Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Galerie Bezirk Oberbayern

Prinzregentenstr. 14 • 80538 M
Tel. +49 89 2198 32 101 • Fax +49 89 2198 32 000
www.bezirk-oberbayern.de/
(gegenüber Haus der Kunst)
Mo-Do 8-17 • Fr 8-13 • außer feiertags

Wegen Umbau ab Juli 2017 bis Frühjahr 2018 geschlossen

Prinzregentenstr. 14
80538 M

Laufende Ausstellungen


Kommende Ausstellungen


Vergangene Ausstellungen

Andromeda

Andromeda

11.05.2017 - 19.06.2017
Sternbildkarten von Heribert Haselstein
Skulpturen von Heike Schaefer

Heike Schaefer ist Bildhauerin.
Sie macht Figuren aus Well-Pappe, Papier-Schnur oder Baumwoll-Stoff. Manche Figuren lässt sie in Bronze oder Eisen gießen. Die Figuren sehen aus wie Dinge aus dem Welt-All oder aus der Natur. Sie schweben im Raum. Manche dürfen auch berührt werden.

Heribert Haselstein ist Zeichner.
Er zeichnet viele kleine Einzelheiten. Die Zeichnungen sehen aus wie Raumschiffe. Oder wie Wesen oder Geräte aus dem Welt-All. Oder aus der Zukunft.

 
 

Adidal Abou-Chamat – Jutta Burkhardt

Adidal Abou-Chamat – Jutta Burkhardt

Real_y

23.02.2017 - 21.04.2017
Abbildungen
Galerieseite: Adidal Abou-Chamat, Dreaming of… (Ausschnitt, Video-Bild)
Home, Reihung (Ausschnitt): Jutta Burkhardt, Ausstellungsansicht mit der Installation „Inside Out“ und „Perceptual Decoupling“ (Foto: Claas Gieselmann, Bezirk Oberbayern)

Die Foto- und Videoarbeiten sowie Zeichnungen der in München geborenen deutsch-syrischen Künstlerin Adidal Abou-Chamat setzen sich kritisch mit Rollenbildern, Klischees und Vorurteilen gegenüber fremden Kulturen auseinander. Identität und Erinnerung, Projektion und Traumatisierung sind Begriffe, denen sie in ihren Foto- und Videoarbeiten durch ironische Verschiebung auf die Spur kommt.

Ausgangspunkt für das künstlerische Schaffen von Jutta Burkhardt ist die tägliche Erfahrung, dass sich die Ebenen der Wirklichkeit überlagern. Mit Tuschezeichnungen, Guckkasten und Installationen führt sie den Betrachtenden Abgründe und Auswüchse in einer Welt der Konventionen und Normen vor Augen.
 

Claudia Weber, Silvia Wienefoet

Claudia Weber, Silvia Wienefoet

Die Stadt ist grausam. Rückzugsorte

17.11.2016 - 03.02.2017
Reizüberflutung im Lebensraum Stadt und Rückzug an intimste Orte thematisieren die Konzeptkünstlerin Silvia Wienefoet und die Zeichnerin Claudia Weber. Claudia Weber lässt in ihrer fünfteiligen Serie großformatiger Zeichnungen den Blick in imaginäre Räume frei, die an Badezimmer erinnern. Konkreter Ausgangspunkt dafür war das Modell eines alten Bads, das ebenfalls Teil der Ausstellung ist. Ihre gezeichneten Räume und Figuren werden durch immer wieder auftauchende Brüche definiert. Wiedererkennbarkeit und Irritation sind die widersprüchlichen Merkmale ihrer Werke.

Silvia Wienefoet arbeitete für ihre Bild-Text-Installation „Multitasking“ mit Menschen mit Autismus zusammen. Sie verarbeitet dabei die Wahrnehmung des öffentlichen Raums aus der Perspektive von Menschen mit Asperger-Autismus. Das Projekt verhandelt die Begriffe Normalität und Möglichkeit. Angesichts der hohen Taktung und der visuellen und auditiven Dichte des Lebensraums Stadt hinterfragt es das Versprechen unendlicher Effizienz von Multitasking – und wessen Wahrnehmung die tatsächlich „menschlichere“ ist. Es verweist schlussendlich auf die Notwendigkeit von Rückzug und mentaler Einbahnstraßen im öffentlichen Raum.

An der Außenfassade des Bezirks Oberbayern zur Prinzregentenstraße befindet sich während der Ausstellung die Lichtinstallation „Ich sehe was was du nicht siehst“ von Silvia Wienefoet. Die Lichtpunkte in Braille stehen als Chiffre im öffentlichen Raum und signalisieren die Bedeutung  unterschiedlichster Wahrnehmungen.

Galerieseite: Claudia Weber, Badende, 2016
Home, Reihung und Slider: Silvia Wienefoet, Ich sehe was was du nicht siehst (Lichtinstallation), 2012 (Ausschnitt)

 
 

Oberbayerischer Förderpreis für Angewandte Kunst 2016

15.09.2016 - 04.11.2016
 

Preisträgerausstellung SeelenArt 2016

Preisträgerausstellung SeelenArt 2016

30.06.2016 - 29.07.2016
SeelenArt 2016, Oberbayerischer Kunstförderpreis für Menschen, die sich über die Kunst mit seelischer Gesundheit auseinandersetzen.
In Kooperation mit dem kbo-Sozialpsychiatrischen Zentrum GmbH
 

Dörthe Bäumer und Lotte Lehmann

Dörthe Bäumer und Lotte Lehmann

Schichtarbeit

17.03.2016 - 10.06.2016
Dörthe Bäumer entwickelte für die Ausstellung „Schichtarbeit“ und die Tastführung unter anderem eine Arbeit mit verschiedenen Büsten aus Seidenpapier. Das dafür gewählte Material ist so empfindlich wie Eierschalen. Zugleich verleiht es den Objekten den Anschein von massivem Betonguss und flüchtiger Asche. Die Künstlerin will mit den Teilnehmenden der Tastführung auch erkunden, in wieweit die unterschiedlichen Ausdrücke in der Körperhaltung der Büsten über das Tasten erkannt werden können.
Lotte Lehmann fertigt neben ihren Zeichnungen unzählige filigrane Scherenschnitte und ordnet deren Form und Gegenform im Raum an. Ein Teil der Scherenschnitte darf auch ertastet werden.
Kunst begreifen! richtet sich an blinde, sehende und gehörlose Besucher gleichermaßen. Sehende Besucher erhalten eine Dunkelbrille.

Abbildungen
Galerieseite: Eine Frau mit Dunkelbrille steht vor einer Arbeit mit vier Papierbüsten von Dörthe Bäumer und ertastet das Gesicht einer Büste.
Reihung/Home: filigrane Scherenschnitte von Lotte Lehmann.
 

Was ist wenn

Was ist wenn

26.11.2015 - 26.02.2016
Malerei von Diana Sprenger.
Skulpturale Arbeiten von Tim Bennett.

Diana Sprengers Bilder bewegen sich in einem großen Spektrum von Grautönen. Ihre zunächst zurückgenommen wirkende Malerei überrascht mit unerwarteter Üppigkeit – wenn man sich die Zeit nimmt, sich in ihre an der Schwelle zur Abstraktion stehenden Landschaften und Porträts zu vertiefen. Diana Sprengers Bilder sind auch das malerische Resultat der eigenen Wahrnehmung und ein Versuch der Künstlerin, Sehen und Nicht-Sehen mit malerischen Mitteln nachzuspüren.
Tim Bennett nutzt in dieser Ausstellung die Medien Performance und Bildhauerei, um die zeitlichen und zufälligen Dimensionen von Kreativität zu erkunden. „Time is a waste (Galerie Bezirk Oberbayern)“ ist eine fünfteilige skulpturale Installation aus Gipskarton, Gips, Holz, Aluminium und Sprühfarbe. Der Künstler erstellte diese Arbeit vor der Eröffnung direkt in der Galerie. Einige Bilder des Werkprozesses können Sie vor der Ausstellungseröffnung auf Facebook unter www.facebook.com/bezirkoberbayern sehen.
Während der Ausstellungseröffnung und zu Beginn der Tastführung wird Tim Bennett eine weitere Skulpturale Arbeit unter der Vorgabe Zeit und Zufall live erstellen.
 

Oberbayerischer Förderpreis für Angewandte Kunst 2015

17.09.2015 - 06.11.2015
 

Petra Amerell / Heiko Börner

Petra Amerell / Heiko Börner

color and stills

30.04.2015 - 31.07.2015
Galerieseite: Heiko Börner, Linde 14/01, 2014
Reihung: Petra Amerell, Ohne Titel, 2014

Petra Amerells abstrakte Malerei entsteht ganz aus der Farbe heraus. Freie und rhythmisch gesetzte Formen sowie sich überlagernde Flächen durchziehen den Bildraum ihrer oft großformatigen Leinwände. Die Intensität der Farben und ihre nuancenreiche Palette entwickeln eine große Unmittelbarkeit und Emotion.

Die spannungsgeladenen Holzskulpturen von Heiko Börner setzen sich in extremer Dehnung und Drehung über den ursprünglichen Charakter des Werkstoffes Holz hinweg. Der Bildhauer verschafft ihnen in aufwändiger Bearbeitung bewusst neue Strukturen. Jede seiner Skulpturen ist wie ein Standbild aus einer gedachten, in Holz „gegossenen“ Bewegung.

Die Veranstaltung ist gebärdenunterstützt.
Eine mobile Induktionsschleife steht zur Verfügung.
Den Ausstellungstext gibt es auch in Leichter Sprache.
 

Alexis Dworsky Konzeptkunst – Nadine Loës Fotografie

Alexis Dworsky Konzeptkunst – Nadine Loës Fotografie

Flimmern

12.02.2015 - 10.04.2015
Wie nehmen wir die Welt wahr? Ist die Welt immer genau so, wie wir sie sehen?
Die Ausstellung FLIMMERN zeigt verschiedene Sichtweisen und hinterfragt unseren eigenen Standpunkt. Was ist echt? Was ist normal?

Der Konzeptkünstler Alexis Dworsky forscht zum Thema Wahrnehmung. Für diese Ausstellung untersuchte er die menschliche Echo-Ortung:  Es gibt blinde Menschen, die wie eine Fledermaus sehen – mit den Ohren. Sie klicken mit der Zunge und der zurückgeworfene Schall vermittelt ihnen ein Bild von ihrem Umfeld. Dworsky versucht, die Welt der Nicht-Sehenden und die Welt der Sehenden modellhaft zu übersetzen.
„Moment mal, bitte!“ ist inklusives Theaterprojekt. Es arbeitet mit Bildern, nicht mit Worten. Dabei entsteht bewusst nichts Perfektes, die Grenzen zwischen Performance und Theater, zwischen Menschen mit und ohne Behinderung verschwindet. Es ist ein nonverbales und sehr leises Theater – wie die Fotografien von Nadine Loës. Die Fotografin begleitete das inklusive Theater-Ensemble bei seiner Arbeit. Entstanden sind dabei Bilder, die die Zerbrechlichkeit des Augenblicks festhalten.

Die Ausstellung ist mit taktilen Leitstreifen und einer Audio-Station zum Hören ausgestattet und übersetzt in Leichte Sprache.

Abbildungen
Galerieseite:  Alexis Dworsky, Weiße Hasen, rote Pillen, 2014
Startseite: Nadine Loës, Mann stehend, mit weißem Papier, 2014   (Ausschnitt)
 
 

Stefan Wischnewski und Siglinde Berndt

Stefan Wischnewski und Siglinde Berndt

Passage

20.10.2014 - 05.12.2014
Galerieseite
Stefan Wischnewski
Center Court, 2007

Startseite, Reihung (Ausschnitt)
Siglinde Berndt
Lampedusa Installation, 2009

Im Raum zwischen Säulen gespannte Netze und dreidimensionale Papierobjekte schaffen in dieser Ausstellung Durchgänge, Übergänge und Grenzüberschreitungen. Die aus Neubeuern im Inntal stammende Künstlerin Siglinde Berndt beschäftigt sich in ihren Papierobjekten und Zeichnungen mit Menschen, die sich freiwillig oder aus der Not heraus im Übergang befinden. Es sind Menschen, die Brüche und Risse in ihrem Leben erfahren haben. Der Münchner Künstler Stefan Wischnewski überführt Netze, Textilien und Zubehör aus der Sport- und Freizeitkultur in andere Form- und Funktionszusammenhänge. Mit diesem formalen Experiment erzeugt er neue Raum- und Objekterfahrungen, aber auch eine bewusste Projektionsfläche für soziale Fragestellungen.
 

Oberbayerischer Förderpreis für Angewandte Kunst 2014

11.09.2014 - 10.10.2014
Die Galerie Bezirk Oberbayern zeigt vom 11.9. bis 10.10. ausgewählte und preisgekrönte Arbeiten zum Oberbayerischen Förderpreis für Angewandte Kunst 2014.
Der Ausstellung ging ein Wettbewerb voraus, den der Bezirk Oberbayern jährlich ausschreibt. Schüler, Studierende und Absolventen der Fachrichtungen Schmuck, Gerät, Keramik, Holz, Glas, Textil, Papier, Metall, Stein und Kunststoff an Fachschulen, Hochschulen, Akademien und Universitäten, die nicht älter als 35 Jahre sind und in Oberbayern wohnen, konnten sich an dem Wettbewerb beteiligen.
Der Preis ist mit insgesamt 10.000 € dotiert. Die Gemeinschaftsausstellung zeigt ein breites Spektrum hochwertiger und zeitgenössischer Gestaltungsarbeit.
Preisverleihung und Vernissage: 10.9., 19 Uhr, gebärdenunterstützt Zur Ausstellung wird das Begleitprogramm „Kunstsinniges“ am 24.9. und 8.10., jeweils 18.30 Uhr, angeboten.
 

The Hu Show

The Hu Show

Hurzlmeier der Komische, Hurzlmeier der Abstrakte, Hurzlmeier der Naive

22.05.2014 - 22.08.2014
Die drei Hurzlmeiers mit Ulrich Spandau und der Gebärdendolmetscherin (während der Vernissage, Foto: Benjamin Schmidt)
 

Ruth Detzer. Collagen und Tanja Fender. Skulpturen

20.02.2014 - 25.04.2014
 

Preisträgerausstellung SeelenART 2013

13.12.2013 - 24.01.2014
 

Caro Jost und Ivan Baschang

03.10.2013 - 04.12.2013
Caro Jost. Im Spiegel der Städte
Ivan Baschang. Corbeilles de Paris
 

gegenüber und zugleich

gegenüber und zugleich

Malerei von Angelika Ecker-Pippig und Installation der Künstlergruppe reSOURCE

11.06.2013 - 27.09.2013
 

Conny Siemsen: Skulpturen

Thomas Heyl: Scherenschnitte

07.02.2013 - 26.04.2013
 

Andreas Kuhnlein

Andreas Kuhnlein

Berührt

20.10.2012 - 12.12.2012
 

himmelgrau.

himmelgrau.

Münchner Bündnis gegen Depression e.V.

03.05.2012 - 28.09.2012
mit Filic, Frensch, Larsson, Rath, Riss, Thorén
Geöffnet auch So, 8.7., 9.30–17 Uhr