Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Galerie für angewandte Kunst

Pacellistr. 6-8 • 80333 M
Tel. +49 89 29 01 470 • Fax +49 89 29 62 77
www.bayerischer-kunstgewerbeverein.de  • info@bayerischer-kunstgewerbeverein.de
Mo–Sa 10–18

Pacellistr. 6-8
80333 M

Laufende Ausstellungen

Achtung Baustelle!

Achtung Baustelle!

Jahresausstellung der Mitglieder

14.07.2017 - 02.09.2017
Eine Baustelle hat mit Bewegung und Stillstand, Veränderung und Beständigkeit, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu tun. Neben der Handarbeit kommen verschiedenste Werkzeuge und Maschinen zum Einsatz. Dabei findet eine nahezu unendliche Vielfalt von Materialien und Werkstoffen Verwendung. Eine Baustelle ist laut und ruhig, hektisch und konzentriert, vielfältig und klar. Und doch gelangt mit vielen Gewerken das Chaos zur Ordnung, der Prozess wird zum Abschluss gebracht.
Ein Kunstwerk ist das Ergebnis einer individuellen Baustelle. In einem aufwendigen Werkprozess kommen verschiedene Materialien und Techniken zum Einsatz. Dabei spielen Erfahrung und Geduld, Inspiration und Idee, Geschick und Können eine wichtige Rolle. In der Ausstellung „Achtung Baustelle“ haben über 70 Kunsthandwerker aus acht Gewerken ihren persönlichen Beitrag zu diesem Thema umgesetzt und eingereicht.

Abbildungen

Galerieseite: Gitta Pielcke
HOME, Slider: Susanne Holzinger, Papiermodelle, Zahnradschalen
HOME, Reihung: Elisabeth Reusch-Heidenfelder

 
 

Kommende Ausstellungen

angewanzt – eine Einlassung zur Zweckhaftigkeit

20.10.2017 - 18.11.2017
 

Vergangene Ausstellungen

Porträt im Laden: Birgit Hrouzek

Porträt im Laden: Birgit Hrouzek

Bitte nicht bügeln

12.05.2017 - 08.07.2017
„Falten machen den Stoff lebendig. Sie strukturieren die Seide, geben ihr eine Laufrichtung. Der Stoff folgt einem Rhythmus von auf und ab. Das Licht bricht sich auf den oberen Kanten der Falte und lässt die Seide damit noch mehr schimmern als im glatten Material. Der gefältelte Stoff erinnert mich an Wellen oder Dünung. Die gestalterischen Möglichkeiten sind unerschöpflich, sie faszinieren und inspirieren mich seit Jahren.“

 

 
 

Sonngard Marcks

Sonngard Marcks

Hortus Pictus

12.05.2017 - 08.07.2017
Keramische Bilderwelten und Zeichnungen.

Die 1959 in Eisleben geborene Sonngard Marcks zählt zu den anerkannten deutschen Keramikerinnen der Gegenwart - ihr Schwerpunkt ist die Fayencemalerei. Fayencen sind aus ungesinterter Irdenware gefertigt und mit einer weißen Zinnglasur überzogen. Die Fayencemalerei erfordert eine große handwerkliche und technische Geschicklichkeit, da sie direkt auf die noch nicht ausgeschmolzene Glasur aufgetragen wird und es keinerlei Korrekturmöglichkeiten gibt. Sonngard Marcks beherrscht diese Technik meisterhaft. Ihre Keramiken sind aber nicht nur Träger der aufwendigen und farbenfrohen Dekore. Blüten, Blätter, Früchten und Insekten entwickeln ein plastisches Eigenleben als Griffe, Knäufe und Tüllen. Malerei und Keramik gehen so eine einzigartige Symbiose ein.
 

BKV-Preis 2017 für Junges Kunsthandwerk

BKV-Preis 2017 für Junges Kunsthandwerk

07.04.2017 - 06.05.2017
BKV-Preis 2017 für Junges Kunsthandwerk
Preisverleihung: Samstag, 11. März, 14-15 Uhr
Internationale Handwerksmesse IHM, Halle B 1, Bühne

Der 2006 erstmals ausgelobte BKV-Preis für Junges Kunsthandwerk findet in diesem Jahr zum elften Mal statt. Aus insgesamt 104 Einreichungen, die in diesem Jahr aus 18 Ländern eingingen, ermittelte die Jury drei Preisträger, eine Belobigung und 19 Finalisten:
Den ersten Preis erhält: Katrin Feulner, Deutschland, Pforzheim
Den zweiten Preis erhält: Inhwa Lee, Korea, Seoul
Den dritten Preis erhält: Helen Habtay, Deutschland, Idar-Oberstein
Eine Belobigung erhält: Anne Lengnink, Deutschland, Wismar

Für die verantwortungsvolle Tätigkeit und ihr Engagement danken wir der diesjährigen Jury:
Prof. Dorothea Becker, HTWK, Leipzig, freie Architektin
David Flynn, freischaffender Künstler, München
Dr. Sven Hauschke, Kunsthistoriker, Kunstsammlungen der Veste Coburg
Eva Jünger, Fotografin, München
Dr. Florian Maurice, Redakteur, Bayerischer Rundfunk
Alessandra Pizzini, Schmuckkünstlerin, Nürnberg

Ausstellung aller Arbeiten:
8. bis 14. März 2017 auf der IHM
7. April bis 6. Mai 2017 in der Galerie für Angewandte Kunst des Bayerischen Kunstgewerbevereins

Abbildungen:
Galerieseite: Katrin Feulner
Home, Reihung (Ausschnitt): Helen Habtay
Home, Slider (Ausschnitt): Anne Lengnink

 
 

Porträt im Laden: Elisabeth Klein – Porzellan

Porträt im Laden: Elisabeth Klein – Porzellan

06.04.2017 - 06.05.2017
Ein traditionelles, edles Material wird sehr leicht und frei behandelt. Individuelle Formen tragen eine lichte, transparente Glasur und zeigen einen äußerst empfindsamen Umgang mit dem Werkstoff (…). Die Motivsetzung durch Siebdruckbilder erscheint dabei wie ein Signum der Moderne, die Arbeiten zeigen eine wunderbare Balance zwischen konventioneller Formensprache und feinen Details in Motiv und Glasur. (Jury, Keramik Offenburg, Förderpreis 2002)

Die HAUSGENOSSEN sind ein Gemeinschaftsprojekt der Keramikerin Elisabeth Klein und des Produktdesigners Klaus Hackl. Zusammen gestalten und produzieren sie Gebrauchsgegenstände, die sich im Alltag bewähren und als geschätzte Partner zu Hausgenossen werden.

Elisabeth Klein
Porzellan
Foto: Eva Jünger

 

 
 

Porträt im Laden: Shesh – Six Jewelry Artists

Porträt im Laden: Shesh – Six Jewelry Artists

24.02.2017 - 01.04.2017
Artists: Alona Katzir, Hadas Levin, Noa Liran, Sara Shahak, Shuli Egozi, Sigal Meshorer, all live and work in Israel
Under the guidance of Esther Knobel, the group has been meeting regularly since 2006, conducting an ongoing discourse in the jewelry field, on the path to forming and cultivating a personal creative language.

 
 

Doris Betz

Doris Betz

Schmuck und Zeichnung | Jewellery and Drawing

24.02.2017 - 01.04.2017
Doris Betz (geb. 1960) widmet sich in ihrem Werk der Erkundung der linearen Form. In Schmuckobjekten und Zeichnungen ergründet sie das Potenzial der Linie und die Möglichkeiten des Materials Silber, das sie bis an seine Grenzen windet, wendet, walzt und wieder wendet, anschließend lackiert, schwärzt oder feuerpatiniert. Es entstehen ungeahnte, fragil wirkende, poetische Gebilde aus Überlappungen, Knoten und Schichtungen, die den Bezug zur vegetabilen Formensprache der Natur – einer Inspirationsquelle der Künstlerin – sichtbar machen. Doris Betz, Gewinnerin des Herbert Hofmann- und des Bayerischen Staatspreises, studierte bei Otto Künzli an der Akademie der Bildenden Künste in München. Erstmals präsentiert sie nun eine Auswahl an Schmuckarbeiten gemeinsam mit Zeichnungen aus den Jahren 2009 bis 2016.

Zur Ausstellung erscheint die Publikation »DORIS BETZ. Schmuck und Zeichnung« bei Arnoldsche Art Publishers.

Galerieseite und Home, Slider:
Brosche, Take over, 2011

Home, Reihung
Ohrschmuck, 2011

 
 

Porträt im Laden: Sylvia Wiechmann

Porträt im Laden: Sylvia Wiechmann

Faszination Handweben

20.01.2017 - 18.02.2017
„Meine Faszination für das Weben entstand bei vielen Museumsbesuchen. Die Frage, wie man schon im Altertum mit sehr einfachen Mitteln überaus komplexe Muster weben konnte, beschäftigte mich besonders. Drei technisch äußerst unterschiedliche Handwebstühle in meiner Werkstatt verdeutlichen dieses Interesse. Und gerade soll ein weiterer Webstuhl für wieder andere Muster restauriert werden. Dadurch habe ich im Laufe von 20 Jahren eine große Vielfalt an Mustern entwickelt, die besonderen Ausdruck in meinen Seidenschals finden. Zu einem weiteren Schwerpunkt meiner Arbeiten haben sich die Nachwebungen historischer Stoffe entwickelt, die Originale waren z. B. römische Stoffe aus Palmyra.“
 

Koreanisch

Koreanisch

20.01.2017 - 18.02.2017
„Jede Sprache spiegelt den Lebensstil eines Kulturraumes wider, aber wird der Lebensstil einer Kultur auch in der 'Formensprache' gezeigt? In jedem Objekt steckt die Intention und die individuelle Art und Weise eines Künstlers, welche mittels Material, Herstellungstechnik und Form zum Ausdruck gebracht wird. So wie ein Symphoniestück von Spielern und Dirigenten unterschiedlich interpretiert wird, ist jedes Kunstwerk einmalig. Man kann also davon ausgehen, dass die 'Formensprache' in jeder Arbeit eines Künstlers vorhanden ist und vor allem von dem Kulturkreis des Künstlers beeinflusst wird. In dieser Ausstellung wird Schmuck und Gerät von koreanischen Künstlern unterschiedlicher Generationen präsentiert, dabei wird der Charakter des koreanischen Kunsthandwerks und seine Einmaligkeit verdeutlicht.“
Ja-Kyung Shin, Kuratorin der Ausstellung

Galerieseite und HOME, Slider
Yeseul Seo, When we in a sacred ground 1_main

HOME, Reihung
Yong-il Jeon, Pot with a nickle handle

 
 

Die festliche Tafel

Die festliche Tafel

Ausgewählte Arbeiten von Mitgliedern des Bayerischen Kunstgewerbevereins

25.11.2016 - 14.01.2017
Das Eindecken geschieht klassischer Weise mit einem weißen Tischtuch. Soweit vorhanden deckt man Platzteller ein, die bis zum Schluss des Essens an Ort und Stelle bleiben. Sie dienen ausschließlich als Platzhalter, keinesfalls wird davon gegessen. Daneben findet das erforderliche Besteck Platz. Es gibt keinen Grund, beim Anblick der diversen Tischwerkzeuge in Panik zu geraten, da deren Anordnung einem einleuchtenden System folgt. Die Geräte, die mit der rechten Hand benutzt werden, liegen rechts vom Teller, die für die linke Hand links davon und zwar so, dass die zuerst benötigten Bestecke jeweils ganz außen zu liegen kommen. Gabel und Löffel für das Dessert können auch oberhalb des Tellers platziert werden, wobei der Löffelgriff nach rechts und der Gabelgriff nach links zeigt. Neben der linken Besteckreihe steht ein kleiner Teller für Brot mit einem kleinen Messer, das nur für das Brot bestimmt ist. Oberhalb der Messer werden die Gläser aufgestellt, rechts beginnend wiederum in der Reihenfolge der Benutzung. Ganz rechts steht daher ein Wasserglas, dem folgt nach links ein Glas für Weißwein, dann ein Glas für Rotwein und gegebenenfalls für das Dessert. Nach Adolph Freiherr Knigge

Elisabeth Klein
Teller Pusteblume
Foto: Eva Jünger
 

Porträt im Laden: Kathrin von Rechenberg

Porträt im Laden: Kathrin von Rechenberg

Strukturen in Seide

30.09.2016 - 19.11.2016
Kathrin von Rechenberg lebt und arbeitet seit 16 Jahren in Peking. Nach dem Abschluss ihres Studiums an der „Ecole de la Chambre Syndicale de la Couture Parisienne“ verfeinerte sie ihr Handwerk in Pariser Haute Couture Häusern. Nach China brachte sie ihre Leidenschaft für feine Seidenstoffe und ganz besonders die Teeseide. Dieser einzigartige Stoff setzte den elementaren Grundstein für das rechenberg Label und wurde zu seinem unverkennbaren Markenzeichen.
 

Eva Sperner

Eva Sperner

Sichtlich Freude. 40 Jahre Atelier für Glasgestaltung

30.09.2016 - 19.11.2016
Einem ungewöhnlichen Material hat sie sich verschworen. Eva Sperner ist dem Farbglas und damit dem Licht verfallen. Diese Ausstellung würdigt ihre 40 Schaffensjahre als Glasgestalterin in München-Haidhausen mit einer Retrospektive, in der eine aussagekräftige Auswahl ihrer wichtigsten Werkgruppen gezeigt wird. „Sichtlich Freude”, so beschreibt die Glasmalerin nachträglich die Prozesse, die sie im Umgang mit Glas erlebt. Eine Faszination am Werkstoff, seiner Lichtpotenzierung, einer Lichtmalerei, wie sie ihre Arbeit versteht. Sensibel geht sie mit der Atmosphärenveränderung um, die an der Schnittstelle der Architektur zwischen Innen- und Außenraum geschieht.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Abbildung
Detail aus "Wenn mein Herz sich als erregt erweist..." I 16-II-8

 
 

10 Jahre BKV-Preis für Junges Kunsthandwerk

10 Jahre BKV-Preis für Junges Kunsthandwerk

09.09.2016 - 24.09.2016
Der Bayerische Kunstgewerbeverein (BKV) wurde 1851 mit dem Ziel gegründet, die Ausbildung im Handwerk zu verbessern und die Qualität kunsthandwerklichen Schaffens zu fördern. Handwerkstradition und gute Gestaltung sollten der industriellen Fertigung als Vorbild dienen. Damals wie heute widmet sich der Verein mit dem Ladengeschäft und der Galerie für Angewandte Kunst seiner Hauptaufgabe, der Förderung des zeitgenössischen Kunsthandwerks. Derzeit gehören dem Verein über 400 Mitglieder aus allen Bereichen des Kunsthandwerks an.
Seit 2006 vergibt der Bayerische Kunstgewerbeverein den BKV-Preis für Junges Kunsthandwerk, der sich an junge Kunsthandwerker/innen unter 35 Jahren wendet. Die Ausschreibung ist weltweit an alle Gewerke gerichtet, ausgezeichnet werden Arbeiten, die auf der Basis handwerklicher Qualität eigenständige künstlerische Gestaltung zeigen. In diesem Jahr feiert der BKV-Preis sein 10-jähriges Bestehen. Die Ausstellung gibt einen Überblick über alle prämierten Arbeiten und stellt die neuesten Objekte aller Preisträger vor.

Galerieseite und Home, Slider: BKV-Preis 2013, 2. Preis
Kiho Kang, Teatolls, 2013
Porzellan, gebaut, gebrannt bei 1260°C

Home, Reihung: BKV-Preis 2014, 3. Preis
Sophie Baumgärtner, Ansteckschmuck Getier, 2014
Edelstahl, Silber, Eisen, Messing, Seide, Polyurethan, Nylongewebe, Glaskügelchen, Papier, Pigment, Lack
 

Jahresausstellung der Mitglieder

Jahresausstellung der Mitglieder

Textil als Quelle der Inspiration

08.07.2016 - 03.09.2016
Textil? frägt man sich gelegentlich bei einem flüchtigen Blick auf strukturierte Oberflächen. Wie selbstverständlich ordnet man Stricken, Sticken, Häkeln, Klöppeln, Patchworken etc. ausschließlich dem Textil zu. Der Schwerpunkt der Jahresausstellung liegt jedoch auf ganz anderen Materialien, die sich dieser Strukturen bedienen. Textile Techniken werden mit ungewöhnlichen Materialien zu einer neuen Ästhetik umgesetzt und spezifische Oberflächen, wie zum Beispiel Flecht-, Web- oder Färbemuster, auch auf nicht-textile Materialien übertragen. Die Ausstellung geht diesem Phänomen anhand der eingereichten Arbeiten nach und setzt sie in Bezug zu den textilen Beiträgen. Natürlich kommt dabei das Textil als »Quelle der Inspiration« in dieser Ausstellung nicht zu kurz. Sie werden Arbeiten in überraschender Vielfalt entdecken, die das Auge zu immer neuen, unerwarteten Assoziationen anregen.

Abbildungen
Galerieseite: Ines Schwotzer, Objekt, Draht, geklöppelt
Home, Reihung: Doerthe Fuchs, Halsschmuck, Nylon, Kunststoffknöpfe
Home, Slider (Ausschnitt): Gabriele Küstner, Glas
 

Porträt im Laden: Sybille Homann

Porträt im Laden: Sybille Homann

Glas

20.05.2016 - 02.07.2016
„Der Begriff „upcycling“ existierte noch nicht, als ich begann, mich mit vorhandenen Materialien forschend auseinanderzusetzen. Aus den Formstudien und Experimenten entstanden in der Folge neue Produkte. Hier kommt es auf viele Aspekte an. Durch Schnitt und Neuanordnung der Flaschensegmente wird der Blick auf das Material in seiner Form und Farbe gelenkt. Die Sichtweise auf das Ausgangsmaterial wird durch die Umwandlung hinterfragt.“
 

Heat Exchange

Heat Exchange

Artists Exchanging Energy

20.05.2016 - 02.07.2016
Ein Internet-blog als Austauschplattform für Inspirationen, Ideen und technische Fragestellungen mit dem Ziel einer gemeinsamen Ausstellung. 22 KünstlerInnen, die sich in ihrem Werk schon sehr lange intensiv mit der Technik des Emaillierens auseinandersetzen, wurden von den beiden Kuratorinnen Elizabeth Turrell und Beate Gegenwart für dieses Projekt ausgewählt. Nach Stationen in Wales, Schottland sowie Erfurt wird diese Ausstellung nun in den Galerieräumen des Bayerischen Kunstgewerbevereins gezeigt. heat-exchange.crimsoncactus.net

Abbildungen
Galerieseite: Marjorie Simon
Home, Reihung: Bettina Dittlmann
Home, Slider Susie Canch

 

 
 

Porträt im Laden: Hilde Janich

Porträt im Laden: Hilde Janich

Von der Sehnsucht nach dem Schönen - Pergamentschmuck

08.04.2016 - 14.05.2016
Beim Namen Pergament denkt mancher vielleicht an vergilbte Handschriften in alten Klosterbibliotheken, aber an edlen Schmuck wohl eher nicht. Zu Unrecht, wie die Designerstücke von Hilde Janich beweisen. Schon seit 1992 bestimmt das außergewöhnliche Material das Schaffen der Künstlerin. „Wenn ich Stücke erfinde, sind sie zunächst oft wie Lebewesen für mich. Ich spüre regelrecht ihren Atem, ihr Pulsieren und ihre Bereitschaft sich zu wandeln, mir ihre verschiedenen Gesichter  oder Facetten zu zeigen.“

Foto: RainerSchäle

 
 

Nikolaus Steindlmüller

Nikolaus Steindlmüller

Keramik aus dem Anagama

08.04.2016 - 14.05.2016
Nikolaus Steindlmüller ist einer der wenigen Keramiker in Deutschland, der sich ganz der japanischen Keramik und dem Brennen in einem Anagama widmet. Anagama ist die Bezeichnung für einen japanischen Holzbrennofen, der als liegender Einkammer-Ofen meistens in einen Hang gebaut wird. Die Farben auf den Keramiken entstehen ausschließlich durch das Brennen. Es kommen keine Glasuren zum Einsatz, sondern die Stücke werden den Flammen, dem Rauch, der Glut und der Flugasche ausgesetzt.
Diese Ausstellung gibt einen repräsentativen Querschnitt über die holzgefeuerte Keramik von Nikolaus Steindlmüller. Dazu zählen mittlere und große Teller, geometrische Platten, Teeschalen sowie Zylinder. Seit dem Wechsel auf seinen neuen Anagama arbeitet Nikolaus Steindlmüller vermehrt mit unbehandeltem Naturton, den er in speziellen Tongruben in Nordbayern findet.

 

 
 

Porträt im Laden: Elke Bauer

Porträt im Laden: Elke Bauer

Keramik

19.02.2016 - 02.04.2016
„Keramische Platten interessieren mich als Wandtafel und reines Bildelement, aber auch als Platte und Gebrauchsgegenstand wie Tablett und Tischplatte. Meine Objekte entstehen in einem vielschichtigen Arbeitsprozess: Zuerst werden sie teilweise mit Stempeln und Fundstücken bearbeitet, dann erfolgt der mehrschichtige Auftrag von Oxiden und Glasur.“

 
 

Mari Ishikawa

Mari Ishikawa

Where does the parallel world exist?

19.02.2016 - 02.04.2016
Mari Ishikawa überwindet die Vergänglichkeit der Natur, indem sie Naturelemente, Blätter, Blüten, Rindenstücke sammelt und sie in Silber abgießt. Diese Naturabgüsse dienen als Grundlage für ihren Schmuck. Mit dieser Technik gelingt es ihr, die natürlichen Texturen von Flechten, Blättern und Blüten in Silber zu übertragen. Jetzt beginnt der künstlerische Schaffensprozess: Der Abguss wird in vielen Arbeitsschritten zu einem eigenständigen Schmuckstück mit einer ganz spezifischen Formensprache. Mari Ishikawa kombiniert gerne mit anderen Materialien: Diamanten, Korallen, Perlen, aber auch Japanpapier wählt sie dabei aus. Hier spürt man ihre innere Welt, die Heimat Japan, deren Tradition und Formengut sie sich in der Ferne bewahrt hat. Das Ergebnis sind verschiedene Gruppen von Schmuckstücken, vor allem Halsschmuck, Broschen und Ringe.
Mari Ishikawa lebt und arbeitet in München.

 
 

Porträt im Laden: Lucia Schwalenberg

Porträt im Laden: Lucia Schwalenberg

Gewebe, die berühren

15.01.2016 - 13.02.2016
Lucia Schwalenberg, Seidenstola blau

„Haptische und plastische Strukturen sind das Ziel meiner Arbeit als Textildesignerin und Weberin. Nach Experimenten mit Material, Technik und Bindungen entstehen am Webstuhl mit 24 Schäften Schals und Stolen aus Kaschmir und Seide und edle Tischwäsche aus Leinen – sinnliche und besondere Gewebe. Eine Mischung aus archaischer Kunst und High-Tech-Können.“
 

Danish Arts and Crafts –

Danish Arts and Crafts –

ways to make

15.01.2016 - 13.02.2016
Abbildungen:
Galerieseite: Bettina Schori
Slider (Startseite): Maibritt Jönsson & Pete Hunner, Beehive, bowl, 2015
Reihung (Startseite): Maj-Britt Zelmer Olsen, We All Need Mirrors...

Dänisches Design ist weltweit bekannt, es steht für klare Formen und eine durchdachte Handhabung. Bereits um 1900 gelangten vor allem Silberschmiede zu internationaler Bekanntheit, man denke an Georg Jensen. In den 1950er Jahren waren es die dänischen Möbeldesigner wie Arne Jacobsen und Hans J. Wegner, die auf sich aufmerksam machten. Heute begegnet uns in Dänemark eine interessante Szene von angewandten Künstlern, die zwischen Handwerk und Design ihre künstlerische Formensprache findet.
 

Gold und Silber

Gold und Silber

27.11.2015 - 09.01.2016
„Ohne Gold ist selbst das Licht finster.“
„Wer in einem silbernen Bett schläft, hat goldene Träume.“
Ausstellungskonzept und Gestaltung: TULP, unterstützt durch VISUARTE und LIMELIGHT

Ausgewählte Arbeiten von Mitgliedern des  Bayerischen Kunstgewerbevereins.

Abbildungen
Galerieseite: Susanne Elstner, Ohrschmuck, Würfel, Gold, Platin
Slider: Doris Bank, Teller Goldstar, Porzellan, Blattgold
Reihung: Katharina Eder, Brosche, Glasperlen
 

Porträt im Laden: Claudia Denkhaus

Porträt im Laden: Claudia Denkhaus

Leder

09.10.2015 - 21.11.2015
„Klare Formen, Wandelbarkeit und vielfältige Strukturen bestimmen das Bild meiner Arbeiten. Das Spiel mit ausgefallenen, teils entfremdeten Materialien ist spannend, eröffnet neue Möglichkeiten und setzt Schwerpunkte. Um dem täglichen Anspruch gerecht zu werden, kombiniere ich funktionales Design, Variabilität, ausgesuchtes Material und gutes Handwerk. So entsteht Langlebiges, das einen jeden Tag begleitet, mehr als seinen Zweck erfüllt und Spaß macht.“
 

Barbara Butz

Barbara Butz

Kreis – Farbe – Raum

09.10.2015 - 21.11.2015
„Bezug nehmend zur Tradition des festlich gedeckten Tafelservices, das klassisch aus Platzteller, Menüteller, Suppenteller etc. besteht, gehört das “Tellerobjekt” mittlerweile zum Konzept meiner Arbeit  -  ein Ensemble aus flachen Tellerscheiben unterschiedlichen Durchmessers. Angedacht ist, dieses Ensemble zum einen als eine farbig formale Einheit zu sehen, vergleichbar mit einem Objekt. Zum anderen kann jedes einzelne Element für sich wirken und als Gebrauchsgegenstand genutzt werden. Auf dem einzelnen Teller können/sollen die Speisen für das Auge festlich angerichtet werden oder aber kann davon auch in ganz traditioneller Weise gegessen werden.“

 

 

 
 

BKV-Preis für Junges Kunsthandwerk 2015

BKV-Preis für Junges Kunsthandwerk 2015

11.09.2015 - 02.10.2015
BKV-Preis 2015: Aneta Koutná
Einlegen, Einmachen, Aufbewahren, 2015
Glas, Holz, Gummi, Edelstahl, geblasenes (freigeformtes) Glas
Foto: Karina Hagemann

Der Bayerische Kunstgewerbeverein (BKV) wurde 1851 mit dem Ziel gegründet, die Ausbildung im Handwerk zu verbessern und die Qualität kunsthandwerklichen Schaffens zu fördern. Handwerkstradition und gute Gestaltung sollten der industriellen Fertigung als Vorbild dienen. Damals wie heute widmet sich der Verein mit dem Ladengeschäft Kunst+Handwerk und der Galerie für Angewandte Kunst seiner Hauptaufgabe, der Förderung des zeitgenössischen Kunsthandwerks. Derzeit gehören dem Verein über 400 Mitglieder aus allen Bereichen des Kunsthandwerks an.

Seit 2006 vergibt der Bayerische Kunstgewerbeverein den BKV-Preis für Junges Kunsthandwerk, der sich an junge Kunsthandwerker/innen unter 35 Jahren wendet, die am Beginn ihrer beruflichen Entwicklung stehen. Die Ausschreibung ist weltweit an alle Gewerke gerichtet. Ausgezeichnet werden Arbeiten, die auf der Basis handwerklicher Qualität eigenständige künstlerische Gestaltung zeigen. Die Ausstellung präsentiert die Arbeiten der Preisträger und Finalisten.

Aus insgesamt 130 Einreichungen, die in diesem Jahr aus 20 Ländern eingingen, ermittelte die Jury drei Preisträger und 19 Finalisten.

Den ersten Preis erhält: Aneta Koutná, Deutschland, Halle (Saale)
Den zweiten Preis erhält: Kristina Rothe, Deutschland, Leipzig
Den dritten Preis erhält: Ye-Yee Lee, Südkorea, Seoul
 

Porträt im Laden: Juliane Noack

Porträt im Laden: Juliane Noack

It’s no jewellery, it’s art – mein Beitrag zur Archäologie der Zukunft.

24.07.2015 - 05.09.2015
1984 geboren in Halle
2004-2012 Studium an der Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle in der Schmuckklasse von Prof. Daniel Kruger
2009 Mitgründung des hr.fleischer e.V., Kunst & Projektraum KIOSK am Reileck, Halle
2012 Diplom an der Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle
seit 2014 als Freie Künstlerin in Leipzig
24.03.2015 gestorben bei Le Vernet, Frankreich

Die figürlichen Arbeiten von Juliane Noack sind Begleiter, Beschützer und Totemtiere. Sie sind Rätsel und Kommunikation zugleich. Juliane Noack »war jemand, der Interaktion suchte und provozierte – zwischen sich und Anderen oder zwischen Menschen im Allgemeinen«, schreibt Prof. Daniel Kruger in seinem Nachruf. Juliane Noack starb im Alter von nur 30 Jahren beim Flugzeugabsturz in den französischen Alpen am 24. März 2015. Eine Auswahl ihrer Schmuckstücke und Objekte wird hier retrospektiv gezeigt.
Kuratiert von Katrin Eitner

Abbildung: Anhänger, Flughund, 2013
Foto: Matthias Behne
 

Wo alles anfängt.

Wo alles anfängt.

24.07.2015 - 05.09.2015
Lehrende, Graduierte und Studierende der Schmuckklasse Prof. Daniel Kruger, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Die Ausstellung findet weiterhin statt:
Galerie im Volkspark, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle,
11. November 2015 bis 3. Januar 2016

Halle ist keine kleine Stadt, aber ein ruhiger Ort. Die alte Burg Giebichenstein, in der die Kunstfakultät untergebracht ist, erhebt sich über der von Parks und Villen gesäumten Saale. Eine Brücke verbindet die Ortschaften Giebichenstein und Kröllwitz und überspannt hier den Fluss. Hier, »Wo alles anfängt«, ist ein Überblick von höchst individuellen Arbeiten, die unter Daniel Kruger, dem Leiter der Schmuckklasse, in den letzten zwölf Jahren entstanden sind. Einige der Teilnehmer haben grade erst angefangen mit dem Studium, manche sind mitten drin oder haben vor Kurzem ihren Abschluss gemacht. Andere sind bereits als Schmuckkünstler in der Autoren-Schmuckwelt etabliert. Zusätzlich zu sehen sind Arbeiten einer Gruppe international bekannter Schmuckmacher, die Daniel Kruger begleitet haben, und von denen jeder auf seine Art zur Entwicklung und Förderung der Studierenden beigetragen hat.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Abbildungen
Galerieseite: Sophie Baumgärtner, Brosche, 2015
Slider: Atsuko Fujishima, Halsschmuck, 2011
Reihung: Makiko Mitsunari, Brosche, 2014
Fotografie: Marco Warmuth und Studio Markus Lange

 

 

 
 

Jahresausstellung der Mitglieder

Jahresausstellung der Mitglieder

12.06.2015 - 18.07.2015
Der Bayerische Kunstgewerbeverein wurde 1851 mit dem Ziel gegründet, die Ausbildung im Handwerk zu verbessern und die Qualität des Kunsthandwerks zu fördern. Handwerkstradition und gute Gestaltung sollten der industriellen Fertigung als Vorbild dienen. Schwerpunkte und Inhalte des Vereins haben sich im Laufe der Jahrhunderte gewandelt. Nach wie vor setzt sich der Bayerische Kunstgewerbeverein mit seinen 420 Mitgliedern für den Erhalt und die Pflege des zeitgenössischen Kunsthandwerks ein.

Die Galerie für Angewandte Kunst des Vereins verfolgt seit 1992 das Ziel, den Stellenwert der Angewandten Kunst im künstlerischen Schaffen unserer Zeit bewusst zu machen. Mit ihren jährlich acht Ausstellungen dient die Galerie als Forum, um sich mit den verschiedenen Positionen und Richtungen des zeitgenössischen Kunsthandwerks auseinanderzusetzen. Ein Höhepunkt im Jahr ist die Jahresausstellung, hier sind in einer umfassenden Schau die neuesten Arbeiten der Vereinsmitglieder ausgestellt.

Zu dem diesjährigen Thema „Schwarz-Weiss“ haben über 130 Kunsthandwerker/innen ihren ganz eigenen gestalterisch-künstlerischen Ansatz zum Ausdruck gebracht. Entstanden ist eine spannungsreiche Ausstellung, die erlesenes Kunsthandwerk aus allen Gewerken zeigt.

Abbildungen
Galerieseite: Hilde Janich, Schupptenkette, Pergament, Onyxkugeln
Slider: Christoph Straube, Brosche, Silber, Emaille, Emaillemalerei
Reihung: Lucia Schwalenberg, Schal, Crepegewebe/Fächergewebe, Seide, Wollcreoe, Kupfer, Fächerwebtechnik
 

Andrea Borst – Gläserne Vielfalt

Andrea Borst – Gläserne Vielfalt

Porträt im Laden

24.04.2015 - 06.06.2015
„Das Ausgangsmaterial für meine Schmuckstücke sind farbige Glasstengel, die ich, basierend auf der Technik des Perlenwickelns, in der Flamme bearbeite. Die auf diese Weise gestalteten Teilchen verbinde ich dann auf vielfältige Weise mit sehr feinem Stahlseil. So entstehen daraus filigrane Ketten-Biotope oder Stillleben um den Hals der Trägerin. Auf ähnliche Weise arbeite ich auch mit Glasscherben, Fundstücken oder zerschlagenen Flaschen. Im Feuer entschärft, werden daraus funkelnde Juwelen in wunderbaren Grün- und Blautönen.“
 

Papier und Jetzt

Papier und Jetzt

24.04.2015 - 06.06.2015
Die Ausstellung „Papier und Jetzt“ präsentiert Künstler, Designer und Angewandte Künstler aus ganz unterschiedlichen Richtungen, die das Material Papier zur Grundlage ihrer Arbeit gemacht haben oder damit neue experimentelle Wege beschreiten. Das Spezialgebiet Buchkunst wird dabei weitgehend ausgeklammert.
Aussteller/innen: Maria Bauhofer, Doris Dziersk, Rita Hausmann, Anna Helm, Susanne Holzinger, Anna Hössle, Matthias Höhl, Clemens-Tobias Lange, Silke Janssen, Rita Lass, Ulrike Mäder, Andrea Nieke, Katrin Röder, Sabine Röhse, Karin Traxler, Maria Verburg, Maja Vogl, Kristina Wißling
Kuratiert von Anna Helm, Halle (Saale)

Abbildungen
Galerieseite: Susanne Holzinger (Foto Susanne Holzinger)
Slider: Rita Hausmann (Foto Klaus Gigga)
Reihung: Silke Janssen (Foto Michael Marczok)

 
 

Porträt im Laden: Doris Bank

Porträt im Laden: Doris Bank

Table Art

27.02.2015 - 18.04.2015
Handmodellierte Objekte aus Porzellan oder farbigen Steinzeugtonen, schlicht in Form, Farbe und Dekor. Jedes Stück wird per Hand modelliert, geformt, gedrückt oder gefaltet, glasiert und dekoriert. An den meist unglasierten Außenflächen lassen sich Texturen und Modellierspuren ertasten.

Doris Bank
Porzellan, 2015
 

Doerthe Fuchs

Doerthe Fuchs

Schmuck-Handlung

27.02.2015 - 18.04.2015
Doerthe Fuchs ist Goldschmiedin, auf diese Bezeichnung legt sie großen Wert. „Das Handwerk ist sehr kostbar“, sagt sie, „ich nehme meine Hände und mache damit kleine und präzise Dinge. Alles was ich fertige, ist eine Liebeserklärung an die Gabe der Hände.“ Doerthe Fuchs teilt ihren Schmuck liebevoll in Familien ein, die Baustellen, Eigenheime oder Paartänze heißen. Sie fertigt aufwendige Halsketten, die sich gleich einem Gewand an das Dekolleté schmiegen. Ihr fragiler und doch raumgreifender Ohrschmuck rahmt das Gesicht. Eine ganz eigene Familie sind die Spieluhren, vielteilige Kompositionen, die Gefühle ausdrücken und zum Innehalten, zum andächtigen Schauen, einladen. Der Schmuck von Doerthe Fuchs berührt uns und wir lassen uns damit gerne in eine ganz eigene Gedankenwelt entführen.

 

Anhänger, Silber, Koralle, 2010
Foto: Eva Jünger
 

Porträt im Laden: Dörte Behn

Porträt im Laden: Dörte Behn

16.01.2015 - 21.02.2015
Die Verleihung des Bayerischen Staatspreises an Dörte Behn für ihre Serie der Trompetenschals ist der Anlass für diese Ausstellung. Seit vielen Jahren entwirft und webt Dörte Behn Schalserien. Die Begriffe Transparenz und Vielschichtigkeit bestimmten die erste Serie der Schlauchgewebe. Ziel war es immer, mit einfachsten Mitteln raffinierte Gewebe zu entwickeln. So entstanden z. B . der »Hauptstadtschal« oder in der Serie »Faltungen« die »einfältige Stapelfalte« und die »mehrfältig voranschreitende Falte«. Dann brachte Dörte Behn aus Japan besondere Garne mit, integrierte sie in ihre Technik und kam zu den Schals mit der überraschend dynamischen Wirkung: den Trompetenschals. Typisch für Dörte Behns Schals ist bis heute die klare Formensprache und der skulpturale Charakter.
Arbeiten von Dörte Behn sind in den Sammlungen:
MKG Hamburg, Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig, MAK Wien, Victoria & A lbert Museum London, Museum Angewandte Kunst Frankfurt
Seit 1993 wurden Dörte Behns Arbeiten ausgezeichnet mit dem Hessischen Staatspreis, dem New Exhibitors Prize der Chelsea Crafts Fair, London, dem Förderpreis der Erdwin-Amsinck-Stiftung, Hamburg, zweimal mit der Anerkennung Design Preis Schweiz, mit dem Preis für das beste Einzelstück der Handwerkskammer Hamburg, dem European Prize, World Crafts Council Europe, dem Preis der Justus-Brinckmann-Gesellschaft, Hamburg, zweimal mit dem Landespreis Berlin, dem Lotte-Hofmann-Gedächtnispreis und dem Bayerischen Staatspreis 2014. Schon im Jahre 2000 zeigte der Bayerische Kunstgewerbeverein in seiner Galerie die Ausstellung »Dörte Behn – Sterbedecken« (mit Katalogheft).
 

Lagomland – Angewandte Kunst aus Schweden

Lagomland – Angewandte Kunst aus Schweden

16.01.2015 - 21.02.2015
Klara Eriksson
Test Kitchen Bowl, Silber, 2014
Foto: Christian Hebetzeder
Das schwedische Wort lagom wird häufig mit »mäßig« ins Deutsche übersetzt. Die Bedeutung von lagom ist aber weit komplexer als die Übersetzung vermuten lässt. Der Ursprung des Wortes kommt von »für die ganze Runde«, im Sinne von genug und gleich viel für alle, bezugnehmend darauf, wie viel zu Essen jeder für sich in Anspruch nehmen darf. Die Lagom-Mentalität ist meiner Erfahrung nach typisch schwedisch. »Für alle« ist ein sozial ausgerichtetes Konzept, das man auch in den Ursprüngen von IKEA und H&M wieder finden kann, genauso wie in vielen Aspekten des schwedischen Sozialstaates.

Lagom als Haltung bewusst umzusetzen, bedeutet unter anderem, eine kritische Haltung zu Normen und Traditionen zu entwickeln. Rücksicht auf alle zu nehmen, stellt eine Herausforderung dar, die selten komplett erfassbar ist. Dazu gehören auch künstlerische Positionen, die Traditionen und Vorurteile hinterfragen, wie die Arbeiten der 13 angewandten KünstlerInnen der Ausstellung LAGOM LAND! zeigen.

Reduzierte Formensprache, Materialbewusstsein und klare Linien haben skandinavisches Design in Deutschland zu großer Beliebtheit geführ t. Dabei wird oft vergessen, dass auch diese Herangehensweise auf dem Hinterfragen des Gegebenen beruht. Die ausstellenden KünstlerInnen gehören zu einer neuen Generation des schwedischen Kunsthandwerks, die auf ganz unterschiedliche Weise eben diese Traditionen hinterfragt und kritisch überprüft.
Künstler: Zandra Ahl, Nicolas Cheng, Klara Eriksson, Linus Ersson, Frida Hållander, Hanna Hedman, Simon Klenell, Magnus Liljedahl, Anders Ljungberg, Lo Nylén, Maki Okamoto, Miro Sazdic, David Taylor
 

 
 

Glass Bowls

Glass Bowls

28.11.2014 - 10.01.2015
Karen Lise Krabbe
Glass Bowl
Sand cast glass in copper net, patinated with acid
Fotograf Jens H. Petersen

Josh Simpson
Blue New Mexico Bowls
Hand blown, dark amethyst glass with reactive silver decoration and a black rim

Galerieseite:
Pavlína Čambalová
Blocks of Flats
Wooden boxes with UV LED lighting installation. The glass parts are always: free blown glass, optical
glass, engraved, sandblasted, painted and glued

24 Aussteller zeigen 24 Positionen zum Thema „Glass Bowls“:
Jan Adam, Hans Baumgartner, Veronika Beckh, Gary Brent Beecham (USA), Pavlína Čambalová (CZ), Ingrid Donhauser, Simone Fezer, Hartmann Greb, Franz Xaver Höller, Karen Lise Krabbe (DK), Gabriele Küstner, Per-René Larsen (DK), Frank Meurer, Henriette Olbertz-Weinfurter, Cornelius Réer, Christina Rivett (DK), Mare Saare (EST), Rike Scholle, Freia Schulze, Josh Simpson (USA), Korbinian Stöckle, Ulrike Umlauf-Orrom, Johan de Vries (NL), Jörg F. Zimmermann
 

Ab nach München!

Ab nach München!

Kunsthandwerkerinnen heute

10.10.2014 - 22.11.2014
Abbildungen:
Galerieseite: Christiane Oexl, Ring Kokon, Gold 750/000, Kalbspergament gefärbt, 2005, D. 45 x 55 mm
Startseite Slider: Henriette Olbertz-Weinfurter, Messingschale, Glas, 2013, D. 30 cm
Startseite Reihung: Laura Deakin, Halsschmuck »Fasley Filled Pearls«, Süßwasserperlen, Polyesterfeinspachtel, Pigment, 2014, L. 64 cm (Ausschnitt)

Ab nach München!« schreibt 1901 Gabriele Münter in ihr Tagebuch, nachdem sie von der dortigen Damen-Akademie erfahren hat. Dieser Ausspruch prägt den Titel einer Ausstellung, in der das Münchner Stadtmuseum von 12. September 2014 bis 8. Februar 2015 das Leben und Schaffen von Künstlerinnen um 1900 beleuchtet. München war im ausgehenden 19. Jahrhundert neben Paris die führende Kunststadt Europas. Die Ausbildungssituation von Frauen hingegen durchlebte gerade in dieser Zeit eine wechselvolle Geschichte.

Wie steht es um die Situation der kunstschaffenden Frauen heute, knapp 100 Jahre später? Diese Frage stellen wir uns als Bayerischer Kunstgewerbeverein, der 1851 gegründet wurde, 1852 weibliche Mitglieder zuließ und 1855 eine »Modellier- und Zeichenschule« ins Leben rief, aus der 1868 die Königliche Kunstgewerbeschule hervorging. Antworten darauf versucht die Ausstellung »Ab nach München! Kunsthandwerkerinnen heute« zu geben, vom 10. Oktober bis 22. November 2014 in der Galerie des Vereins. Aus derzeit über 300 weiblichen Vereinsmitgliedern ist eine Auswahl von 15 getroffen worden, die dem Ruf »Ab nach München« gefolgt sind. Es galt, in einem Fragebogen Angaben zu den Themen Kindheit, Ausbildung, Beruf und Berufung, Arbeitsplatz, Verkauf und Herausforderungen zu formulieren. Zudem baten wir um ein künstlerisches Statement und waren auf das Ergebnis zur Frage »Ab nach München« besonders gespannt. Die Antworten waren so aussagekräftig, vielfältig und individuell, dass daraus ein Katalog entstanden ist, der den Blick hinter das Kunstwerk erlaubt und dabei die Person, die Macherin, in den Vordergrund treten lässt. So gilt unser Dank besonders allen, die diesen mutigen Schritt in die Öffentlichkeit gewagt haben. Den Ausstellungsbesuchern eröffnen sich auf diesem Weg interessante Einblicke in ein nicht ganz alltägliches Thema.

Ausstellerinnen
Andrea Borst, Laura Deakin, Claudia Denkhaus, Lydia Gastroph, Daphne van der Grinten, Barbara Heigert & Cornelia Möbs, Christiane Oexl, Henriette Olbertz-Weinfurter, Gudrun Paysen, Mira Prus, Eva Reidel, Dorothea Schippel, Nicole Schuster, Christa Schwarztrauber, Ja-Kyung Shin

Führungsprogramm
Angeboten werden Montagsführungen in der Ausstellung und Führungen in den Ateliers der  Ausstellerinnen.

Zweitägiges Symposium im Münchner Stadtmuseum
Handwerk – Denkschule der Evolution - Quo Vadis. Kunsthandwerk im digitalen Zeitalter?
Freitag und Samstag, 7. und 8. November 2014

Katalog
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, entstanden mit Unterstützung der Münchner Bank eG.
 

BKV-Preis 2014

BKV-Preis 2014

für Junges Kunsthandwerk

11.09.2014 - 04.10.2014
Der Bayerische Kunstgewerbe-Verein (BKV) wurde 1851 mit dem Ziel gegründet, die Ausbildung im Handwerk zu verbessern und die Qualität kunsthandwerklichen Schaffens zu fördern. Handwerkstradition und gute Gestaltung sollten der industriellen Fertigung als Vorbild dienen. Damals wie heute widmet sich der Verein mit dem Ladengeschäft Kunst+Handwerk und der Galerie für Angewandte Kunst seiner Hauptaufgabe, der Förderung des zeitgenössischen Kunsthandwerks. Derzeit gehören dem Verein 400 Mitglieder aus allen Bereichen des Kunsthandwerks an.
Seit 2006 vergibt der Bayerische Kunstgewerbe-Verein den BKV-Preis für Junges Kunsthandwerk, der sich an junge Kunsthandwerker/innen unter 35 Jahren wendet, die am Beginn ihrer beruflichen Entwicklung stehen. Die Ausschreibung ist weltweit an alle Gewerke gerichtet. Ausgezeichnet werden Arbeiten, die auf der Basis handwerklicher Qualität eigenständige künstlerische Gestaltung zeigen. Die Ausstellung präsentiert die Arbeiten der Preisträger und Finalisten.
Eröffnung + Preisverleihung der Ausstellung BKV-Preis 2014 für Junges Kunsthandwerk: 12.9., ab 18.30 Uhr
 

Porträt im Laden: Sommer, Sonne, Sonnenhut

25.07.2014 - 06.09.2014
Textiles für den Sommer von Eisenblätter & Triska, Christiane Englsberger, Petra Graf-Mennecken, Daphne van Grinten, Christine Halbig, Ulrike Isensee, Lucia Schwalenberg, Heike Thamm und Ilona Wittmann.
 

ErdeWasserFeuerLuft

ErdeWasserFeuerLuft

Die Elemente der Keramikerin Eva Klinger-Römhild (1945-2013)

25.07.2014 - 06.09.2014
Abbildung:
Eva Klinger-Römhild, Schale mit dem Titel: Und sie dreht sich

Asketische Klarheit, äußerste Reduktion auf die wesentlichen Gestaltungselemente und damit eine Hinwendung zu einem archaischen Formenschatz, sind kennzeichnend für das Schaffen der Keramikerin Eva Klinger-Römhild, das originell und unverwechselbar genannt werden muss. In allen Schaffensprozessen wird die Verbundenheit der Künstlerin mit der Natur spürbar und erlebbar. Ihre Kunst ist voller Tiefe. Ob Figuren, Gefäße oder Lichtobjekte – die gezeigten, ausdrucksstarken Arbeiten sind charakterisiert durch Schlichtheit und Reife – sie überzeugen mit ihrer stillen, ruhigen und zeitlosen Ausstrahlung. Kraft und Zerbrechlichkeit, Werden und Vergehen sind das Wesen der Arbeiten von Eva Klinger-Römhild, das eine starke, meditative und sakrale Ausstrahlung ihres zeitlosen Werkes spürbar macht.
 

Jahresausstellung der Mitglieder

24.06.2014 - 19.07.2014
 

Weihnachtsausstellung

29.11.2013 - 11.01.2014
 

Halo!

Halo!

Thierry Boissel

11.10.2013 - 23.11.2013
und die Studienwerkstatt für Glasmalerei, Licht und Mosaik, Akademie der Bildenden Künste München
Kris Buckley
Aurélie Dupin
Marile Holzner
Antonia Leitner
Laura Lux
Bong Chull Shin
Laura Stracke
Neringa Vasiliauskaite

Singular der Halo, Plural Halos oder Halonen – der Titel unserer Ausstellung ist ein Sammelbegriff für Lichteffekte der atmosphärischen Optik, die durch Reflexion und Brechung von Licht an Eiskristallen entstehen. Damit ist umrissen, was in der Ausstellung zu sehen ist: Lichteffekte, Lichtzähmung, Lichtfilter, Lichtspiele.

Auch wenn es vielleicht nicht sofort ersichtlich ist! Unser Medium ist komplex. Glas ist transparent, also durchsichtig, transluzent, also durchscheinend bzw. lichtdurchlässig, oder opak, also lichtundurchlässig. Transparenz, Transluzenz und Opazität sind unsere eigentlichen Werkzeuge.

In der Akademie der Bildenden Künste München gibt es keine Klasse für Glasmalerei. Die Studentinnen und Studenten stoßen auf das Material Glas eher zufällig, sie kommen aus allen Fachrichtungen bzw. Klassen. Die Werkstatt ist für alle eingeschriebenen Studenten der Akademie offen. Sie bringen spannende Projekte und Ideen mit, haben Kreativität, Neugierde und Offenheit. Immer wieder entdecken sie neue Möglichkeiten, ihre eigene künstlerische Entwicklung in der Studienwerkstatt zu vertiefen. So entsteht durch eine Zufallsbegegnung eine intensive Auseinandersetzung mit dem Material Licht.

Glas macht Licht sichtbar und öffnet völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten, die über die der Malerei hinaus gehen: Transparenz und Tiefe. Dieser Herausforderung stellen sich die Studenten. Glasmalerei war bis vor ca. 20 Jahren eine umgrenzte Technik. Die heutige Glasmalerei hat sich radikal geöffnet: Ob wir farbige Gläser benutzen, spezielle Glasmalfarbe auftragen, schleifen oder kleben, schneiden, schmelzen, biegen, sandstrahlen, verbleien, bedrucken, plottern, lasern – über all die Technik hinaus geht es immer um die Frage, was wir zum Ausdruck bringen möchten. Was suchen wir?

Die Herausforderung besteht darin, aus der Vielzahl der unterschiedlichen Gestaltungstechniken diejenige auszuwählen, die die Idee bestmöglich zum Ausdruck bringt. Ich bemühe mich, die Studentinnen und Studenten offen und vielseitig zu beraten, sie zu fördern und das jeweilige künstlerische Experiment zu begleiten. In vielen Fällen arbeiten wir eng mit anderen Studienwerkstätten zusammen.

Dabei zeigt sich immer wieder, wie eigenwillig und individuell die Studenten das Glas gestalten und wie unbefangen, provokativ, poetisch oder völlig abstrakt sie in dieser Kunst ans Werk gehen.
Thierry Boissel
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen
 

BKV-Preis für Junges Kunsthandwerk 2013

BKV-Preis für Junges Kunsthandwerk 2013

13.09.2013 - 05.10.2013
Abbildung:
Sawa Aso
Arbeitsschutzbrille, Armbanduhr, „Stoppuhr, 2013
Stahl, Eisendraht, montiert, gelötet,
Foto: Karina Hagemann

Aus insgesamt 169 Einreichungen, die in diesem Jahr aus 24 Ländern eingingen, ermittelte die Jury drei Preisträger, eine Belobigung und 20 Finalisten.

Den ersten Preis erhält: Sawa Aso, Schmuck, Deutschland, Halle/Saale
Den zweiten Preis erhält: Kiho Kang, Keramik, Deutschland, Höhr-Grenzhausen
Den dritten Preis erhält: Seulgi Kwon, Schmuck, Südkorea, Seoul
Eine Belobigung erhält: Katalin Julia Herter, Glas, Ungarn, Budapest

Während der Ausstellung finden montags von 17 bis 18 Uhr Führungen statt. Die genauen Angaben entnehmen Sie bitte der Terminkarte.
 

Porträt im Laden: Klare Formen – Starke Farben

Porträt im Laden: Klare Formen – Starke Farben

Die Glasdesignerin Ingrid Donhauser

26.07.2013 - 07.09.2013
Abbildungen:
Ingrid Donhauser
Schalen, Glas

Die Designerin Ingrid Donhauser entwickelt ihre Formen direkt bei der Arbeit in ihrer Glashütte im Bayerischen Wald. Sie legt dabei großen Wert auf kräftige leuchtende Farben, klare Formen und eine gute handwerkliche Ausführung. Die Gläser sind mundgeblasen und frei geformt – jedes Stück ist ein Unikat und spiegelt die Kraft des Entstehungsprozesses wieder. Nach der Ausbildung zur Glasgestalterin an der Glasfachschule Zwiesel bei Bernhard Schagemann gründete Ingrid Donhauser 1983 mit Heinz Fischer eine Werkstatt für Heißglasverarbeitung. Seit 1997 betreibt sie ihren Studioglasofen in eigener Regie.

Während der Ausstellung bieten wir jeweils montags von 17 bis 18 Uhr eine Führung durch die Ausstellung an. Die Termine entnehmen Sie bitte unserer Terminkarte.
 

Christina Weck

Christina Weck

Tafelsilber

26.07.2013 - 07.09.2013
Abbildung:
Teekanne, 2001, Silber, teilweise vergoldet, Mammutbein
Blechdose, Innendose und Deckel aus Silber
Foto: Karina Hagemann, München

Jedem künstlerischen Werk ist eine Persönlichkeit und die ihm eigene Entwicklung eingeschrieben. Wer das Werk der Silberschmiedin Christina Weck in seiner Gesamtheit überblickt, wird nicht sofort zwischen einer glatten, zylindrischen Kaffeekanne der späten 1960er Jahre und einer fächerartigen geschmiedeten Schale aus der Jetztzeit eine Beziehung herstellen können. Und doch begegnen uns beide Arbeiten innerhalb eines Oeuvres, das den Weg handwerklicher Gestaltung vor dem Hintergrund sich wandelnder Zeitläufte veranschaulicht. Der Bayerische Kunstgewerbe-Verein ehrt mit seiner Retrospektive die Lebensleistung einer Münchner Künstlerin, die in ihren Arbeiten fast ein halbes Jahrhundert lang Kunst und Handwerk exemplarisch miteinander verbunden hat, deren Werke in der deutschen Gold- und Silberschmiedeszene einen besonderen Platz einnehmen und deren tapferes und konsequentes Wirken auch für jüngere Silberschmiede, nicht zuletzt in Bayern, zum Vorbild wurde.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
 

Jahresausstellung der Mitglieder

Jahresausstellung der Mitglieder

07.06.2013 - 20.07.2013
Nicole Schuster
Brosche "The Park"
Silber, oxidiert

In diesem Jahr findet die Jahresausstellung der Mitglieder bereits im Sommer statt und damit ändert sich auch die Thematik vieler Exponate. Was bei den Winter-Jahresausstellungen in Richtung Weihnachten tendierte, schlägt nun mit Blick auf Sommer und Sonnenschein eine heitere und leichtere Note an. Hundert Mitglieder haben sich zur Teilnahme in diesem Sommer angemeldet. Die Bandbreite der Exponate zeigt wie immer eine starke Präsenz von Schmuck, gefolgt von Keramik, Gerät, Glas, Textil, Papierarbeiten und zwei Beiträgen mit Puppen. Damit wird die Galerie für Angewandte Kunst wieder einmal Podium für ein breites Spektrum erlesenen Kunsthandwerks. Dialog und Zusammenspiel der Exponate sollen die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten überzeugend veranschaulichen.8.

Während der Ausstellung veranstalten wir montags eine Führung durch die Ausstellung und bieten zwei Werkstattbesuche an.
Am 1. Juli öffnet Bettina von Reiswitz ihre Lederwerkstatt, am 8. Juli steht ein Besuch der Keramik- und Porzellanmanufaktur Heigert & Möbs auf dem Programm.
 

Und was jetzt?

Schmuck von Alessandra Pizzini

19.04.2013 - 01.06.2013
Die in Nürnberg lebende Schmuckkünstlerin Alessandra Pizzini stellt ihre neue Kettenserie „Danach …“ vor. Verheißungsvoll, still, ruhig, dunkel, natürlich und künstlich zugleich, etwas verführerisch, selbstbewusst und bestimmt, geheimnisvoll, versprechend. Man darf gespannt sein.
 

Lust auf Hut!

Lust auf Hut!

Hüte rund um die Uhr

19.04.2013 - 01.06.2013
Galerieseite (links):
Eisenblätter & Triska
Scarlett

Startseite, Reihung:
Christine Halbig

Akubra, Andalusier, Barett, Bergère, Borsalino, Chapeau Claque, Dreispitz, Fes, Fedora, Cloche, Homburg, Kapotte, Kreissäge, Melone, Schute, Sombrero, Stetson, Stößer, Trilby, Zylinder. Die Welt der Hüte ist vielfältig. In der Ausstellung „Lust auf Hut! Hüte rund um die Uhr“ zeigen wir, dass es sie noch gibt: Die Hüte für den großen Auftritt bei Gala und Konzert, aber auch als Schutz gegen Wind, Regen und Sonne oder einfach nur als modisches Accessoire im Alltag. Alle Hüte werden auch heute noch mit großer handwerklicher Sorgfalt aus ausgewählten Materialien gefertigt. Die so entstandenen Kreationen zeichnen sich durch ihr einzigartiges zeitgemäßes Design aus.

In der Ausstellung „Lust auf Hut! Hüte rund um die Uhr“ zeigen Mitglieder des Bayerischen Kunstgewerbe-Vereins ihre neuesten Schöpfungen. Hüte müssen getragen werden, unter diesem Motto veranstalten wir Anprobenachmittage mit den Ausstellerinnen.
Alle Termine unter www.kunsthandwerk-bkv.de
 

Verkettungen

Reihe Porträt im Laden

01.03.2013 - 14.04.2013
Unter dem Titel „Verkettungen“ eröffnet der Bayerische Kunstgewerbe-Verein in der Reihe „Porträt im Laden“ einen Einblick in die Welt von Halsschmuck, Colliers und Ketten, alles neue Arbeiten von Mitgliedern des Vereins.
Unter dem Motto „1 Artist / 1 Necklace“ stellen aus: Alexandra Bahlmann, Michael Becker, Doris Betz, David Bielander, Laura Deakin, Melanie Isverding, Irene Menz-González, Nicola Scholz, Mirei Takeuchi, Silke Trekel und Lisa Walker
 

Transit

Transit

Zeitgenössischer Schmuck aus Israel

01.03.2013 - 13.04.2013
Anat Aboucaya Grozovsk
Brosche „land(e)scapes“, 2011

Die Ausstellung gibt Einblick in den aktuellen Stand des zeitgenössischen Schmucks in Israel. Sie zeigt Qualitäten und besondere Eigenheiten israelischer Schmuckkünstler und die Unterschiede zur mitteleuropäischen Schmuckszene. Die politische Situation bildet ein deutliches und direktes Thema für viele Künstler. Diese „Politisierung“ der Thematik im Schmuck ist in Israel stärker ausgeprägt als hierzulande. Es gibt eine kontinuierliche Entwicklung im Bereich des zeitgenössischen Schmucks. Außerdem lässt sich beobachten, dass viele Künstler nicht nur im Schmuck tätig sind. Ihre Kreativität findet ihren Niederschlag auch im Design, der Mode, in Skulpturen und Objekten. Drei Künstlerinnen sind Vorbild für die jüngere Generation: Vered Kaminski, Esther Knobel und Deganit Stern Schocken. Deren Schaffen und Lehren hat wesentlichen Einfluss auf die jüngere Geschichte des zeitgenössischen Schmucks in Israel.
Jürgen Eickhoff, Kurator der Ausstellung

Immer wieder werde ich gefragt, ob es israelischen zeitgenössischen Schmuck gibt. Natürlich gibt es Schmuckkünstler, die in Israel arbeiten. Sie haben Talent und sind interessant. Aber was ist nun das Israelische an ihrer Arbeit? Oder sieht der Schmuck genauso aus wie alles andere, was heutzutage auf der ganzen Welt hergestellt wird? Vergegenwärtigen sollte man sich, dass Israel eine einheimische Tradition des Schmuckmachens besitzt, desgleichen hat das Lehrfach Metallbearbeitung und Schmuckgestaltung seine Geschichte. Die politische Situation in der Region spiegelt sich in zahlreichen Werken wider. Manche Künstler machen ein klares Statement und äußern lautstarken Protest, während andere mit leiseren Tönen an die Sache herangehen.
Iris Fishof, Katalogautorin

In der Ausstellung werden Arbeiten gezeigt von: Shirly Bar-Amotz (*1974), Attai Chen (*1979), Maya Dekel (*1982), Anat Aboucaya Grozovski (*1959), Edda Vardomin Gudnasson (*1956), Dana Hakim (*1977), Rory Hopper (*1975), Tehila Levi Hyndman (*1982), Vered Kaminski (*1953), Gregory Larin (*1977), Einat Leader (*1966), Ido Noy (*1979), Michal Oren (*1972), Galya Rosenfeld (*1977), Kobi Roth (*1962), Michal Bar-On Shaish (*1959), Deganit Stern Schocken (*1947), Ella Wolf (*1960)
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.
 

Billa Reitzner

Porzellan

18.01.2013 - 23.02.2013
Reihe "Porträt im Laden"
Billa Reitzner hat eine klassische Keramikerausbildung absolviert und betreibt seit 1993 eine eigene Werkstatt in München. 2003 erhielt sie den Diessener Keramikpreis. Sie zeichnet sich durch überaus reizvolle Experimente mit ihrem Lieblingsmaterial Porzellan aus, dessen Transparenz und Leichtigkeit sie bis an seine Grenzen der Machbarkeit herausfordert.
 

Japan zu Gast

Japan zu Gast

18.01.2013 - 23.02.2013
Links: Ken Mihara
Startseite: Yasuko Sakurai

Japan – Land mit einer über 1000-jährigen, bis heute lebendigen und vielfältigsten Keramik-Tradition sehr eigener Ästhetik – ist für die europäische Studiokeramik stets Vorbild gewesen und gilt bis heute als das „Gelobte Land“ der Töpferei. In mannigfacher Weise bezog die Keramik Europas Anregungen technischer und ideeller Art aus dem Fernen Osten. Umso erstaunlicher ist es, dass Schauen mit Arbeiten zeitgenössischer Keramiker und Keramikerinnen aus Japan hierzulande zu zwar vielbeachteten gleichwohl raren Ereignissen im Ausstellungsbetrieb zählen. Der Bayerische Kunstgewerbe-Verein e. V. freut sich daher außerordentlich, sein Programm 2013 mit der Ausstellung „Japan zu Gast“ eröffnen zu können, die Werke von 9 japanischen Künstlern und Künstlerinnen präsentiert. Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Galeristin Marianne Heller statt, die sich in ihrer „Galerie für zeitgenössische keramische Kunst“ in Heidelberg programmatisch der Vorstellung japanischer Keramik der Gegenwart widmet.

Mit Arbeiten des in Bizen lebenden Isezaki Jun (*1936) sind Werke eines »Lebenden Nationalschatzes« zu sehen. Aus einer Töpferfamilie stammend, brennt er seine Steinzeug-Gefäße, gedreht und formal in der Tradition der Tee-Zeremonie stehend oder in größeren Formaten geschnitten, in einem Holzbrandofen. Farbe und Zeichnung erhalten sie, einer Ästhetik des gleichsam naturgewordenen Unvollkommenen verpflichtet, lediglich durch Einwirkung des Feuers und aus dem Ascheanflug.

Immer wieder setzen in Japan Keramiker Familientraditionen fort, so auch Yamada Jôzan IV (*1954) aus Tokoname, Sohn eines »Lebenden Nationalschatzes «. Auch er ein »Holzbrändler«: Seine bis zu vier Mal gefeuerten, archaisch-kräftigen Schultertöpfe sind unregelmäßig und grob gezeichnet von Aschenkruste und Anflugglasur.

Ken Mihara (*1958), für sein Werk schon vielfach ausgezeichnet und weltweit in Museen vertreten, zeigt Gefäßobjekte aus Steinzeug: Gestrenge, oft asymmetrisch gebaute Keramiken, die durch ihre in langwierigen Arbeits- und Brennprozessen erzielten, wie natürlich erscheinenden, steinmatten Oberflächen eine zeitlose Schönheit entfalten.

Yasukage Katô XIV (*1964) aus Mino entstammt in der 14. Generation einer Töpfer-Dynastie. Seine an den Formenschatz der Tee-Zeremonie gebundenen steilwandigen Schalen, zumeist mit dem Holzspatel grob geschnitten, tragen edle Glasuren wie das weiß-bräunliche Shino oder das
matt-schwarz glänzende Setoguro.

Katsumi Kako (*1965), wiederum Spross einer Familie von Töpfern aus Kyoto, greift auf älteste Keramiktraditionen zurück. Die dünnwandig, oft asymmetrisch gebauten Vasen-, Schalen- oder Kastenformen tragen auf ockerirdenem Grund Partien von geritztem und mit roten Pigmenten abgesetztem Dekor – wie Jahrtausende alt scheinend reflektieren sie Frühestes als gegenwärtig.

Auch Shunichi Yabe (*1968) aus Bizen ist ein Erbe, Sohn eines Töpfers, Enkel eines »Lebenden
Nationalschatzes«. Er pflegt die Technik des Holzofenbrandes, doch als Bildhauer ausgebildet,
verbindet er mit seinen elegant geschnittenen, großflächigen Steinzeugobjekten Tradition und
Moderne.

Die großformatigen kelch- oder kugelförmigen reinweißen Porzellane der Keramikerin Yasuko
Sakurai (*1969) haben international Aufsehen erregt. Die Formen sind »durch und durch« von
gerichteten Öffnungen durchzogen, so dass ein verwirrender Effekt entsteht, scheinen sie doch nur aus Löchern, Licht und Schatten zu bestehen.

Yoko Imada (*1971), in Japan und England ausgebildet, dreht großformatige, sich von einem engem Stand weit öffnende Schalen- und Kelchformen aus Porzellan auf der Scheibe und glasiert sie mit leicht bläulich eingefärbter, klarer Glasur, die in Tropfen und Laufspuren am Fuß erstarrt – aktuelle Reminiszenz an die große Tradition ostasiatischen Porzellans.

Masaru Nakada (*1977) erweist mit seinen farbigen Zylinder-Objekten der raffinierten Simplizität seine Reverenz. Hier entpuppt sich die scheinbare Schlichtheit der vertikal geritzten Oberflächen als Ergebnis aufwendigsten Handwerks: Ihre feine Lebendigkeit erhalten die Gefäße durch das geradezu meditativ-geduldige, vielfache Kerben und die in Schichten aufgelegte Glasur-Farbigkeit.
Dr. Walter Lokau, Kunsthistoriker
 

Achtung

Achtung

Weihnachtsausstellung und Werkschau der Mitglieder

23.11.2012 - 12.01.2013
Links: Susanne Elstner
Dose I, „gut bewacht“
Silber vergoldet, Silber geschwärzt, Lackfarbe
Granulationstechnik, Montage

Sassa Held (Startseite, Ausschnitt)
Creolen, „Octopussi“
Silber vergoldet, Süßwasserperlen

Birgitta Schrader, Porzellanservice (Startseite, Ausschnitt)

Unter dem Titel „Achtung“ wurden unsere Mitglieder eingeladen, neue Arbeiten zu fertigen. Achtung, Hochachtung, Wertschätzung, Vorsicht, Obacht sind nur einige der Assoziationen, die mit diesem Titel in Verbindung stehen. Auf die eingereichten Objekte von 80 Kunsthandwerkern aus den Bereichen Gerät, Glas, Holz, Keramik, Papier, Puppen, Schmuck und Textil wird man gespannt sein dürfen.

Gerät: Matteo Bauer-Bornemann, Anne Fischer, Rosa Maria Krinner, Josephine Lützel, Eva Reidel Glas Kerstin Scharowsky, Rike Scholle, Helga Seimel, Ulrike Umlauf-Orrom

Holz: Friedemann Bühler, Ulrike Scriba

Keramik: Doris Bank, Elke Bauer, Hans Fischer, Maria Fischer, Florian Geissler, Helga Geissler, Heigert & Möbs, Mela Ilse, Susanne Kallenbach, Heike Kleinlein, Irmgard Kurz-Minisini, Jutta Lehner, Judith Lipfert, Sonngard Marcks, Andrea Müller, Erika Pfeiffer-Paulus, Mira Prus, Elisabeth Reusch-Heidenfelder, Jochen Rüth, Birgitta Schrader, Barbara Schwämmle

Papier: Anna Hössle

Puppen: Verena Eising, Beate Gräfen-Schult

Schmuck: Susanne Baudrexel, Brigitte Berndt, Andrea Borst, Ilka Bruse, Florian Buddeberg, Babette von Dohnanyi, Nina Ehmck, Anna Maria Eichlinger, Susanne Elstner, Gabriela Fink, Doerthe Fuchs, Sassa Held, Susanne Holzinger, Mari Ishikawa, Christiana Jöckel, Michaela Kirchner, Ulrike Kleine-Behnke, Unk Kraus, Jutta Lenich-Frei, Gabriele von Miller-Lehsten, Anna Moll, Christiane Oexl, Gitta Pielcke, Kirsten Plank, Franziska Rauchenecker, Claudia Rinneberg, Gunda Schönberger, Constanze Schreiber, Dorit Schubert, Frederike Schürenkämper, Dagmar Stühler, Silke Trekel, Claudia Trossen, Gabi Veit, Brigitte Veittinger, Monika Vesely, Yasunori Watanuki, Christina Weck, Erich Zimmermann

Textil: Dörte Behn, Eva Brenner, Claudia Denkhaus, Eisenblätter & Triska, Heidi Greb, Christine Halbig, Maren Speth, Heike Thamm
 

Christine Wagner

Christine Wagner

variation - kubus + zylinder

05.10.2012 - 17.11.2012
Reihe „Porträt im Laden“

Christine Wagner ging von 1980 bis 1983 bei Yasoji Sasaki in Toki-shi, Japan in die Lehre, unternahm dann Studienreisen nach Korea und China. 1985 kehrte sie nach Europa zurück und absolvierte ein Keramikstudium an der Hochschule für Gestaltung in Linz bei Günter Praschak. Seit 1990 betreibt sie eine eigene Werkstatt in München.

Christine Wagner, Vasen, Steinzeug, Kaolinengobe
 

In forma di gioiello

In forma di gioiello

Annamaria Zanella

05.10.2012 - 17.11.2012
Die in Padua lebende Schmuckkünstlerin Annamaria Zanella war Schülerin bei Francesco Pavan, Giampaolo Babetto, Renzo Pasquale und Graziano Visintin. Sie absolvierte ihre Ausbildung in der Schmuck- und Metallklasse des Istituto Statale d’Arte „Pietro Selvatico“ in Padua. Nach ihrem Abschluss war sie dort von 1987 bis 2000 als Dozentin tätig. Danach widmete sich Annamaria Zanella dem Studium der Bildhauerei an der Akademie der Schönen Künste in Venedig. Neben zahlreichen Auszeichnungen und Anerkennungen erhielt Annamaria Zanella zweimal den Herbert-Hofmann Preis (1997 und 2006) sowie den Bayerischen Staatspreis (2002).

Annamaria Zanella, Brosche, “RED CAGE”, 2011
Silber, Email, Gold, Pigment, Harz
Foto: Marco Furio Magliani
 

BKV-Preis für Junges Kunsthandwerk 2012

BKV-Preis für Junges Kunsthandwerk 2012

07.09.2012 - 29.09.2012
Am OPEN ART Sonntag ist die Galerie geschlossen.

Die Aufgabe des Bayerischen Kunstgewerbe-Vereins ist die Förderung des zeitgenössischen
Kunsthandwerks. Seit 2006 vergibt der BKV den BKV-Preis für Junges Kunsthandwerk,
der sich an junge Kunsthandwerker/innen unter 35 Jahren wendet, die am Beginn ihrer beruflichen Entwicklung stehen. Die Ausschreibung ist weltweit an alle Gewerke gerichtet. Ausgezeichnet werden Arbeiten, die auf der Basis handwerklicher Qualität eigenständige künstlerische Gestaltung zeigen. Die Ausstellung präsentiert die Arbeiten der Preisträger und der Finalisten.
 

Endlich Sommer

Endlich Sommer

20.07.2012 - 01.09.2012
Abbildungen:
Juliane Schölß, Anhänger Föns
Grandpa Wooley Lieglein, Brosche, Eis am Stiel "Papaya", Foto: Karin Seufert
Maria Verburg, Papierblume Schönweisschen

Die Gemeinschaftsausstellung „Endlich Sommer“ bietet ein breites Forum für ausgewählte Künstler des Bayerischen Kunstgewerbe-Vereins und ausgesuchte Gastaussteller, die gebeten wurden, zum Thema SOMMER neuere Arbeiten zu präsentieren. Die Objekte sollen im Zusammenspiel unterschiedlichster Materialien ihre schönsten Seiten zur Schau stellen, Freude bei der Betrachtung und Verwendung erzeugen und gute Laune verbreiten. In der Ausstellung sind Arbeiten vertreten von:

Susanne Altzweig - Alexandra Bahlmann - Kerstin Becker - Veronika Beckh - Andrea Borst - Florian Buddeberg - Barbara Butz - Laura Deakin - Bettina Dittlmann - Eisenblätter & Triska - Nandl Eska Christiane Förster - Eva Graml-Lösche - Gertrud Hahn - Heigert & Möbs - Töpferei Herzogsägmühle - Sigrid Hilpert-Artes - Mari Ishikawa - Kati Jünger - Melanie Kölsch - Grandpa Wooley Lieglein - Josephine Lützel - Philipp von Manz - Irene Menz-González - Paul Müller - Nadja Recknagel - Cornelius Réer - Eva Reidel - Bettina von Reiswitz - Billa Reitzner - Hubert Sanktjohanser - Juliane Schölß - Freia Schulze - Eva Sperner - Gisbert Stach - Heike Thamm Sonia Trinkl - Silvia Ullmann - Ulrike Umlauf-Orrom - Maria Verburg - Maja Vogl - Nani Weixler - Sylvia Wiechmann - Annette Zey
 

Anna Lang

Anna Lang

transdermal

01.06.2012 - 14.07.2012
In der Reihe Porträt im Laden.

„Leder eignet sich mit seinen Hauteigenschaften hervorragend, um Themen auszudrücken, die mit Körperhaftigkeit zu tun haben. Meine Schmuckarbeiten in Leder beginnen 2008 mit der Darstellung menschlicher Umrisse. 2009 ist der Werkstoff Pergament, also eine weitere Form von „Haut“, zu den Lederarbeiten hinzugekommen. Da diese „Haut“ durchsichtig ist, kann so der Blick auf Nähte und Füllmaterial, auf ein „Innenleben“ der Objekte fallen. Außerdem ist Pergament hart, was einen sinnlichen Gegensatz zum weichen Leder bietet.“ Anna Lang
 

Anne Fischer, Juliane Schölß, Ja-Kyung Shin

Anne Fischer, Juliane Schölß, Ja-Kyung Shin

„Die Favoritinnen“

01.06.2012 - 14.07.2012
Abbildung: Ja-Kyung Shin

Die „Favoritinnen“ Anne Fischer, Juliane Schölß und Ja-Kyung Shin studierten zusammen an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg in der Klasse für Gold- und Silberschmieden bei Prof. Ulla Mayer. Seit ihrem Abschluss 2010 sind sie freischaffend als Silberschmiedinnen und Metallgestalterinnen tätig. Immer wieder arbeiten sie gemeinsam an Projekten und Ausstellungen. Begünstigt mit einem kreativen Beruf, mit Talent und renommierten Auszeichnungen, sind sie auf künstlerischem Weg die „Favoritinnen“.
 

Porträt im Laden

Porträt im Laden

Beate Leonards – Corpus

20.04.2012 - 26.05.2012
Beate Leonards, Mokkakanne und Mokkabecher, Tombak, Porzellan

Arbeiten aus Tombak und Porzellan
Reduktion und Funktionalität kennzeichnen die Arbeiten von Beate Leonards, jedoch sind harmonische, in sich stimmige Formen das Wesentliche für die Silberschmiedin. Sie entwirft freie, objekthafte und skulpturale Formen, die aus einem bildhauerischen Ansatz entstehen, und legt großen Wert auf die Umsetzung in das passende Material. In ihrer Werkstatt entstehen vorwiegend Gefäße aus Silber, Bronze, Aluminium, der Messinglegierung Tombak und Porzellan.
 

1000 Gramm

1000 Gramm

Keramikausstellung

20.04.2012 - 26.05.2012
Abbildung: Lut Laleman

Keramische Gefäße zeichnen sich durch ihre wohlüberlegte Form, die ausgewählte Farbigkeit und die spezifische Oberflächengestaltung aus. Manch einer mag sich Gedanken darüber machen, aus welchem Werkstoff das Gefäß entstand und in welcher Technik es gefertigt wurde. Kaum einer wird sich fragen, wie viel Gramm Tonmasse dabei zum Einsatz kamen. Genau diese Frage steht im Mittelpunkt des Ausstellungsprojektes „1000 Gramm“.

Insgesamt 24 Keramiker aus Belgien, Deutschland, Großbritannien, Japan und Österreich sind der Einladung gefolgt, aus 1000 Gramm feuchter Tonmasse ein Gefäß zu formen.Die ausgewählten Keramiker zeichnen sich vor allem durch ihre eigenständige Handschrift und die teilweise ins Skulpturale gehende Formensprache aus.
Die entstandenen Arbeiten umfassen das weite Spektrum der handwerklichen und gestalterischen
Möglichkeiten. Es sind alle Techniken vertreten: auf der Scheibe gedreht, gewalzt, geschnitten, gedrückt, in Formen gegossen, montiert, bemalt, geritzt, glasiert. Die Gestaltung reicht von streng konstruiert zu spielerisch entwickelt, von dichter Irdenware zu filigran geschnittenem Porzellan. Gebrannt wurde im Elektroofen, mit Gas oder im Holzfeuer.

In der Ausstellung „1000 Gramm“ sind Arbeiten vertreten von:
Renate Balda, Waldkirchen; Doris Bank, Miltenberg; Maria Baumgartner, Linz (Österreich); Barbara Butz-Glas, Bad Tölz;
Monika Debus, Höhr-Grenzhausen; Hans Fischer, Passau; Maria Fischer, Passau; Karl Fulle, Rheinsberg; Gabriele Hain, Haslach (Österreich; Kap-Sun Hwang, Kellinghusen; Kirsten Jäschke, Dresden; Kati Jünger, Laufen; Si Sook Kang, Kellinghusen; Lut Laleman, Dendermonde (Belgien); Young-Jae Lee, Essen; Katja Maechtel, Düsseldorf; Christoph Möller, Dießen; Johannes Peters, Kirchzarten; Mira Prus, München; Jochen Rüth, Altisheim; Sebastian Scheid, Büdingen-Düdelsheim; Peter Smith, Penzance (Großbritannien); Chikako Yoshikawa, Tokoname (Japan); Masamishi Yoshikawa, Tokoname (Japan)
 

Michael Becker

Michael Becker

Bewegung und Farbe

02.03.2012 - 14.04.2012
Michael Becker, Armband, 2011, Gold, Titan, 195 x 26 x 7 mm
 

GLANZ Werkschau der Mitglieder

GLANZ Werkschau der Mitglieder

Heike Thamm

25.11.2011 - 07.01.2012