Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Galerie der DG – Deutsche Gesellschaft für Christliche Kunst e.V.

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barrierefrei

Finkenstr. 4
80333 München

Laufende Ausstellungen


Kommende Ausstellungen

Zusammenspiel: Kunst im sakralen Raum

Zusammenspiel: Kunst im sakralen Raum

Wanderausstellung

23.11.2018 - 09.02.2019
Maria-Hilfe der Christen, Kehl
Foto: Gerald von Foris, München

Mit der Wanderausstellung ‚Zusammenspiel‘ setzt die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst (DG) einen weiteren Akzent im Jahr ihres 125-jährigen Jubiläums. In Kooperation mit dem Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst (VAH) wird in der Ausstellung Fragestellungen nachgegangen, die sich in dem weiten und hochaktuellen Feld der ‚Kunst im sakralen Raum‘ ergeben. Dabei bündeln beide Vereine ihre vielfältigen Initiativen der letzten Jahre.

Die Überblicksausstellung widmet sich den Werken, die nach dem Jahr 2000 im katholischen und evangelischen Raum entstanden sind. Es wird veranschaulicht, dass der Kirche als Bewahrerin und Förderin des kulturellen und künstlerischen Erbes auch heute eine wichtige Rolle zukommt. Als Auftraggeberin regt sie nach wie vor kulturelle Leistungen im öffentlichen Raum an und eröffnet den in unserer Gesellschaft notwendigen Diskurs zwischen Glauben und Wissenschaft.
Die Ausstellung zeigt anhand konkreter Realisierungen, wie vielfältig und für den Auftraggeber gewinnbringend der Einsatz von Künstlerinnen und Künstlern im Bereich der Kirche ist. Die Allianz von Kunst und Kirche beruht auf Gegenseitigkeit: So bezeichnet Gerhard Richter seine Auftragsarbeit für den Kölner Dom als „Fenster für die Ewigkeit“. Die Wahrnehmung von Kunst im sakralen Raum ist geprägt von einer emotionalen und geistigen Auseinandersetzung sowie ihrer Wertschätzung jenseits des Marktes.
Ausgangspunkt der Recherchen für die Ausstellung und die begleitende Publikation waren die eingegangenen Rückmeldungen auf eine Umfrage, die 2017 unter sämtlichen Verantwortlichen der evangelischen Landeskirchen, der katholischen (Erz-)Bistümer sowie der auf diesem Gebiet tätigen Institutionen durchgeführt wurde. Die Fülle der möglichen Projektvorschläge wurde von einem Beirat diskutiert und komplettiert. Die Ausstellung kann nur einen Teil der im Katalog erwähnten Projekte zeigen, was bedeutet, dass die Auswahl zur Diskussion einlädt.

Das 20. Jahrhundert war im Beziehungsgeflecht von Kirchenraum, Kunst und Liturgie reich an Konflikten aber auch an Innovationen, die bis heute nachwirken. Einzelne Gemeinden beschäftigen sich immer wieder intensiv mit der Frage nach einer zeitgemäßen, liturgisch und künstlerisch angemessenen Gestalt des Kirchenraums. Zeitgleich nehmen weite Teile der Gesellschaft Anteil an einer Neubelebung sakraler Räume, vielleicht auch als Folge des zunehmenden Verlustes an Kirchengebäuden. So wirkte die Einweihung der Leipziger Propsteikirche 2015 weit über deren Nutzerkreis hinaus. Ähnliches gilt für die radikal neu gestaltete Kirche St. Moritz in Augsburg oder den puristisch restaurierten Hildesheimer Dom.
Interessant ist die Betrachtung des Beziehungsdreiecks Raum – Kunst – Liturgie unter dem ökumenischen Aspekt. Eines der jüngeren großen ökumenischen Kirchenzentren ist Maria Magdalena in Freiburg-Rieselfeld. Die großen Schiebewände im Innern des Gebäudes ermöglichen, dass sich die beiden konfessionellen Kirchenräume zum gemeinsamen Forum mit Taufbrunnen öffnen lassen. Besonders die Gebetsräume in öffentlichen Einrichtungen weisen eine enorme ökumenische Schnittmenge auf und zeigen darüber hinaus auch eine große interreligiöse Offenheit. Sakrale Räume entwickeln sich inzwischen auch an eher unbekannten Orten und stellen eine Herausforderung dar, für die Kunstschaffenden und Gottesdienstfeiernden gleichermaßen.
Begleitend zur Wanderausstellung erscheint ein Katalog im Verlag Schnell + Steiner.

 
 

Vergangene Ausstellungen

Über das Geistige in der Kunst.

Über das Geistige in der Kunst.

100 Jahre nach Kandinsky und Malewitsch

12.09.2018 - 10.11.2018
Im Herbst 2018, dem Jahr ihres 125-jährigen Bestehens, eröffnet die Galerie der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst e.V. (DG) im Rahmen der OPEN art und in Kooperation mit dem Museum für Konkrete Kunst (MKK) in Ingolstadt die Ausstellung ‚Über das Geistige in der Kunst‘. Der Ausstellungstitel geht zurück auf die 1912 erschienene bahnbrechende Schrift von Wassily Kandinsky, in der er der Frage nachgeht, wie man das Unsichtbare, das Transzendente, das Spirituelle anhand eines ungegenständlichen Malstils darstellen könnte, bei dem allein der Farbe und der Form Bedeutung zukommt. Über hundert Jahre später stellt sich die Frage, welche Relevanz dieser geistigen Dimension in der ungegenständlichen Kunst geblieben ist. In der gemeinsamen Ausstellung wird an exemplarischen Positionen aktueller Kunst dieser Suche nach dem ,Geistigen' nachgegangen. Was über die Zeit verbindet, ist der Glaube an die Kraft und die Magie der Kunst.
Kuratoren: Benita Meißner, Simone Schimpf, Yvonne Ziegler

Anna Borgman/Candy Lenk (*1975, Århus, Dänemark/*1974, Sonneberg, Deutschland)
Edith Dekyndt (*1960, Ieper, Belgien)
Rainer Eisch (*1967, Thun, Schweiz)
Hubert Kiecol (*1950, Bremen-Blumenthal, Deutschland)
Bastian Muhr (*1981, Braunschweig, Deutschland)
Yelena Popova (*1978, Ural, Russland)
Brigitte Schwacke (*1957, Marl, Deutschland)

Hubert Kiecol
Schrank, 1990
Stahl, Farbe, Beton
212 x 129 x 57 cm
Foto: Arno Declair, Hamburg

 
 

Eines Morgens vielleicht

Eines Morgens vielleicht

Kuratierte Mitgliederausstellung

04.07.2018 - 27.07.2018
Nicole Ahland (*1970, Trier)
Judith Egger (*1973, Bayern)
Carsten Fock (*1968, Deutschland)
Katharina Kneip (*1990, Trier)
Nikodemus Löffl (*1960, Deutschland)
Michael Merkel (*1987, Dresden)
Sybille Rath (*1970, Bonn)
Nele Ströbel (*1957, Stuttgart)

In diesem Jahr feiert die DG Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V. mit Sitz in München ihr 125- jähriges Bestehen. Gegründet wurde der Verein am 4. Januar 1893 vom Bildhauer Georg Busch, dem Pfarrer Franz Festing und dem Maler Gebhard Fugel als Antwort auf die Folgen von Aufklärung und Säkularisierung im Bereich der christlichen Kunsttradition, mit Unterstützung der verfassten katholischen Laienschaft, dem heutigen Zentralkomitee der Deutschen Katholiken. Die Gesellschaft sollte einer im christlichen Geist entstandenen Kunst Geltung verschaffen, die sich an für die Zeit fortschrittlichen Strömungen wie dem Naturalismus oder dem Realismus orientierte.

Anlässlich des Jubiläums wird in Anknüpfung an eine lange Tradition der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst eine kuratierte Mitgliederausstellung gezeigt. Seit den Siebzigerjahren fanden diese Ausstellungen ausgewählter Künstlermitglieder der DG regelmäßig statt. Die Künstler wurden aufgefordert, zum Thema ‚Eines Morgens vielleicht‘ Arbeiten einzureichen. Aus zahlreich eingegangenen Einsendungen wurden von einer Jury, bestehend aus Dr. Stefan Graupner, Dr. Daniela Stöppel, Dr. Karin Wimmer und Benita Meißner, Arbeiten von acht Künstlern ausgewählt.

Die Fotografie von Nicole Ahland wirkt wie der Blick aus einem dunklen Zimmer auf das Meer, dabei ist die Aufnahme über eine Camera Obscura aus vorgefundenem Material entstanden. Während ihres Aufenthaltsstipendiums der Det Paulsen Legaat Stiftung in Alkersum im vergangenen Jahr ist dieses Bild als Teil einer neuen Werkreihe entstanden, die fotografisch betrachtet ein sehr archaisches Vorgehen in dieser überdigitalisierten Bilderwelt darstellt.
Judith Egger entwickelt aus einer Reihe vorangegangener Arbeiten, die alle um das Thema der Freiheit beziehungsweise Unfreiheit des Individuums in unserer Gesellschaft kreisen, die neue installative Arbeit ‚Über den Wolken‘. Ein sich drehendes Mobile aus kleinen Tonköpfen, ein beweglicher “Stammbaum“ einer Gemeinschaft, die sich gegenseitig in Balance halten. Das Gedicht von Eugenio Montale bekommt hier eine doppeldeutige Lesart: Die plötzliche Erkenntnis, dass unsere physische Welt nur Schein und Leere ist, birgt gleichermaßen Freiheit und den Schrecken der absoluten Einsamkeit.
Die Formensprache von Carsten Fock ist von Unmittelbarkeit, Freiheit und Offenheit geprägt. Es gelingt ihm immer wieder aufs Neue, zu überraschen. In der großen malerischen Arbeit, die einem im Jahr 2015 in Wolfsburg entstandenen Bilderzyklus entstammt, sind Entfaltung, Dauer und Veränderung gleichermaßen sichtbar. Der Prozess der Entstehung wird in den Bildern stets wachgehalten. Katharina Kneip präsentiert mit der filmischen Installation ‚Retournierung - Schönheit in Phase 2‘ den Versuch, eine innere Zeitreise zu inszenieren. Während die den Körper umgebende Zeit fortläuft, kehrt die Künstlerin in eine bereits erlebte Situation zurück, um diese neu zu erfahren. Sie stellt die Frage: Kann nachträglich ein äußerlich bereits vergangener Moment bewusster erlebt, dokumentiert und abgeschlossen werden?
Auf dem Galerieboden liegt ein großer Eichenstamm, der sich als hohl erweist. Nikodemus Löffl hat mit Hilfe von Keilen den Stamm in zehn Teile gespalten, diese bearbeitet und wieder miteinander verbunden. Die äußere Gestalt des Eichenstamms ist markanter geworden, das Innere birgt Leere.
Michael Merkel zitiert in der Serie ‚Prognosen aus Delphi‘ Darstellungsformen wissenschaftlicher Voraussagen. In Auseinandersetzung mit der Zukunft gab es seit jeher das Bestreben, deren Unwägbarkeit zu bannen. Mit der Prognostik wird der Versuch, Aussagen über die Zukunft zu treffen, im Zuge eines zunehmend rational-analytischen Weltbildes wissenschaftlich-methodisch untermauert. Durch die ausbleibende Beschriftung der Achsen entbehrt sie jedoch des wissenschaftlichen Aussagewertes. Stattdessen rückt eine emotional-subjektive Dimension ins Zentrum: die hinter den Messwerten verborgene Sehnsucht des Menschen nach einer positiven Zukunft.
Sybille Rath befasst sich mit den existenziellen Fragen des Menschen nach Ursprung und Vergehen. Ihre Figuren bewegen sich in einem Raum, der gleichzeitig virtuell und gegenwartsbezogen zu sein scheint.
Es wird versucht, ein Moment der Reflexion, der Lokalisierung von Raum aufzufangen und die Geschwindigkeit und Schnelligkeit der digitalen Welt zu reflektieren. Der Raum soll zum Betrachten stillgelegt werden, um den Blick zu festigen und Ruhe zu gewähren.
Eine weitere Videoinstallation ist die von Nele Ströbel, die von einem historischen Chrom-Messing-Stativ auf ein Blatt Papier projiziert. Die Arbeit trägt den Titel ‚viel leicht‘ und erzählt von der rätselhaften Morgen-Performance eines jungen Paares.

Eines Morgens vielleicht
Eines Morgens vielleicht, schreitend in einer Luft,
gläsern und dünn, wend ich mich um und sehe sich das Wunder vollziehn,
das Nichts mir zur Seite, Leere im Rücken,
mit der Angst des Betrunkenen.

Dann wie auf einem Bildschirm lagern sich plötzlich
Bäume, Häuser und Hügel, wie in gewohntem Trug.
Doch dann ist es zu spät; und schweigsam geh ich
unter den Menschen, die nie sich wenden, mit meinem Geheimnis.
(Forse un mattino, Eugenio Montale, 1896-1981)

Carsten Fock, 0.T. (Wolfsburg III), 2015
Öl auf Leinwand, 210 x 290 cm
Foto: Janina Snatzke

 
 

Doppelpass II: Bettina Khano und Andrea Wolfensberger

Doppelpass II: Bettina Khano und Andrea Wolfensberger

Tread softly because you tread on my dreams

27.04.2018 - 23.06.2018
‚Tread softly because you tread on my dreams‘ ist der Titel der zweiten Ausstellung der Reihe ‘Doppelpass‘, in der jeweils zwei KünstlerInnen auf den Ausstellungsraum der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst reagieren. Bettina Khano (*1972 in Hamburg) und Andrea Wolfensberger (*1961 in Zürich) begegnen sich über einen konzentrierten Gedankenraum, der die Besucher in eine andere Dimension eintauchen lässt, sie erdet und umschließt. Beide Künstlerinnen vereint ihr formal breit angelegtes Oeuvre. Ihr jeweils stark konzeptuell ausgerichteter Arbeitsprozess geht von konkreten Raumsituationen oder Gedanken-Konstrukten aus. Elementare Phänomene der menschlichen Wahrnehmung, aber auch der Natur werden in einer sinnlich rezipierbaren Gestalt zur Anschauung gebracht. Die künstlerische Aufmerksamkeit gilt dem unsichtbaren Dazwischen. Der Versuch einer Formfindung für das Unsichtbare stellt dabei ein Leitmotiv dar. Im Höhlengleichnis, einem der bekanntesten Gleichnisse der Antike, aus dem siebten Buch des Hauptwerkes „Politeia“ von Platon, veranschaulicht dieser seine Ideenlehre. Er unterscheidet zwischen zwei Formen von Realität – der materiellen Welt des Vergänglichen und der Welt der immateriellen Ideen, die beide gleichermaßen existieren. Die Höhle, die im Gleichnis genannt wird, steht für die sinnlich wahrnehmbare, materielle Welt. Der Blick in den Ausstellungsraum eröffnet wie bei Platon eine neue visuelle Realität. Die Kunst lässt uns die Begrenztheit der eigenen (Erkenntnis-)Möglichkeiten reflektieren und uns der Subjektivität unserer Wahrnehmung bewusst werden. Dadurch sind wir dieser Begrenztheit nicht mehr vollkommen ausgeliefert. Die Welt des Körperlichen bei Platon ist dem Reich der Ideen untergeordnet. Das Körperliche existiert nur als Nachahmung der Ideen, da diese erst die Voraussetzung für die materielle Welt schaffen.
Die Kunstwerke der Ausstellung erscheinen vertraut, erinnern an alltägliche Momente, vergessen geglaubte Seherlebnisse, an beiläufig Registriertes. Trotz dieser Bezüge bleiben die Arbeiten bis zu einem gewissen Grad undurchdringlich, lösen Irritation aus, unter anderem aufgrund der inhärenten Spannung zwischen dem Bekannten und seiner unmittelbar wahrgenommenen Übersetzung, zwischen dem ‚Bild im Kopf‘ und seinem konkreten Gegenüber.
Beide Künstlerinnen arbeiten für den Ausstellungsraum an neuen raumgreifenden Werken, die sie wohlüberlegt im Raum platzieren. Bettina Khano lässt einen farbigen Wahrnehmungs- und Erfahrungsraum entstehen, der der Kraft des Lichtes Entfaltungsmöglichkeiten bietet. „Wo bin ich im Hier?“ Diese Frage umkreist Khano in ihrem Werk und damit das Kernthema unserer menschlichen Existenz: Das Suchen und Finden unseres Platzes in der Welt. Der Betrachter schlüpft in die Rolle des Akteurs, der den Raum in einer Zeitlichkeit erfährt. Das Thema Lyrik ist nicht nur in Form des Ausstellungstitels präsent, sondern auch ganz konkret über die Arbeiten von Andrea Wolfensberger. Die Künstlerin überführt Sonogramme in greifbare Strukturen. So haben in einer großen Skulptur aus geschnittenen und geschichteten Wellpappestreifen ein Gedicht von Ingeborg Bachmann und in einer tellerförmigen Wandarbeit ein arabisches Gedicht von Hanane Aad neue Formen gefunden.

Abbildungen:
Galerieseite und HOME/Slider (Detail): Bettina Khano
HOME/Slider (Detail): Andrea Wolfensberger

 
 

Doppelpass I: Markus Bacher und Wilhelm Scherübl

Doppelpass I: Markus Bacher und Wilhelm Scherübl

Samen, die in den Morgen drängen

23.02.2018 - 14.04.2018
Markus Bacher (*1983 in Kitzbühel/Tirol) spielt in seinem malerischen
Werk mit landschaftlichen Assoziationen.
In der DG zeigt er große Formate, die den Raum beherrschen, gleichzeitig aber den Dialog suchen mit
 den Raumskulpturen und Fensterarbeiten von Wilhelm Scherübl
(*1961 in Radstadt/Pongau).

Abbildungen
Galerieseite: Markus Bacher, Krakatau, 2013, Acryl auf Leinwand, 300 x 300 cm,
Foto: Jochen Littkemann
HOME (Reihung und Slider, Ausschnitt): Wilhelm Scherübl
Artbox MQ Wien, Installationsansicht, 2016, Foto: Wilhelm Scherübl

Die Ausstellung ‚Samen, die in den Morgen drängen‘ bildet den Auftakt der neuen Reihe ‘Doppelpass‘, die jeweils zwei KünstlerInnen auf den Ausstellungsraum der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst reagieren lässt. Die Verbindungen zwischen den ausgewählten Künstlern sind vielfältig: So spielen Freundschaft, Familie oder kuratorische Zuordnung eine zentrale Rolle. Gemeinsam ist den Ausstellungen, dass der Dialog nicht nur zwischen Kuratorin und Künstler oder Kunstwerk und Besucher angeregt wird, sondern dass alle Beteiligten in den Entstehungsprozess miteinbezogen werden. Von den Künstlern wird weit mehr verlangt, als nur auf die Gegebenheiten des Raumes zu reagieren: Sie müssen sich früh mit den Setzungen des anderen befassen.

Zwei österreichische Künstler, ein Bildhauer und ein Maler, begegnen sich. Sie treffen sich auf dem Berg, der die Täler trennt und sie gleichzeitig verbindet, und sie nähern sich über die Kunst einander an. Ein kreativer Austausch, der neue Perspektiven eröffnet, jenseits der Sprache. Beide Künstler schätzen das Bild mehr als das gesprochene Wort.

Markus Bacher (*1983 in Kitzbühel/Tirol) lädt ein zu einem Spaziergang in die abstrakte Malerei, doch in der Annäherung an das Bild entdeckt man Hinweise auf Gegenständliches: ein Horizont, ein Berg, Wellen, manchmal eine menschliche Figur; vermeintliche Farblandschaften in Öl und Acryl, die wie aus dem Nebel auftauchen. Ein einzeln gesetzter Pinselstrich kann in Bachers Gemälden eine ganze Landschaft offenbaren, aber diese gibt sich im nächsten Moment wieder als horizontal gestaffelte Farbfelder zu erkennen, die ineinander klingen und Erinnerungen an Bekanntes wecken.
Es ergibt sich ein Spiel der Zwischentöne, wenn man die großen, monochrom erscheinenden Bildflächen betrachtet. Sorgsam hat der Maler Schicht um Schicht aufgetragen und ist sich des Einschreibens einer Spur, einer Pinselspur, sehr bewusst. Jeder Pinselstrich liegt auf der Leinwand wie einzelne Federn in einem Gefieder. Pinselstrich um Pinselstrich fächert sich auf und lässt Farbschichten darunter aufblitzen. Die Ausstellung nimmt den Besucher mit auf großformatige, farbige Empfindungsreisen, die sich die Farbe Untertan machen und mit der Setzung von Wilhelm Scheruebl (*1961 in Radstadt/Pongau) in den Dialog treten.
Die Arbeiten von Wilhelm Scheruebl reichen von vergleichsweise traditioneller Gegenständlichkeit bis hin zur völligen Abstraktion, von einer Kunst des Gesetzes bis hin zu einer Kunst des ‚gelenkten Zufalls‘. Sie umfassen das Geometrisch-Stereometrische und das Organisch-Vegetative, den geschlossenen und den geöffneten, ja perforierten Körper. Trotz solcher Mannigfaltigkeit im Grundsätzlichen wie im Einzelnen erkennt man durchgehende Züge in der Kunst Scheruebls, die eine Zuschreibung dieser Bildwerke zu ein und demselben Künstler möglich machen. So vermag es Scheruebl, komplizierte Gefühlsebenen, Poesie und Zukunftsvisionen in seinen Bildern und Skulpturen darzustellen.

Im Ausstellungsraum befinden sich zwei Arbeiten des Künstlers, die den in seinem Werk inhärenten Dualismus zwischen Ordnungssystem und Chaos aufzeigen. Zum einen die Skulptur ‚24‘, die jeweils vier Mal denselben Umfang von 549,5 cm aufweist. Diese Zahl ist von der Größe des Künstlers abzuleiten und bedeutet ein mathematisches Denksystem, um sich der komplexen Identität eines Menschen abbildend zu nähern. Zum anderen die raumbeherrschende, monumentale Fensterarbeit: Hunderte kleine und größere Öffnungen auf schwarzem Grund, Fragmente einer komplexen Gesamtheit. Dabei entsteht die Idee der Perforierungen aus dem Negativbild der Splitter, die bei der klassischen (Stein- )Bildhauerei als Abfallprodukte entstehen. Die Fensterarbeit wird von zwei weiteren Setzungen des Künstlers im Raum kommentiert: Von Neonkreisen, die die Säulen der Galerie umklammern, sowie von einem toten Baumstumpf, der das Wunder des Wachstums in all seiner Widersprüchlichkeit dennoch sichtbar macht.

Laß Dich fallen
In den Abgründen lagern die Samen
die in den Morgen drängen
(Emil Breisach)

 

 
 

The wound is the place where light enters you

The wound is the place where light enters you

24.11.2017 - 03.02.2018
Kuratierte Gruppenausstellung mit StipendiatInnen des Cusanuswerks, Bonn.

Der Titel der Gruppenausstellung ‘The wound is the place where light enters you‘ greift ein Zitat des persischen Sufi-Mystikers und Dichters Dschalāl ad-Dīn ar-Rūmī (1207–1273) auf. Die StipendiatInnen der Künstlerförderung des Cusanuswerks wurden eingeladen, sich für eine Teilnahme an der Ausstellung in der Galerie der DG zu bewerben. Die eingereichten Arbeiten sollten existentielle Grenzerfahrungen spiegeln oder das Zitat Rūmīs in eigener Weise deuten. Ein Kuratorium, zusammengesetzt aus Cusanuswerk (Ruth Jung), DG (Benita Meißner) und VAH (Prof. Dr. Andreas Kühne), der unter anderem das hochdotierte Georg-Meistermann-Stipendium des Cusanuswerks fördert, traf die Auswahl der Künstler, die Arbeiten aus den Bereichen Skulptur, Malerei, Fotografie und Video eingereicht hatten.

“I said: What about my eyes? (God) said: Keep them on the road.

I said: What about my passion? (God) said: Keep it burning.

I said: What about my heart?
(God) said: Tell me what you hold inside it?

I said: Pain and sorrow.
(God) said: Stay with it. The wound is the place where the Light enters you.”

Diese Zeilen sind Sinnbild der schöpferischen Energie des Sufisten Dschalāl ad-Dīn ar-Rūmī, die durch seinen Trennungsschmerz ausgelöst wurde. Mit dem Wanderderwisch Schams-i Tabriz verband Rūmī eine tiefe Beziehung, in der Sinnliches und Geistiges miteinander verschmolzen waren. Nach dessen Tod ließ ihn der Dichter in seinen Versen hoch- und weiterleben. Die von allen Mystikern ersehnte Vereinigung mit dem göttlichen Geliebten wird bei Rūmī geistige Wirklichkeit. Seine Beziehung zu Schams-i Tabriz ist somit Symbol für die Beziehung des Menschen zu Gott mit der ihr eigenen Beseligung und auch Versagung.

Das spirituelle Erleben im Sufismus wirkt über die Grenzen der Religionen hinweg. Es verwundert nicht, dass das Wirken Jesu Christi von Rūmī beschrieben wird, da dieser als letzter Prophet vor Mohammed auch von Muslimen verehrt wird. Der Mystiker beschreibt in seinen Versen, dass Jesus als innerer Schatz jedem Menschen innewohnt und geboren werden möchte. Jedoch kann er nur durch schmerzliche Erkenntnis die Hüllen des Materiellen durchbrechen und hervorgebracht werden. Diese Gedanken werden einige Jahrzehnte später auch von Meister Eckehart (*1260 Gotha/Thüringen, +1328 in Avignon) aufgegriffen. Schmerz und Leid erscheinen gepaart mit Fürsorge und Heilung, die gerade in der Gestalt Christi die zentrale Botschaft bilden. Die Wundmale Christi stehen für unsere Errettung: Durch seinen Tod führt er die Menschen ins Licht.

Die Künstler reagieren auf den ersten Blick sehr unterschiedlich auf das vorgegebene Thema, doch ist vielen Arbeiten menschliches Leid, Verletzung oder die Auseinandersetzung mit einem Makel eingeschrieben. Sowohl die zerschlissenen Hauthüllen-Strukturen der ‚Geweihten‘ (2016) bei Birgit Dieker, als auch die benutzten Mullbinden (Ohne Titel, Hospitale Maius, 2017) und zerschnittenen Röntgenaufnahmen (Doloris Mysteria, 2017) in den Arbeiten von Michael Merkel thematisieren die „physische Verletzung“, gehen darüber hinaus und lassen somit Neues entstehen. In diesem Kontext sollen die Arbeiten von Joseph Beuys nicht unerwähnt bleiben, da sie das Sterben, Leiden und die Verwundung besonders umkreisen. Bereits sehr früh umwickelte Beuys Objekte mit Mullbinden (Unbetitelt, ca. 1955–1958). Seine Installation ‚Zeige Deine Wunde‘ (1974/75) greift das Thema der Versehrtheit weiter auf. Nicht nur Heugabel und Sichel lassen in den Fotografien von Margarethe Drexel an die Münchner Installation von Beuys denken. Es ist auch das Schaffen eines Kälte- und Wärmepols: das weiße Totentuch und der pulsierende lebende Körper, der sich nackt und verletzlich zeigt.

Die künstlerischen Arbeiten in der Ausstellung verhandeln den Versuch, das Geschehene zu bewältigen. Kontrollverlust aber auch Hingabe erfährt, wer sich dem ‚papamiddwidea1‘ (2017) von Katharina Kneip anvertraut. Thomas Bratzke verarbeitet im ‚Brief an Omelio Espinosa‘ (2017) einen persönlichen Verlust, der in seiner Fantasie neue Bilder entstehen lässt und das Unerklärliche mystifiziert. Felix Helmut Wagner widmet sich im Video ‚Unter Uns‘ (2015) den Vergessenen und Stigmatisierten der Gesellschaft, einem Makel, den wir gerne übersehen. Nur durch das Offenlegen einer Wunde kann Heilung erfolgen. Dinge sichtbar zu machen ist auch ein wichtiges künstlerisches Mittel. So greift Wagner im Video ‚Die Meerjungfrau‘ (2014) vermeintlich naiv ein Märchen auf, in dem Arielle sagt: „Ich sehe nicht ein, dass eine Welt, die so viele wundervolle Dinge hat, schlecht sein kann“. Ein berührender Satz, der nachhallt.

Birgit Dieker
Geweihte, 2016
Kleidung, Geweihe
205 x 121 x 100 cm
Foto: Thomas Jautschus
© VG Bild-Kunst, Bonn 2017

 
 

EMPFANGSHALLE

EMPFANGSHALLE

Wäsche

09.09.2017 - 11.11.2017
Im Rahmen der OPEN art eröffnet die Galerie der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst e.V. (DG), in Kooperation mit der Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising, die Ausstellung Wäsche des Münchner Künstlerduos EMPFANGSHALLE. Corbinian Böhm und Michael Gruber sind Preisträger des diesjährigen Kunstpreises der DG. Partizipation von Freunden und Fremden ist ein wichtiger Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeit. Neben klassischen Skulpturen entstehen somit auch performative und ephemere Arbeiten, deren Verlauf durch die Interaktion mit Dritten das Unvorhersehbare mit einbezieht. Die Ausstellung verbindet zwei Orte, die Galerie der DG und die Kirche St. Paul, durch das übergreifende Thema Wäsche. Dabei bedienen sich die Künstler unterschiedlicher Medien – Fotografie, Video und Installation. EMPFANGSHALLE schafft Szenarien, in denen das Bild des ‚Sich-Waschens‘ analog zu gesellschaftlich relevanten Themen verhandelt wird.

EMPFANGSHALLE
Waschende Hände, 2017
Videostandbild
Foto: EMPFANGSHALLE

 
 

Böhler & Orendt, Sebastian Tröger

Böhler & Orendt, Sebastian Tröger

Fürchtet euch (nicht)!

05.05.2017 - 22.07.2017
Sebastian Tröger
Die Große Angst, 2016
Öl und Acryl auf Leinwand
3m x 9m
Foto: Tim Hufnagl

Mit der Ausstellung ‚Fürchtet euch (nicht)!‘ präsentiert die Galerie der DG - Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst ausgewählte, zum Teil eigens für die Ausstellung konzipierte Arbeiten von drei jungen Künstlern: Matthias Böhler (*1981), Christian Orendt (*1980) und Sebastian Tröger (*1986). Das Künstlerduo Böhler & Orendt reflektiert in seinem gemeinsamen Werk die Dissonanz zwischen Überzeugung und Wirklichkeit. Für Sebastian Tröger bilden Alltagsbeobachtungen oder autoreflexive Momente den Ausgangspunkt seines künstlerischen Schaffens. Grundsätzlich geht es allen drei Künstlern darum, soziale, gesellschaftliche oder politische Entwicklungen, Tendenzen und Strömungen genau zu beobachten und kritisch zu hinterfragen.

Schon der von den Künstlern für den Ausstellungstitel gewählte Ausruf ‚Fürchtet euch (nicht)!‘ überrascht und macht nachdenklich. Der wichtigste Teil des Heilversprechens wird in Klammern gesetzt und so (fast) ins Gegenteil verkehrt. Was ist mit diesem offensichtlichen Verweis auf den Verkündigungsengel gemeint? Spielerisch, mit Liebe zum Detail und voller Phantasie laden die Künstler zur Auseinandersetzung mit Fragen nach Moral, der Natur des Menschen, gesellschaftlichen Verpflichtungen und allgemein dem Zustand der Welt ein.

Wir bedanken uns für die Förderung durch den Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München sowie durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.
 

Zenita Komad

Zenita Komad

Art is a Doctor. The Artist and the Kabbalist

17.02.2017 - 08.04.2017
Zenita Komad,
Art is a Doctor, 2016
Tuschezeichnung und Collage auf Büttenpapier
40 x 30 cm

Die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst präsentiert die erste Einzelausstellung Zenita Komads im süddeutschen Raum mit einer eigens für die Galerie geschaffenen raumgreifenden Installation. Spirituelle Themen bilden seit vielen Jahren das Herzstück der künstlerischen Fragestellungen von Zenita Komad. Sie richtet ihre Aufmerksamkeit besonders auf zwischenmenschliche Verbindungen und die Frage nach dem Ursprung unserer Existenz.
Auf dem Galerieboden wird der Grundriss des Kölner Doms abgebildet, mittels farbiger Linien scheinbar vermessen und gegliedert. Der vermeintliche Ort des Altars wird von einem großen Stethoskop besetzt, das die Aufschrift „Art is a Doctor“ trägt. Diese Affirmation verbindet die Installation mit Zeichnungen und Videoarbeiten in der Ausstellung. Die Künstlerin stellt damit aber auch den Besucher vor eine Aufgabe: Er soll die Werke betrachten und die darin enthaltenen Nachrichten aufnehmen wie Medizin.
Kleine Monitore zeigen Interviewausschnitte mit Komad und dem Kabbalisten Dr. Michael Laitman. Hier werden Denkprozesse vertieft, spirituelle Themen beleuchtet, existentielle Fragen aus dem persönlichen Kontext in ein größeres Ganzes versetzt. Die Bandbreite der Konversation schließt aktuelle Prozesse der Gesellschaft auf gekonnte Art und Weise mit ein.

Ein besonderer Dank für die Unterstützung der Ausstellung geht an den Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst, Dr. Michael Laitman, Basilis Neururer, Andreas Speiser, CircleXperience und Experimonde.
 

In Ewigkeit

In Ewigkeit

25.11.2016 - 04.02.2017
Markus Bacher
Judith Egger
Monika Huber
Bettina Khano
Robert Lax
Christof Salzmann
Yukara Shimizu
Erik Sturm
Viron Erol Vert
Leo Zogmayer

Alles ist Zeit und jeder Moment ist Ewigkeit. Das Heute erscheint schneller und dichter, denn wir nehmen nicht mehr nur ein begrenztes Umfeld wahr, sondern sind durch die digitale Vernetzung an  vielen Orten der Welt zur selben Zeit. Ein Innehalten und das bewusste Erleben des Moments drosselt das sich schnell drehende Rad der Zeit. Durch verschiedene künstlerische Ansätze findet eine visuelle Annäherung an den Begriff der Ewigkeit statt. Nicht nur das Verhältnis von Mensch und (seiner Lebens-)Zeit wird in Installationen, Videos, Fotografien, Gemälden und Skulpturen hinterfragt. Neue Denkräume wollen geöffnet werden. Wo findet Ewigkeit statt und wie ist sie darstellbar? Der Mensch ist auf der Suche nach Antworten auf die ungelösten Rätsel des menschlichen Daseins, die uns heute wie damals bewegen, denn Ewigkeit lässt auch immer an Endlichkeit denken: Was ist Sinn und Ziel unseres Lebens? Was ist der Tod? Und schließlich: Was ist jenes letzte und unsagbare Geheimnis unserer Existenz – woher kommen wir und wohin gehen wir?

Viron Erol Vert
Cehennem - Cennet, 2016
Teppich
200 x 160 cm
 

Erwin Wortelkamp

Erwin Wortelkamp

Einsichten – Ansichten

09.09.2016 - 08.11.2016
Der künstlerische Weg Erwin Wortelkamps (*1938 in Hamm/Sieg) nahm in den 1960er Jahren in München an der Akademie der Bildenden Künste seinen Anfang. Wir freuen uns, sein Werk in einem Nebeneinander von Papierarbeiten und Skulpturen vorzustellen. 
Seit rund 40 Jahren begibt sich Wortelkamp mit seinen Skulpturen in einen intensiven Dialog mit dem Raum. Die jeweiligen Umgebungen sind stets konstitutiver Bestandteil des Werkes, gemäß seiner Überzeugung: Skulpturen suchen und finden ihren Ort.
Erwin Wortelkamp arbeitet mit grundlegenden Gegensatzpaaren: Ruhe und Bewegung, Innen und Außen, Leere und Fülle, Stabilität und Labilität. Ziel ist es, diese Antagonismen ausgewogen, aber spannungsvoll in Beziehung zu setzen. Mit seiner jüngsten großformatigen, siebenteiligen Skulpturengruppe reagiert er auf die Herausforderung des neuen Galerieraumes am Wittelsbacherplatz und führt das Thema des Angelehntseins als Grundbedürfnis menschlicher Existenz, welches er seit 1974 immer wieder aufgreift, weiter aus. Zugleich wird der Gegensatz von Stabilität und Labilität inszeniert: Die aus einem Eichenstamm geschnittenen Platten ragen, in Richtung ihres natürlichen Wuchses, vom Boden aus senkrecht in die Höhe, lehnen sich aber gegen die Wand, da sie durch die Zerlegung mit der Säge die Standfestigkeit eingebüßt haben, die sie als integrale Teile eines im Boden wurzelnden Stammes noch besaßen.

Galerieseite: Erwin Wortelkamp
Vielleicht ein Blatt, Nr. 17, 1976
Eisen, 375 x 133 x 93 cm
Foto: Werner J. Hanappel

Home, Slider und Reihung (Ausschnitt): Erwin Wortelkamp
2015-11 bis 2015-17
Holz, gekalkt, 7 Teile
je 205,5 x 54 cm
Foto: Thomas Lindelauf

 

 
 

Christoph Brech

Christoph Brech

Überleben.

13.05.2016 - 09.07.2016
Installationen im Dialog mit dem Mittelalter. Eine Kooperation mit dem Bayerischen Nationalmuseum.

Die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V. lädt zu einer Ausstellung mit dem Foto- und Videokünstler Christoph Brech ein. Sie wurde in Kooperation mit dem Bayerischen Nationalmuseum konzipiert.
Christoph Brech fühlt sich nicht nur in den zeitgenössischen Museen dieser Welt zu Hause. In den letzten Jahren pflegte er in seinem Werk auch einen intensiven Dialog mit der Vergangenheit. Nach einer Einladung des Bayerischen Nationalmuseums entstand bei Christoph Brech der Wunsch, historische Exponate neu erfahrbar zu machen. Der Titel „Überleben“ ist dabei bewusst mehrdeutig gemeint, nicht zuletzt mit Blick auf die mittelalterlichen Kunstwerke, die in der Obhut des Museums Jahrhunderte überdauert haben. Die Ausstellung zeigt 21 temporäre Video-, Sound- und Rauminstallationen.
Zeitgleich präsentiert die Galerie der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst einen Zyklus neuer fotografischer Aufnahmen des Künstlers. Zu sehen sind Bilder von skulpturaler Kraft, die von einer sehr persönlichen Auseinandersetzung mit dem Bayerischen Nationalmuseum und seiner Sammlung zeugen. Wichtiger Bestandteil der Präsentation sind darüber hinaus die Leihgaben aus dem Museum, die vom Künstler in den Galerieräumen in Szene gesetzt werden und den Dialog mit dem Mittelalter fortführen.

Abb.: Upstream II, 2004, 1-Kanal-Video (Farbe/Ton), 12’ 33’’, Spiegelfläche, Schiff des heiligen Arigius, Burgund, 3. Viertel des 15. Jahrhunderts, Kalkstein, Höhe 22 cm, Länge 91 cm, Tiefe 37 cm, Bayersches Nationalmuseum Inv.-Nr. 52/115
 

Sofie Bird Møller

Sofie Bird Møller

Ex Biblia

04.03.2016 - 23.04.2016
Die Galerie der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst zeigt vom 4. März bis zum 23. April 2016 die Ausstellung ‚Ex Biblia‘ mit zwei neuen Werkzyklen der dänischen Künstlerin Sofie Bird Møller. In ihrem Werk konzentriert sich Bird Møller auf die Frage nach Identität und Authentizität, die sie in einem spannungsreichen Gegenüber von Oberfläche und Inhalt sowie Sehen und Verhüllen kommentiert. Mit der partiellen Übermalung des Vorgefundenen entstehen nicht nur neue Bilder, sondern der Betrachter findet Ungeahntes zwischen Sehen und Nicht-Sehen.

Sofie Bird Møller
Ohne Titel (aus der Serie Ex Biblia), 2015
Stahlstich aus einer Bibel von 1855, bearbeitet mit Graphit und eingefärbter Tinte
11,2 x 13,5 cm
 

Die Gabe Teil II

11.12.2015 - 09.02.2016
St. Paul, St. Pauls-Platz 11
München
Tel. 0049 89 531547, kunstpastoral@eomuc.de
geöffnet tgl. 8.30–17 Uhr

mit Werken von
Judith Albert
Ulf Aminde
Frank Bölter
IKONOSTASE
Sven Johne
Antje Schiffers

Kuratoren: Jörg van den Berg (Federkiel), Benita Meißner (DG)
Eine Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst (DG) in Kooperation mit der Erzdiözese München und Freising, Fachbereich Kunstpastoral.
 

Die Gabe (Teil I)

Die Gabe (Teil I)

Gruppenausstellung

27.11.2015 - 20.02.2016
Eine Ausstellung mit dem Titel ‚Die Gabe‘ in einer Institution wie der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst zu machen, klingt naheliegend. Ist doch die Gabe, das Geben, eine zentrale Denkfigur zahlreicher biblischer Erzählungen. Die Ausstellung will sich dieser Tradition durchaus stellen, jedoch ohne in der Rückschau zu verharren oder sich auf ein illustratives Verhältnis zur christlichen Lehre zu beschränken. Vielmehr geht es um die Frage, welche Relevanz dem Geben heute in einer Zeit zukommt, die laut Carl Amery von einem „Monopol des Ökonomismus“ bestimmt wird, „das längst zu einem politischen, kulturellen, ja zu einem Bewusstseinsmonopol geworden ist“. ....

Eine Ausstellung kuratiert von Jörg van den Berg (Federkiel) und Benita Meißner in zwei Teilen mit Werken von
Ulf Aminde, Sandra Boeschenstein, Beate Engl / Leonie Felle, IKONOSTASE (Florian Dietrich, Martin Schepers, Markus Zimmermann), Sven Johne, Zenita Komad, Thomas Locher, Gabriela Oberkofler, Barbara Prokop, Nikola Röthemeyer, Nanni Schiffl-Deiler (Teil 1 – Galerie der DG)

sowie Judith Albert, Ulf Aminde, Frank Bölter, IKONOSTASE (Florian Dietrich, Martin Schepers, Markus Zimmermann), Sven Johne, Antje Schiffers Teil II  (Ausstellung 11.12.2015 bis 9.02.2016)
St. Paul
St.-Pauls-Platz 11
80336 München
www.erzbistum-muenchen.de/kunstpastoral
Öffnungszeiten: täglich 8:30-17:00 Uhr

Abbildungen
Galerieseite und Reihung: Nanni Schiffl-Deiler, Blüte, 310 x 207 cm
Slider: Gabriela Oberkofler, Die Gabe für die Gabe, 2015, Aquarell auf Papier, 30 x 40 cm
 

Carsten Fock

Carsten Fock

God is in the House

11.09.2015 - 14.11.2015
Carsten Fock
Installationsansicht God is in the House
DG – Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, 2015
Foto: Richard Beer

Wir freuen uns, Sie zur Einzelausstellung »God is in the House« von Carsten Fock in die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst einzuladen. Für diese Ausstellung entstand ein neuer, eigenständiger Zyklus von Zeichnungen und Gemälden, flankiert von großformatigen, monochrom-schwarzen Papierarbeiten.
Mit seiner Installation greift Fock in die bestehende Architektur der Galerieräume ein: Zwei L-förmige Wandstücke aus MDF vor dem intensiv blau-violetten Hintergrund der dahinter liegenden Wände ermöglichen einen neuen  Erfahrungsraum.
Das Werk von Carsten Fock zeugt von einer beständigen Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten zeitgenössischer Malerei, die ihn zu abstrakten, dem malerischen Prozess unterworfenen Arbeiten führt, in denen es immer wieder auch Elemente gegenstandsbezogener Motivik gibt. Die westeuropäische Kunst seit 1945 gehört zu den wichtigen Quellen seines künstlerischen Schaffens, das von dem beständigen Interesse an deutscher Nachkriegsgeschichte und intensiven Bezügen zur Popkultur seit den 80er Jahre geprägt ist.

Carsten Fock, 1968 geboren, studierte Freie Kunst, zunächst an der Hochschule der bildenden Künste Kassel und von 1997 bis 2002 an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste – Städelschule in Frankfurt am Main in den Klassen von Georg Herold und Per Kirkeby.
 

Der letzte Garten – Bauwerke des Abschieds

Der letzte Garten – Bauwerke des Abschieds

03.07.2015 - 29.08.2015
mit Beiträgen von Bernardo Bader, Rene Bechter, Gion Caminada, Johan Celsing, Jutta Heinze, Günther Vogt.

Der Umgang mit dem Tod unterliegt im 21. Jahrhundert einem allgemeinen gesellschaftlichen – und kulturellen – Wandlungsprozess. Eine Gedenkstätte kann für jedermann zugänglich im Internet eingerichtet werden oder sich in Form einer Edelsteinbestattung nur einem kleinen Kreis offenbaren. Doch immer wieder sind Künstler und Architekten gefragt, diese Orte des Abschieds neu zu gestalten, damit sich Trauer und Trost annähern können.

Die Ausstellung „Der letzte Garten“ gibt Einblicke in die Umgestaltung christlicher Friedhofsanlagen und deren Erweiterung durch Krematorien und Urnenwände, die die Bedürfnisse der gegenwärtigen Bestattungskultur widerspiegeln. Als Antwort auf die kulturelle Vielfalt in Europa und die Begegnung mit anderen Religionen in der Diaspora werden zudem die muslimische und die jüdische Friedhofskultur exemplarisch vorgestellt.
 

David Barbarino

David Barbarino

Paramount

24.04.2015 - 20.06.2015
Wir freuen uns, Sie zur ersten Einzelausstellung von David Barbarino in München in die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst einzuladen. Mit »Paramount« wird ein neuer Zyklus großformatiger, silberfarbener Gemälde des Künstlers vorgestellt, der von der Landschaftsmalerei zu abstrakten Strukturen führt.

»Paramount« – dieses Wort verspricht großes Kino, aber es bedeutet, wörtlich genommen, auch »überragend«. Das darf David Barbarino auch für seine Malerei in Anspruch nehmen. Während seines Studiums am Central Saint Martins College of Art and Design London begann er ab 2001 als Außenseiter den steinigen Weg der Malerei zu beschreiten, indem er sich der damals herrschenden Lehrmeinung: »Du darfst alles machen, aber bitte male nicht!« widersetzte. Eigentlich hoffte Barbarino, am Saint Martins College ein Laboratorium für künstlerische Versuche vorzufinden. Das »Du darfst nicht« der Schule empfand der Künstler, der einem liberalen 1968er- Elternhaus entstammt, als Provokation. Er entschied sich für eine radikale Opposition und einen eigenen Weg.

David Barbarino, Maloja (Engadin, 2012), Mischtechnik auf Leinwand, 250 x 300 cm
Copyright © VG Bild-Kunst, 2012
 

Aeolsharfe

Aeolsharfe

Gruppenausstellung

23.01.2015 - 28.03.2015
Judith Albert
Carsten Fock
Susanne Hanus
Jaromir Novotny
Marco Schuler

 
Seit dem 1. Januar 2015 leitet Benita Ariane Meißner die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V.. Mit der Gruppenausstellung »Aeolsharfe« laden wir Sie ein zu einem neuen, spannungsvollen Blick auf die Kunst. Gezeigt werden Werke von Judith Albert, Carsten Fock, Susanne Hanus, Jaromír Novotný und Marco Schuler.
Ausgangspunkt künstlerischer Kreativität ist die Inspiration. Aus der Antike bereits stammt die Vorstellung, dass die Inspiration dem Künstler durch einen göttlichen Wind eingehaucht werde. Sinnbild für diese kreative Eingebung ist die »Aeolsharfe«, deren Saiten durch den natürlichen Lufthauch in unterschiedliche Schwingung versetzt werden. In der Ausstellung stimmt jeder Künstler mit seinem Beitrag einen eigenen Ton an - das Zusammenspiel erzeugt einen überraschenden, anderen Klang.

 
 

Bauten von Avanto Architects u.a.

Bauten von Avanto Architects u.a.

Lichtzauber und Materialität Kirchen und Kapellen in Finnland seit 2000

12.09.2014 - 05.12.2014
Bauten u.a. von Avanto Architects, Kari Järvinen, JKMM Architects, Olli Pekka Jokela, Anssi Lassila, Matti und Pirjo Sanaksenaho

Abbildung (Startseite und Slider Ausschnitt):

Lassila Hirvilammi Architects
Kuokkala Kirche, Jyväskylä, 2010, © Foto: Jussi Tiainen

Begleitprogramm:
Freitag, 5.12., Abendführungen um 18:30 und 20 Uhr
Samstag, 6.12., Sonderöffnung von 14–18 Uhr mit Führungen

Alle großen finnischen Architekten der Moderne haben sich dem Kirchenbau gewidmet, von Alvar Aalto und Erik Bryggman bis hin zu Aarno Ruusuvuori und Juha Leiviskä. Ihre lutherischen Kirchen und Kapellen gehören zu den internationalen Höhepunkten der modernen Architektur. Auch am Beginn des 21. Jahrhunderts lassen sich finnische Architekten vom Sakralbau faszinieren. Im Unterschied zu anderen europäischen Regionen hat sich in Finnland der Kirchenbau als Ausdruck des Feierlichen und Erhabenen bis heute kontinuierlich entwickelt. Die Ausstellung zeigt zehn beispielhafte Gebäude aus den Jahren seit 2000, die überwiegend von jüngeren Architekten entworfen wurden. Sowohl die städtischen Gemeindekirchen als auch die ebenso markanten Kapellen zeichnen sich durch eine besondere Lichtführung und eine sorgfältige Materialwahl aus. Über ihre eigentliche Aufgabe hinaus sind viele Sakralbauten auch Orte des kulturellen Alltags.
 

Nicole Ahland

Nicole Ahland

Licht | Raum.

25.06.2014 - 09.08.2014
Ausstellung zum Kunstpreis der DG –
Gebhard Fugel Preis 2014

Abbildung
Auch über den Atem #2, 2007/08
C-Print, 100 x 100 cm
© Nicole Ahland
 

Hanns Herpich

Gewebte Strukturen

11.04.2014 - 06.06.2014
 

Apocalypsis – Dürervariationen

Apocalypsis – Dürervariationen

Mehrteilige Installation von Gerhard Trieb

29.01.2014 - 21.03.2014
Abbildungen (Slider:Ausschnitt):
Aus dem Zyklus APOCALYPSIS:
Gerhard Trieb
Die elfte figura, 2007
© Foto: Olaf Bergmann
 

Christina von Bitter

Christina von Bitter

Himmelwesen. Installation, Plastiken und Zeichnungen

13.09.2013 - 06.12.2013
Die Münchner Bildhauerin Christina von Bitter gestaltet in ihren plastischen Arbeiten eine sehr poetische, licht- und luftdurchlässige Art von Dreidimensionalität. 1956 in Erlangen geboren und in Madrid aufgewachsen, war sie zuletzt Meisterschülerin von Lothar Fischer an der Hochschule der Künste in Berlin, wo sie erstmals mit den Werkstoffen Draht und Papier experimentierte. Seither entstehen ihre fragil wirkenden und scheinbar der Schwerkraft enthobenen Plastiken, die an Häuser, Flugobjekte oder Kleider sowie an Gegenstände des Alltags erinnern. Die Hohlkörper bestehen aus Metalldrähten, über die weiß gestrichene Papierbahnen gewickelt sind. Unsere Ausstellung zeigt mehrere große Figurinen, die als „Himmelswesen“ von der Decke der Galerie abgehängt sind, darunter eine eigens für den kleinen Raum geschaffene Installation. Daneben sind Bildkästen zu sehen, die wie Theaterbühnen wirken. Zum Dreiklang wird die Ausstellung durch eine Folge zartfarbiger Zeichnungen im kleinen Format.
 

Spiritualität und Sinnlichkeit –

Spiritualität und Sinnlichkeit –

Kirchen und Kapellen in Bayern und Österreich seit 2000

07.06.2013 - 02.08.2013
Kapelle im Kloster St. Gabriel,
St. Johann bei Herberstein,
Österreich, 2009,
Henke und Schreieck Architekten
Foto @ Margherita Spiluttini 
 

Sabine Straub

Sabine Straub

Sequenzen. Installation, Skulpturen und Dokumentation

08.03.2013 - 10.05.2013
Sabine Straub
Morphing XV, 2013
Edelstahl pulverbeschichtet
210 cm Höhe
© Sabine Straub
 

Kunst als Provokation

Kunst als Provokation

25 Jahre Kunst-Station Sankt Peter in Köln

26.11.2012 - 02.02.2013
James Lee Byars
The White Mass, 1995
Foto: Karl Wilhelm Boll

Künstler:
Nicole Ahland, James Lee Byars, Arnulf Rainer

Vom 17. Dezember 2012 bis 6. Januar 2013 ist die Galerie geschlossen.
 

Herbert Falken

Herbert Falken

Malerei und Zeichnungen

14.09.2012 - 09.11.2012
Die Galerie der DG in neuen Räumen

Unsere neuen Räume an der Türkenstraße 16 eröffnen wir bewusst mit einer Ausstellung zum Werk von Herbert Falken. Damit ehren wir den Künstler und Theologen zu seinem 80. Geburtstag auch als langjähriges Mitglied unserer Gesellschaft. 1932 in Aachen geboren, gehört der Maler und Zeichner zu den bedeutenden zeitgenössischen Künstlern, die sich sowohl mit religiösen Themen als auch mit Grundfragen der menschlichen Existenz auseinandersetzen. Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2008 mit dem Ehrenpreis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Seine Teilnahme an der documenta VI im Jahr 1977 machte ihn auch international bekannt.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 14. September 2012, um 19 Uhr mit einem Vortrag von Helmut Braun, Kunstreferent der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, und begleitender Musik. Während der OPEN ART ist die Ausstellung am Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. An beiden Tagen finden um 15 und 17 Uhr Führungen mit Gabriela Wurm statt.
 

TOD – Zweiundzwanzig Kunstwerke

TOD – Zweiundzwanzig Kunstwerke

13.02.2012 - 13.04.2012
aus: Das siebte Siegel, Ingmar Bergman

Ausgewählt und zusammengestellt
von Stephan Huber

Ingmar Bergman + 2007 Stan Brakhage + 2003 Felix Burger * 1982 Hansjörg Dobliar * 1970 Funda *1984
Ben Goossens * 1982 Elke Härtel * 1978 Gordon Hogan * 1978 Stephan Huber * 1952 Wolfgang Kaiser * 1965 Izama Kaoru * 1954 Thomas Lehnerer + 1995 Nina Märkl * 1979 Gerhard Merz * 1947 Thomas Ort * 1964 Diego Perathoner * 1981 Elisabeth Magdalena Reitmeier * 1984 Sophia Süßmilch * 1983 Günter Saree + 1973 Verena Seibt * 1980 / Clea Stracke * 1982 Kiki Smith * 1954 Wolfgang Stehle * 1965

Es erscheint ein Katalog
mit Texten von Imke Bösch
und Stephan Huber