Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Artothek&Bildersaal

Rosental 16 (Arkaden / Rückseite des Stadtmuseums) • 80331 M
Tel +49 89 23 26 96 35
www.muenchen.de/artothek
Mi+Fr 14–18 • Do 14– 19.30 • Sa 9–13
barrierefrei

 

Rosental 16
80331 M

Laufende Ausstellungen

*Gadda  Gals

*Gadda Gals

Performance und Installation

14.09.2018 - 13.10.2018
Gadda Gals eröffnen pünktlich zum Erscheinen ihres neuen Albums The Temple zentral in bester Münchner Innenstadtlage ihre erste Ausstellung Boutique. Zu sehen und vor allem auch zu kaufen gibt es alles rund um das Trio aus Slimgirl Fat, Blaqtea und Walter P99 Arke$tra. Die Eröffnung am 13.9. wird zum einzigartigen Ereignis, denn in einer live Performance werden die brandneuen Tracks zum ersten Mal in München zu hören sein. Das Event markiert zudem das offzielle und exklusive Opening des concept stores.
Auf dem Hintergrund der stetig fortschreitenden Kommerzialisierung von Kunst, Stadt und überhaupt allem, wird die raumgreifende Installation womöglich nicht nur Umsatz produzieren sondern auch die ein oder andere Frage aufwerfen.

 
 

Kommende Ausstellungen


Vergangene Ausstellungen

Susanne Wagner, Sebastian Dacey, Tim Bennet

Fast Car

27.07.2018 - 09.09.2018
„You got a fast car
I want a ticket to anywhere
Maybe we make a deal
Maybe together we can get somewhere
Any place is better
Starting from zero, got nothing to lose
Maybe we‘ll make something
But me, myself, I got nothing to prove“

Die ersten acht Zeilen von Tracy Chapmans Lied „Fast Car“ sind
eine perfekte Verkörperung vom Gefühl in den Startblöcken
zu sein, wartend auf den Startschuss, wartend bis es endlich
losgeht! Dieses Gefühl hat sich nicht geändert. Auch wenn man mittendrin
ist steht man als Künstler immer wieder am Anfang. Die Ausstellung zeigt
skulpturale und malerische Werke der drei Künstler*innen, die sie speziell zu diesem Thema entwickelt haben.

 
 

Thomas Silberhorn

Thomas Silberhorn

Der andere Wind

08.06.2018 - 14.07.2018
In seinen kinetischen Objekten, Installationen und Videos versucht der Künstler Thomas Silberhorn die Forschung voranzutreiben und künstlerisch-wissenschaftliche Fragestellungen zu beantworten. Er untersucht unter anderem die Vermenschlichung von Maschinen und arbeitet dabei mit Deplatzierung, Zweckentfremdung und der Animation von Objekten.
In der Ausstellung „Der andere Wind“ stehen Drehkreuze im Fokus. Das Drehkreuz wird als Anlage zur Personenvereinzelung bezeichnet. Anstelle die Bewegung einer großen Anzahl von Menschen zu regulieren und damit für Sicherheit zu sorgen, steuern die von Thomas Silberhorn entworfenen Drehkreuze ins kontrollierte Chaos.

Foto © Thomas Silberhorn

 
 

Aleksandra Wasilkowska

Aleksandra Wasilkowska

Gold für Natascha, Silber für Timofei

03.05.2018 - 02.06.2018
Eine frei schwebende Decke.
Im Rahmen von Public Art Munich 2018 (PAM 2018)
30. Apr – 01. Mai | 16:00–19:00
Ost-West-Friedenskirche
Spiridon-Louis-Ring 100
80809 München


03. Mai – 02. Jun
Artothek
Rosental 16
80331 München

Ein Kunstprojekt im Rahmen von Public Art Munich in Zusammenarbeit mit der Artothek.
PAM 2018 eröffnet am 30.April mit " Gold für Natascha, Silber für Timofei", einer Installation der polnischen Künstlerin Aleksandra Wasilkowska in der Ost-West-Friedenskirche.
Gebaut wurde diese Mitte der 1950er Jahre von dem russischen Eremit Timofei und seiner Frau Natascha als überkonfessioneller Ort für den Frieden. Der aus Kriegsschutt errichtete Schwarzbau soll die Konstruktion für das weltberühmte Zeltdach des Olympiastadions beeinflusst haben.
Die Installation der frei schwebenden Decke wandert nach ihrer Eröffnung in der Ost-West-Friedenskirche in die Artothek, wo sie vom 03.05. bis zum 02.06. zu sehen ist.

Abbildung
Aleksandra Wasilkowska
© Michael Pfitzner, Paul Valentin

 

 

 
 

Kaori Nakajima

Kaori Nakajima

Rausch des Frühlings“

09.03.2018 - 28.04.2018
Frühling ist eine unvergleichliche Jahreszeit in Japan. Der Beginn von Arbeit und Schule, neuen Begegnungen und Ereignissen. Die Natur erholt sich von den Anstrengungen des Winters und die Kirschblüten sprießen. Mit ihrer Rauminstallation „Rausch des Frühlings“ nimmt die aus Japan stammende Künstlerin Kaori Nakajima Bezug auf diese Zeit der nationalen Euphorie und des ekstatischen Naturerlebens. Der experimentelle Umgang mit unterschiedlichen Medien wie Zeichnung, Collagen, Video und Skulptur zeigt die Bandbreite ihres künstlerischen Arbeitens.
Abbildung: © Kaori Nakajima, o.T., 2017
 

Alexi Tsioris 


Alexi Tsioris 


Belladonna

19.01.2018 - 24.02.2018
BELLADONNA lautet der Titel der Rauminstallation von Alexi Tsioris, die er speziell für den Ausstellungsraum der Artothek konzipiert hat. Belladonna, die schwarze Tollkirsche, ist ein toxisches Gewächs, das aber auch heilende Kräfte besitzt. Zwischen Verderben und Gedeihen, mit der Assoziation von Schönheit siedeln sich auch die Skulpturen und Papierarbeiten von Alexi Tsioris an. Seine Arbeiten zeichnen sich durch Präzision und plastische Experimentierfreude aus, was sich nicht nur in der Wahl des Materials zeigt, sondern auch in der Art, wie er Räume erforscht und neu definiert.
Für BELLADONNA inszeniert Tsioris eine Gegenüberstellung von plastischen Positionen mit Wandarbeiten.

 
 

Benjamin Bergmann / 68

Benjamin Bergmann / 68

Lichtinstallation

11.11.2017 - 06.01.2018
Der Künstler Benjamin Bergmann ist für große raumgreifende Installationen bekannt. In München realisierte er unter anderem im Rahmen der Kunst im öffentlichen Raum die Gestaltung der Tunnelöffnung an der Ludwigsbrücke oder die Installation „Never ever“, eine Basketballkorbwand an der Fassade des ehemaligen Leibniz-Rechenzentrums. Unter dem Titel „68“ hat er nun eine mehrteilige Lichtinstallation eigens für die städtischen Kunsträume der Artothek im Rosental 16 sowie den Außenbereich der angrenzenden Arkaden des Münchner Stadtmuseums entwickelt.
In den Mittelpunkt seiner Installation rückt Bergmann als Auseinandersetzung mit der 68er-Bewegung einen Song des US-amerikanischen, schwarzen Musikers Gil Scott-Heron mit dem Titel „The Revolution Will Not Be Televised“. Darin kritisierte Gil Scott-Heron die passive und konsumorientierte Gesellschaft. Bergmann setzt den Song in Morsezeichen verschlüsselt in Licht um und sendet durch die stete Reflexion an die Wandfläche eine wiederkehrende Botschaft. Die Ereignisse von 1968 sind 50 Jahre später noch immer im kollektiven Gedächtnis verankert: Während in Europa die linksgerichtete Studenten- und Bürgerrechtsbewegung ihren Höhepunkt fand, mündete in den USA der Protest gegen den Vietnamkrieg und die Aufstände der unterdrückten, schwarzen Bevölkerung gleichsam in Demonstrationen auf den Straßen. Die Ermordung von Martin Luther King, Rudi Dutschke und Robert F. Kennedy, das Massaker an vietnamesischen Zivilisten in My Lai, der Prager Frühling und vieles mehr stehen für die politischen und sozialen Ereignisse, die das Jahr 1968 prägten.

Der kritische Inhalt von „The Revolution Will Not Be Televised“ hat heute - 50 Jahre später - im Zeitalter der globalen Digitalisierung und der Sozialen Medien wieder an Bedeutung gewonnen. Insofern ist Benjamin Bergmanns installative Inszenierung eine Reminiszenz an das Jahr 1968, eine immaterielle Rückschau, die nicht auf historische Einzelbilder setzt, sondern Geschichte in Form von Licht und Emotionalität zu manifestieren sucht.

Die Installation wird am Freitag, 10. November, 19 Uhr, in der Artothek eröffnet und ist bis Samstag, 6. Januar, im Innenbereich der Artothek zu den Öffnungszeiten sowie im Außenbereich 24 Stunden täglich zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Benjamin Bergmann
Collage aus der Zahl 68 und einer Weltkarte
© Benjamin Bergmann

 
 

Verena Seibt und Thomas Splett

Verena Seibt und Thomas Splett

Falsche Rücksichtnahmen

18.09.2017 - 21.10.2017
Das Ladenfenster der Artothek gewährt Einblick in eine zwitterhafte Tierbehausung, die als Installation von innen, durch die Kulissen hindurch, betretbar ist. Auf dieser skulpturalen Bühne zeigen die Künstler in Video und Fotografie Verwechslungen von Frau und Mann, Mensch und Tier als experimentelle Versuchsanordnungen zur Erforschung von typischen oder vermeinten Verhaltensmustern.

Verena Seibt und Thomas Splett
Nice Couple
 

Jubiläumsausstellung /  Mittsommer

Jubiläumsausstellung / Mittsommer

24.06.2017 - 10.09.2017
Mir einer stadtweiten Veranstaltungsreihe von Juni bis September 2017 feiert die Artothek ihr 30-jähriges Bestehen. Um mit den Münchnerinnen und Münchnern zu feiern, wird der städtische Kunstverleih mobil und kommt vor Ort in die Stadtteile: mit künstlerischen Aktionen, einem Kunstvehikel und Programm für die ganze Familie.

Mit der Jubiläumsausstellung und dem traditionellen Sommerfest des Kunstverleihs wird die Reihe am 23. Juni feierlich eröffnet:
Richard Schur, Loretta Lux, Shirin Damerji, Endy Hupperich, Alescha Birkenholz, Franz Wanner, Erica Overmeer, Eva Bertram, Ulla Maibaum, Doris Hahlweg, Uli Zwerenz, Carolina Kreusch, Scarlet Berner, Rolf Poellet, Stansislav Horvath, Arno Backhaus, Patricia London Ante Paris u.a.

 

 

 
 

Tim Wolff

Tim Wolff

19.05.2017 - 17.06.2017
Ob sanft weichzeichnend, oder hart und schmerzhaft blendend - Gegenlicht verändert die Wahrnehmung des Gesehenen. Details verschwimmen, Kontraste verschieben sich, Formen und Farben lösen sich auf. Die vom Gegenlicht verursachte Reduktion und Unschärfe der gesehenen Realität zwingt uns, unseren Fokus auf das Wesentliche zu legen. Speziell an Tim Wolffs Zeichnungen lässt sich beobachten, wie durch die wahrnehmungs-, stimmungs-, und situationsbedingte Reduktion ein Substrat zurückbleibt, das das Wesentliche herauslöst und betont.
Tim Wolff (geboren 1976 in Elisabethstadt/ Rumänien) hat an der Akademie der bildenden Künste in München studiert und 2006 sein Diplom als Meisterschüler von Prof. Olaf Metzel gemacht. Unter anderem hat er 2013 die Gerüstkonstruktion der Schaustelle der Pinakothek der Moderne gestaltet und wurde mit dem Bayerischen Staatsförderpreis für Zeichnung ausgezeichnet.

© Tim Wolff

 

 
 

Hedwig Eberle & Boban Andjelkovic

Hedwig Eberle & Boban Andjelkovic

Calippo

07.04.2017 - 13.05.2017
In ihrer gemeinsamen Ausstellung in der Artothek bringen Hedwig Eberle und Boban Andjelkovic die Medien Malerei und Druckgrafik zusammen. Boban Andjelkovic zeigt teilweise sehr großformatige Holzschnitte und Malerei auf Glas, Eberle Malereien auf Leinwand und Papier. Während Eberle das eher kleine Hochformat bevorzugt, zelebriert Andjelkovic das große Format.

Hedwig Eberle und Boban Andjelkovic sind freundschaftlich verbunden und haben bereits mehrfach gemeinsam ausgestellt, zuletzt unter dem Titel Startupart (mit Flaka Haliti und Tommy Poschinger) in der Münchener Rückversicherung, in Kooperation mit der Städtischen Galerie im Lenbachhaus.

Hedwig Eberle, geboren 1977 lebt und arbeitet in München. Sie erhielt 2014 den Bayrischen Kunstförderpreis und war 2013 Stipendiatin der Cité Internationale des Arts Paris.

Boban Andjelkovic, geboren 1975 in Serbien, lebt und arbeitet in München. Zur Zeit hat er ein Arbeitsstipendium in der Cité des Arts in Paris. Er ist Träger des Bayerischen Kunstförderpreises.

© Foto: © Boban Andjelkovic

 
 

what remains gallery:

what remains gallery:

analog retweet of@aiww

24.02.2017 - 01.04.2017
Die Ausstellung „Analog Retweet of @aiww“ zeigt etwa 80 Ölgemälde in quadratischem Format, allesamt
 fotorealistische Reproduktionen digitaler Schnappschüsse des
 chinesischen Künstlers Ai Weiwei. Die Bildauswahl stammt aus den vier Jahren nach seiner
 Inhaftierung. Die Ausstellung befasst sich weniger mit der Person Ai

 Weiweis, als mit der Funktion des Bildes als Kommunikationsmittel
 unserer heutigen Medienwelt und dem Phänomen medial erschaffener Persönlichkeitsbilder.
Instagram ist mit über 400 Millionen
 NutzerInnen einer der erfolgreichsten Bilderdienste überhaupt. Glaubt man den Statistiken, wird die App von über 30 Prozent aller Internet Nutzer
Innen verwendet. Bis zum heutigen Zeitpunkt wurden über 40 Milliarden Fotos geteilt. Allein an einem Tag landen so über 80 Millionen Bilder auf dem digitalen Tabloid, über 900 Bilder pro

 Sekunde!
Das Bild an sich ist durch seine
 unendliche digitale Produzier- und Kopierbarkeit aktuell einer enormen Inflation ausgesetzt. Jeder kann es teilen, reproduzieren und
 verändern. Die Bedeutung des Bildes generiert sich immer weniger
 aus dem Dargestellten, als vielmehr aus den Umständen seiner Entstehung, Autorenschaft und Distribution.
Um diesen Gedanken genauer betrachten

 zu können, lässt what remains gallery eine Auswahl von Ai Weiweis Instagram -Tweets von anonymen KünstlernInnen in chinesischen Malerwerkstätten in Öl auf Leinwand anfertigen. Die Bedeutung eines
 Katzenbildes changiert so zwischen der Sorgfalt eines chinesischen Bildkopisten, dem „Ach, wie süß“ einer oberflächlichen Internetgemeinde und der Regimekritik eines polarisierenden Künstlers.
Unter diesen Umständen soll das
 Verhältnis der Kopierkultur des Internets mittels einer Gegenüberstellung der westlichen und chinesischen Copyright-Idee neu

 ausgelotet werden.

What remains gallery wurde 2009 von den Künstlern Landspersky&Landspersky gegründet, um Zusammenhänge zwischen dem physichen Kunstwerk und dem Kontext seiner Entstehung zu ergründen. In zahlreichen Ausstellungen u.a. in Spanien, Russland und den USA widmen sie sich den Relikten des Kunstbetriebs und verwenden somit Kunst und die ihr anhaftende Bedeutung abermals als künstlerisches Material.

 

 
 

Charlotte Mumm & Urs Lüthi

Charlotte Mumm & Urs Lüthi

transmission error

20.01.2017 - 18.02.2017
Die Ausstellung „transmission error“ im Bildersaal der Artothek München stellt eine Begegnung und Zusammenarbeit zweier Künstler, dem in München lebenden Künstler Urs Lüthi (geboren 1947 in Kriens, Schweiz) und Charlotte Mumm, wohnhaft in Amsterdam (geboren 1980 in Georgsmarienhütte, Deutschland), dar. Die ausgestellten Arbeiten bewegen sich von unterschiedlichen Positionen, Medien und persönlichen Lebenshintergründen der beiden Künstler aufeinander zu und verknüpfen sich zu einer Installation. Diese wird aus einer Wandmalerei, einer großformatigen Fotografie und einer Skulpturengruppe bestehen. Der Raum wird transformiert. Nichts ist sicher, die Atmosphäre ist nicht verlässlich und driftet je nach Blickwinkel in eine andere Richtung.

again against I & VI, 2016; Hintergrund: <I>, 2016

 

 
 

Nina Annabelle Märkl

Nina Annabelle Märkl

Permeable Entities

21.10.2016 - 08.01.2017
Der Titel "Permeable Entities" der Rauminstallation von Nina Annabelle Märkl in der Artothek lehnt sich an die Begrifflichkeit  "Permeable membran" aus der Biologie an, die  die selektive Durchlässigkeit biologischer Membranen bezeichnet und somit direkt auf die vielschichtige Arbeitsweise und die Inhalte der Kunst von Nina Annabelle Märkl hinweist. Im Fokus ihrer künstlerischen Arbeit steht von Anfang an die Zeichnung. Dabei bewegt sich Nina Annabelle Märkl mit ihren Arbeiten zwischen Zwei- und Dreidimensionalität. In einem Interview aus dem Katalog Permeable Entities mit Florian Matzner sagt Märkl: "Für mich stellt die Zeichnung eine Form der Weltwahrnehmung und -erschließung dar, in enger Verknüpfung zwischen Sprache, Handschrift, Emotionalität und Intellekt."

Nina Annabelle Märkl
Der Tod in Gesellschaft, 2012
145 x 255 cm

 
 

Sandra Filić

Sandra Filić

09.09.2016 - 15.10.2016
Sandra Filić (geb. 1974 in Nasice/Kroatien) arbeitet mit unterschiedlichen Medien wie Fotografie, Skulpturen, Video, Performance etc. Ihre spezifische, künstlerische Herangehensweise definiert dabei konsequenterweise, dass die intendierte Aussage ihrer Kunstwerke grundsätzlich autonom vom eingesetzten Medium ist. Die Künstlerin lädt das Publikum dazu ein, einen genauen Blick hinter die künstlerisch ausgearbeitete Ästhetik ihrer Werke zu werfen und fordert es geradezu heraus, selbstständig die distinkten Strukturen einer Welt zu erkennen und seine/ihre eigenen Antworten zu finden.
Sandra Filić hat an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert und 2007 ihr Diplom als Meisterschülerin von Magdalena Jetelova gemacht.

Sandra Filić
Home Stories, 2015
C-Print
©Sandra Filić
 

Daniel Permanetter

Daniel Permanetter

"Last Thoughts On ... Singularity"

16.07.2016 - 03.09.2016
Die im Titel der Ausstellung enthaltene Anspielung auf einen Text von Bob Dylan ist nur eine von vielen, die seit Jahren im Werk von Daniel Permanetter auftaucht. Für die Ausstellung in der Artothek zeigt er neben seriellen Arbeiten auch eine raumgreifende Installation. Wie schon viele von Permanetters Installationen zuvor, stürzt sie den Betrachter in eine metaphorische Situation. Auch diese Arbeit scheint eine Geschichte zu erzählen, die unklar bleibt, die aber Bezüge zu Märchen und Mythen, sowie zu zeitgenössischen politischen Themen und Pop Kultur andeutet.

 
 

Wolfgang Stehle

Arborealis

10.06.2016 - 09.07.2016
In der Ausstellung sind kleine Skulpturen aus Keramik, Holz und Metall zu sehen. In seinen Arbeiten setzt sich Wolfgang Stehle mit natürlichen Formen und Strukturen, sowie menschlich erdachten und geometrischen Vorstellungen auseinander.  Der Baum als eines der bestimmenden Elemente im natürlich möblierten Raum ist mit seiner strukturellen und räumlichen Präsenz das Hauptthema der Ausstellung. Bezugspunkte sind hierbei Landschaftsdefinitionen der abendländischen Kunst wie auch Darstellungen des Idylls in der japanischen Kunst.

 
 

Galerie Oqbo

paperfile on tour

13.05.2016 - 02.06.2016
 

Wolfgang Flad und Michael Bause

Wolfgang Flad und Michael Bause

A Parrot's Aspiration

08.04.2016 - 07.05.2016
Unter dem Titel „A Parrot´s Aspiration“ zeigen die Berliner Künstler Michael Bause und Wolfgang Flad aktuelle Arbeiten. Michael Bause ist Maler und Begründer der Produzentengalerie OQBO in Berlin. Bezeichnend für sein malerisches Werk ist, dass bei der Bildgestaltung Zufall und Kompositionskontrolle ein spannungsreiches Verhältnis eingehen. Für die Ausstellung „A Parrot´s Aspiration“ präsentiert Wolfgang Flad sowohl eine noch nie gezeigte Reliefserie als auch eine neue großformatige Skulptur.
 

Stefan Lenhart

Stefan Lenhart

Anthophobia

19.02.2016 - 02.04.2016
„Anthophobia“ bedeutet die krankhafte Furcht vor Blumen und bezieht sich als Ausstellung auf Joris-Karl Huysmans’ Fin-de-siècle-Roman „À Rebours“ (Gegen den Strich). Ein Roman, der nahezu synonym für die Dekadenz und den Ästhetizismus der oberen Klassen des ausgehenden 19. Jahrhunderts stehen kann und bald zum Kultbuch avancierte. Ausgehend von einer Textpassage, in der sich der Protagonist Jean Floressas des Esseintes eine Sammlung exotischer, möglichst künstlich anmutender Pflanzen anschafft, entwirft Stefan Lenhart eine raumgreifende Installation, die das Verhältnis zwischen Kunst und Natur, zwischen Manierismus und Naturalismus, zwischen Schönheit und Bizarrerie erneut befragt. (Dr. Daniela Stöppel)
 

Patrick Siegl

Patrick Siegl

Malerei, Zeichnung, Druckgrafik und Objekte

15.01.2016 - 13.02.2016
Im Rahmen der Reihe „Was geht? - Kunst und Inklusion“ sind im städtischen Kunstraum Artothek und Bildersaal in der Ausstellung „Zeichnen bis ans Ende der Welt“ Malerei, Zeichnung, Druckgrafik und Objekte von Patrick Siegl zu sehen. Die asiatische und orientalische Bildsprache sind das Leitthema der Werke. Durch minitaturartige, ineinander verschachtelte Formelemente entstehen monumentale Bauten und archaische Landschaften, wie asiatische Tempeldächer mit Säulen, die Häuserfassaden Istanbuls, wilde Tiere in exotischen Landschaften, riesige Miniaturorchester, oder Musikanten und Geishas in aufwendigen Kostümen.

Patrick Siegl, geboren 1991, wurde 2014 mit dem Europäischen Kunstpreis euward - art in disability ausgezeichnet. Er ist Mitglied einer Ateliergemeinschaft des atelier hpca (Heilpädagogischen Centrum Augustinum München). Das atelier hpca fördert und unterstützt Künstlerinnen und Künstler mit geistiger Behinderung bei ihrem Schaffen und bei der Veröffentlichung ihrer Werke.

 

 
 

Sarah Pelikan

Sarah Pelikan

Man malt, was man liebt

13.11.2015 - 30.12.2015
Sarah Pelikan malt Bildräume, in denen die Fläche dreidimensional wird und aus monochromen Farben und klaren Formen ein Vexierspiel zwischen Vorder- und Hintergrund entsteht. Sie ist eine Malerin, deren Werk in der Tradition der Farbfeldmalerei bzw. der geometrischen Abstraktion steht.

In der Ausstellung kommt Sarah Pelikans Faible für die Ästhetik des Fußballs und des Fußballspiels zum Ausdruck. Im Zentrum ihrer Arbeit befindet sich der Ball, der sich klassischerweise aus Fünfecken zusammensetzt, und das Fußballfeld als geometrische Form. Der Ball ist für sie vorrangig ein Körper, der frei im Raum schwebt und selbst Raum ausbildet, in dem Farben und Farbschattierungen vor und zurücktreten. Je nach Farbwahl entstehen verschiedene Stimmungen. Man kann die Bälle als dekorative Elemente lieben, oder auch als Anregung und Mittel zu der Erkenntnis sehen: Der Ball ist gar nicht rund!
 

Hans Dumler

Hans Dumler

Bildschön

09.10.2015 - 31.10.2015
Im zweiten Teil der Ausstellung werden die Tiermotive der Wandmalereien in der Grundschule Regina-Ullmannstraße, die in einer Rauminstallation in der Artothek neu inszeniert werden, gezeigt.

1972 realisierte der Künstler in einem von mehreren städtischen Kunst-am-Bau-Aufträgen die großformatigen Wandgestaltungen in der Grundschule Regina-Ullmann-Straße, die 2012 saniert wurde.

Hans Dumler lebt und arbeitet heute in Utting am Ammersee. Von 1947 bis 1953 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München, u.a. bei Prof. Willi Geiger und Prof. Franz Nagel. 1954 erhielt er ein Stipendium des französischen Staates, das ihm einen einjährigen Studienaufenthalt in Paris ermöglichte. Zurück in München arbeitete er als Assistent an der Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Franz Nagel. Erste institutionelle Ankäufe wurden u.a. von der Staatlichen Graphischen Sammlung in München und dem Modern Art Museum Munich (MAM) getätigt. 1965 erhielt Hans Dumler einen Förderpreis der Landeshauptstadt München, 1967 zeigte das Münchner Stadtmuseum in einer Einzelausstellung auch Beispiele seiner Kunst-am-Bau-Entwürfe.
 

Hans Dumler

Hans Dumler

Malerei

10.09.2015 - 02.10.2015
Hans Dumler
reihenweise rund

Die Artothek, der städtische Kunstraum und Bildverleihstelle zeigt in zwei sich aufeinander beziehenden Ausstellungen Arbeiten aus dem umfangreichen Werk Hans Dumlers, geboren 1922. Seine Malerei und Arbeiten zur Kunst am Bau, zeigen Räume, Landschaften und Menschen und sind geprägt von persönlichen Erlebnissen und Wahrnehmungen. Die erste Ausstellung „Bildschön“ zeigt Beispiele aus seinem figurativen malerischen Werk der letzten Jahre, das mit seinen kräftigen Farben bei aller formalen Klarheit auch eine große Fröhlichkeit vermittelt. Die Ausstellung wird am Mittwoch, 9. September, 19 Uhr, eröffnet und ist bis 2. Oktober zu sehen. Zur Eröffnung spricht Nina Oswald, Baureferat, Leitung Team Quivid, Kommission für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum.
 

THE(W)HOLE DECK

THE(W)HOLE DECK

Josef Knoll, Jonas von Ostrowski, Johannes Tassilo Walter

04.07.2015 - 05.09.2015
Foto: Jonas von Ostrowski

Haben Sie schon mal mit Löchern gezaubert? Nein? Dann gibt es spätestens jetzt keine Ausreden mehr! Stellen Sie sich vor: Der Zuschauer wählt eine Karte. Sie kleben ein rundes Stück Rückenmuster auf die Bildseite der Karte und legen sie auf das gehaltene Restspiel. Das sieht bis dahin erst einmal nur so aus, als wäre da ein Loch in der Karte. Doch im nächsten Augenblick ist das Loch in der Karte echt. Kein Zweifel! Sie können Ihren Finger durch das Loch 
stecken. Und kurz darauf überträgt sich das Loch von der Zuschauerkarte auf sämtliche andere Karten. Plötzlich haben alle Karten  - bis auf die vom Zuschauer gewählte - ein Loch. Ein visueller, logischer und dabei überwältigender Karteneffekt der 
etwas anderen Art.
 

Nikolai Vogel

endless retrospective

13.05.2015 - 20.06.2015
Nikolai Vogels Werk widmet sich häufig der Vergänglichkeit medialer Aufzeichnungen. In einer komplexen Installation aus Magnetbandspulen bringt er deren Bestimmung, etwas aufzuzeichnen, in einem unmittelbaren Sinn an die Wand und in den Raum.

 

 
 

Georg Soanca-Pollak

06.05.2015 - 09.05.2015
Eine Ausstellung anlässlich des Gedenkens an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz sowie der Konzentrationslager Dachau und Flossenbürg vor 70 Jahren.

 
 

Haben wir das wirklich gewollt?

Haben wir das wirklich gewollt?

19.03.2015 - 02.05.2015
Konzept: Bruno Kuhlmann
Ben Cottrell (Zeichnung), Heribert Heindl (Malerei), Bruno Kuhlmann (Malerei, Video), Matthias Mücke (Malerei), Helmut Sturm (Malerei), Bernd Weber (Ausstellungsarchitektur)
Die Konzeptausstellung „Haben wir das wirklich gewollt?“ orientiert sich spielerisch an der Geschichte der Moderne. Von den Protagonisten zu Beginn des 20. Jahrhunderts, insbesondere in München mit den bekannten Figuren des „Blauen Reiter“, wird ein Bogen geschlagen zu verschiedenen Positionen der Malerei und Zeichnung heute, die auf ganz verschiedene Art mit dem Gewicht der Geschichte umgehen.
 

Martin Schmidt

Schwarze Rahmen

05.03.2015 - 14.03.2015
Der Münchner Bildhauer Martin Schmidt ist für seine großformatigen Installationen im Außenraum bekannt, aktuell "Kraterfeld" auf dem Marienhof.
Auch als Zeichner bleibt Martin Schmidt gerne im großen Format. Seine Reihe SCHWARZE RAHMEN verbindet die gemeinsame Papierhöhe von 142 cm. Auch die namensgebende schwarze Rahmung ist allen diesen Arbeiten auf Papier gemein.
 

Silke Markefka

Archiv

23.01.2015 - 28.02.2015
 
 

Angela Stauber

Buchpräsentation mundus, mundi

14.01.2015 - 16.01.2015
 
 

Klaus von Gaffron

Fotobildarbeiten

08.11.2014 - 10.01.2015
In der Ausstellung "UN---NU" zeigt Klaus von Gaffron eine Rauminstallation mit abstrakten Fotobildarbeiten. Licht- und Farbräume von unauslotbarer Dimensionierung tun sich auf.
 

oben ist es still

oben ist es still

12.09.2014 - 31.10.2014
Wolfgang Aichner / Barbara Bernrieder / Christiane Fleissner / Isabel Haase / Chaya Nouriani / Moritz Partenheimer / Daniel Schüßler / Christian Stock
Kuratoren: Tina Hudelmaier und Annika Schoemann

Christiane Fleissner
o.T. (Inntal), 2012