation für die Räume der Architekturgalerie München entworfen. Die Umsetzung wurde von Studierenden aus dem 1. Semester des Lehrstuhls für Entwerfen und Gestalten, Prof. Uta Graff, mit Mathieu Wellner und Nicola Borgmann in einem Workshop realisiert.

 
 

Topotek1 Creative Infidelities

Topotek1 Creative Infidelities

16.11.2016 - 08.12.2016
Mit: Allmann Sattler Wappner, Iwan Baan, Barkow Leibinger, BIG Bjarke Ingels Group, Grüntuch Ernst Architekten, HENN, HG Merz, HHF, Hanns Joosten, Haus-Rucker-Co./Manfred Ortner, MVRDV, Sauerbruch Hutton, Martha Schwartz, Rebecca Saunders, Superflex, Topotek 1, Rosemarie Trockel und Jun Yang

2016 feiert Topotek 1 sein 20-jähriges Bürojubiläum. Aus diesem Anlass erschien im September die Publikation „Creative Infidelities. On Landscape Architecture of Topotek 1“ im jovis Verlag, begleitet von einer Ausstellung in den Räumen des Landschaftsarchitekturbüros in Berlin. Ab November wird diese Ausstellung mit ausgewählten Arbeiten von Topotek 1 und ihren langjährigen Kooperationspartnern nun in der Architekturgalerie München gezeigt.Das Buch Creative Infidelities: On the Landscape Architecture of Topotek 1, herausgegeben von Barbara Steiner, stellt Ansätze und Methoden von Topotek 1 anhand von zehn für das Büro wichtigen Arbeiten im Detail vor. Partner aus den Bereichen Architektur, Kunst und Design, private und öffentliche Auftraggeber, Fachplaner, und Projektmanager blicken aus verschiedenen Perspektiven auf die gemeinsamen Projekte.
 

Die Kunst der richtigen Distanz

Die Kunst der richtigen Distanz

gmp von Gerkan, Marg und Partner

29.09.2016 - 11.11.2016
Architekturkritik im Spiegel des Werkes der Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Daumen hoch? Daumen runter? So einfach hat es sich die Architekturkritik zu keiner Zeit gemacht. Wie bei jeder guten Kritik ist es auch weniger das abschließende Wert- oder Geschmacksurteil des Kritikers, das interessiert, als vielmehr dessen fundierte Begründung. Für die Architekturkritik eröffnet sich entsprechend dem öffentlichen Charakter jeden Bauens ein weites Feld der Kriterien, an denen sich Architektur messen lässt; so wie Architektur weit mehr als Baukunst ist, muss man die Kritik der Architektur entsprechend als eigene Sparte der Kultur- und Gesellschaftskritik ansehen. Je nachdem, wie sich ein Kritiker positioniert und welche Medien ihm zur Verfügung stehen, setzt er darüber hinaus weitere Schwerpunkte: er kann sich als Vermittler verstehen, der Architektur gegenüber einer Öffentlichkeit erklärt, er kann sein Augenmerk auf die historische und theoretische Einordnung von Architektur legen, oder die Rolle als Korrektiv des Architekten einnehmen. Nicht zuletzt ist Architekturkritik stark zeitgebunden und folgt den wechselnden gesellschaftlichen Strömungen und architektonischen Moden.
In der Ausstellung werden am Beispiel ausgewählter Bauten der Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp), die zu den größten deutschen Architekturbüros zählen und nahezu 400 Bauten national und international realisiert haben, die letzten fünfzig Jahre der Architekturkritik nachgezeichnet: von der ausklingenden Moderne der 1960er Jahre über ökologische und partizipatorische Strömungen und die Zeit der Postmoderne bis zum globalisierten Bauen der Gegenwart. Dazu werden aktuelle Architekturfotografien von Marcus Bredt, der mit seinem sehr pointiertem Blick eine visuelle Architekturkritik unternimmt, mit Statements aus historischen Kritiken in Zeitungen und Fachzeitschriften konfrontiert - zwei Zeitschichten, die zusammen nach der räumlichen und zeitlichen Distanz fragen lassen, die es braucht, um Architektur angemessen erfassen zu können.

 
 

Rainer Viertlböck

Rainer Viertlböck

Oktoberfest – Fotografien

18.08.2016 - 20.09.2016
Das Fotografieren von fliegenden Bauten, dynamischen Architekturen und bewegten Menschenmengen stellen einen Fotografen vor größte Herausforderungen. Nur knappe drei Wochen im Jahr hat Rainer Viertlböck um seine Fotoserie zum Münchner Oktoberfest zu erarbeiten. In den Jahren 2014 und 2015 nutzte er diese Zeit intensiv und verbrachte täglich viele Stunden zu verschiedenen Betriebs-, Tages- und Nachtzeiten auf dem größten Volksfest der Welt in seiner Heimatstadt München.

Viertlböcks sorgfältig komponierte Bildserie zeigt die riesigen Festzelte, die Besuchermassen und vereinzelte Gäste, die traditionsreichen und neuen Fahrgeschäfte, ungewöhnliche Blicke über die Festwiese und hinter die Kulissen, auf Aufräum- und Abbauarbeiten. Losgelöst vom Rausch des Getümmels werden die temporären Architekturen der Schaustellerbuden, der Bierhallen und Fahrgeschäfte in streng achsialer Perspektive als Solitäre ihrem Kontext enthoben präsentiert. Mit Hochstativ, Kran und Drohne findet Viertlböck neue Perspektiven und fängt außergewöhnliche Lichtstimmungen von Kunst- und natürlichem Licht ein. Durch seine genaue Beobachtung, die aufwändige Logistik und die präzise Auswahl des Standortes, wirken Viertelböcks spannungsvolle Bildkompositionen von Bauten, Menschen, Licht und Bewegung, wie Inszenierungen auf der schillernden Bühne des größten Volksfestes der Welt.
Die Ausstellung in der Architekturgalerie München wird begleitet von dem neuen Buch Oktoberfest Photographien Rainer Viertlböck vom Schirmer Mosel Verlag.

Motodrom
Foto: Rainer Viertlböck
 

Low Tec High Rise

Low Tec High Rise

Wohnhochhäuser für Berlin-Friedrichshain

07.07.2016 - 12.08.2016
 

Robert Rechenauer

Robert Rechenauer

Transformation

14.06.2016 - 02.07.2016
Das Mozarteum Salzburg. Wandel eines Ortes
Ausstellung und Buchpräsentation

Der Name Mozarteum hat Weltruf: durch ein Orchester, eine internationale Stiftung und eine der renommiertesten Musikhochschulen. Der Ort, an dem diese heute steht hat im Lauf der Jahrhunderte starke Transformationen erfahren: von einem nur wenig besiedelten Raum über die „Lodronstadt“ mit dem Primogeniturpalast zum Collegium Borromäum, das wiederum einem Institutsbau weichen musste, der 1998 wegen mysteriöser Krebsfälle geschlossen wurde.
Robert Rechenauer hat das Mozarteum nicht nur saniert, sondern den Ort und sein Umfeld völlig neu geprägt, erstklassige Proben- und Konzerträume sowie schöne Passagen geschaffen. Das Haus ist mithin eine stimmige Symbiose von Alt und Neu, von Historie und Zeitgenossenschaft. Was der Architekt über die langjährige Beschäftigung mit diesem Ort erfahren und zutage gefördert hat, erzählt er in diesem spannenden Stück Salzburger Stadtbaugeschichte. Seine Relevanz für München wollen wir in der Ausstellung bei der Präsentation des Buches diskutieren. In Kooperation mit dem BDA Bayern.
 

Haltbar

Ingenieurbüro Hausladen

28.04.2016 - 09.06.2016
30 Jahre Ingenieurbüro Hausladen 
„Wieviel Technik brauchen unsere Gebäude?“ und „Wie können notwendige technische Systeme in die Bauten integriert werden?“ Immer gleiche Fragestellungen - immer neue Lösungen. Die Entwicklung der Hüllkonstruktionen ist in den letzten  drei Jahrzehnten weit vorangeschritten, die Anlagentechnik optimiert und die Steuerungstechnik im Bauwesen eingeführt. Welches Maß ist zu halten bei dieser Vielfalt? Ist Nachhaltigkeit quantifizierbar? Die Ausstellung wirft Fragen der letzten Jahre in der Gebäudetechnik auf und zeigt realisierte Lösungen, die durch einen  ganzheitlichen Ansatz in frühen Entwurfsphasen, bis zur Umsetzung und über die Inbetriebnahme hinaus, Nachhaltigkeit im Sinne der Haltbarkeit verfolgen.
 

Perfect Scale

Perfect Scale

Schulz und Schulz, Stefan Müller

14.04.2016 - 25.04.2016
Vernissage und offene Diskussionsrunde mit:
Ansgar und Benedikt Schulz  Schulz und Schulz Architekten
Andreas Meck  Meck Architekten
Stefan Müller  Fotograf
Frank Kaltenbach  Detail Verlag

Die Architekten Ansgar und Benedikt Schulz beschäftigen sich schon seit langem mit dem Zusammenhang von Maßstab und Plandarstellung im architektonischen Schaffen. Der Fotograf Stefan Müller setzt sich mit der Herangehensweise der Architekten auseinander, aus Form, Material, Raum und Licht Bauwerke entstehen zu lassen. Die Architektur wird vom großen Ganzen bis ins Detail wiedergegeben, die Hierarchisierung entwerferischer Interventionen in der Arbeit von Schulz und Schulz fotografisch interpretiert. Ausstellung und Vernissage fokussieren auf den idealen Maßstab im architektonischen Schaffen, der Impulsgeber wechselseitiger Transmissionsprozesse ist. Ausgehend von Plandarstellungen und Fotografien zum Neubau der Propsteikirche St. Trinitatis in Leipzig wird die Betrachtungsebene auf den Kontext von Kirche und Stadt erweitert. Basis ist ein moderiertes Galeriegespräch, mit den Architekten Andreas Meck, Ansgar Schulz und Benedikt Schulz, das architektonische, stadträumliche und vermittelnde Elemente exemplarisch an zwei aktuellen Kirchenbauprojekten aus Bayern und Sachsen diskursiv analysiert.
 

WIR MACHEN DAS! ++ YES WE CAN!

WIR MACHEN DAS! ++ YES WE CAN!

Wohnraum für Alle + „Home not Shelter!"

09.03.2016 - 12.03.2016
Initiative Wohnraum für Alle, goldstrehle.at mit Caritas Vorarlberg, Ein Dach über dem Kopf

Die Münchner Willkommenskultur wurden weltweit zum Symbol für einen zuversichtlichen und weltoffenen Umgang mit der Flüchtlingsfrage. Im Umfeld des Themas Wohnraum und Integration von Geflüchteten engagieren sich daher mehrere Initiativen in München, gute und bezahlbare Wohnungen zu planen und zeitnah zu bauen. Durch die Initiativen WOHNRAUM FÜR ALLE des Deutschen Werkbund Bayern und "Home not Shelter!“ der Hans Sauer Stiftung wurden über 100 Entwürfe von Planern, Architekten und Studenten erarbeitet. Mit integrativen architektonischen und städtebaulichen Konzepten wird hier ein Beitrag zur aktuell zentralen Aufgabe unserer Gesellschaft geleistet. Die Ausstellung WIR MACHEN DAS! in der Architekturgalerie München zeigt ausgewählte Entwürfe und erläutert anhand von Themenräumen die Schlüsselbegriffe:
Integration, Nachverdichtung, Modulbauweise, Flexibilität, Selbstbau und Innenausbau. Mit den Konzepten von "Wohnraum für Alle“ und "Home not Shelter!" wird sehr gezielt eine zeitnahe Umsetzung verfolgt. In der Projektwerkstatt am 12. März 2016, werden Planer, Politiker und Investoren in intensivem Austausch konkrete Bauvorhaben fachlich unterstützen und neue auf den Weg bringen.

Die Ausstellungseröffnung bildet den Auftakt einer 4-tägigen Veranstaltungsreihe vom 9.-12. März mit Konferenz, Führungen und workshops vom Deutschen Werkbund, der Bundesstiftung Baukultur, dem BDA Bayern und der Hans Sauer Stiftung.

Mittwoch, 9. März 2016 um 19.00 Uhr (Eröffnung)
Ausstellung „WIR MACHEN DAS! Wohnraum für Alle + Home not Shelter!“
Architekturgalerie München, Türkenstraße 30, 80333 München
Veranstalter: Architekturgalerie München e.V.
http://www.architekturgalerie-muenchen.de

Donnerstag 10. März 2016 um 18.00 Uhr
„Flucht nach Vorne“ - Vorabendempfang
Munich Center of Community Arts, Kreativquartier München, Schwere-Reiter-Straße 2, 80797 München
Veranstalter: BDA Bayern und Bundesstiftung Baukultur
http://www.bda-bayern.de

Freitag 11. März 2016 von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr
„Flucht nach Vorne“ - Werkstatt
Museum Fünf Kontinente, Maximilianstraße 42, 80538 München
Veranstalter: BDA Bayern und Bundesstiftung Baukultur
http://www.bda-bayern.de

Samstag, 12. März 2016 von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr
„Wohnraum für alle: Projektimpuls“ - Präsentation, Projektbörse, Barcamp
Aula der Hochschule München, Karlstraße 6, 80333 München
Veranstalter: Initiative „WOHNRAUM FÜR ALLE“
http://wohnraum-fuer-alle.de
 

Skidmore, Owings & Merrill

Skidmore, Owings & Merrill

The Engineering of Architecture

19.01.2016 - 27.02.2016
Mit ihren gut 80 Jahren Erfahrung im Zusammenspiel von Architektur und Ingenieurbaukunst bleiben die Entwürfe von Skidmore, Owings & Merrill  besonders bei der Konstruktion von gigantischen Hochhäusern, den Supertalls, bahnbrechend.
 

Helmut Jahn

Helmut Jahn

Bauten 1975 – 2015

10.09.2015 - 30.09.2015
Helmut Jahn
Leatop Tower, Guangzhou, 2012
Foto: Rainer Viertlböck

Fotografien von Rainer Viertlböck

Die Architekturgalerie München bietet mit der Ausstellung HELMUT JAHN Bauten 1975-2015 einen Überblick über das Werk des Deutsch-Amerikanischen Architekten mit den Fotografien von Rainer Viertlböck. Die einzigartige fotografische Werk, das durch die langjährige Zusammenarbeit von Fotograf und Architekt entstanden ist, dokumentiert das Gesamtwerk des von Chicago aus arbeitenden Architekturbüros. Jahn verschaffte sich internationale Anerkennung mit spektakulären Bauwerken wie dem Frankfurter Messeturm, dem Sony Center mit Bahntower am Potsdamer Platz in Berlin, dem Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi sowie den Veer Towers in Las Vegas. Wenn Rainer Viertlböck Helmut Jahns Architekturen fotografiert, geht es ihm nicht allein um die Dokumentation der Bauten. Er schafft Bilder, die Geschichten erzählen, die eine Stimmung einfangen, die das Gebaute im Dialog mit der Umgebung zeigen. Mit der Ausstellung wird das gleichnamige im Schirmer Mosel Verlag neu erscheinende Buch präsentiert.

 
 

Norihiko Dan (Tokyo)

Norihiko Dan (Tokyo)

Symbiotic Thoughts of Architecture

17.07.2015 - 21.08.2015
In den Bauten des japanischen Architekten Norihiko Dan ist die Natur immer gegenwärtig. Mit spannungsreichen Kontrasten in Architektursprache und Materialwahl fragt Norihiko Dan eindringlich nach der Beziehung zwischen dem Menschen und seiner Umgebung. Dan sucht die Symbiose, das zeigt sich in der Verbindung von geometrisch-archetypischen mit organischen Formen, in seinen städtebaulichen Projekten, die historische und kulturelle Identitäten wieder ans Tageslicht holen ebenso wie in der ökologischen Ausrichtung seiner Bauten. Das vielschichtige und faszinierende Werk des in Japan und Taiwan vielfach ausgezeichneten Architekten wird mit der Ausstellung und der im Jovis Verlag erscheinenden Monographie, erstmals einem westlichen Publikum vorgestellt.
 

Constructing Culture

Constructing Culture

KSP Jürgen Engel Architekten

16.04.2015 - 15.05.2015
Die Ausstellung „Constructing Culture - Architektur verbindet Kulturen“ präsentiert vier internationale Kulturbauten von KSP Jürgen Engel Architekten, darunter die Große Moschee in Algier, deren Bau im Jahr 2012 begonnen wurde. Wie kein anderes Projekt repräsentiert die künftig drittgrößte Große Moschee der Welt die länder-, kultur- und religionsübergreifende Zusammenarbeit. Sie wird im Auftrag des algerischen Staates von deutschen Architekten geplant und von einer chinesischen Baufirma errichtet. Weitere Projekte sind die Nationalbibliothek in Peking, das Kunstmuseum in Nanjing und das Art Museum Tianjin. Die Raumfolge der Ausstellung zeichnet die Chronologie der Auslandsaktivitäten von KSP Jürgen Engel Architekten nach. Der erste Ausstellungsraum zeigt die Projekte in Asien. Mit der Chinesischen Nationalbibliothek in Peking (Fertigstellung 2008) gelang der internationale Durchbruch. Vor über 10 Jahren wurde daher das Büro in Peking gegründet. In den Folgejahren wurden die Ausstellungshäuser in Nanjing (2010) und in Tianjin (2012) fertig gestellt. Die beiden nachfolgenden Räume zeigen Exponate zur Großen Moschee in Algier, deren Bau im Jahr 2012 begonnen wurde. Derzeit herrscht auf der Baustelle in Algier ein geschäftiges Treiben. Neben deutschen Architekten und einheimischen algerischen Arbeitern sind dort auch rund 1.200 Bauarbeiter des staatlichen chinesischen Generalunternehmers CSCEC beschäftigt (China State Construction Engineering Corporation). Insgesamt 44 atmosphärische, teils skurrile Fotografien illustrieren die unterschiedlichen Schauplätze und Baustellen sowie den jeweiligen kulturellen Kontext, in dem diese Bauwerke entstanden sind.
 

LAVA – Laboratory for Visionary Architecture

LAVA – Laboratory for Visionary Architecture

08.01.2015 - 14.02.2015
 

Helmut von Werz

Helmut von Werz

Ein Architektenleben 1912-1990

13.11.2014 - 13.12.2014
Foto: Alex Kempens
Architektengemeinschaft Helmut von Werz, Johann Christoph Ottow, Erhard Bachmann, Michael Marx
 

UNStudio, Amsterdam

03.10.2014 - 08.11.2014
 

HHF architects

HHF architects

05.09.2014 - 28.09.2014
Ruta del Peregrino Mexiko
Foto: Iwan Baan

OpenArt Talks mit Gästen:
Freitag, 12. September 2014, ab 19 Uhr
Erstmals in Deutschland zeigt die Architekturgalerie München aktuelle Arbeiten sowie einen Rückblick der Produktion des weltweit tätigen Architekturbüros HHF.
Das 2003 von Tilo Herlach, Simon Hartmann und Simon Frommenwiler in Basel gegründete Büro sucht bewusst die inhaltliche Zusammenarbeit mit Künstlern und die Kollaboration mit anderen Architekten. In diesem Zusammenhang entstanden weltweit wahrgenommene Projekte und die fruchtbare seit 2005 andauernde Zusammenarbeit mit dem chinesischen Künstler Ai Weiwei.
Ein junges, internationales Team arbeitet zur Zeit an rund 20 Projekten. Bereits realisierte Arbeiten wie die Tsai Residence und die Artfarm in Upstate New York, das Modezentrum Labels 2 an der Spree in Berlin, die Aussichtsplattform am Pilgerweg Ruta del Peregrino in Mexiko oder die Spielskulptur in Jinhua, China zeigen das breite Spektrum des architektonischen Werkes von HHF.
 

wulf architekten

wulf architekten

Rhythmus und Melodie

22.07.2014 - 29.08.2014
wulf architekten
Ev. Grundschule in Karlsruhe, 2013
© Brigida González

Ausgehend von der Mitarbeit bei so unterschiedlichen Architektenpersönlichkeiten wie Gottfried Böhm und Günter Behnisch hat das Stuttgarter Büro wulf architekten längst seine eigene Position entwickelt. Diese wird jedoch – inspiriert von einer Offenheit für Neues – beständig hinterfragt. Ihr Aufspüren von Lösungsansätzen, das keine vorgefassten Meinungen kennt, bezeichnen die Architekten als »Identität durch Suche« – und diese Suche meint Bewegung und Veränderung. Einzige, gleichwohl wichtige Konstante ist ihr humanistischer Ansatz: der klare Bezug zum Menschen als Ausgangspunkt allen Entwerfens. Diese zentrale Position findet ihre Entsprechung in der sinnlichen Qualität und der Vielfalt des Gebauten.

Zu den Schlüsselwerken des Büros zählen die mehrfach ausgezeichneten Projekte adidas Factory Outlet in Herzogenaurach (2003), Messe Stuttgart (2007) und das Landesamt für Finanzen in Landshut (2011). Nach einem Wettbewerbserfolg im Oktober 2013 planen die Architekten derzeit vier Grundschulen in München.

Anhand von großformatigen Fotos und Texten, die wesentliche Statements der drei Büropartner in direkte Beziehung zu realisierten Projekten setzen, vermittelt die Ausstellung einen Einblick in die Denk- und Arbeitsweise von wulf architekten. Architektur wird dabei nicht als isolierte Disziplin verstanden, sondern vielmehr als Teil eines vielfältigen kulturellen Kontexts.
 

MVRDV 22

MVRDV 22

Jacob van Rijs

16.05.2014 - 28.06.2014
Abbildung (Startseite: Ausschnitt)
 

1 x Enns 1x Rhone 3x Isar

11.04.2014
 

Werner Wirsing

Werner Wirsing

12.03.2014 - 04.04.2014
Foto: Christoph Wirsing
 

(Un)gebaut Ambivalent. Titus Bernhard Architekten

(Un)gebaut Ambivalent. Titus Bernhard Architekten

24.01.2014 - 03.03.2014
 

Nieto Sobejano

Nieto Sobejano

Memory and Invention

27.09.2013 - 09.11.2013
Die Werkschau des renommierten spanischen Architekturbüros von Fuensanta Nieto und Enrique Sobejano zeigt aktuelle Projekte, die in der Auseinandersetzung zwischen der gegenwärtigen Realität eines Ortes und seines traditionellen kulturellen Kontextes entstehen. Arbeiten wie das Museum Madinat al Zahra in Córdoba, für das sie mit dem Aga Khan Preis für Architektur ausgezeichnet wurden,veranschaulichen ihr Konzept.
Zu den neuen internationalen Projekten des Büros zählt auch das Stadtportal München Ost im Stadtteil Bogenhausen, bei dem fünf Türme unterschiedlicher Höhe einen urbanen Raum schaffen.
Zur Ausstellung erscheint das gleichnamige Buch im Hatje Cantz Verlag.
 

Rainer Viertlböck

Rainer Viertlböck

Neue Perspektiven von München

14.08.2013 - 20.09.2013
Abbildung:
Rainer Viertlböck
Ludwigstrasse

Die Ausstellung gibt erstmals Einblick in einen Zyklus von neuen Arbeiten, die München aus einem überraschenden, so bisher fotografisch nie dargestellten Blick zeigen.
Strassenzüge werden gezielt in Bezug auf ihre charakteristischen Monumente gesetzt, wie den Friedensengel oder das Siegestor, weit auseinander liegende Motive verbinden sich durch die Perspektive des Fotografen, so das Olympiadach mit der turmreichen Silhouette der Münchner Altstadt. Städtebauliche Strukturen, wie etwa die der Großsiedlung Neuperlach erscheinen klar im weichen Licht der Morgendämmerung.
Rainer Viertlböcks Verständnis für Licht und Stadträume führen zu ungewöhnlichen Bildern nie zuvor gesehener Perspektive und Faszination. Die lang erarbeiteten Einstellungen erinnern in ihrer fotorealistischen Zeichnung an die Genauigkeit von Veduten des 18. Jahrhunderts und zeugen gleichzeitig von einer modernen Bildauffassung der Gegenwart. Wetter und Licht eines nie ganz blauen Münchner Himmels geben den Fotografien von Rainer Viertlböck eine besondere Farbigkeit und Tiefe und verstärken die aussergewöhnliche Wirkung seines neuen Blickes auf die Stadt.
 

Alte Meister – Junge Geister

Alte Meister – Junge Geister

26.07.2013 - 10.08.2013
15 Häuser für je eine Familie

Ausstellungseröffnung mit Florian Nagler und Nuyken von Oefele

Beiträge von Baumstark Bielmeier, nbundm*, Nuyken von Oefele und Lehrstuhl Prof. Nagler, TUM
 

Wir sind bdla!

17.07.2013
 

Pasticcio München

27.06.2013 - 13.07.2013
 

IBA_Hamburg

Case Study Houses

07.06.2013 - 22.06.2013
Wohnen im 21. Jahrhundert mit Olaf Bartels, Architekturjournalist Hamburg
 

Auer+Weber+Assoziierte

Auer+Weber+Assoziierte

6 PROJETS FRANÇAIS... ET 3 CONCOURS

12.04.2013 - 01.06.2013
Die Ausstellung präsentiert die Architekturprojekte von Auer+Weber+Assoziierte in Frankreich.
1980 von Fritz Auer und Carlo Weber gegründet, wird das Büro inzwischen von mehreren Assoziierten geleitet und zählt über 120 Architekten zu seinem Team. Auer+Weber+Assoziierte mit Sitz in Stuttgart und München sind national und international tätig - neben Europa auch in China oder Chile. Insbesondere in Frankreich plant und baut Auer+Weber+Assoziierte seit einigen Jahren mit großem Erfolg.

Im größeren Kontext und europäischen Rahmen gesehen, geht die Attraktivität Frankreichs für deutsche Architekten heute weit über architektonische und wirtschaftliche Interessen hinaus. Eine europäische Schule auf der französischen Seite des Rheins in Straßburg zu bauen und am Ufer der Marne ein olympisches Gelände zu planen - 40 Jahre nach dem Entwurf für die Sportstätten der Olympischen Spiele 1972 in München (innerhalb der Partnerschaft von Fritz Auer und Carlo Weber mit Günter Behnisch) - lässt auf eine enorme Entwicklung der europäischen Integration schließen. Fast schon exemplarisch für diesen Prozeß steht die Einladung zu einem der bedeutensten französischen Wettbewerbe der letzten Jahre. Gemeinsam mit Ateliers Jean Nouvel, José Luis Mateo und Snøhetta wurde Auer+Weber+Assoziierte aufgefordert einen Entwurf für den Neubau des Zentrums für Höhlenmalerei „Lascaux IV“ in Montignac einzureichen.
Eindrucksvoll unterstreichen die in der Ausstellung gezeigten Projekte öffentlicher Bauherren die Bedeutung deutsch-französischer Beziehungen, mit deren 50-jährigem Gedenken die Ausstellung zusammenfällt.
Auer+Weber+Assoziierte zeigen sechs „französische“ Projekte. Außerdem stellen sie drei Wettbewerbe vor:
eine kleine Auswahl derer, zu denen sie seit 2007 eingeladen waren.
 

Widersprüchliches Ordnen

Widersprüchliches Ordnen

E2A Eckert Eckert Architekten

22.02.2013 - 06.04.2013
Piet und Wim Eckert entwickeln ihre Bauten und Projekte als Synthese aus Reaktionen auf den Kontext und der Interpretation des architektonischen Programms:
Neben den Bedingungen des konkreten Ortes werden auch kulturelle, politische und wirtschaftliche Zusammenhänge bewertet. Angesichts der gestiegenen Komplexität der Bauaufgaben und der divergierenden Vorstellungen von Politik, Gesellschaft und Bauherren, betrachten die beiden Brüder auch Widersprüche, Pannen und Unvorhergesehenes als Potential für die Architektur.
 

Regina Poly

Regina Poly

Binnenräume – Stadträume im Scherenschnitt

18.01.2013 - 17.02.2013
Regina Polys Arbeiten BINNENRÄUME sind mehrfarbig geschichtete, flächige Raumschnitte, die sie teilweise aus ihren beruflichen Projekten, teilweise aus vorhandenen stadträumlichen Gegebenheiten gewonnen und künstlerisch abstrahiert hat. Die Transparenz der Schnitte vermittelt die simultane Wahrnehmung einzelner Teilräume mit Hilfe übereinander geschichteter Lagen.
 

Theodor Fischer

Theodor Fischer

Stadträume München

14.12.2012 - 13.01.2013
Markus Lanz, Sebastian und Simon Schels, Pk. Odessa und der Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung der TU München.
 

Aktuelle Architektur in Oberbayern

Aktuelle Architektur in Oberbayern

Ausstellung und Buchpräsentation

07.11.2012 - 04.12.2012
Mit dem Buch „Aktuelle Architektur Oberbayern“ wird erstmalig ein Überblick über Vielfalt und Qualität des Architekturschaffens dieser Region gegeben.
Die Auswahl der veröffentlichten Projekte hat eine Jury mit Andres Lepik, Direktor Architekturmuseum München, Ira Mazzoni, Architekturkritikerin, Jakob Dunkl, Querkraft Architekten und Nicola Borgmann, Architekturgalerie München, getroffen. Alt und Neu, Tradition und Moderne, strenge Funktionalität und zarte Poesie, Landschaft, Kunst und Kultur – die aktuelle Architektur in Oberbayern bietet ein Spektrum, das sich zu entdecken lohnt.
 

Bembé Dellinger

Bembé Dellinger

Gebäude

14.09.2012 - 27.10.2012
Zweiundzwanzig Modelle. Zweiundzwanzig Monitore. Zweiundzwanzig Einblicke in zweiundzwanzig individuelle Wohnhäuser in der Fünf-Seen-Region.
Seit 1998 führen Felix Bembé und Sebastian Dellinger das in Greifenberg am Ammersee ansässige Architekturbüro Bembé Dellinger. Bearbeitet werden klassische Bauaufgaben vom Einfamilienhaus über Gewerbebauten bis zu Gebäuden der öffentlichen Hand. Besondere Aufmerksamkeit erzeugen sie hierbei durch ihre extravaganten und vielfach prämierten Wohnhäuser, welchen der größte Teil dieser Ausstellung gewidmet ist.
 

Hopkins Architects, London

Hopkins Architects, London

16.07.2012 - 31.08.2012
Die Ausstellung des britischen Architekturbüros Hopkins Architects gibt einen Überblick
über ihre bekanntesten Werke mit besonderem Fokus auf die Arbeiten des letzten
Jahrzehnts.
Das Büro wurde 1976 gegründet und zeichnet sich vor allem durch seine sorgfältig ausgearbeiteten und nachhaltigen Gebäude aus. Besonderer Wert wird auf den bestehenden Kontext und die Historie des Ortes gelegt. Die Gebäude gehen gezielt auf die Umgebung ein und versuchen, den vorgefundenen Charakter zu stärken. Oft werden lokale Materialien und Details verwendet, die durch Hopkins Architects zeitgemäß interpretiert werden. Dieser Ansatz hat maßgeblich dazu beigetragen, daß Hopkins
Architects in ihrem 36-jährigen Bestehen fast alle bedeutenden Architekturpreise
gewonnen haben.

Die ‚timeline’ in der Ausstellung gibt einen kurzen Überblick über fertiggestellte Projekte
im Wandel der Zeit. Die gezeigten Gebäude sollen einen Eindruck vermitteln, wie sich die
architektonische Formensprache des Büros verändert hat, obwohl man sich seinen
gestalterischen Grundprinzipien treu geblieben ist.

Der Mound Stand des Londoner Lords Cricket Ground hat in den 80’er Jahren Schlagzeilen gemacht. Die elegante Stahlstruktur mit den Membrandächern heben sich deutlich von den historischen Backsteinbögen ab. Die Grenze zwischen Bestand und Ergänzung wird klar definiert und mit eleganten und damals zeitgemäßen Mitteln realisiert.
Diese Herangehensweise zieht sich wie ein roter Faden durch die Projekte des Büros und wird besonders deutlich an Bauwerken wie dem Schlumberger Forschungszentrum in Cambridge, dem Opernhaus in Glyndebourne, sowie dem neuen Parlamentsgebäude direkt neben den Houses of Parliament in London.

Im 21. Jahrhundert haben Hopkins Architects ihren Schaffensbereich über die Grenzen von Großbritannien hinweg ausgeweitet und waren in Japan, dem Europäischen Festland, Indien, USA, und dem Mittleren Osten aktiv.
Viele dieser aktuellen Projekten sind Teil der Ausstellung, wie z.B. das Shin Marunouchi
Hochhaus in Tokyo, Gate Village in Dubai, die LEED Platinum zertifizierte Kroon Hall für die Fakultät der Forst- und Umweltwissenschaften.
 

Henning Larsen Architects  

Henning Larsen Architects  

What...if...? Architektur im Dialog

15.06.2012 - 20.07.2012
Die Ausstellung „WHAT IF…? Architektur im Dialog“ in der Architekturgalerie München bietet Einblick in aktuelle Projekte sowie die Arbeitsmethodik von Henning Larsen Architects. Neben internationalen Werken, zeigt sie auch das Münchener Projekt des dänischen Büros – die neue Siemens-Konzernzentrale am Wittelsbacherplatz.

Mit der Ausstellung will Henning Larsen Architects bewusst machen, dass Architektur einen Wandel bewirken kann, der über das Projekt hinaus reicht. Empathie und Dialog werden genutzt, um Fragen an den Kontext stellen zu können: Wer soll es anwenden? Warum? Wo? und Wie? Dadurch entsteht eine neue Frage: „WHAT IF…? - Wie wäre es eigentlich, wenn…?“ Jedes Projekt in der Ausstellung ist eine architektonische Antwort auf diese Frage. Eine Konzerthalle soll z.B. Raum für Musik schaffen, aber wie wäre es, wenn sie auch einer ganzen Nation moralisch wieder auf die Beine helfen könnte?

„Architektur ist ein innovatives Werkzeug. Mit großen Projekten kommt immer ein Wandel, ein neues Arbeitsumfeld, neuer Wohnraum, eine neue Lebensweise. „Architektur konfrontiert den Einzelnen mit Veränderung“, so Werner Frosch, Geschäftsführer des Büros von Henning Larsen Architects in München.

Mit realisierten und preisgekrönten Projekten auf der ganzen Welt – von Deutschland und
Dänemark bis Island und Saudi Arabien – sind Henning Larsen Architects konstant mit neuen Kulturen, Landschaften und Gesellschaften konfrontiert. Henning Larsen Architects besondere Qualität liegt darin, Architektur zu entwerfen, die im Dialog mit ihrem Umfeld steht und das zukünftige Potential des Standortes interpretiert.

”Wir versuchen immer diese Fragen zu stellen, die die Aufgaben entschlüsseln, und suchen die Antwort, die ein einzigartiges Projekt mit sich bringt. Einfühlung ist eine Methode. Wir hören zu und lernen, bevor wir anfangen zu zeichnen“, sagt Architekt Prof. Louis Becker, Design Director Henning Larsen Architects, „Als Architekten stehen wir im Dialog mit dem Kontext und damit auch im Dialog mit einer möglichen Zukunft, die der Kontext anbietet.“

Für Henning Larsen Architects ist der Kontext mehr als die Landschaft oder die Stadt, die ein Grundstück umgibt. Den Kontext bilden auch die historischen, politischen, ökonomischen und anderen gesellschaftlichen Umstände, die ein Projekt mit sich bringt.

Henning Larsen Architects legt großen Wert darauf, mit lokalen Partnern in Dialog zu kommen und hat daher Architekturstudenten der Technischen Universität München (TUM) zu einem Workshop in die Ausstellungsräume eingeladen. Unter dem spielerischen Motto „WHAT IF…?“ entwickeln Studenten des Lehrstuhls für Städtebau und Regionalplanung in einem der Galerieräume eine Zukunftsvision für die Stadt München.
Die Ausstellungsbesucher haben einen direkten Einblick in die Architekturwerkstatt der
angehenden Architekten. Das Workshop-Studio in der Galerie sowie die Vorlesungen, die dort stattfinden, sind offen für alle.
 

Rockwell Group (NY)

Rockwell Group (NY)

Playspaces - Imaginative and Immersive Environments

12.05.2012 - 02.06.2012
Diskussion Design und Spiel
Barry Richards, Lead Designer of Rockwell Group
Günther Beltzig, Playdesign

Der renommierte New Yorker Architekt David Rockwell hat Imagination Playground entworfen:
ein innovatives Konzept und Design für einen modularen Spielplatz, der aus einzelnen,
beweglichen Elementen besteht. Im Mai 2012 wird Imagination Playground erstmals in Deutschland vorgestellt, durch eine Ausstellung in der Architekturgalerie München und einen Play Event an der Münchener Hochschule für Film und Fernsehen. Im Juni und August macht Imagination Playground Station in Berlin und Potsdam.
Von Bühnenbildern für die Oscar-Verleihung in Los Angeles zum interaktiven Ausstellungsdesign des Walt Disney Family Museums in San Francisco: die Architektur- und Designfirma Rockwell Group gestaltet erlebnisorientierte Räume für kulturelle Institutionen, Hotels, Restaurants und Markenführer auf der ganzen Welt. Imagination Playground bringt Rockwell’s Kreativität zum Kinderspielplatz und verknüpft zeitgenössisches Design mit Aspekten von Pädagogik und urbanem Raum.
Die Architekturgalerie München feiert das deutsche Debüt von Imagination Playground mit der Eröffnung der Ausstellung Playspaces - Imaginative and Immersive Environments by Rockwell Group. Eigens für die Architekturgalerie zusammengestellt ist die Ausstellung die bis jetzt umfangreichste Aufarbeitung von Rockwell’s innovativem Spielplatzkonzept.
 

design stauss grillmeier arbeiten

design stauss grillmeier arbeiten

05.04.2012 - 04.05.2012
design stauss grillmeier

Das Münchner Büro design stauss grillmeier
präsentiert Entwurfsdokumentationen zu über
60 Projekten aus den vergangenen 16 Jahren.
Die darin enthaltenen Skizzen, Pläne, Graphiken
und Texte geben Einblick in die Arbeit des Büros.
Zusätzlich vermitteln die gezeigten Plakate und
Objekte die Qualitäten der Endergebnisse aus
den Gestaltungsprozessen.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich.
 

Sauerbruch Hutton

Sauerbruch Hutton

Münchener Projekte

17.02.2012 - 30.03.2012
Sauerbruch Hutton