Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Galerie der DG – Deutsche Gesellschaft für Christliche Kunst e.V.

Finkenstr. 4 (Wittelsbacher Platz) • 80333 M
Tel. +49 89 28 25 48 • Fax +49 89 28 86 45
www.dg-galerie.deinfo@dg-galerie.de
Di–Fr 12–18 • Mo und Feiertage geschlossen • Eintritt frei
barrierefrei

Finkenstr. 4
80333 München

Laufende Ausstellungen

EMPFANGSHALLE

EMPFANGSHALLE

Wäsche

09.09.2017 - 11.11.2017
Im Rahmen der OPEN art eröffnet die Galerie der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst e.V. (DG), in Kooperation mit der Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising, die Ausstellung Wäsche des Münchner Künstlerduos EMPFANGSHALLE. Corbinian Böhm und Michael Gruber sind Preisträger des diesjährigen Kunstpreises der DG. Partizipation von Freunden und Fremden ist ein wichtiger Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeit. Neben klassischen Skulpturen entstehen somit auch performative und ephemere Arbeiten, deren Verlauf durch die Interaktion mit Dritten das Unvorhersehbare mit einbezieht. Die Ausstellung verbindet zwei Orte, die Galerie der DG und die Kirche St. Paul, durch das übergreifende Thema Wäsche. Dabei bedienen sich die Künstler unterschiedlicher Medien – Fotografie, Video und Installation. EMPFANGSHALLE schafft Szenarien, in denen das Bild des ‚Sich-Waschens‘ analog zu gesellschaftlich relevanten Themen verhandelt wird.

EMPFANGSHALLE
Waschende Hände, 2017
Videostandbild
Foto: EMPFANGSHALLE

 
 

Kommende Ausstellungen


Vergangene Ausstellungen

Böhler & Orendt, Sebastian Tröger

Böhler & Orendt, Sebastian Tröger

Fürchtet euch (nicht)!

05.05.2017 - 22.07.2017
Sebastian Tröger
Die Große Angst, 2016
Öl und Acryl auf Leinwand
3m x 9m
Foto: Tim Hufnagl

Mit der Ausstellung ‚Fürchtet euch (nicht)!‘ präsentiert die Galerie der DG - Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst ausgewählte, zum Teil eigens für die Ausstellung konzipierte Arbeiten von drei jungen Künstlern: Matthias Böhler (*1981), Christian Orendt (*1980) und Sebastian Tröger (*1986). Das Künstlerduo Böhler & Orendt reflektiert in seinem gemeinsamen Werk die Dissonanz zwischen Überzeugung und Wirklichkeit. Für Sebastian Tröger bilden Alltagsbeobachtungen oder autoreflexive Momente den Ausgangspunkt seines künstlerischen Schaffens. Grundsätzlich geht es allen drei Künstlern darum, soziale, gesellschaftliche oder politische Entwicklungen, Tendenzen und Strömungen genau zu beobachten und kritisch zu hinterfragen.

Schon der von den Künstlern für den Ausstellungstitel gewählte Ausruf ‚Fürchtet euch (nicht)!‘ überrascht und macht nachdenklich. Der wichtigste Teil des Heilversprechens wird in Klammern gesetzt und so (fast) ins Gegenteil verkehrt. Was ist mit diesem offensichtlichen Verweis auf den Verkündigungsengel gemeint? Spielerisch, mit Liebe zum Detail und voller Phantasie laden die Künstler zur Auseinandersetzung mit Fragen nach Moral, der Natur des Menschen, gesellschaftlichen Verpflichtungen und allgemein dem Zustand der Welt ein.

Wir bedanken uns für die Förderung durch den Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München sowie durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.
 

Zenita Komad

Zenita Komad

Art is a Doctor. The Artist and the Kabbalist

17.02.2017 - 08.04.2017
Zenita Komad,
Art is a Doctor, 2016
Tuschezeichnung und Collage auf Büttenpapier
40 x 30 cm

Die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst präsentiert die erste Einzelausstellung Zenita Komads im süddeutschen Raum mit einer eigens für die Galerie geschaffenen raumgreifenden Installation. Spirituelle Themen bilden seit vielen Jahren das Herzstück der künstlerischen Fragestellungen von Zenita Komad. Sie richtet ihre Aufmerksamkeit besonders auf zwischenmenschliche Verbindungen und die Frage nach dem Ursprung unserer Existenz.
Auf dem Galerieboden wird der Grundriss des Kölner Doms abgebildet, mittels farbiger Linien scheinbar vermessen und gegliedert. Der vermeintliche Ort des Altars wird von einem großen Stethoskop besetzt, das die Aufschrift „Art is a Doctor“ trägt. Diese Affirmation verbindet die Installation mit Zeichnungen und Videoarbeiten in der Ausstellung. Die Künstlerin stellt damit aber auch den Besucher vor eine Aufgabe: Er soll die Werke betrachten und die darin enthaltenen Nachrichten aufnehmen wie Medizin.
Kleine Monitore zeigen Interviewausschnitte mit Komad und dem Kabbalisten Dr. Michael Laitman. Hier werden Denkprozesse vertieft, spirituelle Themen beleuchtet, existentielle Fragen aus dem persönlichen Kontext in ein größeres Ganzes versetzt. Die Bandbreite der Konversation schließt aktuelle Prozesse der Gesellschaft auf gekonnte Art und Weise mit ein.

Ein besonderer Dank für die Unterstützung der Ausstellung geht an den Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst, Dr. Michael Laitman, Basilis Neururer, Andreas Speiser, CircleXperience und Experimonde.
 

In Ewigkeit

In Ewigkeit

25.11.2016 - 04.02.2017
Markus Bacher
Judith Egger
Monika Huber
Bettina Khano
Robert Lax
Christof Salzmann
Yukara Shimizu
Erik Sturm
Viron Erol Vert
Leo Zogmayer

Alles ist Zeit und jeder Moment ist Ewigkeit. Das Heute erscheint schneller und dichter, denn wir nehmen nicht mehr nur ein begrenztes Umfeld wahr, sondern sind durch die digitale Vernetzung an  vielen Orten der Welt zur selben Zeit. Ein Innehalten und das bewusste Erleben des Moments drosselt das sich schnell drehende Rad der Zeit. Durch verschiedene künstlerische Ansätze findet eine visuelle Annäherung an den Begriff der Ewigkeit statt. Nicht nur das Verhältnis von Mensch und (seiner Lebens-)Zeit wird in Installationen, Videos, Fotografien, Gemälden und Skulpturen hinterfragt. Neue Denkräume wollen geöffnet werden. Wo findet Ewigkeit statt und wie ist sie darstellbar? Der Mensch ist auf der Suche nach Antworten auf die ungelösten Rätsel des menschlichen Daseins, die uns heute wie damals bewegen, denn Ewigkeit lässt auch immer an Endlichkeit denken: Was ist Sinn und Ziel unseres Lebens? Was ist der Tod? Und schließlich: Was ist jenes letzte und unsagbare Geheimnis unserer Existenz – woher kommen wir und wohin gehen wir?

Viron Erol Vert
Cehennem - Cennet, 2016
Teppich
200 x 160 cm
 

Erwin Wortelkamp

Erwin Wortelkamp

Einsichten – Ansichten

09.09.2016 - 08.11.2016
Der künstlerische Weg Erwin Wortelkamps (*1938 in Hamm/Sieg) nahm in den 1960er Jahren in München an der Akademie der Bildenden Künste seinen Anfang. Wir freuen uns, sein Werk in einem Nebeneinander von Papierarbeiten und Skulpturen vorzustellen. 
Seit rund 40 Jahren begibt sich Wortelkamp mit seinen Skulpturen in einen intensiven Dialog mit dem Raum. Die jeweiligen Umgebungen sind stets konstitutiver Bestandteil des Werkes, gemäß seiner Überzeugung: Skulpturen suchen und finden ihren Ort.
Erwin Wortelkamp arbeitet mit grundlegenden Gegensatzpaaren: Ruhe und Bewegung, Innen und Außen, Leere und Fülle, Stabilität und Labilität. Ziel ist es, diese Antagonismen ausgewogen, aber spannungsvoll in Beziehung zu setzen. Mit seiner jüngsten großformatigen, siebenteiligen Skulpturengruppe reagiert er auf die Herausforderung des neuen Galerieraumes am Wittelsbacherplatz und führt das Thema des Angelehntseins als Grundbedürfnis menschlicher Existenz, welches er seit 1974 immer wieder aufgreift, weiter aus. Zugleich wird der Gegensatz von Stabilität und Labilität inszeniert: Die aus einem Eichenstamm geschnittenen Platten ragen, in Richtung ihres natürlichen Wuchses, vom Boden aus senkrecht in die Höhe, lehnen sich aber gegen die Wand, da sie durch die Zerlegung mit der Säge die Standfestigkeit eingebüßt haben, die sie als integrale Teile eines im Boden wurzelnden Stammes noch besaßen.

Galerieseite: Erwin Wortelkamp
Vielleicht ein Blatt, Nr. 17, 1976
Eisen, 375 x 133 x 93 cm
Foto: Werner J. Hanappel

Home, Slider und Reihung (Ausschnitt): Erwin Wortelkamp
2015-11 bis 2015-17
Holz, gekalkt, 7 Teile
je 205,5 x 54 cm
Foto: Thomas Lindelauf

 

 
 

Christoph Brech

Christoph Brech

Überleben.

13.05.2016 - 09.07.2016
Installationen im Dialog mit dem Mittelalter. Eine Kooperation mit dem Bayerischen Nationalmuseum.

Die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V. lädt zu einer Ausstellung mit dem Foto- und Videokünstler Christoph Brech ein. Sie wurde in Kooperation mit dem Bayerischen Nationalmuseum konzipiert.
Christoph Brech fühlt sich nicht nur in den zeitgenössischen Museen dieser Welt zu Hause. In den letzten Jahren pflegte er in seinem Werk auch einen intensiven Dialog mit der Vergangenheit. Nach einer Einladung des Bayerischen Nationalmuseums entstand bei Christoph Brech der Wunsch, historische Exponate neu erfahrbar zu machen. Der Titel „Überleben“ ist dabei bewusst mehrdeutig gemeint, nicht zuletzt mit Blick auf die mittelalterlichen Kunstwerke, die in der Obhut des Museums Jahrhunderte überdauert haben. Die Ausstellung zeigt 21 temporäre Video-, Sound- und Rauminstallationen.
Zeitgleich präsentiert die Galerie der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst einen Zyklus neuer fotografischer Aufnahmen des Künstlers. Zu sehen sind Bilder von skulpturaler Kraft, die von einer sehr persönlichen Auseinandersetzung mit dem Bayerischen Nationalmuseum und seiner Sammlung zeugen. Wichtiger Bestandteil der Präsentation sind darüber hinaus die Leihgaben aus dem Museum, die vom Künstler in den Galerieräumen in Szene gesetzt werden und den Dialog mit dem Mittelalter fortführen.

Abb.: Upstream II, 2004, 1-Kanal-Video (Farbe/Ton), 12’ 33’’, Spiegelfläche, Schiff des heiligen Arigius, Burgund, 3. Viertel des 15. Jahrhunderts, Kalkstein, Höhe 22 cm, Länge 91 cm, Tiefe 37 cm, Bayersches Nationalmuseum Inv.-Nr. 52/115
 

Sofie Bird Møller

Sofie Bird Møller

Ex Biblia

04.03.2016 - 23.04.2016
Die Galerie der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst zeigt vom 4. März bis zum 23. April 2016 die Ausstellung ‚Ex Biblia‘ mit zwei neuen Werkzyklen der dänischen Künstlerin Sofie Bird Møller. In ihrem Werk konzentriert sich Bird Møller auf die Frage nach Identität und Authentizität, die sie in einem spannungsreichen Gegenüber von Oberfläche und Inhalt sowie Sehen und Verhüllen kommentiert. Mit der partiellen Übermalung des Vorgefundenen entstehen nicht nur neue Bilder, sondern der Betrachter findet Ungeahntes zwischen Sehen und Nicht-Sehen.

Sofie Bird Møller
Ohne Titel (aus der Serie Ex Biblia), 2015
Stahlstich aus einer Bibel von 1855, bearbeitet mit Graphit und eingefärbter Tinte
11,2 x 13,5 cm
 

Die Gabe Teil II

11.12.2015 - 09.02.2016
St. Paul, St. Pauls-Platz 11
München
Tel. 0049 89 531547, kunstpastoral@eomuc.de
geöffnet tgl. 8.30–17 Uhr

mit Werken von
Judith Albert
Ulf Aminde
Frank Bölter
IKONOSTASE
Sven Johne
Antje Schiffers

Kuratoren: Jörg van den Berg (Federkiel), Benita Meißner (DG)
Eine Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst (DG) in Kooperation mit der Erzdiözese München und Freising, Fachbereich Kunstpastoral.
 

Die Gabe (Teil I)

Die Gabe (Teil I)

Gruppenausstellung

27.11.2015 - 20.02.2016
Eine Ausstellung mit dem Titel ‚Die Gabe‘ in einer Institution wie der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst zu machen, klingt naheliegend. Ist doch die Gabe, das Geben, eine zentrale Denkfigur zahlreicher biblischer Erzählungen. Die Ausstellung will sich dieser Tradition durchaus stellen, jedoch ohne in der Rückschau zu verharren oder sich auf ein illustratives Verhältnis zur christlichen Lehre zu beschränken. Vielmehr geht es um die Frage, welche Relevanz dem Geben heute in einer Zeit zukommt, die laut Carl Amery von einem „Monopol des Ökonomismus“ bestimmt wird, „das längst zu einem politischen, kulturellen, ja zu einem Bewusstseinsmonopol geworden ist“. ....

Eine Ausstellung kuratiert von Jörg van den Berg (Federkiel) und Benita Meißner in zwei Teilen mit Werken von
Ulf Aminde, Sandra Boeschenstein, Beate Engl / Leonie Felle, IKONOSTASE (Florian Dietrich, Martin Schepers, Markus Zimmermann), Sven Johne, Zenita Komad, Thomas Locher, Gabriela Oberkofler, Barbara Prokop, Nikola Röthemeyer, Nanni Schiffl-Deiler (Teil 1 – Galerie der DG)

sowie Judith Albert, Ulf Aminde, Frank Bölter, IKONOSTASE (Florian Dietrich, Martin Schepers, Markus Zimmermann), Sven Johne, Antje Schiffers Teil II  (Ausstellung 11.12.2015 bis 9.02.2016)
St. Paul
St.-Pauls-Platz 11
80336 München
www.erzbistum-muenchen.de/kunstpastoral
Öffnungszeiten: täglich 8:30-17:00 Uhr

Abbildungen
Galerieseite und Reihung: Nanni Schiffl-Deiler, Blüte, 310 x 207 cm
Slider: Gabriela Oberkofler, Die Gabe für die Gabe, 2015, Aquarell auf Papier, 30 x 40 cm
 

Carsten Fock

Carsten Fock

God is in the House

11.09.2015 - 14.11.2015
Carsten Fock
Installationsansicht God is in the House
DG – Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, 2015
Foto: Richard Beer

Wir freuen uns, Sie zur Einzelausstellung »God is in the House« von Carsten Fock in die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst einzuladen. Für diese Ausstellung entstand ein neuer, eigenständiger Zyklus von Zeichnungen und Gemälden, flankiert von großformatigen, monochrom-schwarzen Papierarbeiten.
Mit seiner Installation greift Fock in die bestehende Architektur der Galerieräume ein: Zwei L-förmige Wandstücke aus MDF vor dem intensiv blau-violetten Hintergrund der dahinter liegenden Wände ermöglichen einen neuen  Erfahrungsraum.
Das Werk von Carsten Fock zeugt von einer beständigen Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten zeitgenössischer Malerei, die ihn zu abstrakten, dem malerischen Prozess unterworfenen Arbeiten führt, in denen es immer wieder auch Elemente gegenstandsbezogener Motivik gibt. Die westeuropäische Kunst seit 1945 gehört zu den wichtigen Quellen seines künstlerischen Schaffens, das von dem beständigen Interesse an deutscher Nachkriegsgeschichte und intensiven Bezügen zur Popkultur seit den 80er Jahre geprägt ist.

Carsten Fock, 1968 geboren, studierte Freie Kunst, zunächst an der Hochschule der bildenden Künste Kassel und von 1997 bis 2002 an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste – Städelschule in Frankfurt am Main in den Klassen von Georg Herold und Per Kirkeby.
 

Der letzte Garten – Bauwerke des Abschieds

Der letzte Garten – Bauwerke des Abschieds

03.07.2015 - 29.08.2015
mit Beiträgen von Bernardo Bader, Rene Bechter, Gion Caminada, Johan Celsing, Jutta Heinze, Günther Vogt.

Der Umgang mit dem Tod unterliegt im 21. Jahrhundert einem allgemeinen gesellschaftlichen – und kulturellen – Wandlungsprozess. Eine Gedenkstätte kann für jedermann zugänglich im Internet eingerichtet werden oder sich in Form einer Edelsteinbestattung nur einem kleinen Kreis offenbaren. Doch immer wieder sind Künstler und Architekten gefragt, diese Orte des Abschieds neu zu gestalten, damit sich Trauer und Trost annähern können.

Die Ausstellung „Der letzte Garten“ gibt Einblicke in die Umgestaltung christlicher Friedhofsanlagen und deren Erweiterung durch Krematorien und Urnenwände, die die Bedürfnisse der gegenwärtigen Bestattungskultur widerspiegeln. Als Antwort auf die kulturelle Vielfalt in Europa und die Begegnung mit anderen Religionen in der Diaspora werden zudem die muslimische und die jüdische Friedhofskultur exemplarisch vorgestellt.
 

David Barbarino

David Barbarino

Paramount

24.04.2015 - 20.06.2015
Wir freuen uns, Sie zur ersten Einzelausstellung von David Barbarino in München in die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst einzuladen. Mit »Paramount« wird ein neuer Zyklus großformatiger, silberfarbener Gemälde des Künstlers vorgestellt, der von der Landschaftsmalerei zu abstrakten Strukturen führt.

»Paramount« – dieses Wort verspricht großes Kino, aber es bedeutet, wörtlich genommen, auch »überragend«. Das darf David Barbarino auch für seine Malerei in Anspruch nehmen. Während seines Studiums am Central Saint Martins College of Art and Design London begann er ab 2001 als Außenseiter den steinigen Weg der Malerei zu beschreiten, indem er sich der damals herrschenden Lehrmeinung: »Du darfst alles machen, aber bitte male nicht!« widersetzte. Eigentlich hoffte Barbarino, am Saint Martins College ein Laboratorium für künstlerische Versuche vorzufinden. Das »Du darfst nicht« der Schule empfand der Künstler, der einem liberalen 1968er- Elternhaus entstammt, als Provokation. Er entschied sich für eine radikale Opposition und einen eigenen Weg.

David Barbarino, Maloja (Engadin, 2012), Mischtechnik auf Leinwand, 250 x 300 cm
Copyright © VG Bild-Kunst, 2012
 

Aeolsharfe

Aeolsharfe

Gruppenausstellung

23.01.2015 - 28.03.2015
Judith Albert
Carsten Fock
Susanne Hanus
Jaromir Novotny
Marco Schuler

 
Seit dem 1. Januar 2015 leitet Benita Ariane Meißner die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V.. Mit der Gruppenausstellung »Aeolsharfe« laden wir Sie ein zu einem neuen, spannungsvollen Blick auf die Kunst. Gezeigt werden Werke von Judith Albert, Carsten Fock, Susanne Hanus, Jaromír Novotný und Marco Schuler.
Ausgangspunkt künstlerischer Kreativität ist die Inspiration. Aus der Antike bereits stammt die Vorstellung, dass die Inspiration dem Künstler durch einen göttlichen Wind eingehaucht werde. Sinnbild für diese kreative Eingebung ist die »Aeolsharfe«, deren Saiten durch den natürlichen Lufthauch in unterschiedliche Schwingung versetzt werden. In der Ausstellung stimmt jeder Künstler mit seinem Beitrag einen eigenen Ton an - das Zusammenspiel erzeugt einen überraschenden, anderen Klang.

 
 

Bauten von Avanto Architects u.a.

Bauten von Avanto Architects u.a.

Lichtzauber und Materialität Kirchen und Kapellen in Finnland seit 2000

12.09.2014 - 05.12.2014
Bauten u.a. von Avanto Architects, Kari Järvinen, JKMM Architects, Olli Pekka Jokela, Anssi Lassila, Matti und Pirjo Sanaksenaho

Abbildung (Startseite und Slider Ausschnitt):

Lassila Hirvilammi Architects
Kuokkala Kirche, Jyväskylä, 2010, © Foto: Jussi Tiainen

Begleitprogramm:
Freitag, 5.12., Abendführungen um 18:30 und 20 Uhr
Samstag, 6.12., Sonderöffnung von 14–18 Uhr mit Führungen

Alle großen finnischen Architekten der Moderne haben sich dem Kirchenbau gewidmet, von Alvar Aalto und Erik Bryggman bis hin zu Aarno Ruusuvuori und Juha Leiviskä. Ihre lutherischen Kirchen und Kapellen gehören zu den internationalen Höhepunkten der modernen Architektur. Auch am Beginn des 21. Jahrhunderts lassen sich finnische Architekten vom Sakralbau faszinieren. Im Unterschied zu anderen europäischen Regionen hat sich in Finnland der Kirchenbau als Ausdruck des Feierlichen und Erhabenen bis heute kontinuierlich entwickelt. Die Ausstellung zeigt zehn beispielhafte Gebäude aus den Jahren seit 2000, die überwiegend von jüngeren Architekten entworfen wurden. Sowohl die städtischen Gemeindekirchen als auch die ebenso markanten Kapellen zeichnen sich durch eine besondere Lichtführung und eine sorgfältige Materialwahl aus. Über ihre eigentliche Aufgabe hinaus sind viele Sakralbauten auch Orte des kulturellen Alltags.
 

Nicole Ahland

Nicole Ahland

Licht | Raum.

25.06.2014 - 09.08.2014
Ausstellung zum Kunstpreis der DG –
Gebhard Fugel Preis 2014

Abbildung
Auch über den Atem #2, 2007/08
C-Print, 100 x 100 cm
© Nicole Ahland
 

Hanns Herpich

Gewebte Strukturen

11.04.2014 - 06.06.2014
 

Apocalypsis – Dürervariationen

Apocalypsis – Dürervariationen

Mehrteilige Installation von Gerhard Trieb

29.01.2014 - 21.03.2014
Abbildungen (Slider:Ausschnitt):
Aus dem Zyklus APOCALYPSIS:
Gerhard Trieb
Die elfte figura, 2007
© Foto: Olaf Bergmann
 

Christina von Bitter

Christina von Bitter

Himmelwesen. Installation, Plastiken und Zeichnungen

13.09.2013 - 06.12.2013
Die Münchner Bildhauerin Christina von Bitter gestaltet in ihren plastischen Arbeiten eine sehr poetische, licht- und luftdurchlässige Art von Dreidimensionalität. 1956 in Erlangen geboren und in Madrid aufgewachsen, war sie zuletzt Meisterschülerin von Lothar Fischer an der Hochschule der Künste in Berlin, wo sie erstmals mit den Werkstoffen Draht und Papier experimentierte. Seither entstehen ihre fragil wirkenden und scheinbar der Schwerkraft enthobenen Plastiken, die an Häuser, Flugobjekte oder Kleider sowie an Gegenstände des Alltags erinnern. Die Hohlkörper bestehen aus Metalldrähten, über die weiß gestrichene Papierbahnen gewickelt sind. Unsere Ausstellung zeigt mehrere große Figurinen, die als „Himmelswesen“ von der Decke der Galerie abgehängt sind, darunter eine eigens für den kleinen Raum geschaffene Installation. Daneben sind Bildkästen zu sehen, die wie Theaterbühnen wirken. Zum Dreiklang wird die Ausstellung durch eine Folge zartfarbiger Zeichnungen im kleinen Format.
 

Spiritualität und Sinnlichkeit –

Spiritualität und Sinnlichkeit –

Kirchen und Kapellen in Bayern und Österreich seit 2000

07.06.2013 - 02.08.2013
Kapelle im Kloster St. Gabriel,
St. Johann bei Herberstein,
Österreich, 2009,
Henke und Schreieck Architekten
Foto @ Margherita Spiluttini 
 

Sabine Straub

Sabine Straub

Sequenzen. Installation, Skulpturen und Dokumentation

08.03.2013 - 10.05.2013
Sabine Straub
Morphing XV, 2013
Edelstahl pulverbeschichtet
210 cm Höhe
© Sabine Straub
 

Kunst als Provokation

Kunst als Provokation

25 Jahre Kunst-Station Sankt Peter in Köln

26.11.2012 - 02.02.2013
James Lee Byars
The White Mass, 1995
Foto: Karl Wilhelm Boll

Künstler:
Nicole Ahland, James Lee Byars, Arnulf Rainer

Vom 17. Dezember 2012 bis 6. Januar 2013 ist die Galerie geschlossen.
 

Herbert Falken

Herbert Falken

Malerei und Zeichnungen

14.09.2012 - 09.11.2012
Die Galerie der DG in neuen Räumen

Unsere neuen Räume an der Türkenstraße 16 eröffnen wir bewusst mit einer Ausstellung zum Werk von Herbert Falken. Damit ehren wir den Künstler und Theologen zu seinem 80. Geburtstag auch als langjähriges Mitglied unserer Gesellschaft. 1932 in Aachen geboren, gehört der Maler und Zeichner zu den bedeutenden zeitgenössischen Künstlern, die sich sowohl mit religiösen Themen als auch mit Grundfragen der menschlichen Existenz auseinandersetzen. Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2008 mit dem Ehrenpreis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Seine Teilnahme an der documenta VI im Jahr 1977 machte ihn auch international bekannt.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 14. September 2012, um 19 Uhr mit einem Vortrag von Helmut Braun, Kunstreferent der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, und begleitender Musik. Während der OPEN ART ist die Ausstellung am Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. An beiden Tagen finden um 15 und 17 Uhr Führungen mit Gabriela Wurm statt.
 

TOD – Zweiundzwanzig Kunstwerke

TOD – Zweiundzwanzig Kunstwerke

13.02.2012 - 13.04.2012
aus: Das siebte Siegel, Ingmar Bergman

Ausgewählt und zusammengestellt
von Stephan Huber

Ingmar Bergman + 2007 Stan Brakhage + 2003 Felix Burger * 1982 Hansjörg Dobliar * 1970 Funda *1984
Ben Goossens * 1982 Elke Härtel * 1978 Gordon Hogan * 1978 Stephan Huber * 1952 Wolfgang Kaiser * 1965 Izama Kaoru * 1954 Thomas Lehnerer + 1995 Nina Märkl * 1979 Gerhard Merz * 1947 Thomas Ort * 1964 Diego Perathoner * 1981 Elisabeth Magdalena Reitmeier * 1984 Sophia Süßmilch * 1983 Günter Saree + 1973 Verena Seibt * 1980 / Clea Stracke * 1982 Kiki Smith * 1954 Wolfgang Stehle * 1965

Es erscheint ein Katalog
mit Texten von Imke Bösch
und Stephan Huber