Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Galerie Jörg Heitsch

Reichenbachstr. 14 • 80469 M
Tel. +49 89 269 49 110 • Fax +49 89 269 49 112
www.heitschgalerie.deinfo@heitschgalerie.de
Di 14–19 • Mi–Fr 10–19 • Sa 12–18
barrierefrei

Jörg Heitsch Galerie am Tegernsee
Zilcherstraße 8
83707 Bad Wiessee
T: 08022/926 75 60
Do–Sa 14–18 Uhr

Reichenbachstr. 14
80469 München

Laufende Ausstellungen

Angela Glajcar im Dialog mit Dirk Salz

Angela Glajcar im Dialog mit Dirk Salz

Layers

09.09.2017 - 04.11.2017
Zur OPEN art stellen wir die Papierskulpturen Angela Glajcars in einen anregenden Dialog mit den hoch-glanzpolierten Arbeiten von Dirk Salz.
Glajcars Papierkuben wirken vom Material her leicht und zart, zeigen aber eine starke skulpturale Präsenz. Die streng geometrische Form der Terforationen wird aufgebrochen durch gerissene Kanten oder unterschiedlich große Öffnungen. Durch die schichtenweise Staffelung der Papiere entstehen Hohlräume von einer enormen räumlichen Tiefe, die durch Licht und Schatten pittoresk wirken. Assoziationen an gezackte Grate und das Innere tiefer Höhlen, an Gletscher– oder Felsformationen werden geweckt. Während bei Glajcars Arbeiten der Bildträger durchbrochen wird, bleiben Salz‘ Arbeiten undurchdringbar. Signifikant ist ihre hochglänzende Oberfläche, welche durch den Einsatz mehrschichtig aufgetragener, mit Pigmenten versehener Epoxidharze und die Versiegelung mit Polyurethanlack zustande kommt. Reflektion ist bei diesen Arbeiten gleich in zweierlei Form im Spiel: optisch in ihrer Funktion als Spiegel, rezeptionsästhetisch als die Reflexion des Beschauers auf dessen eigene Seh-Erfahrung.

Abbildung Galerieseite:
Angela Glajcar
Terforation 2015-015, 2015
Papier 400 g (11 Blatt hellweiß), gerissen
159 x 118 x 27 cm

Abbildungen Home (Slider und Reihung):
Dirk Salz
# 2230, 2017
Pigmente und Harz auf Multiplex
160 x 140 x 12 cm

 
 

Kommende Ausstellungen


Vergangene Ausstellungen

Marcus Jansen

Aftermath

07.07.2017 - 19.08.2017
 

Slava Seidel

Edge of Illusion

19.05.2017 - 01.07.2017
 

Moto Waganari

Moto Waganari

Shadows of the Mind

16.04.2017 - 06.05.2017
Mit der Ausstellung Shadows of the Mind präsentiert Moto Waganari seine Werke exklusiv in der Heitsch Gallery. Der Titel bezieht sich auf das gleichnamige Buch von Roger Penrose, in dem der Physiker zur Erkenntnis kommt, dass das menschliche Bewusstsein nicht algorithmisch darstellbar sei und folglich nicht von Maschinen simuliert werden könne.

Lutz Wagner aka Moto Waganari entwirft transparente Gitternetz-Skulpturen, die sich als schwerelose Körperhüllen vor dem Auge des Betrachters abzeichnen. Inszeniert als Lichtinstallationen werden die dreidimensionalen Figuren um ein zweidimensionales Schattenbild erweitert und erhalten dadurch ein immaterielles Alter Ego. Seine Wesen visualisieren eine surreale Parallelwelt, die voller Rätsel und Überraschungen steckt. Moto Waganaris raffinierte Kunstwerke bestechen durch formale Schönheit und filigrane Leichtigkeit.
 

Jim Avignon

Jim Avignon

Remembers only

27.01.2017 - 10.03.2017
"Remembers only" ist der Titel der aktuellen Ausstellung Jim Avignongs, in welcher der Künstler ausgewählte, brandneue Kunstwerke präsentiert, die im direkten Kontakt zu den in der Kunstgeschichte anerkannten Alten Meistern stehen.
Entdecken Sie die fantastisch anmutenden Bilder des Multitaskers Jim Avignon, ein Mashup aus cartoonartiger Figuration und expressionistischem Bildaufbau. Diese können als Sittengemälde der Neuzeit betrachtet werden, die neben der Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft auch mit gewohnt schwarzem Humor Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit thematisieren.

 
 

New Masters versus modern

New Masters versus modern

Gruppenausstellung

28.10.2016 - 21.01.2017
Lucas Blok
Isabelle Borges
Marco Casentini
Alex Couwenberg
Maximilian Heitsch
Roland Helmer
Antonio Marra
Yoshiyuki Miura
Dirk Salz
Angela Glajcar
Ina von Jan
Felix Rodewaldt
Rita Rohlfing
Jürgen Paas
Jessus Hernandez

Ab 27. Oktober präsentiert die Jörg Heitsch Galerie ausgewählte zeitgenössische Kunstwerke, die im direkten Kontext der Kunstgeschichte stehen. Bei den hier vorgestellten NEW MASTERS handelt es sich um zeitgenössische Künstlerpositionen, die sowohl inhaltlich als auch formal in Bezug zu den in der Kunstgeschichte anerkannten Modernen, konkreten Meister stehen. Die NEW MASTERS sind dabei nicht als die Fortsetzung der zeitgenössischen Kunstgeschichte zu verstehen, sondern als eine komplette neue Vision der modernen Kunst. Durch die Kontextualisierung der NEW MASTERS in Bezug auf Inhalt, Technik und Qualität sowie die Einordnung der NEW MASTERS in die Kunstgeschichte erstrahlen auch die Modernen Meister in einem neuen Licht.
 

Antonio Marra

Antonio Marra

Perspectivity

09.09.2016 - 22.10.2016
Antonio Marras abstrakte Arbeiten üben durch ihren verblüffenden Wandel von Form und Farbe eine außergewöhnliche Faszination aus. Jedes seiner multi-perspektivischen Gemälde enthält stets mehrere Bilder, die sich als ein lebendiges, bewegtes Kaleidoskop mit jedem Schritt verändern. Marras Kunst wird zum überraschenden Erlebnis, indem sie uns einzigartige visuelle und räumliche Effekte erfahren lässt. Der Maler hat zu einem ganz eignen Stil gefunden, der die Techniken von Op-Art und Orphismus reflektiert und durch neue Varianten erweitert.
Seit 2006 betreibt Jörg Heitsch seine Galerie für internationale, zeitgenössische Kunst in München mit der Entwicklung und Umsetzung von Kulturkonzepten an der Schnittstelle Kunst, Kommunikation und Markt. Seit der Eröffnung einer Dependance am Tegernsee mit Skulpturengarten im Jahr 2013 wurde der Fokus von figurativer und abstrakter Malerei auf die zeitgenössische Bildhauerei ausgeweitet. Das besondere Engagement der Galerie gilt zeitgenössischen Künstlern, die moderne Inhalte vermitteln und die Kunstgeschichte neu ausloten.

Antonio Marra
Die Ehre der Mutter der Schiedsrichter, 2016
Acryl auf Leinwand
120 x 140 cm
(Ansicht von links, frontal und rechts)
 

New Masters Teil I

New Masters Teil I

03.06.2016 - 03.09.2016
Agnes Toth (GB)
Andrea Bender (DL)
Bas Meeuws (NL)
Danielle van Zadelhoff (NL)
Henning von Gierke (DL)
Luciano Longo (IT)
Matej Kosir (SV)
Medardus (CH)
Nashun Nashunbatu (MN)
Roberto Ferri (IT)
Salustiano (ES)
Slava Seidel (RU)

In der kuratierten Gruppenausstellung NEW MASTERS werden dreizehn Künstlerpositionen in den Fokus gerückt, die im inhaltlichen und formalen Kontext zur Kunstgeschichte - und somit den sogenannten "Alten Meistern" stehen.
Durch die Kontextualisierung der ausgestellten NEW MASTERS in Bezug auf Inhalt, Technik und Qualität können ebenso die "Alten Meister" aus einer neuen Perspektive betrachtet werden.
Die Highlights der NEW MASTERS Ausstellung stellen wir Ihnen von 14. bis 19. Juni auf der SCOPE Basel in der Schweiz vor.

Danielle van Zadelhoff
Boy, 2016
Fotografie
120 x 80 cm
 

Leo & Björn

Leo & Björn

Sondershow „Müssen wir da echt noch hin?“

15.04.2016 - 28.05.2016
Die Mixed Media Projekte des Duos reichen von einfachen Zeichnungen über Animation und Software-basierten interaktiven Bildern bis hin zu Rauminstallationen und Zeichen Performances.

Seit dem gemeinsamen Designstudium an der Münchner Hochschule für angewandte Wissenschaften arbeiten Leo&Björn als Duo und realisieren intermediale Ausstellungsprojekte.
Ihr Interesse gilt den psychologischen und anthropologischen Grundlagen des menschlichen Verhaltens. Im Fokus der beiden Künstler steht dabei die Idee: Ohne Prozess kann nichts Neues entstehen. Ist das wirklich Entscheidende nicht das Erreichen eines Zieles, sondern eher der Vorgang, der für dessen Erreichen unumgänglich ist?

 

 
 

Peter Demetz, Yoshiyuki Miura, Moto Waganari, Hans Kotter, Marck, Christiane Grimm

Peter Demetz, Yoshiyuki Miura, Moto Waganari, Hans Kotter, Marck, Christiane Grimm

Masters of Light

26.02.2016 - 28.05.2016
Kaum ein anderes Element beeinflusst unser Leben so wie das Licht:
Es schafft Wahrnehmung, Erkenntnis, Farben und Emotionen.
Die kuratierte Gruppenausstellung "Masters of Light" zeigt außergewöhnliche künstlerische Positionen, die sich auf teils polarisierende Weise und über unterschiedliche Medien dem Licht in seinen vielfältigen Erscheinungsformen widmen.

Während Hans Kotter in seinen Leuchtobjekten mit LEDs und Spiegelungen arbeitet, schafft der Holzbildhauer Peter Demetz hyperrealistische Schaukästen, die durch ihre Beleuchtung perspektivisch werden. Moto Waganaris transparente Gitterskulpturen werden durch ein zweidimensionales Schattenbild in den Raum erweitert, Yoshiyuki Miuras beleuchtete Skulpturen dagegen schaffen eine besondere Schwingung im Raum. Der Künstler Marck fängt in seinen Videoskulpturen das Licht im Film ein und Christiane Grimm kombiniert in ihren Bildobjekten transparente, leuchtende Flächen, welche durch den Lichteinfall die räumliche Wahrnehmung unterwandern.
 

AABBC

AABBC

18.02.2016 - 20.02.2016
Die von Maximilian Heitsch und Noem Held kuratierte Ausstellung "Aabbc" zeigt eine Auswahl an angewandten und freien Arbeiten von nationalen und internationalen Grafik Designern. "Aabbc" steht dabei als Paradigma für ein Toolkit (das Alphabet), also einen Satz an Elementen, der immer wieder neu angeordnet werden kann, um dem gewünschten Zweck zu dienen. Einmal zusammengefügt, verlieren sich die einzelnen Teile (Buchstaben) als solches im Ganzen. Ihre gemeinschaftliche Bedeutung ergibt den eigentlichen Sinn.

Wir laden Sie herzlich zur Sondershow "AABBC" mit angewandten und freien Arbeiten renommierter Grafik Designer ein. Zur Eröffnung spielen Public Possession ein Live Set.
Am Samstag, den 20. Februar geben Edition Taube, Eike König und der Typograph Johannes Breyer ab 18 Uhr einen persönlichen Einblick in ihr Schaffen. Als musikalischer Abschluss spielt Buson ein DJ Set.
Die Künstler sind zur Eröffnung anwesend. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bart de Baets
Mirko Borsche
Lou Buche
Erik Brandt
Johannes Breyer
Linda van Deursen
Edition Taube
Maximilian Heitsch
Noëm Held
Sarah Illenberger
Kasper & Flori
Eike König
Public Possession
Michiel Schuurmann
Matthias Singer
Öffnungszeiten
Donnerstag, 18.02.    10 - 23 Uhr - Eröffnung 19 Uhr
Freitag , 19.02.            10 - 23 Uhr
Samstag , 20.02.         12 - 23 Uhr - Vortrag 18 und 19 Uhr

Abbildungen
Galerieseite: Maximilian Heitsch, Cobra Amarillo, 70 x 100 Cm, C-Print, Ed. 8.
Home, Reihung: Sarah Illenberger, Wonderplant 2, 45 x 65 Cm, Fine Art Print, Ed. 25.
Home, Slider: Eike König, Global, 2016, 790 x 303 Cm, Wandarbeit und Öl auf Leinwand

 
 

Ina von Jan

Ina von Jan

Compositions of light

14.01.2016 - 13.02.2016
Leuchtende Acrylglasobjekte
 

Angela Glajcar

Angela Glajcar

Weiß ist das neue Schwarz

13.11.2015 - 13.02.2016
Angela Glajcar
2015-010 Terforation, 2015
Papier, 400 g gerissen
Halterung aus Metall
457 x 800 x 579 cm

Papierobjekte und -installationen
Die Objekte der deutschen Bildhauerin Angela Glajcar sind der Erforschung von Raumerfahrungen gewidmet. Glajcar formt nicht nur Papier, sondern zugleich den umgebenden Raum und das Licht. Fein austarierte Gleichgewichtszustände zwischen Leichtigkeit und Schwere, zwischen Materialität und Immaterialität rufen dabei im Betrachter ganz individuelle emotionale Reaktionen hervor.

Angela Glajcar verbindet Gegensätze. Ihre Papierskulpturen schweben frei im Raum oder bilden massive Blöcke. Sie wirken vom Material her leicht und zart, zeigen aber eine starke skulpturale Präsenz. Terforation nennt Angela Glajcar die Kuben aus weißen Papieren.
Ihre streng geometrische Form wird aufgebrochen durch gerissene Kanten oder verschieden große Öffnungen. Durch die Staffelung der Papiere entstehen Hohlräume von einer enormen räumlichen Tiefe. Licht und Schatten machen diese lebendig. Assoziationen an gezackte Grate und das Innere tiefer Höhlen, an Gletscher- oder Felsformationen werden wach. Der Betrachter taucht ein in faszinierende Räume von vollkommener Harmonie und Ruhe.
 

Salustiano

Salustiano

Presente Pluscuamperfecto

11.09.2015 - 31.10.2015
Salustiano
Presente Pluscuamperfecto (Ana con kimono negro), 2015
Öl, natürliche Pigmente und Acrylharz auf Leinwand
152 x 118 cm

Der spanische Künstler Salustiano ist ein Meister der hyperrealistischen figürlichen Malerei und Zeichnung. Auf altmeisterliche Weise malt er seine Figuren vor monochromen Hintergründen, welche die Konzentration auf die Porträtierten erzwingen. In oftmals über 60 Farbschichten arbeitet er die Gesichtszüge seiner Protagonisten in feinster Präzision heraus, ohne den Moment, in dem er sie auf Papier oder Leinwand bannt, zu verlieren.
Der Titel „Presente Pluscuamperfecto“ steht dabei stellvertretend für die Arbeit des Spaniers: Er beschreibt eine Zeitform, die in der Grammatik nicht wirklich existiert, jedoch den voll und ganz gelebten Augenblick steht. Diesem Moment ist Salustiano in seinen Bildern auf der Spur – dem Zeitpunkt des absoluten Bewusstseins und der Perfektion.
 

Aldo Cristofaro

Aldo Cristofaro

The Tramp and his magic Monkey

04.07.2015 - 15.08.2015
Aldo Cristofaro
The Tramp and his magic Monkey II, 2015
Öl und Acryl auf Leinwand
195 x 165 cm

Aldo Cristofaro ist ein Grenzgänger verschiedener Genres zeitgenössischer Malerei und bedient sich bei seinen Kompositionen und Neuinszenierungen unterschiedlichster Formen- und Bildsprachen - wie ein moderner DJ der Malerei.

Auf seinen Reisen und Streifzügen durch Städte sammelt er visuelle als auch audielle Eindrücke und mischt diese auf der Leinwand seiner großformatigen Acrylbilder. Klänge und Töne sind eine Quelle der Inspiration für seine Kunst und diese ist für ihn wie die Musik untrennbar mit der Suche nach Harmonie und Rhythmus verbunden.
 

Angela Glajcar

Angela Glajcar

Papierskulpturen

04.06.2015 - 27.06.2015
Angela Glajcar
Terforation III
Papier 400 g gerissen, Halterung aus Metall und Kunststoff
162 x 122 x 26 cm

Angela Glajcar verbindet Gegensätze. Ihre Papierskulpturen schweben frei im Raum oder bilden massive Blöcke. Durch die Staffelung der Papiere entstehen Hohlräume von einer enormen räumlichen Tiefe. Licht und Schatten machen diese lebendig. Assoziationen an das Innere tiefer Höhlen, an Gletscher- oder Felsformationen werden wach. Der Betrachter taucht ein in faszinierende Räume von vollkommener Harmonie und Ruhe.
 

Marco Casentini

Marco Casentini

Good Vibration

10.05.2015 - 20.06.2015
Marco Casentini
Good Vibrations

Marco Casentini ist ein Meister der konkreten Kontraste und monochromen Farbfeldmalerei. Insbesondere mit seinen Wallpaintings inszeniert er mit zweidimensionalen Flächen dreidimensional erlebbare Räume. Licht, Farbe und Landschaften in Kalifornien, Mexiko oder Italien sowie Stadtarchitekturen sind dabei seine Inspiration.

Die Malerei als "Act of making space" - in geometrischer Abstraktion vereinigt Marco Casentini sowohl sowohl Natureindrücke als auch seine Wahrnehmung der Kultur der Metropolen. Er fängt diese Eindrücke ein, filtert deren Farben und überträgt sie auf den Malgrund. Durch die einzigartige Verwendung von Farbe, Struktur und Anordnung der Formen schafft Casentini bei jedem seiner Werke eine charakteristische Bildsprache, die ein Gefühl von Räumlichkeit vermittelt und die Zweidimensionalität der Leinwand überwindet. Die Fläche einer Farbe wird dabei zu Magie und erschafft visuell erlebbare, imaginäre Sphäre.
 

Herbert Mehler & Yoshiyuki Miura

Herbert Mehler & Yoshiyuki Miura

Kunst Architektur Kunst

07.03.2015 - 02.05.2015
Es werden zwei hochkarätige Bildhauerpositionen präsentiert.
Sowohl Mehler als auch Miura befassen sich mit Materie und Form im Verhältnis zu Leere und Raum. Mehler kontrastiert diese Begriffspaare durch die chrakteristischen Kannelierungen seiner (Groß-)skulpturen. Miura spielt mit seinen Objekten und Installationen mit unserer Wahrnehmung von Dreidimensionalität und schafft mit seinen Objekten und Installationen eine besondere Schwingung im Raum.
 

The Swan Collective

The Swan Collective

Nature Vive

06.12.2014 - 10.01.2015
The Swan Collective
Last Resort, 2014
Papierprägung auf Bütten, LED beleuchter
56 x 56 cm

Analogien zwischen bewährten Strategien der Natur sind das zentrale Thema der Papierprägearbeiten von The Swan Collective. Bestimmte Überlebenstechniken lassen sich in unterschiedlicher Form immer wieder beobachten, egal ob bei Pflanze, Tier oder Mensch. The Swan Collective reflektiert diesen Umstand in seinen präzis gestalteten Motiven, die mit handgefrästen Holzformen auf Büttenpapier mit knapp 400 Tonnen Druck hineingepresst und in einem LED-beleuchteten Objektkasten präsentiert werden.
 

Slava Seidel

Slava Seidel

Koordinaten des Seins

15.11.2014 - 10.01.2015
Slava Seidel
Ruine & Raster I, 2014
Sepiatusche und Aquarell auf Papier
70 x 100 cm

Die magischen Kompositionen der Absolventin der Frankfurter Städelschule visualisieren eine Welt zwischen Wahrheit und Illusion sowie Präzision und Spontanität des Loslassens. Der Künstlerin ist es wichtig, dass ihre Variationen von erträumten Theaterbauten oder Palästen nicht konkret und somit identifizierbar sind. Die Architektur ist ortlos und rätselhaft.
Eine gewisse Sogwirkung ist für die Arbeiten von Seidel typisch, Barockarchitektur und abstrakte Bildflächen geraten unvermutet in Bewegung, Irrationalität und Rationalität, Ordnung und Chaos gehen den Versuch einer Versöhnung ein. Unwirkliche Szenen vor verzerrten Architektur-Kulissen alla Piranesi erzeugen dabei ein Gefühl von Schwindel, Spannung und Dynamik.
Durch ihr Studium der Innenarchitektur in Sankt Petersburg sind der Künstlerin perspektivische Tricks und der gekonnte Einsatz von Lichtwirkungen bestens vertraut. Bühnenhafte, imposante Interieurs werden von fabelartigen Tieren und Menschen bevölkert, die aus Raum und Zeit entrückt wirken. Es entsteht ein Zustand des Schwebens und der Schwerelosigkeit für den es keine zeitlichen oder räumlichen Begrenzungen zu geben scheint.
Seidel fertigt ihre Werke ohne Vorstudien aus einem Guss an, denn nur so werden die impulsiven Momente des Arbeitens, die rastlosen Gesten und die darin enthaltene Energie der Künstlerin unmittelbar auf Papier oder Leinwand übertragen und sichtbar. Auch die auf Schellack-Basis eingesetzte Sepiatinte kommt dieser Arbeitsweise entgegen. Die hier und da gewässerte Tinte entwickelt eigentümliche Farbnuancen und verleiht den Arbeiten eine zusätzliche illusionistisch-surreale Wirkung.
 

Jorge Villalba

Jorge Villalba

New Masters

12.09.2014 - 08.11.2014
Abbildung (Startseite und Slider Ausschnitt):

Jorge Villalba
Medusa, 2013
Öl auf Leinwand
120 x 180 cm

Jörg Heitsch betreibt seine Galerie für inter- nationale, zeitgenössische Kunst am Münchner Gärtnerplatz. Mit der Eröffnung einer Depen- dance am Tegernsee mit Skulpturengarten wurde 2013 der Fokus von figurativer und abstrakter Malerei auf die zeitgenössische Bildhauerei ausgeweitet. Das besondere Engagement der Galerie gilt Künstlern, die moderne Inhalte ver- mitteln und die Kunstgeschichte neu ausloten. Zum 20-jährigen Jubiläum eröffnet die Jörg Heitsch Galerie im Rahmen der Open Art die Ausstellung „New Masters“ mit Ausnahme- künstlern der figurativen Malerei und Bildhaue- rei. Dabei werden vor allem Künstlerpositionen in den Fokus gerückt, die im inhaltlichen und formalen Kontext zur Kunstgeschichte – und somit den sogenannten „Old Masters“ – stehen. Themen wie Liebe, Glaube, Macht, Krieg, Fort- schritt und Zukunft, also eben jene Themen, welche die Menschen antreiben, bewegen und faszinieren und die sich in der Kunstgeschichte widerspiegeln, möchte sich die Ausstellung wid- men. In der Dependance der Galerie wird am Sonntag, den 14. 9. 2014, von 11–18 Uhr die Aus- stellung „New Gardens“ von Sou Vai Keng und Martin Zeller eröffnet: Jörg Heitsch Galerie am Tegernsee, Zilcherstr. 8, D-83707 Bad Wiessee.
 

Sou Vai Keng und Martin Zeller

Sou Vai Keng und Martin Zeller

New Gardens II: Diana

12.07.2014 - 09.08.2014
SOU ZELLER, IN SILENCE (DETAIL)
2014, 202 x 360 CM, FOTOGRAFIE AUF REISPAPIER.

In dieser Ausstellung stellen wir Ihnen erstmals die chinesische Autorin und Malerin Sou Vai Keng und den deutschen Fotografen Martin Zeller vor, welche in ihren Gemeinschaftswerken auf poetische und philosophische Weise Vergangenheit und Gegenwart neu miteinander verknüpfen. „New Gardens“ stellt die zweite Zusammenarbeit des Künstlerduos dar.

Aus dem 3-teiligen Projekt möchten wir Ihnen den Zyklus „Diana“ als zweites Kapitel des Werkkomplexes „New Gardens“ präsentieren. Sou und Zeller thematisieren darin die Vergänglichkeit, aber auch die Konservierung von Zeit: Durch Verfall und Ruin erwachsen neue Formen für die Kunst, die Natur erschafft sich neue Gärten.
 

Marco Casentini

Marco Casentini

Sonderausstellung

13.06.2014 - 05.07.2014
Marco Casentini
Rollercoaster, 2013
Acryl auf Plexiglas
60 x 60 x 30 cm

Der Italienische Künstler erkundet mit seiner Arbeit räumliche Dynamiken von Farbe, Textur und Form. Seine von der Gestaltung des städtischen Raums inspirierten Werke spiegeln sein Interesse an Geometrie wie Architektur und eröffnen dem Betrachter mit ihrer leuchtenden, hellen Farbpalette die lebendigen Farben Südkaliforniens und Mexikos.

Die abstrakten Gemälde und Objekte werden im Rahmen der Ausstellung "HEAVEN ON EARTH" mit sinnlichen Skulpturen aus Silikon von Anke Eilergerhard präsentiert.
 

Anke Eilergerhard

Anke Eilergerhard

Heaven on Earth

24.05.2014 - 05.07.2014
Anke Eilergerhard
ROSEMARIE, 2012
hochpigmentiertes Silikon/ mixed Media
147 x 85 x 85 cm

 
 

Roman Klonek

Roman Klonek

Comicuts 3

25.04.2014 - 17.05.2014
Abbildung (Startseite: Ausschnitt):

FAT OF THE LAND, 2014
TRIPTYCHON, 3 x 69,4 X 90 CM
FARBHOLZSCHNITT
 

Jim Avignon

Jim Avignon

Der Kontrakt des Künstlers

29.03.2014 - 26.04.2014
Abbildungen (Slider: Ausschnitt):
Jim Avignon, Der Kontrakt des Künstlers, 2014
Acryl auf Papier, 200x155 cm

Mit der Ausstellung „Der Kontrakt des Zeichners“ präsentiert Jörg Heitsch eine der ungewöhnlichsten Figuren der deutschen Kunstszene: Jim Avignon ist einerseits ein Virtuose in der Kunst des Generierens von Aufmerksamkeit, verweigert sich aber andererseits beharrlich den Erwartungshaltungen an eine Künstlerkarriere. Er ist international als Maler, Musiker, Performer und Kurator aktiv. Die Bilder des Multitaskers Avignon sind ein Mashup aus cartooniger Figuration, expressionistischem Bildaufbau und oft dominant aufs Bild gemalten Titeln. In der Ausstellung "Der Kontrakt des Zeichners“ untersucht er die Beziehung zwischen Künstler und Gesellschaft und stellt dabei amüsiert seinen Platz in der Kunstwelt zur Disposition. Denn so Avignon: "Good artists go to heaven, bad artists go everywhere".
 

Volker März

Volker März

Kafka in Israel

08.02.2014 - 22.03.2014
Abbildungen (Slider:Ausschnitt):
Volker März
Kafka in Tel Aviv
Foto: Volker März

In dieser Einzelausstellung stellt Jörg Heitsch erstmals den multimedialen Künstler Volker März vor und zeigt vom 7. Februar bis 22. März 2014 einen Querschnitt seiner Arbeiten aus den letzten fünf Jahren. Ausgehend von seinem „Kafka in Israel“-Projekt sind Malereien, Musikvideos, Skulpturen und Fotografien zu sehen, die durch erzählerische Texte zu einer ironischen Fiktion zusammengeschlossen werden.
Volker März hat in den letzten Jahren große Ausstellungsräume mit Hunderten von bemalten Tonfiguren gestaltet, die zumeist historische Personen aus Kultur und Politik darstellen. In seiner Fiktion “Kafka in Israel” stirbt Kafka nicht an Tuberkulose, sondern lebt bis zu seiner Hinrichtung im Alter von 126 Jahren in Tel Aviv, von wo er die Weltgeschichte beleuchtet. März entfaltet ein künstlerisches Werk, in dem er historische Ereignisse mit schwarzem Humor kommentiert.
 

Märchen

Märchen

15.11.2013 - 01.02.2014
mit den Künstlern:
Jim Avignon, Andrea Bender, Victor Castillo,Anke Eilergerhard, Henning von Gierke, Camille, Hagner, Roman Klonek, Bodo Rott, Slava Seidel, Jorge Villalba, Moto Waganari

Abbildungen:
Jorge Villalba
Hänsel und Gretel, 2012
12-Farben Pigmentdruck
auf Büttenpapier 70 x 100 cm, 30er Edition
 

Herbert Mehler

Herbert Mehler

Parallelnatur

30.09.2013 - 31.12.2013
Die Ausstellung findet in der Jörg Heitsch Galerie am Tegernsee statt.

Herbert Mehlers amorphe Stahlskulpturen verweisen auf archaische Urformen der Natur und Geometrie. Assoziationen an Pflanzen, Blüten und Knospen werden wach. „Ich glaube, jeder trägt einen Kanon der Urformen in sich, die kulturübergreifend in der menschlichen Wahrnehmung verankert sind.“ Mehler verbindet Organisches mit Tektonischem – so erinnert allein die lamellenhafte Oberfläche seiner Objekte an Baumrinde, aber auch an antike Säulen.
 

Anke Eilergerhard, Marc Fromm, Matej Kosir, Yoshiyuki Miura, Moto Waganari

Anke Eilergerhard, Marc Fromm, Matej Kosir, Yoshiyuki Miura, Moto Waganari

Modern Sculpture

13.09.2013 - 09.11.2013
Abbildungen:
Galerieseite:
Anke Eilergerhard
Rosemarie, 2012
hochpigmentiertes Silikon / mixed media
147 x 85 x 85 cm

Startseite:
Marc Fromm
Mäda mit Haustier, 2013
Lindenholz, Bär, Stahl
235 x 165 x 175 cm

Zur Open Art präsentiert Jörg Heitsch in der Ausstellung „Modern Sculpture“ fünf
herausragende, zeitgenössische Künstler, die sich dem Medium Skulptur auf ganz unterschiedliche Weise nähern.
Anke Eilergerhard versteht die Kunst der Verführung. Aus Silikon formt sie tortenhafte Skulpturen, deren weibliche Rundungen und zuckergussartigen Oberflächen die Sinne betören und zugleich eine Neuinterpretation der Pop- und Eat Art liefern.
Marc Fromm nähert sich der Bildhauerei in traditioneller Holzschnitz-Technik,jedoch mit unerwartet zeitgenössischen Motiven. „Mäda“ hat die Bodenhaftung verloren und scheint zu schweben! Fromm gibt der Bildhauerei neue Impulse, indem er die Grenzen des Materials überwindet.
Matej Kosir durchwandert als Grenzgänger die Genres der bildenden Kunst und schafft eine Übersetzung von klassischen Werken in die Moderne. Meisterwerke der Malerei übeträgt er dreidimensional in die Bildhauerei, bevor er sie letztlich in die Fotografie transformiert und damit eine Rückführung zum Original schafft.
Yoshiyuki Miura analyisiert die Schwingungen des Raumes und entwickelt Skulpturen von außergewöhnlicher Klarheit und Präzision, die unser dreidimensionales Sehen überlisten.
Moto Waganaris skulpturen werden im virtuellen raum gezeichnet, bevor sie in der realen Kunstwelt als 3D-Objekte zum Leben erwachen. Als Lichtinstallation enthüllen sie in der Rückprojektion ihre zweidimensionalen Schatten, die das klasssische Thema von Schein und Wirklichkeit neu beleuchten und auf Platons Höhlengleichnis verweisen.
 

Felix Rodewaldt – subways

Felix Rodewaldt – subways

Antonio Marra – Andare a Spasso

12.07.2013 - 03.08.2013
Felix Rodewaldt
Gesundbrunnen, 2013
Klebefolie auf Alu-Dibond
100 x 100 cm

Felix Rodewaldt ist eine Entdeckung aus Münchens junger Kunstszene. Früher hat er Stencils gesprüht. Jetzt hat er die Spraydose gegen Klebeband eingetauscht und kreiert mit seiner „Tape Art“ Bildwerke und Rauminstallationen, die so aufregend anders sind, dass er schon jetzt Clubs und Ladenlokale damit gestalten konnte.


Antonio Marra – Andare a Spasso
“Meine Gemälde sind eine Aufforderung zum Genießen! Sie fangen ein Stück vom Dolce Vita ein und sollen einfach Freude machen. Ein Feuerwerk aus Form und Farbe!” Tatsächlich scheinen Marras Gemälde das Licht zu bündeln und zu leuchten. Wie ein Alchemist mischt der Künstler eigenhändig reine Pigmente, um damit Farben von außerordentlicher Intensität und Leuchtkraft zu kreieren.
 

Antonio Marra

Antonio Marra

Andare a Spasso

08.06.2013 - 03.08.2013
Abbildung:
Slider, Startseite und Galerieseite:
Antonio Marra
1-2-Männer-Dilemma, 2013
Acryl auf Leinwand
60 x 60 cm

Bitte beachten Sie, dass die Galerie vom 05. bis 31. August nur nach Vereinbarung geöffnet ist.
 

Andrea Bender

Andrea Bender

Bettfein

19.04.2013 - 01.06.2013
Andrea Bender
Dutt Hausgeist
Acryl auf Leinwand
140 x 200 cm

Die Düsseldorfer Malerin Andrea Bender, die bei Jörg Immendorf und Dieter Krieg studierte, führt uns in die Zwischenwelt des Traumes und des Somnambulen. Ihre barocken Raumwelten und traumhaften Landschaften entspringen dem Reich der Phantasie. Hybride Fluginsekten werden von dicklichen Putten zum Fliegen befähigt, während Lotusblüten sacht in der Spiegelung des Sees dahin treiben. Andrea Benders Gemälde zeigen eine Welt in Entschleunigung, die sich einer linearen Lesbarkeit entzieht.

Benders großformatige Gemälde entführen uns mit viel Sarkasmus und Ironie in die Abgründe der bürgerlichen Gesellschaft. Glamouröse Barockarchitekturen werden von seltsam unförmigen Putten bevölkert, die den Betrachter herausfordernd anschauen. Die androgynen Wesen lassen erahnen, dass die betörende Pracht und augenscheinliche Idylle der Szenerien trügen.
 

Anke Eilergerhard

Anke Eilergerhard

Sinnliche Objekte aus Silikon

02.04.2013 - 27.04.2013
Anke Eilergerhard
Annegretchen, 2012
hochpigmentiertes Silikon/keramische Fundstücke
77 x 32 cm

Die Künstlerin greift vor allem häusliche Utensilien auf, die klischeehaft der weiblichen Rolle in unserer Gesellschaft zugeordnet werden. Das Triviale zeigt sich in ungeahnter Schönheit und erfährt in seiner Neuinterpretation als Kunstobjekt eine würdevolle Aufwertung.

Aktuell ist Eilergerhard ebenfalls in der Gruppenausstellung "Gnadenlos - Künstlerinnen und das Komische" mit Yoko Ono, Rosemarie Trockel, Pippilotti Rist u.a. im Paula- Modersohn - Becker Museum, Bremen präsentiert.
 

Kristian von Hornsleth

Kristian von Hornsleth

Fuck the poor

02.03.2013 - 13.04.2013
Kristian von Hornsleth
Fuck the poor, 2010
Leuchtkasten
80 x 80 x 12 cm, 10. Ed.

„Fuck the Poor“ heißt die neue Ausstellung der Jörg Heitsch Galerie mit Kristian von Hornsleth, der mit provokanten Parolen gegen das Kulturestablishment rebelliert. Nach über zehn Jahren zeigt Jörg Heitsch den international agierenden Konzeptkünstler erstmals wieder vom 1.3.-13.4.2013 in seinen Räumen. Zur Eröffnung am 1. März wird Hornsleth die Galerie mit 30 neuen Arbeiten bespielen und dem Publikum in dem Vortrag „Why art is a complete waste of time“ seine wahre Haltung zum Kunstbetrieb verkünden.

Sein Name steht für Tabubruch, Rebellion und Medienskandal. In einem anarchischen Gestus übermalt Kristian von Hornsleth seine Werke mit polemischen Slogans, die gesellschaftliche Grundwerte und den Kunstbetrieb attackieren. „Ich habe die Rolle eines Hofnarren. Es geht darum, das Establishment so lange zu kritisieren, bis es dir den Kopf abschlägt.“

Hornsleth liebt die Provokation und das manipulative Spiel mit den Medien. Die Marketingstrategien, die er eben noch lauthals am Kunst- und Politbusiness kritisierte, nutzt er im nächsten Moment für die eigene PR - und legt damit ein weiteres Mal die Doppelmoral des Kulturbetriebes offen. Seine kontroversen Werke und internationalen Projekte sind als Konzeptkunst zu verstehen, die die Probleme und Widersprüche unserer Zeit anprangert. „Ich fühle mich oft provoziert von den Dingen, die ich in den Medien sehe und ich reagiere darauf mit meiner Sprache und mit meinen Kunstwerken. In meinen Arbeiten stelle ich meine subjektiven Gefühle und Ängste zu unserer gegenwärtigen Lage zur Schau.“
So auch in der Ausstellung Fuck the Poor. Hornsleth will mit dem provokanten Titel auf die politische Wende seit dem Anschlag vom 11. Sept. verweisen, den er als Vergeltungsakt für die ausbeuterischen Strategien und die politische Arroganz der westlichen Staaten versteht: „Fuck the Poor war und ist die typische Haltung der westlichen Welt. Wir haben die Armen dieser Welt schlecht behandelt und das bekommen wir nun zurück. Während wir mit aufstrebenden Wirtschaftsmächten und neuen kulturellen und religiösen Kämpfen konfrontiert sind, steckt Europa in der Krise. Aber wen kümmert‘s – wir fahren weiterhin Autorennen in Monaco!“

Kristian von Hornsleth nutzt Magazine, Werbung und das Internet als Bildquellen für seine Arbeiten, die er stets großflächig mit dem eignen Namen versieht. Seine Unterschrift verwendet er nicht nur um Objekten und Gemälden seinen Stempel aufzudrücken. 2006 hat er ein ganzes Dorf in Uganda mit seinem Namen gebrandet - im Tausch gegen Schweine. Nur eines von vielen Großprojekten, das unter großem Medienaufsehen international heiß diskutiert wurde. Alles nur PR? „Die Frage, die ich mir und dem Betrachter immer wieder stelle, ist: Schau auf meine Interpretation dieser Welt. Das ist, was ich fühle und ich frage Dich, geschätzter Kunstliebhaber: Kannst Du mich verstehen oder drehe ich gerade durch?“ Die Antwort darauf mag der Kunstliebhaber bis zum 13. April in der Jörg Heitsch Galerie vor Hornsleths Originalen finden.
 

Yoshiyuki Miura – Antonio Marra

Yoshiyuki Miura – Antonio Marra

Objekte – abstrakte Malerei

01.02.2013 - 23.02.2013
Wir präsentieren die Sonderausstellung mit Werken von Miura und Marra im Rahmen der aktuellen Ausstellung "Real Fiction" mit Skulpturen von Moto Waganari.
Links:
Antonio Marra
Ferwehfreude, 2012
Acryl auf Leinwand, 100 x 120 cm

Slider und Startseite (Ausschnitt):
Yoshiyuki Miura
o.T., 2012, Nylonschnur lackiert,
Metall, Holz, 90 x 78 x 14 cm

ANTONIO MARRA
Antonio Marras abstrakte Arbeiten üben durch ihren verblüffenden Wandel von Form und Farbe eine außergewöhnliche Faszination aus. Jedes seiner multi- perspektivischen Gemälde enthält stets mehrere Bilder, die sich als ein lebendiges, bewegtes Kaleidoskop mit jedem Schritt verändern.

YOSHIYUKI MIURA
Miura kreiert Objekte, die sich durch eine außergewöhnliche Ästhetik, Einfachheit und Präzision auszeichnen und die mit der Wahrnehmung von Dreidimensionalität spielen. In seinen Skulpturen und Rauminstallationen reflektiert der japanische Künstler das Verhältnis von Raum und Zeit.
 

Lutz Wagner aka Moto Waganari

Lutz Wagner aka Moto Waganari

Real Fiction

15.12.2012 - 23.02.2013
Lutz Wagner aka Moto Waganari
Fiction, 2012
SLS/Polyamid
30 x 23 x 18 cm

Gezeigt werden die filigranen Gitternetz-
Skulpturen von Lutz Wagner, der auch unter dem Pseudonym Moto Waganari bekannt ist. Inszeniert als Lichtinstallationen erwachen seine Skulpturen zum Leben und entfalten ihre wahre Wirkung. Waganaris Skulpturen entführen in eine surreale Parallelwelt, die voller Rätsel und Überraschungen steckt.
Seine Skulpturen sind von übermenschlicher Präzision und Leichtigkeit. Transparente Gitterkörper, die den Raum als Konstruktionsprinzip in sich aufnehmen und sich als schwerelose Körpersilhouetten vor dem Auge des Betrachters materialisieren.
Als digitaler Bildhauer holt Moto Waganari in unsere Wirklichkeit, was zuvor nur im virtuellen Raum vorhanden war. Maschinengeboren erblicken seine polygonen Modelle das Licht unserer Welt. Modernste Technologien stehen ihm zur Seite: Was er dreidimensional am Computer modelliert, wird anschließend mit einem 3D Drucker produziert. Schicht für Schicht verhärtet ein Laser feinstes Kunststoffpulver zur Skulptur. Eine technologische Innovation, die bisher von Ingenieuren und Industriedesignern genutzt wird und erst langsam in die Kunstszene vordringt. Der 3D Druck hat jedoch das Potenzial, die Bildhauerei nachhaltig zu verändern und die Kunstproduktion zu revolutionieren. Moto Waganari steht als Pionier im Anbruch dieser neuen Ära einer digitalen Bildhauerkunst: „Ich wollte etwas zuvor nie Dagewesenes kreieren. Etwas, das uns staunen lässt, weil es durch Menschenhand nicht
machbar ist.“
Waganaris Skulpturen-Kosmos ist bevölkert von kuriosen Zwitterwesen, in denen Mensch, Tier und Geometrie miteinander verschmelzen. Präsentiert als Lichtobjekte werden die dreidimensionalen Figuren um ein zweidimensionales Schattenbild erweitert. Im Schatten offenbart sich ihr immaterielles Alter Ego, das die Skulptur aus immer neuen Perspektiven zeigt.
Wie die Skulpturen, so besitzt auch der Künstler ein schattenhaftes Alter Ego: Hinter dem Pseudonym Moto Waganari verbirgt sich der Architekt Lutz Wagner, der lange nur als Agent des verhinderten Künstlers auftrat. Zur Vernissage in der Jörg Heitsch Galerie bietet sich jedoch die Gelegenheit, das Gesicht hinter der Maske des Moto Waganari kennenzulernen.
 

Camille Hagner

Camille Hagner

Sonderausstellung

21.11.2012 - 08.12.2012
Camille Hagner
Hades und Elysium (Sektion III)
2011, Öl auf Leinwand, 180 x 125 cm

Wir präsentieren die Arbeiten des Schweizer Künstlers im Rahmen der Ausstellung "Hyperrealismus" mit Gemälden und Zeichnungen von Jorge Villalba, dessen spektakuläre Motive und altmeisterliche Malweise den Betrachter unweigerlich in ihren Bann ziehen. Bis zum 8. Dezember sind die figurativen Werke dieser beiden Ausnahmekünstler in der Jörg Heitsch Galerie zu sehen.

Camille Hagners Gemäldezyklus „Hades und Elysium“ ist eine Spurensuche in die Vergangenheit. Für seine Ölgemälde kombiniert der Künstler eigene Naturaufnahmen mit historischen Fotografien der 1940er Jahre. Hagner erschafft ambivalente, fremdartige Bildräume in denen Mensch, Tier und Maschine zu zeitlosen Ansichten verschmelzen. Der Maler lebt und arbeitet in der Schweiz.
 

Jorge Villalba

Jorge Villalba

Hyperrealismus – Malerei

27.10.2012 - 08.12.2012
Jorge Villalba
Holofernes I, 2012
Kohle auf Papier, 160 x 120 cm

Am 26. Oktober eröffnet die Jörg Heitsch Galerie die Ausstellung „Hyperrealismus“ mit Gemälden und Zeichnungen von Jorge Villalba, dessen spektakuläre Motive und altmeisterliche Malweise den Betrachter unweigerlich in ihren Bann ziehen. Bis zum 8. Dezember präsentiert Jörg Heitsch die aktuellen Arbeiten des spanischen Malers aus dem Themenkreis Mythen, Märchen und Legenden.

JORGE VILLALBA
Sein fesselnder Hyperrealismus und die Genialität seiner Motive machen Jorge Villalba zum Ausnahmekünstler. Mit nur 37 Jahren hat er bereits eine kaum noch steigerbare maltechnische Perfektion erreicht. Hinzu kommt sein unerhörter Erfindergeist, mit dem er die klassischen Themen aus Bibel und Mythologie vollkommen neuartig interpretiert: Dädalus - das Erfindergenie der griechischen Mythologie - erscheint als dickbäuchiger Held in Unterhosen und Rembrandts Nachtwache wird zur Playmobil Szenerie. Villalba gelingt es, bislang ungesehene Prototypen zu kreieren und die Kunstgeschichte neu zu erfinden.
Selten erläutert der spanische Maler seine Werke, lieber überlässt er dem Publikum die Entschlüsselung seiner ungewöhnlichen Bilderfindungen. Bei der Vernissage am 26. Oktober bietet sich jedoch die seltene Gelegenheit, dem Künstler höchstpersönlich ein wenig mehr zu entlocken.

VITA
1975 in Alicante geboren, absolvierte Jorge Villalba an den Kunstakademien von Granada und Alicante ein Malerei-Studium, bevor er 1998 ein Erasmus-Stipendium an der Bauhaus-Universität Weimar erhielt. 2001 gewann er das Graduierten Stipendium des Landes Thüringen. Seine Werke sind in privaten und öffentlichen Sammlungen, darunter das Museo Europeo de Arte Moderno in Barcelona, vertreten. Zuletzt wurde der Künstler 2011 zur Teilnahme an der Museumsausstellung „Hausbesetzung“ durch das Angermuseum Erfurt eingeladen.
 

Henning von Gierke

Henning von Gierke

Die Vertreibung aus dem Paradies • Malerei

14.09.2012 - 20.10.2012
Henning von Gierke, Vertreibung aus dem Paradies, 2012, 180 x 120 cm, Öl auf Leinwand

Zur diesjährigen Open Art präsentieren wir Ihnen den renommierten Münchner Maler Henning von Gierke, der mit seiner klassischen Malweise seit vielen Jahren ein internationales Publikum begeistert. Auch in der aktuellen Ausstellung „Die Vertreibung aus dem Paradies“ behandelt er einen Klassiker der Kunstgeschichte - jedoch vollkommen neuartig und modern als Aufforderung zum selbstbestimmten Handeln interpretiert. Eva ist nicht länger Ursprung von Verführung und Sünde, sondern als erste Frau und werdende Mutter Ursprung des Lebens. In diesem umfassenden Gemäldezyklus zeigt von Gierke Adam und Eva als inniges Paar, das in seiner schicksalshaften Verbindung das Mysterium des Lebens erkennt.
Immer wieder hinterfragt der Künstler in seinen Arbeiten unser Dasein im Kontext von Religion, Philosophie und den Naturgewalten. Seine Gemälde sind in privaten und öffentlichen Sammlungen wie dem Ludwigmuseum Koblenz, dem Richard Wagner Museum Bayreuth oder dem Museum am Dom Würzburg vertreten. Von Gierke ist primär als Maler tätig, aber auch als Regisseur und Bühnenbildner ist er weltweit gefragt. Für seine Filmausstattungen wurde er mit dem deutschen Filmpreis in Gold und dem silbernen Bär ausgezeichnet.
 

Mordillo

Mordillo

4 x 20 Jahre jung

26.07.2012 - 25.08.2012
Mordillo, O.T., 2012, 12 Farben Pigment-Prägedruck Auf Büttenpapier, 65 X 50 cm

„Ich wollte ein Geschöpf erfinden, das geliebt werden würde. Das war alles“, erklärt Mordillo. Bald erblickte ein dickbäuchiges Männchen mit einer alles überragenden Nase das Licht der Welt. Längst sind seine Knollnasen-Männchen Cartoon Klassiker und bevölkern Kalender, Puzzles, Bücher u.v.m. Seine Originale hütet der Meister wie einen Schatz. Nun hat Mordillo seine Tresore geöffnet und zeigt die kostbaren Originale in der Jörg Heitsch Galerie.

Aufgrund der begeisterten Reaktionen von Besuchern und Presse haben wir die aktuelle Ausstellung mit Werken von Mordillo noch bis zum 25. August verlängert!
Neben seltenen Originalen des renommierten Comic-Künstlers präsentieren wir eine exklusive und handsignierte Sonderedition, die zu Mordillos 80sten Geburtstag in einer limitierten 80er Auflage erscheint.

Vom 7. - 25. August ist die Galerie dienstags bis samstags von 10 - 19 Uhr geöffnet.
 

Roman Klonek / Felix Rodewaldt

Roman Klonek / Felix Rodewaldt

23.06.2012 - 21.07.2012
Roman Klonek „Comicuts II“
Felix Rodewaldt Sondershow „Tape Art“

Abbildung:
Roman Klonek, Bad news from the stars, Holzschnitt, 68 x 91 cm

Die Jörg Heitsch Galerie präsentiert
Holzschnitte von Roman Klonek, der zu den führenden Vertretern der deutschen Druckgrafik-Szene gehört. Mit Ausstellungen in
New York, Sao Paulo, Paris oder London hat sich der polnische Künstler einen Namen gemacht. Seine aktuellen Arbeiten zeigt Jörg Heitsch in der Ausstellung „Comicuts II“, die durch eine
„Tape Art“ Installation des jungen Münchner Künstlers Felix Rodewaldt ergänzt wird.

Roman Klonek ist seit Kindertagen von Comics und Zeichentrickfilmen fasziniert. Angeregt durch die Super 8 Trickfilmsammlung seines Vaters entdeckt er seine Liebe zu osteuropäischen Kinderhelden. Später kamen
westliche Einflüsse hinzu, wie der anarchistisch-chaotische Charme der Muppet Show, aber auch der sonderbare Humor eines Robert Crumb oder Gary Larson.
Mit viel Witz und Ironie erzählen Kloneks Holzschnitte von bizarren Kreaturen, die fantasievolle Landschaften bevölkern. Fremdartige Schriftzüge sorgen für weitere Rätsel, statt das sonderbare Geschehen zu erläutern. Noch während des Studiums schnitzte Roman Klonek seine ersten Holzschnitte und arbeitet seither ausschließlich in dieser traditionellen Technik. Nach acht Abzügen ist die Druckplatte meist verbraucht, so dass
seine Arbeiten zwangsläufig limitierte Editionen bleiben. Aufgrund des handwerklichen Verfahrens gleicht jedoch kein Werk exakt dem anderen und ist immer ein Original.
Nachdem seine letzten Ausstellungen oftmals restlos ausverkauft waren, hat Roman Klonek für die Münchner Heitsch Galerie eine Serie neuer Arbeiten erstellt. Diese Holzschnitte bestechen nicht zuletzt durch eine neue Farbigkeit: Klare, kräftige Töne unterstreichen die bizarre Thematik und stehen in reizvollem Kontrast zur traditionellen Herstellungsweise.

Neu, innovativ, verblüffend: Mit Felix Rodewaldt präsentiert die Jörg Heitsch Galerie eine Neuentdeckung aus Münchens junger Kunstszene. Aus Klebeband schafft der Akademie-Student Bildwerke und räumliche Strukturen, die so aufregend anders sind, dass er schon jetzt Clubs und Ladenlokale damit gestalten konnte. Rodewaldts “Tape Art” entstammt der Street Art Bewegung - nur greift er zum Klebeband statt zur Spraydose.
 

Slava Seidel

Slava Seidel

„Paper Moon“

05.05.2012 - 16.06.2012
Slava Seidel ist eine Meisterin der Illusion. Inspiriert von ihren Träumen entwirft sie irreale Szenen in grandiosen Architekturkulissen, die ein Gefühl von Schwindel, Spannung und Dynamik erzeugen. Für den Ausstellungstitel stand der Jazz-Song „Paper Moon“ Pate, da er wie ihre Arbeiten von „Schein und Wirklichkeit“ handelt und die Künstlerin zu neuen Motiven inspirierte.
 

Marcela Böhm & Jun Ho Cho

Marcela Böhm & Jun Ho Cho

Keine Angst

03.03.2012 - 28.04.2012
Marcela Böhm, Brunnen, 2011, Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm

Beliebigkeit und Austauschbarkeit hält Marcela Böhm eine unkonventionelle Malerei entgegen. Ihre Motive sind so modern wie ihre Malweise: in dynamischen Perspektiven und einem collagenhaften Bildaufbau fängt sie alltägliche Situationen ein. Schnappschusshaft. Ob Straßenszene oder Familienfeier, Böhm liest zwischen den Zeilen und malt die kaum hörbaren Zwischentöne.

Jun Ho Cho inszeniert in seinen Gemälden das Theater des modernen Lebens.Die westliche Gesellschaft und die Kultur Koreas begegnen sich in seinen fantastischen Gemälden, die von der Welt der Märchen und Mythologien inspiriert sind. Für seine einzigartige Bildsprache und Ästhetik wurde Jun Ho Cho mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2011 mit dem hoch dotierten „Lucas-Cranach-Preis“.