Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Artoxin Galerie

Kirchenstr. 23 • 81675 M
Tel. +49 89 890 836 65
www.artoxin.deinfo@artoxin.de
Mi–Fr 14–20 • Sa 12–18 und nach Vereinbarung
eingeschränkt barrierefrei

Kirchenstr. 23
81675 München

Laufende Ausstellungen


Kommende Ausstellungen

Elliott Sharp

Elliott Sharp

Sound in Light – Light in Sound

08.06.2018 - 21.07.2018
Video & Druckgrafik

Die Ausstellung Sound In Light - Light In Sound, dient sowohl als Retrospektive der grafischen Arbeiten von Elliott Sharp als auch als Einführung in neue Arbeiten. In der Galerie arToxin werden Foliage Drucke, der Sylva Sylvarum Film, Drucke der Hudson River Kompositionen, IX - In Memoriam Iannis Xenakis, Mare Undarum und ein neues Werk gezeigt. Anlässlich der Vernissage wird Sharp ein Solo-Set spielen und danach ein improvisiertes Duo mit dem Münchner Musiker Udo Schindler.
Seit den späten 1970er Jahren gilt der Komponist und Multiinstrumentalist Elliott Sharp als eine zentrale Figur der experimentellen Musikszene in New York. Zu Beginn der 1970er Jahren hat Sharp mit seinen Arbeiten in graphischer Notation und algorithmischen Kompositionen eine starke Beziehung zur bildenden Kunst gepflegt u.a. mit seinen Hudson River Kompositionen.
Beginnend mit der 2007 Arbeit Seize Seas Seeths Seen, erfand Sharp eine neue Technik für die Erstellung von Partituren, die Performance-Informationen an die teilnehmenden Performer übertragen würde, während die musikalischen Elemente in eine Form übertragen werden, die auch als Netzhaut - Kunst funktioniert.
In diesem Prozess würden musikalische Materialien, die in einem Notationsprogramm zusammengesetzt sind, als rohes graphisches Material behandelt werden. Mit Hilfe von Photoshop, GIMP und anderer Grafik-Bearbeitungssoftware verwendete Sharp Verarbeitungsstrategien wie Rückkopplung, Modulation durch Wellenformen und Bildverzerrungen auf die gleiche Weise, wie er Live-Mixing bei Musikern durchführen würde, die seine Kompositionen realisieren.
Die Ergebnisse waren einzigartig und überzeugend und fanden große Resonanz bei Sharps musikalischen Kollegen. Im Jahr 2012 wurde das Hauptwerk Foliage erstellt: über 250 Bilder mit seiner Strategie der Verarbeitung.
Eine daraus resultierende Ausstellung präsentierte 80 dieser Bilder in Form von Risograph-Drucken, sowie eine animierte Version von Foliage in Form eines 30-minütigen Films.Musiker konnten von den ausgestellten Drucken oder mit dem Film performen und auch als Partitur verwenden.
Foliage wurde in New York ua von Sirius String Quartet, Mary Halvorson, Dither Guitar Quartet, Tracie Morris, Luke DuBois, Mivos String Quartet und international von verschiedenen Ensembles und Solisten in ganz Europa und Japan aufgeführt.
Auf die Arbeit Foliage folgte 2014 mit Sylva Sylvarum , eine graphischen Partitur, die ausschließlich in Form eines Films aus 240 Frames entstand, von Sharps Ensemble SysOrk in NYC uraufgeführt und anschließend in den USA, Kanada und Europa aufgeführt wurde.

Elliott Sharp
FOLIAGE No. 62, 2012-2017
Risograph-Druck

 

 
 

Vergangene Ausstellungen

Bruno Kuhlmann, Timur Lukas und Philipp Stähle

Bruno Kuhlmann, Timur Lukas und Philipp Stähle

ping pong

05.05.2018 - 19.05.2018
3 Künstler, 2 Ausstellungsorte – eine Galerie, ein Atelier– 2 Eröffnungen.

pong 1
eröffnung freitag 4. mai 2018 ab 18 uhr
kirchenstr. 23, 81675 münchen
montag bis samstag 15 bis 19 uhr www.artoxin.de

ping 2
Büro Staehle & Brugger
eröffnung samstag 12. mai 2018 ab 15 uhr
14. bis 19. mai 2018
maistr. 14, 80337 München
montag bis samstag 15 bis 19 uhr www.stähleundbrugger.de

Eine Ausstellung der Bilder: Kuhlmann wird Gegenstände in und vor seine Farbräume stellen, Zeichnungen werden die traumhaften, gesprühten, zeichenhaften Kompositionen zu skizzenhaften, erzählerischen Experimenten zerlegen, Timur Lukas, gerade eben hat er als Meisterschüler bei Professor Gregor Hildebrandt die Kunstakademie beendet. Er verspannt Malerei in gerasterter Zeichnung, die Bildgegenständeflirren als vorläufige Formulierung, malerisch im Ansatz und zeichnerisch in ihrer Ausführung. Philipp Stähle, vor einem Jahr hat er bereits die Kunstakademie München abgeschlossen, auch er ein Meisterschüler bei Professor Gregor Hildebrandt. Er versucht das Bild in seiner sprachlichen Essenz zu durchdringen. Er seziert die einzelnen Elemente und führt sie als solche vor.
Diese drei Künstler arbeiten an der Grenze zwischen Signifikat und Signifikant. Zwischen den Bedeutungsebenen ihrer Bilder und ihrer malerische Zurschaustellung des Objektes ‚Bild‘ wird hin und her gewechselt. Es wird die Sprache und ihr Medium hinterfragt. Sie spielen Ping Pong mit den verschiedenen Bildebenen, etwas, das in der bilderverliebten digitalen Welt kaum mehr möglich ist, obwohl doch die Anfänge, noch so wunderbar konkret das Essentielle zum Vorschein bringen konnte.

 
 

Robert Rudigier

Robert Rudigier

Malerei und Objekte

03.02.2018 - 24.03.2018
Galerie geschlossen: KW 07 und 08 wegen Teilnahme an der art Karlsruhe (22.2.–25.2.)

Robert Rudigiers erste Einzelausstellung in der Galerie artoxin wirft ein Licht auf die ersten Schaffensjahre des Künstlers nach seinem Abschluß im Februar 2015 als Meisterschüler bei Matthias Dornfeld an der Akademie der Bildenden Künste in München.
„...Intensiv reflektierend entstehen immer wieder Neuanfänge, aber auch Bezüge zu eigenen Lösungen, zum eigenen Repertoire. Nach den Jahren des Experimentes und der Zusammenarbeit mit den Lehrern Jean Marc Bustamente und Günther Förg ist 2015 mit dem Diplom bei Matthias Dornfeld als Leiter der Klasse Förg eine ruhigere Souveränität an den Werken abzulesen. Mit großer Leichtigkeit füllen lockere Pinselsetzungen Bildformate, Fragen des grundsätzlich Malerischen aufwerfend. Formen werden neu verzahnt und schlicht gesetzt. Mit gewonnener Sicherheit geht eine feine Poesie der einsamen Bildform einher, die den Künstler auf dem Weg zu neuen sensiblen Fragen erscheinen lässt.“
Dr. Arta Valstar, 2015

1964  geboren in Meerbusch (NRW)
2010 -  2015 Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste (ADBK) in München bei Prof. Jean Marc Bustamante, Prof. Günther Förg und Prof. Matthias Dornfeld;
Meisterschüler Günther Förg / Matthias Dornfeld
seit 2015   lebt und arbeitet in Berlin
seit 2016   Mitglied im Galerie Verein Berliner Künstler

 
 

Jahresausstellung 2017


Jahresausstellung 2017


07.12.2017 - 27.01.2018
Nicola Arthen
Ben Goossens
Bruno Kuhlmann
Ivan de Menis
Fumie Ogura
Mario Palli
Sybille Rath
Ivo Rick
Alix Stadtbäumer
Rob Voerman

Geöffnet: Mo–Fr 14–20 + Sa 12–18

 
 

Fumie Ogura

Fumie Ogura

Tau – Skulptur und Installation

28.10.2017 - 02.12.2017
Indem der Mensch, die in der Natur vorkommenden Rohstoffe bearbeitet, macht er sie zu seinem Material. In Fumie Oguras Arbeit wird versucht das Ursprungsmaterial wieder unmittelbar erfahrbar zu machen. Indem sie Dinge aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften subjektiv auswählt und kombiniert, versucht die Künstlerin diese aus ihrer Bestimmung zu befreien und auf den reinen Ursprung des Materials zurückzuführen. Der Rückverweis auf das Ursprungsmaterial ist ein Angebot auf Rückbesinnung, auf das Wesen der Dinge, auf die Seele des Materials.

Fumie Ogura
Fässer und Steine
Installation 2017 in der Galerie der Künstler

 

 
 

Ivo Rick, Nicola Arthen

Ivo Rick, Nicola Arthen

modul_aero

09.09.2017 - 14.10.2017
Ivo Ricks Modularbeiten adressieren die Frage nach künstlerischer Produktion im Zeitalter digital-technisch-normierter Reproduktion: Sie imitieren industrielle Fertigung durch händische Herstellung oder nehmen explizit Techniken wie den 3D-Druck in Anspruch, die als nichtkünstlerisch gelten und die nur durch Zufall oder Störung Differenzen produzieren. Um diese Variationen einer Form geht es in Ivo Ricks Arbeiten, seien diese ein technischer Zufall oder das intentionale Durchspielen einer Formvorgabe in unter- schiedlichen Größen, Farben, Medien und Gattungen – gewissermaßen das Anfertigen von ‚Normteilen‘, ohne Norm. Eine ähnliche Funktion haben auch die räumlichen Rundungen, die zunächst eher unauffällig in quasi situationistischer Manier den Winkel zwischen Wand und Boden eines Raumes auffüllen und ihn in eine sanfte Kurve umbilden. Es entstehen so Environments, ästhetische Milieus, in denen tradierte intentional-funktionale, subjektorientierte Zuordnungen unterbrochen werden, um einen anderen, persönlichen, variablen, aber auch antifunktional erweiterten Erfahrungsraum zu eröffnen. (Maria Muhle)

Nicola Arthen behandelt in seinen Installationen und Ausstellungsprojekten den Umgang mit technologischem Fortschritt. Ausgehend von räumlichen Erfahrungen, schafft er Skulpturen, gefilmte Choreographien arbeitender Körper, Sound-Installationen fürs Auto oder künstliche Temperaturen um zu untersuchen wie uns zunehmend automatisiert und seriell hergestellte Dinge und Architekturen körperlich und emotional bewegen, wie sie Routinen, Sehnsüchte und öffentlichen Raum beeinflussen.

Ivo Rick
modul_sync, 2017
Holz, Stahl, Lack, Pulverlack, PVC
101 x 99 x 90 cm

 
 

Mario Palli, Ivan de Menis

Mario Palli, Ivan de Menis

Zeitgenössische Positionen aus Italien

17.06.2017 - 29.07.2017
Die beiden Maler Mario Palli (geb. 1946 in Gorizia/Görz) und Ivan de Menis (geb. 1973 in Treviso) zeigen in der Ausstellung ihre Leinwandobjekte in einer dialogischen Installation.
Mario Palli studierte in den 60ziger Jahren am Istituto Statale d’Arte in Gorizia Malerei und danach am Istituto Statale d’Arte in Venedig Freskomalerei, 30 Jahre später in den 90ziger Jahren studierte Ivan de Menis Malerei an der Accademia di Belle Arti in Venedig.
Palli arbeitet mit Reduktion von Farbe und Form. Er löst die geometrischen Formen auf, die Grenzlinien verwischen. Er lässt unter monochromen Flächen Farbschichtungen am Rand aufblitzen und bearbeitet große Flächen auf der Leinwand nur mit einer dünnen Lasur, sodass die Struktur der Leinwand sichtbar bleibt. Seine minimalistische Bildsprache deutet an, verdeckt, versteckt, lässt weg. Unter grauen oder schwarzen Flächen leuchten farbige Linien auf, die die Dunkelheit durchbrechen. Seine Arbeiten verbergen mehr als sie preisgeben. Die verschieden großen Leinwandbilder setzt der Künstler am Ende zu einer Wand-Installation in einer exakten Komposition zusammen.
Im Gegensatz zu Mario Palli bedeckt Ivan de Menis die Leinwand großzügig mit Farbe, arbeitet in dicken Schichtungen, lässt die hochpigmentierte Acrylfarbe seitlich hinablaufen. In der Werkreihe Tessuto (Gewebe) entstehen kleinformatige rechteckige oder quadratische Bildobjekte, die eine intensive Farb- und Leuchtkraft entwickeln und den Arbeitsprozess des Künstlers erahnen lassen, da die diversen Schichtungen seitlich offen zu Tage treten. Der Reiz der Arbeiten zeigt sich im Kontrast der fast seidig glatten Oberfläche und der rauen, mit Farbschlieren- und Tropfen, sowie abgeblätterten Schichten gezeichneten Seitenflächen. (Auszug aus der Pressemitteilung 2017)

Galerieseite: Ivan de Menis, Retta gialla ( gelber Strahl ), Pigmente, Acrylfarbe, Gießharz auf Holz, 2016
HOME, Slider und Reihung (Ausschnitt): Mario Palli, Wandinstallation, Künstlerhaus Klagenfurt 2016

 

 
 

Rob Voerman – Entropic Empire

Rob Voerman – Entropic Empire

Radierung, Fotoprint, Skulptur und Installation

05.04.2017 - 27.05.2017
Die Ausstellung wird unterstützt vom Königreich der Niederlande.

Rob Voerman
Outpost #2, 2007
Holz, Glas, Plexiglass
220 x 82 x 75cm

Wir laden Sie herzlich in unsere kommende Ausstellung ENTROPIC EMPIRE des holländischen Künstlers Rob Voerman ein, der sich in seinen Arbeiten mit den Ideen des Modernismus auseinandersetzt. In Modellen, Fotografien, Zeichnungen, Drucken, Plastiken und Rauminstallationen greift Voerman Pläne und Vorbilder des Modernismus auf, bezieht sich auf Le Corbusier, Frank Lloyd Wright, Gerrit Rietveld, Ludwig Mies van der Rohe und Bauhaus. Insbesondere beschäftigt ihn, dass die großen Pläne, die Visionen und Utopien dieser Epoche heute nicht mehr zu tragen scheinen. Wo aber ist der Zukunftsglaube geblieben, den die Moderne doch in ihren Ansichten immer wieder zum Ausdruck gebracht hat?
 

Sybille Rath und Alix Stadtbäumer

Sybille Rath und Alix Stadtbäumer

Schlaraffenland.

04.02.2017 - 18.03.2017
Sybille Rath | Zeichnung und Malerei
Alix Stadtbäumer | Skulptur und Linoldruck
Die beiden Münchner Künstlerinnen Sybille Rath und Alix Stadtbäumer haben sich – jede auf ihre Weise – vom Motiv des „Schlaraffenlandes“ - insbesondere von dem berühmten Gemälde Pieter Brueghels d.Ä.  - zu ihren aktuellen Arbeiten in der kommenden Ausstellung inspirieren lassen.Sybille Rath | Zeichnung und Malerei

Sybille Rath
Schlaraffenland, 2016
Zeichnung
100 x 70 cm

 
 

Paul Fuchs

Paul Fuchs

con fiato dolce

03.12.2016 - 21.01.2017
Skulptur und Zeichnung

Der Münchner Bildhauer, experimentelle Musiker und Instrumentenbauer Paul Fuchs zeigt in der Galerie artoxin anlässlich seines achtzigsten Geburtstages Arbeiten aus den letzten zwei Jahrzehnten seines Schaffens.
„Col fiato dolce / Mit sanftem Atem“ - im Titel der Ausstellung zeigt sich bereits seine starke Verbundenheit mit der Musik, die für ihn die wichtigste Grundlage seiner bildhauerischen Arbeit ist.

Paul Fuchs
Gegenwart, 2003
Bronze und Stahl,
H 1,82m

 

 
 

Wolfgang Aichner

Wolfgang Aichner

Displaced – neue Arbeiten

22.10.2016 - 26.11.2016
“Wir sehen das, was wir erwarten zu sehen“ Yorgos Zois, Regisseur
Schnappschüsse von Alltagsszenen werden von Wolfgang Aichner mit Acrylfarbe sorgfältig auf Metallgitter übertragen und aus ihrem originären Hintergrund gelöst. Verfremdend aufgepixelt erscheinen die fotografischen Szenen realitätsfern. Gleichzeitig sind sie narrativ und entwickeln eine eigene Wirklichkeit. Der farblose Bildhintergrund ermöglicht dem Betrachter die Szene in seinen eigenen persönlichen Kontext zu setzen. Wo beginnen unsere Parallelwelten?

Wolfgang Aichner
o.T., 2016
Acryl auf Stahlgitter
120 x 150 x 9 cm

 
 

Abbilden? Das machen wir nicht mehr!

Abbilden? Das machen wir nicht mehr!

09.09.2016 - 15.10.2016
Bruno Kuhlmann – Eine Raumsituation mit 4 Leinwänden, Zeichnungen und einem Film
Abbilden? Das machen wir nicht mehr! der Titel spielt auf die große Errungenschaft an, die die Moderne mit der Abkehr von der Abbildung erstritten hat.
Bruno Kuhlmann, der sowohl Malerei, wie auch Kunstgeschichte studiert hat, greift die Elemente klassischer Abstraktion malerisch und zeichnerisch auf, spielt mit ihnen, löst sie heraus und unternimmt den Versuch, sie in die Bildsprache des 21. Jahrhunderts zu versetzen. Immer wieder erweitert er damit ein formalistisches Konstrukt um eine erzählerische Dimension. Es entsteht ein persönlicher Diskurs, nicht nur in den einzelnen Werken, auch zwischen der Malerei und den Papierarbeiten, die sowohl in der Hängung, wie auch formal-inhaltlich, immer wieder aufeinander Bezug nehmen. So wie der Künstler in seiner Malerei ein Ensemble mit vielfachen Abhängigkeiten, Nebeneinander und Schichtungen entwickelt, so ist die Hängung im Raum ein Spiel, das sich nach und nach entwickelt, je nach Gewichtung und Bedingungen der einzelnen Arbeiten.
Bereits während der Tage vor der Eröffnung 6./7./8. Sept., lädt die Galerie zu einem Hanging in Progress mit dem Künstler ein.

Ateliersituation
© Bruno Kuhlmann
 

Hanging in Progress

06.09.2016 - 08.09.2016
 

Philip Kojo Metz

Philip Kojo Metz

The Mimicri Games

01.09.2016 - 04.09.2016
The Mimicry Games ist ein internationales Kunstprojekt des ghanaisch-deutschen Künstlers Philip Kojo Metz in Kooperation mit dem Kulturreferat München, dem Operndorf Afrika und weiteren Partnern, das sich über das Medium Fußball mit der europäischen Geschichte auf dem afrikanischen Kontinent auseinandersetzt.

 
 

Christian Leitna

Christian Leitna

17 VOID

04.06.2016 - 16.07.2016
Installation, Objekte, Collage und Transferdruck

Galerie artoxin zeigt neue Arbeiten des Künstlers Christian Leitna, geb. 1977 in München; er lebt und arbeitet ebendort.
2001-2008 Studium der Freien Bildhauerei bei Olaf Metzel an der Akademie der Bildenden Künste in München,
2005 Studium bei Dean Hughes und Keith Brown, Faculty for Art and Design, Manchester, U.K.
 

Christine Saalfeld

Christine Saalfeld

Reinventing the Logic of House

09.04.2016 - 14.05.2016
Slulptur, Zeichnung und Objekte

Galerie artoxin zeigt neue Arbeiten der Künstlerin Christine Saalfeld (*1968 München).
Saalfeld studierte in Hamburg, Berlin, Jerusalem und Rotterdam Bildende Kunst und Philosophie.
Seit 2000 lebt sie in Rotterdam und stellt international aus.

Abbildungen
Galerieseite und Home/Reihung: Waldhaus, 2013, 36 x 34 x 26 cm
Home, Slider: Notebook, 2014

 
 

Flow

Flow

Zeitgenössische Positionen aus den Niederlanden

20.02.2016 - 19.03.2016
Bob Lejeune –  Porzellanskulpturen
Hans Wijninga – Fotografie

Galerie artoxin zeigt neue skulpturale Arbeiten des Künstlers Bob Lejeune (Boxmeer 1958), der an der königlichen Akademie für Kunst und Design in Den Bosch studiert hat, zusammen mit Arbeiten des Fotokünstlers Hans Wijninga (Deventer 1965), der seine Ausbildung an der Hochschule für Bildende Künste in Arnhem abschloß.
 

Plus / Minus –

Plus / Minus –

zeitgenössische Positionen der Collage in Leipzig

09.01.2016 - 13.02.2016
Rebekka Gnädinger
Henriette Grahnert
Franziska Holstein
Mirjam Jacob
Maria Schumacher

Franziska Holstein
o.T. (260) , Collage auf Papier , 260-teilige Serie
jeweils 29,7 x 21 cm, gesamt ca. 315 x 790 cm
Installationsansicht Museum der bildenden Künste, Leipzig 2012

Galerie artoxin zeigt in der Ausstellung PLUS / MINUS fünf Positionen in Leipzig ansässiger KünstlerInnen, welche sich in ihrem Oevre intensiv mit der Technik der Collage auseinandersetzen.
PLUS / MINUS legt den Fokus auf die vielseitigen Möglichkeiten dieses Mediums speziell aus der Perspektive der Malerei.
Rebekka Gnädinger (*1982, CH), Henriette Grahnert (*1977, DE), Franziska Holstein (*1978, DE), Mirjam Jacob (*1982, DE) und Maria Schumacher (*1983, DE/RO) verwenden und verwerten die Collage auf sehr unterschiedliche Weise für oder parallel zu ihrer Malerei.

Das Spektrum reicht vom analytischen Zerlegen der eigenen Malereien (Franziska Holstein) über Collage als dem Tableaubild gleichwertigem Hauptwerk (Rebekka Gnädinger) bis hin zur Collage als Erprobungsarena für Form und Bildideen (Henriette Grahnert). Entgegen dem traditionellem Gebrauch von Collage als Kombination von gefundenem Material aus der Werbe-, Waren- und Magazinwelt (`Found Footage`) werden bei den hiesigen Positionen selbst erzeugte Papiere, Abfallprodukte des Ateliers bzw. des Arbeitsprozesses verwendet (Maria Schumacher) oder die Collage wird durch Malerei und Zeichnung ergänzt (Miriam Jacob).
Somit ist der Bezug sowohl zum Atelier als auch zum Arbeitsprozess selbst sehr nah.
 

Ben Goossens, Francesco Falciani, Svava Björnsdottir, Maria Schumacher, Petrmayr, Doris Hahlweg

Jahresausstellung – Essentials 2015

16.12.2015 - 23.12.2015
Mit allen 2015 ausgestellten Künstlern.

Täglich geöffnet 12–19 Uhr
 

Doris Hahlweg

Doris Hahlweg

Malerei

13.11.2015 - 12.12.2015
kobaltblau flächig von links
Diptychen 2013|2014|2015

Doris Hahlweg
o.T., 2014
Diptychon, Acryl auf Aluminium
120 x 60 cm / 25 x 35 cm

In meiner Malerei beschäftige ich mich mit Farbmassen, mit deren Zusammenhang und Zusammenklang und mit dem Verhalten von Farbe als Material. Der Prozess des Bildaufbaus und die Handlung des Malens, quasi der Tathergang, entwickeln sich in der Malerei. Ich gehe also nicht mit konkreten Vorstellungen an ein Bild, sondern schöpfe aus dem Malprozess selbst. Eine Schicht bedingt die nächste. Meine Farbe reibe ich aus modernen und historischen Pigmenten mit Leinöl an. Die Viskosität, das Fließverhalten und die Transparenz der Farbmasse lassen sich so präzise steuern. Die Konsistenz der Farbe beeinflusst die Form, die Untermalung die Übermalung. Ein Farbton fordert den anderen.
Meine Bildtafeln bestehen aus Aluminium. Die harten Untergründe erlauben mir, ganze Malschichten wieder abzuziehen. Es kann also mehr Farbe entfernt als sichtbar sein. Es kann mehr Bildfläche übermalt als sichtbar sein. Alle Vorgänge hinterlassen ihre Spuren. Diese Prozesse können sich mit geringen Änderungen über Wochen hinziehen oder das Bildgeschehen wandelt sich plötzlich ganz und gar.
Langsamkeit gegen Geschwindigkeit und Geschwindigkeit gegen Langsamkeit. Sehen für die Handlung und Handlung für das Sehen.  Im Ende geht es um ein Gemälde. Eines, das ich noch nicht gesehen habe.
Doris Hahlweg

 

 
 

Methopodics 2015

Methopodics 2015

Petrmayr

11.09.2015 - 15.10.2015
Petrmayr
Asse 6, 2015
Papiermaché in Polyester-Gießharz
33 x 61 x 26 cm

Skulptur, Zeichnung, unikater Siebdruck und Aquatintaradierung
Peter Mayrs großflächige Siebdrucke bilden einen zentralen Bezugspunkt seines Werkes und weisen eine irisierende Spannung zwischen detailverlorener Wiedergabe von Realien und einem anregenden Spiel mit Dimensionen auf. Scheinbar belanglos Abgelegtes wird von ihm nach lebensweltlichen und gesellschaftlichen Implikationen befragt. Als Radierer findet Peter Mayr durch die Kombination klassischer Verfahren mit experimentellem Ausloten technischer Rahmenbedingungen zu einem intensiven Ausdruck, der in seinen seriellen Arbeiten zu einer Einheit von medialer Spur und inhaltlichem Kommentar führt. Die Ernsthaftigkeit einer materialehrlichen Auseinandersetzung, der umfassende Anspruch künstlerischen Handelns als unteilbarer menschlicher Verantwortungsbereich zeigt sich bei Peter Mayr auch darin, dass er seine Papiere zum Teil selber herstellt. Die haptische Qualität des Trägermaterials stimmt er präzise auf die jeweilige Aufgabe ab, die Materialität des Trägermaterials entfaltet sich bei ihm zur Grundlage des Bilddaussage.(…)
Prof. Jens Müller, Dekan Hochschule Augsburg Fakultät Gestaltung
 
 

vamos a ver …

vamos a ver …

zu gast in Havanna und München

23.07.2015 - 30.07.2015
Der dritte Teil des Saisonabschlusses in den Galerieräumen bildet die Ausstellung vamos a ver , kuratiert und organisiert von Serafine Lindemann und Juan Carlos Betancourt, die von der 12 .BIENNALE HAVANNA berichten wird mit Videos, Malerei und Interaktionen im öffentlichen Raum der Künstler Joaquin Cabrera, Zhenia Couso Martell, Lucia Dellefant, René Francisco, Jorge Pablo Lima, Anton Petz und Victor Piverno.
Die Show ist somit nicht nur Ergebnis eines interkulturellen Austausches, sie vermittelt uns auch ganz unterschiedliche Sichtweisen auf das tägliche Leben in Havanna. Der Blick von außen und aus der lokalen Perspektive spiegelt sich hier in Bildern, Videos und Dokumentationen der ausgewählten kubanischen und deutschen Künstler.
 

Maria Schumacher

Maria Schumacher

Something will reveal itself

13.06.2015 - 17.07.2015
Malerei, Collage, Papierarbeiten.

Maria Schumacher studierte in der Fachklasse Malerei/Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Neo Rauch und H.C. Ottersbach.
Ihre Malerei ist selbstreferenziell. Sie ist ein Zeichenfeld, welches den Ablauf seiner Entstehung offenlegt, referiert, negiert und wieder verdeckt. Der Schaffensprozess selbst steht bei ihr im Fokus, wobei dieser sukzessive kommentiert und „verwertet“ wird. Eine spontane Geste wird in der Wiederholung imitiert, die Beschränktheit der Leinwand wird kommentiert, malerische Mittel und Effekte, Spuren und Fehler, ob echt oder gefälscht, generieren das Bild.

Blind Painting Series #14, 2014
Wachskreide, Pigment und Tusche auf Leinwand
40 x 50 cm
 

Svava Björnsdottir

Svava Björnsdottir

Die Unerträgliche Leichtigkeit

18.04.2015 - 22.05.2015
o.T., 2013/2014
Papierfaserbrei gegossen
110 x 30 cm

Die Skulpturen der Isländerin Svava Björnsdóttir aus Reykjavík erscheinen massiv, kantig und schwer in ihrer Materialität, sie sind jedoch tatsächlich sehr leicht, da die Künstlerin ihre Skulpturen aus Papiermaché in einer speziellen Technik gießt. Als Wandinstallation gehängt, erobern die Objekte in selbstverständlicher Weise den Raum. Sie scheinen zu schweben und strahlen eine zarte Eleganz aus. Die Arbeiten bewegen sich an der Grenze von Skulptur, Tafelbild und Relief. Svava Björnsdóttir hat an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris, an der Universität Island in Reykjavík und an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert. Ihre Werke finden sich in der Bayerischen Staatsgemäldesammlung München ebenso wie in der isländischen Nationalgalerie in Reykjavík.
 

Francesco Falciani

Francesco Falciani

Evoluzione Capitale dei Sogni

28.02.2015 - 28.03.2015
aus der Serie "Freud", 2014
30 x 25 cm
Mischtechnik auf Holz

Zeichnung, Malerei, Fotografie
Der italienische Künstler Francesco Falciani hat sich in seinem Werkszyklus Evoluzione Capitale dei Sogni ( Fundamentale Evolution der Träume) mit 3 großen Kartographen der Neuzeit – Darwin, Freud und Marx - auseinandergesetzt. Jeder von ihnen hat in der Tat einen bis dahin vollkommen unbekannten Bereich der Menschheit untersucht. Falciani studierte Malerei an der Accademia di Belle Arti in Bologna bei Professor Concetto Pozzati.
 

Ben Goossens

Ben Goossens

Aller Anfang ist leer

10.01.2015 - 12.02.2015
Fotografie und Film

Ben Goosens
danach, 2011
Leuchtkasten (MDF, Leuchtstoffröhren, Plexiglas)
90 x 130 cm

Lucid Liquid
Video und Konzept: Ben Goossens | Sounddesign: Rupert Jaud
Industrielle, funktionale Gebäude werden sich selbst überlassen. Unkontrolliert entwickeln sie ihr Eigenleben. Einst effiziente Produktionsabläufe fangen an sich zu verselbständigen, sie werden ziellos, zweckfrei, chaotisch und unvorhersehbar. Die menschengemachte Ordnung, Struktur und Taktung weicht auf, zerfließt.
Rauch, Dunst, Nebel, Wasser und andere Substanzen wabern und rinnen durch unterschiedliche Räume. Durch die Ausdehnung dieser Flüssigkeits- und Dampfzustände sind einige Räume nicht einsehbar, oft nur ahnbar. Diese Räume sind Simulacren psychischer Wirklichkeiten. Sie umkreisen Beklommenheiten verdrängten Ursprungs und unausgesprochene Ängste unserer Zeit. Die Furcht und der Reiz vor dem Kontrollverlust, vor dem was nicht logisch erklärbar ungezähmt, wuchernd in unser Leben tritt. Es sind ästhetische Exerzitien voll ruinöser Schönheit, und gleichzeitig erscheinen sie als „kranke Räume“, als „architektonische Entzündungen“. Sie können als anthropomorphe Räume, Stellvertreterräume verstanden werden, deren Oberflächentexturen an altersbedingte Veränderungen der menschlichen Haut erinnern,vor allem aber, da sie wie ein lebender, pulsierender Organismus erscheinen.