Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Galerie Jordanow

Zieblandstr. 19 • 80799 M
Tel. +49 89 160 55 35 795
www.galerie-jordanow.dejordanow@galerie-jordanow.de
www.artsy.net/galerie-jordanow

Öffnungszeiten während der Ausstellungen:
Mi–Fr 14–19 • Sa 11–15 und nach Vereinbarung

Zieblandstr. 19
80799 München

Laufende Ausstellungen

Regina Schmeken

Regina Schmeken

Fotografien

08.09.2017 - 28.10.2017
Zentrales Thema in Regina Schmekens fotografischem Werk ist die künstlerische Auseinandersetzung mit Bewegung. Zur OPEN art 2017 zeigen wir eine neue mehrteilige Arbeit zu Bewegungsabläufen am Beispiel eines Fechtwettkampfs, aufgenommen 2016 in Brasilien. Ergänzend geben wir anhand ausgewählter Bilder einen Überblick über das umfangreiche Werk der Künstlerin, die seit 1986 auch für die Süddeutsche Zeitung arbeitet und heute in Berlin lebt.
Regina Schmekens Fotografien werden seit 1980 regelmäßig in Museen und öffentlichen Ausstellungen gezeigt, u.a. in Berlin (Martin-Gropius-Bau, Deutsches Historisches Museum), in München (Akademie der Schönen Künste, Museum Villa Stuck, Städtische Galerie im Lenbachhaus), im Museum Folkwang Essen und in der Bibliothèque nationale de France, Paris. Arbeiten befinden sich in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen, u.a. im Museum of Modern Art, New York, Museum Ludwig, Köln, in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und in den Staatsgemäldesammlungen München.

Bis zum 29.10. 2017 ist in Berlin im Martin-Gropius-Bau ihre aktuelle Ausstellung: „Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU“ zu sehen.

Regina Schmeken
Fechten, Nr. 6656, 2016
Chromepigmentdruck mit Acrylkaschierung auf Aludibond
110 x 160 cm
© Regina Schmeken
Courtesy Galerie Jordanow
 

Kommende Ausstellungen


Vergangene Ausstellungen

Manfred Mayerle

29.06.2017 - 02.09.2017
 

Margriet Smulders

Margriet Smulders

28.04.2017 - 24.06.2017
"Wenn dir's in Kopf und Herzen schwirrt, was willst du Bessres haben!
Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben“ (Goethe)

Für ihre großformatigen Bilder arrangiert Margriet Smulders im Studio ausgewählte frische Blüten mit Wasser, Spiegeln, Stoffen und Gläsern zu bühnenhaften Inszenierungen, die sie ausleuchtet und im Anschluss fotografiert. Blumen, Pflanzen und Früchte stehen in ihrem Werk für Schönheit, Sinnlichkeit und Liebe – ebenso wie für Vergänglichkeit, Vieldeutigkeit und Irritation. Geprägt durch die Bildsprache der niederländischen Stilllebenmalerei gibt sie zeitgenössische Antworten auf eines der großen Themen der Kunst – einzigartig in ihrer Opulenz und Farbenpracht.

Margriet Smulders studierte zunächst Psychologie in Nijmegen, anschließend Malerei an der Akademie der Bildenden Künste, Arnheim und wandte sich dann der Fotografie zu. Seit 1996 konzentriert sie sich auf die Arbeit mit Blumen. Ihre Bilder befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen.

Margriet Smulders
„Wenn Dir’s in Kopf und Herzen schwirrt …“, Diasec
110 x 148 cm und 149 x 200 cm
 

Moritz Partenheimer

Moritz Partenheimer

NY – American Dream

03.02.2017 - 11.03.2017
Moritz Partenheimer
Westbeth, Emil Mare
New York, 2014
C-Print
gerahmt, 124 x 106 cm

2015 erschien die erste Monographie von Moritz Partenheimer bei DISTANZ, Berlin mit
einem Text von Matthias Harder (Helmut Newton Stiftung).
In der Ausstellung stellen wir Ihnen das Buch mit dem Titel „Night / Nacht“ vor und zeigen
neueste Fotografien von Moritz Partenheimer die in den letzten Jahren während mehrerer
Aufenthalte in den USA entstanden.

 
 

New Works / White Works

New Works / White Works

Künstler der Galerie

28.10.2016 - 17.12.2016
Moritz Partenheimer
Westbeth Bill Anthony, 2014
copyright Moritz Partenheimer, courtesy Galerie Jordanow

Gezeigt werden Arbeiten von Vera Mercer, Olaf Unverzart, Margriet Smulders, Albrecht Tübke, Carola Vogt und Peter Boerboom.

Die Ausstellung findet gemeinsam statt mit der Galerie Biro, die „White Works“ mit zeitgenössischem Autorenschmuck aufgreift. Mit Werken von Peter Bauhuis, Sofia Björkman, Iris Eichenberg, Karl Fritsch, Reka Lörincz, Daniel Kruger, Gerd Rothmann und Lisa Walker.

 
 

Carola Vogt und Peter Boerboom

Carola Vogt und Peter Boerboom

Bodenprobe

09.09.2016 - 22.10.2016
Carola Vogt und Peter Boerboom widmen sich ausgewählten Aspekten zivilisatorischer Spuren in der Natur, für die sie europaweit recherchieren. Ihre aktuelle Serie Bodenprobe (2012 - 2016), aus der wir neue Arbeiten zeigen, thematisiert wissenschaftliche Studien in Wäldern und Mooren. Alle Fotografien des Paares entstehen über längere Zeiträume und sind seriell angelegt. Vogt und Boerboom verwenden ausschließlich analoges Material (klassischer Schwarzweiß-Film, Silbergelatine-Handabzüge auf Barytpapier).
Das Paar studierte Kommunikationsdesign in München, Kunst an den Akademien für Bildende Künste in München und Hamburg und arbeitet seit 1994 zusammen. 1995 waren sie Mitbegründer des Department für öffentliche Erscheinungen | for Public Appearances, mit dem sie Aktionen im öffentlichen Raum und Ausstellungsprojekte realisieren.

Sammlungen: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Privatsammlungen
Bücher: 2010 Landschaften, Verlag für moderne Kunst Nürnberg, Texte: Brigitte Franzen, Wolfgang Ullrich
2013 Vogt Boerboom, Band 190 Fotohof edition, Salzburg, Texte: Gabriele Conrath-Scholl (SK Stiftung Kultur, Köln), Daniela Roth (Soziologin, Kunsthistorikerin)

Carola Vogt / Peter Boerboom
Bodenprobe, Königsdorf, Nr.6, 2012-2016
Silbergelatine Handabzug auf Barytpapier
70 x 105 cm
Copyright Carola Vogt und Peter Boerboom
Courtesy Galerie Jordanow
 

Künstler der Galerie

01.07.2016 - 19.07.2016
Besuche nur nach Vereinbarung
August: Sommerpause
 

Albrecht Tübke

Albrecht Tübke

15.04.2016 - 18.06.2016
Albrecht Tübke, geb.1971, Sohn des Malerpaares Angelika und Werner Tübke, zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Fotografen, die das Portrait in den Mittelpunkt ihres Werkes stellen. Seine seriell angelegten Arbeiten zeigen den Menschen als frontal stehende Ganzfigur und sind immer im Freien aufgenommen. In Einzelaufnahmen portraitiert er Gruppen von Personen –meist an Orten, zu denen er einen Bezug hat. Ihn interessieren Persönlichkeiten, Gesichter, Identität, Geschichten und die äußerlich sichtbare Konstruktion von Individualität – auch der Einfluss von Mode.
Nach dem Studium der Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig 1991-1997 war er bis 2000 Meisterschüler bei Timm Rautert. Von 2000 -2001 studierte er an der London Metropolitan University (Master of Fine Arts and Design).
Zu seinen Stipendien und Auszeichnungen zählen das DAAD Stipendium, der Förderpreis der Wüstenrotstiftung und das Kunststipendium der Hasselblad Foundation, Göteborg/Schweden.
Arbeiten von Albrecht Tübke befinden sich u.a. in der National Collection des Victoria and Albert Museum in London, in der Sammlung der DZ Bank in Frankfurt/Main, in der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang in Essen und in der Walther Collection in Ulm.
Die Galerie Jordanow zeigt in ihrer ersten Einzelausstellung von Albrecht Tübke ausgewählte Beispiele aus den Folgen “Youth”
(1998-1999), “Citizens“ (2000-2002), “Twins”(2000-2015), “Donna”(2008), “Caves”(2009) und “Personae”(2011).
Noch bis 29.05. sind Fotografien von Albrecht Tübke zu sehen in der Photographischen Sammlung / SK Stiftung Kultur, Köln in “Mit anderen Augen – Das Portrait in der zeitgenössischen Fotografie”.
Ab 29. Mai in einer Einzelausstellung in der Walther Collection in Ulm Burlafingen.
Albrecht Tübke lebt und arbeitet in Italien.

Albrecht Tübke
“Personae #01",  2014
Inkjet Print, gerahmt hinter Glas
59 x 69 cm
 

Hans-Christian Schink

Hans-Christian Schink

"Aqua Claudia“ und „EUR"

29.01.2016 - 12.03.2016
Hans-Christian Schink
Parco degli Acquedotti aus Aqua Claudia, Rom, 2014
178 x 211 cm, 121 x 143 cm, 51 x 60,5 cm

Wir zeigen im EG der Galerie Arbeiten aus Rom, entstanden 2014 während seines Aufenthaltes in der Villa Massimo: "Aqua Claudia“ und „EUR“
In der 23-teiligen Bildfolge “EUR”, beschäftigt Hans-Christian Schink sich mit dem 1938 auf Initiative Mussolinis zum 20. Jahrestag seiner Machtübernahme errichteten Stadtteil “Espositione Universale di Roma”. Geplant war für 1942 auf dem 420 Hektar großen Gelände einer faschistischen Stadt mit breiten Straßen, Wohnanlagen, Büros, öffentlichen Gebäuden, Plätzen, Parks und verschiedenen Freizeiteinrichtungen die Weltausstellung “Olympiade der Kulturen”, die jedoch durch die politischen Entwicklungen und den Kriegseintritt Italiens 1943 nicht zustande kam. Nach 1945 wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen und das Viertel unter Anpassung der städtebaulichen Vorgaben fertiggestellt. 1960 war es einer der Austragungsorte der Olympischen Spiele. Heute ist EUR Verwaltungszentrum und ein begehrtes Wohnviertel.
Die 37-teilige Arbeit “Aqua Claudia” verfolgt den 69 km langen Verlauf der antiken Wasserleitung (erbaut von 38 - 52 n. Chr., fertiggestellt von Kaiser Claudius) von den Aussenbezriken Roms bis ins Zentrum. Die sichtbaren Fragmente der letzten oberirdischen 13 km gehen, je weiter man in die Stadt kommt, mehr und mehr eine Verbindung ein mit den städtischen Strukturen des heutigen Rom ein.
Zu sehen waren die Aufnahmen im Februar 2015 in Berlin im Martin-Gropius-Bau zur “Nacht der Villa Massimo” und sind jetzt erstmals in München ausgestellt.
Im Kehrer Verlag Heidelberg erschien im Herbst 2015 das Buch “Hans-Christian Schink – Fotografien aus Rom”, das wir präsentieren.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Fotoarbeiten aus verschiedenen Werkgruppen wie “Antarctica”, “1h” und Vietnam in den Räumen im 4. OG.
 

Robert van der Hilst

Robert van der Hilst

13.11.2015 - 19.12.2015
Robert van der Hilst, geb.1940 in Amsterdam, Ausbildung an der Fotofachschule Den Haag, verließ mit 19 Jahren die Niederlande, bereiste Europa, Nordafrika, den Mittleren Osten und ließ sich 1963 in Paris nieder, das bis heute – neben Shanghai – sein Lebensmittelpunkt ist. Seit 1966 führten ihn fotojournalistische Reisen und ausgedehnte Arbeitsaufenthalte u.a. nach Kuba, Lateinamerika, Kanada, China und Japan wo er für Vogue, Stern, Geo, Marie Claire, Elle, Paris Match, das Sunday Times Magazine und Merian arbeitete.

Als Jugendlicher schon begeistert vom Lichteinfall in der Malerei Vermeers, entwickelte van der Hilst parallel zur Auftragsfotografie sein eigenes bildnerisches Thema: Die “Interiors” – Stillleben und Portraits von Menschen in ihren Umgebungen. Erste “Interiors” fotografierte er bereits in den 70er Jahren in Mexiko, später in Cuba, in Miami und China. Bis heute setzt er diese Arbeit als Work in Progress fort.

Seit 1979 stellt Robert van der Hilst seine “Interiors” aus. Arbeiten finden sich in vielen Sammlungen weltweit. 2007 stellte die Galerie Jordanow erstmals eine Auswahl der “Cuban Interiors” ,  2009 der “Chinese Interiors” aus. Diese Folge setzen wir in der aktuellen Ausstellung mit neueren “Chinese Interiors” fort.

Robert van der Hilst
Chinese Interior Nr. 106
(alle Arbeiten in den Formaten 52 x 64, 67 x 80 und 110 x 131 cm)
 

Olaf Unverzart

Olaf Unverzart

11.09.2015 - 24.10.2015
Olaf Unverzart
Sellajoch aus ›The Line‹ , 2012
30 parts, archival pigment print, tape
edition of: 3+1
44 x 30 cm

Gezeigt werden zwei 30-teilige Arbeiten von Olaf Unverzart. “The Line”, 2012 und “The White Panda”, 2014.
“The Line”, fotografiert in den Alpen in Italien, Österreich, der Schweiz und Frankreich, thematisiert eine imaginäre Idealline bei Abfahrten von Bergpässen.
“The White Panda”, Latium, 2014 ist Olaf Unverzart's Arbeit, die während seines Villa Massimo / Casa Baldi Aufenthaltes in Rom entstand.

Olaf Unverzart, geb. 1972, Studium an der HGB Leipzig bei Joachim Brohm, Lehraufträge AdBK Nürnberg, Mozarteum Salzburg. Preise und Auszeichnungen, u.a. Stipendium, 2009 Förderpreis der Stadt München / Fotografie, 2010 Lead Award in Gold für “Deutsche Szenen” und 2014 Stipendium Villa Massimo / Casa Baldi, Rom. 

2009 Deutscher Fotobuchpreis für “sans moi” und 2010 in Gold für “Leichtes Gepäck”. 2014 erschien “ALP”, Alpine Landscape Pictures (Prestel Verlag München), eine Zusammenstellung von Fotografien der letzten zwölf Jahre aus verschiedenen Regionen der Alpen.
 

Sommerausstellung

Sommerausstellung

03.07.2015 - 24.07.2015
Albrecht Tübke
002 aus "Pitti Uomo"
2011
C-Print, gerahmt
55,5 x 46 cm

Zum ersten Mal zeigt die Galerie Jordanow eine Auswahl an Fotografien von
Albrecht Tübke aus der Folge "Caves", aufgenommen in den Steinbrüchen
von Carrara / Italien. Albrecht Tübke, geb. 1971 in Leipzig, studierte an der
HGB Leipzig und war Meisterschüler bei Timm Rautert.

Ergänzend sind sommerliche Bilder von Künstlern der Galerie zu sehen.
 

Vera Mercer

Vera Mercer

17.04.2015 - 20.06.2015
2014 erschien Vera Mercers Buch “Particular Portraits”, eine Zusammenstellung ihrer Künstlerportraits, Fotografien von Menschen in den Markthallen und Restaurants im Paris der 60er Jahre, ergänzt um aktuelle Portraits ihrer Freunde – in Farbe aufgenommen – vor ihren großformatigen Stilleben im Atelier in Omaha. 2015 brachte sie ein weiteres Buch heraus “The Boilerroom – The Restaurant and It’s People”, eine fotografische Erzählung über ihr Restaurant, seine Geschichte, die Menschen, die Atmosphäre, den Weinkeller, die Speisen und die Rezepte.  Beide Bücher sind aktueller Anlass, eine Auswahl aus Vera Mercer’s Stilleben der letzten beiden Jahre zu zeigen – dazu Künstlerportraits der 60er Jahre.

Vera Mercer wurde 1936 in Berlin als Tochter des Bühnenbildners Franz Mertz geboren, Ausbildung zur Tänzerin, 1958 Heirat mit Daniel Spoerri, Umzug nach Paris. Dort Hinwendung zur Fotografie – es entstehen Portraits und Dokumentationen von Werken der Künstler, u.a. Eva Aeppli, Jean Tinguely, Daniel Spoerri, Marcel Duchamp, Niki de Sant-Phalle, Samuel Beckett. Mit ihrem zweiten Mann, Marc Mercer, Umzug 1973 nach Omaha/Nebraska (USA). Eröffnung von – am europäisch-französischen Stil orientierten – Restaurants. Später zunehmende Beschäftigung mit Stilleben. Es entstehen surreal anmutende Fotografien frisch aufgebauter, aufwändig und barock komponierter Szenerien, voller sinnlich-bizarrer Bestandteile, die in der Küche Verwendung finden: u.a. Wild, Geflügel, Fisch, Früchte, Gemüse, Kräuter und Gewürze – kombiniert mit Blumenarrangements, Kerzen, Leuchtern, Gläsern und vielem mehr.

Abbildung
Fishhead, Paris 2014
Formate: 150 x 228 cm, 109 x 161 cm, 48 x 73 cm
 

Moritz Partenheimer

Moritz Partenheimer

06.02.2015 - 14.03.2015
Moritz Partenheimer, geb. 1979 in München, studierte an der Bauhaus-Universität Weimar
Fotografie und visuelle Kommu­­nikation, 2005 war er Austauschstipendiat am Pratt Institute, New York.

Nach dem Artist Residency am ISCP (International Studio & Curatorial Program) in New York 2013
und dem Aufenthalt in Taipeh, 2014 anlässlich eines Ausstellungsprojektes in der Galerie VT Artsalon,
zeigt die Galerie Jordanow in einer Einzelausstellung neue Arbeiten aus den letzten beiden Jahren.

Identität und Präsenz des Menschen drücken sich im Werk von Moritz Partenheimer durch die Gestaltung
des angeeigneten Raumes und der geformten Landschaft aus. Die Künstlichkeit seiner Fotografien wird
gesteigert durch Motive an nächtlichen Orten, beleuchtet durch eigene Lichtquellen. Der Modellcharakter
von Architektur als Versinnbildlichung medialer Entwicklungen führt in seinen Bildern oft zu Irritationen
hinsichtlich der Realität der Motive.

Moritz Partenheimers Bilder entstehen als Ausschnitte vorgefundener Situationen und sind zugleich präzise
Kompositionen aus Farben, Flächen, Linien und Strukturen in denen oft Paar- oder Gruppenbeziehungen
von Dingen in Stellvertreterposition eine Rolle spielen.

Seine Arbeiten befinden sich in den Staatsgemäldesammlungen München (Pinakothek der Moderne),
der Sammlung der Allianz Kulturstiftung, der Kunstsammlung des ADAC und in Privatsammlungen.

Abb: Nr. 1 aus "W Ave A", Florida, 2014, C-Print, gerahmt, 58 x 51 cm
 
 

Künstler der Galerie III

Künstler der Galerie III

Jahresabschluss-Ausstellung

07.11.2014 - 20.12.2014
Olaf Unverzart
aus “The White Panda”, Latium, Italien 2014
5-teilig und 30-teilig, Format der Einzelbilder 30 x 42 cm
Frank Darius, Vera Mercer, Moritz Partenheimer, Christian Rothmann,
Hans-Christian Schink, Regina Schmeken, Margriet Smulders,
Olaf Unverzart, Robert van der Hilst, Carola Vogt und Peter Boerboom

"Künstler der Galerie III" beendet eine Folge von Gruppenausstellungen
in diesem Jahr in wechselnden Konstellationen und Gegenüberstellungen.
Gezeigt werden vorwiegend neue Fotografien im kleinen Format mit
Schwerpunkt auf schwarz-weiss, aber auch Arbeiten der eigenen Sammlung.
Olaf Unverzart stellt am Beispiel von 5 Bildern seine 30-teilige Arbeit
"The White Panda" vor, die 2014 in Italien während des Aufenthaltes in der
Villa Massimo entstand. Von Regina Schmeken sind Bilder vom Tanz zu sehen,
von Vera Mercer Stilleben und Künstlerportraits, von Moritz Partenheimer
kleinere Arbeiten der letzten Jahre – u.a. aus der Zeit seines ISCP Aufenthaltes
in NYC 2013. Frank Darius zeigt in zeichnerisch abstrakt anmutenden
Fotografien Spuren eines Squash-Spiels, Carola Vogt und Peter Boerboom
ihre neuesten Näh-Bilder aus der Folge "Geländefaden".

In dieser Ausstellung stellen wir zwei neue Bücher vor:
Vera Mercer "Particular Portraits", Distanz, Berlin 2014
Olaf Unverzart "ALP", Prestel, München, 2014
 

Manfred Mayerle

Manfred Mayerle

Zeichnung, Malerei, Architekturinterpretationen

12.09.2014 - 18.10.2014
Abbildung (Startseite und Slider Ausschnitt):

Manfred Mayerle
Mare, 2006
Acryl auf Leinwand
drei Teile, gerahmt
150 x 100 cm

Die Galerie Jordanow bezieht im September in der Zieblandstraße 19 im EG neue Räume. Anlass, zur Open Art das Werk von Manfred Mayerle in den Mittelpunkt zu stellen, der das Haus prägte und dessen Ateliers sich seit den 60er Jahren hier befinden – erst im Dachge- schoss, später im 1. und im 3. OG und heute das Atelier für architekturbezogene Arbeiten. Die Ausstellung widmet sich dem umfangrei- chen zeichnerischen und malerischen Werk des Künstlers (Arbeiten u.a. in der Pinakothek der Moderne und im Lenbachhaus).

Zur Ausstellung erscheint ein Buch, das erstmals einen Überblick gibt über die etwa 800 archi- tekturinterpretierenden Projekte – ein Schwer- punkt im Schaffen von Manfred Mayerle, der im Sommer 2014 in den Bayerischen Landes- baukunstausschuss berufen wurde.
Gezeigt werden Zeichnungen, Arbeiten auf Leinwand, Zeichen- und Skizzenbücher (Tagebuchskizzen) und Künstlerbücher.

Das Buch unter dem Titel "Werkbuch – Architekturinterpretationen" erscheint in einer Auflage von 1500.
Davon gibt es 60 Exemplare mit einer Original-Zeichnung und 60 Exemplare mit einer Original-Tagebuchskizze,die Sie ab sofort reservieren lassen können.

Im Zusammenhang mit der Ausstellung haben Sie Gelegenheit, die Ateliers (Jachenau 21. und 28. 9., Mallorca 2.11. jeweils von 10–18 Uhr zu besuchen. Anmeldung erforderlich.
 

Moritz Partenheimer, Hans-Christian Schink, Carola Vogt + Peter Boerboom, Frank Darius

Künstler der Galerie ll

09.05.2014 - 12.07.2014
 

Künstler der Galerie I. Stilleben

Künstler der Galerie I. Stilleben

Vera Mercer, Margriet Smulders, Robert van der Hilst

07.02.2014 - 12.04.2014
Abbildungen:
Startseite:
Margriet Smulders, Meringue
links:
Vera Merver, Mushroom

In Vera Mercers Fotografien geht es ums Essen und Trinken, um die Schönheit und Sinnlichkeit von Früchten und Tieren – um Kochen, um Esskultur und um Vergänglichkeit. Nach dem Fotografieren werden die Zutaten der Bilder – meist mit Freunden – gekocht und gegessen.

Margriet Smulders opulente und berauschende Bild-Kompositionen entstehen durch das Arrangieren
von Blüten, Pflanzen und weiteren Ingredienzien – zusammen mit Spiegeln, Stoffen, Gläsern und Wasser. Mit analoger Technik fotografiert, gelingen ihr theatralisch inszenierte, detailreiche und farbenprächtige Bilder, deren Brillanz durch die Präsentation hinter Plexiglas im großen Format gesteigert wird.

Robert van der Hilst begann mit den "Chinese Interiors" 2004. Inspiriert durch das Licht bei Vermeer interessiert ihn der natürliche Einfall des Lichts und die malerische Poesie von Innenräumen. Vorgefundene Alltagsgegenstände, Nippes, Souvenirs, Nützliches und Überflüssiges – was er in den Räumen findet arrangiert und inszeniert er – ohne Dinge hinzuzufügen oder wegzunehmen.
 

Christian Rothmann

Robotnics - Fotografien und Objekte

08.11.2013 - 21.12.2013
 

Margriet Smulders

Margriet Smulders

13.09.2013 - 19.10.2013
Abbildung:
Margriet Smulders
Apollo, 2000
Diasec
125 x 125 cm
© Margriet Smulders
Courtesy Galerie Jordanow

Margriet Smulders studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Arnheim, wandte sich der Foto­grafie zu und konzentriert sich seit 1996 auf die Arbeit mit Blumen. Ausgehend von der Bildsprache der niederländischen Stillebenmalerei des 17. Jahrhunderts gelingen ihr heutige Ant­worten auf eines der großen Themen der Kunst. Sinnlich, verführerisch, opulent, be­rauschend, theatralisch inszeniert und voller mystischer Symbolkraft sind ihre meist großformatigen Bilder, für die sie ihre mit Sorgfalt ausgewählten Blüten und Pflanzen zusammenstellt. Mit Spiegeln, Gläsern, anderem Beiwerk und Wasser werden sie zu Stilleben arrangiert und im Großformat analog fotografiert. Margriet Smulders Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.
 

Carola Vogt und Peter Boerboom

Carola Vogt und Peter Boerboom

Buchpräsentation und Ausstellung

26.07.2013 - 03.08.2013
ACHTUNG: Öffnungszeiten nur zu den Veranstaltungen und nach Vereinbarung

In der Edition Fotohof erschien soeben ein Buch zum Werk des Künstlerpaares Carola Vogt + Peter Boerboom mit 60 Fotografien aus den Reihen Abenteuerland, Bodenprobe und Geländefaden, einem Künstler­ge­spräch geführt von Gabriele Conrath-Scholl (Photographische Sammlung der SK Kulturstiftung, Köln) und einem Text der Kunst­historikerin und Soziologin Daniela Roth.
(dt/engl, edition Fotohof, Salzburg, Band 190, 124 Seiten, Euro 29,- ISBN: 978-3-902675-90-3)

Die Galerie Jordanow arbeitet seit 2010 mit Carola Vogt und Peter Boerboom zusammen.
Es freut mich deshalb sehr, die neuen Bücher im Rahmen einer Ausstellung zu prä­sentieren.

Ganz besonders danken wir den Autorinnen Daniela Roth und Gabriele Conrath-Scholl, die sich bereit erklärt haben, in der Ausstellung eine Matinee und ein Gespräch mit den Künstlern zu führen.

Wir laden Sie und Ihre Freunde sehr herzlich ein zu den folgenden Terminen:

Donnerstag, 25.7. um 19 Uhr: Vernissage und Buchvorstellung mit Carola Vogt + Peter Boerboom

Sonntag, 28.7. um 11 Uhr: Matinee mit Daniela Roth und Carola Vogt + Peter Boerboom

Donnerstag, 1.8. um 19 Uhr: Künstlergespräch geführt von Gabriele Conrath-Scholl

Samstag, 3.8. von 11 - 16 Uhr: Finissage

WIR BITTEN UM ANMELDUNG.
(Selbstverständlich können Sie mehrere Termine besuchen).
 

Peter Langenhahn

Peter Langenhahn

Zeitwinkel

03.06.2013 - 22.06.2013
Peter Langenhahn
Zeitwinkel – Tennis
200 x 100 cm

Peter Langenhahns Bilder sind stillstehenden Filmen vergleichbar, in denen Moment und Zeitspanne gleichzeitig zu sehen sind.
Durch die Möglichkeiten digitaler Weiterverarbeitung treibt er das Medium Fotografie über die Grenzen des Klassischen hinaus und kommt dem Video ein Stück näher. Der Name „Zeitwinkel“ ergibt sich aus den Begriffen „Zeit“ und „Weitwinkel“: Ein (Sport)Ereignis wird mit relativ schmalem Bildwinkel abgerastert. Durch Auswählen und Ineinanderfügen einzelner Szenen, die jeweils nur ein kleiner Ausschnitt des Geschehens sind – entsteht aus hunderten von digitalen Einzelbildern der Eindruck einer Weitwinkelaufnahme.
Da der Ort der einzelnen Sequen­zen beim Montieren nicht verändert wird, erinnern die fertigen Ge­samtbilder durch ihre Fülle an Szenen, Details und Geschichten an Wimmelbilder. Die Darstellung im Kleinen ist Peter Langenhahn genauso wichtig wie das Bild in seiner Gesamtkomposition.
Der Eindruck, in das Geschehen einzu­tauchen, ist beab­sichtigt und wird gesteigert durch die Präsentation der Arbeiten als 2 x 1 m große Leuchtkästen.

Peter Langenhahn ist 1984 in Neuruppin geboren und studierte Kommunikationsdesign an der Hochschule Augsburg, Abschluss 2011 mit dem Bachelor of Arts.
 

Zieblandstraße 19

Künstler der Galerie

01.05.2013 - 05.06.2013
Geschlossen: 6.5.–1.6.
 

Künstler der Galerie

Künstler der Galerie

Gruppenausstellung

15.04.2013 - 04.05.2013
Frank Darius
Aquarium, 2004, 122 x 103 cm

Mit dieser Ausstellung, die einen Überblick über die Künstler der Galerie Jordanow und das Programm gibt, lade ich Sie zur Eröffnung der neuen Galerieräume im 4.OG der Zieblandstraße 19, im Münchner Pinakothekenviertel ein. Gezeigt werden Arbeiten von Frank Darius, Carola Vogt und Peter Boerboom, Margriet Smulders, Hans-Christian Schink, Susanne Thiemann, Moritz Partenheimer, Vera Mercer, Robert van der Hilst, Benedikt Partenheimer und Hubertus Hamm. In den drei Ausstellungswochen ist das 4.OG täglich von 12 - 18 Uhr und zusätzlich nach Vereinbarung für Sie geöffnet.
 

Hubertus Hamm

Hubertus Hamm

Molded Mirrors

09.11.2012 - 15.12.2012
Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit Maurer Zilioli Contemporary, Brescia, Italien

Das fotografische Medium bietet ihm stets Anlass zu Reflektion und Experiment und inspiriert den vielfach prämierten deutschen Fotografen Hubertus Hamm (* 1950 in Westfalen) zur Überschreitung enger Gattungsgrenzen. Sein Interesse kreist um das Ausloten von Wahrnehmungsebenen, das kalkulierte Spiel mit der räumlichen Situation und deren jeweils spezifischer Bedingtheit. Nach unserer Präsentation konzeptueller Werkgruppen im Sommer 2011 widmet sich diese Ausstellung nun ausschließlich den Metallarbeiten: „Molded Mirrors“ (seit 2010) – eine quasi „sinnlich barocke“ Reise in das Innere der fotografischen Idee. Längst haben wir deren klassisches Terrain verlassen und begeben uns in die Nähe der Kategorie Installation in Form von Wandarbeiten. Fotografische Erfahrung und fotografische Prinzipien münden in plastischer Transformation des räumlichen Gedankens zwischen konkreter greifbarer Realität und deren Spiegelung.
 

Zu Gast: Dina4 Projekte

Zu Gast: Dina4 Projekte

Katherine Newbegin / Felix Burger

27.10.2012 - 03.11.2012
Katherine Newbegin
Untitled, Agra India, 2011

Dina4 Projekte, zu Gast in der Galerie Jordanow, präsentiert Fotografien aus der Serie „Cinemas in India“ der New Yorker Künstlerin Katherine Newbegin und im Kabinett der Galerie das Video: „The Mill on Black Water“ des Münchner Künstlers Felix Burger, Meisterschüler von Stefan Huber.

Katherine Newbegin Fading
Der Titel „Fading“ der soviel wie verblasst, abgenützt und vergänglich bedeutet, verweist auf die Themen, mit denen sich Katherine Newbegin künstlerisch auseinandersetzt.
Katherine Newbegin beschäftigt sich in Ihren Arbeiten mit vorgefundenen Orten, die Spuren einstiger Benutzung aufzeigen. Sie stellt in ihren Fotografien den gegenwärtigen Zustand und die Folgen der vom menschlichen Dasein geprägten Vergangenheit dar. Eine Welt, deren Architektur und Interieurs von einstiger Blüte zeugen, die nun, leblos und isoliert, heruntergekommen und auf sich selbst gestellt, zurückgelassen wurde.
Es bleibt der melancholische Blick auf - und die Erinnerung an - eine von Menschen vernachlässigte Welt ohne ihn selbst jedoch zu zeigen – Zeugnis elementarer Vergänglichkeit.
Auf der Suche nach entlegenen Plätzen der Welt bereiste die Künstlerin ehemalige kommunistische Länder wie Moldawien, Rumänien, Polen sowie Cuba und Kambodscha und fotografierte sowjetische Architektur der 60iger Jahre, Innenräume verlassener Hotel- und Ferienanlagen um deren einstige Bedeutung in unserer schnelllebigen Welt festzuhalten.
2010/2011 reiste Newbegin nach Indien. Dort entdeckte sie in den Kleinstädten einzelne Filmtheater, die meist als „family run“ Cinemas betrieben wurden. Noch sind sie Zeitzeugen der Geschichte des indischen Kinos, die Katherine Newbegin in ihren Fotografien bewahren möchte, bevor auch diese aus unserem Bewusstsein verschwinden. In den Metropolen des Landes sind diese kleinen Kinos auf Grund des wirtschaftlichen Aufschwungs bereits durch große Multiplex-Kinos ersetzt worden.
Indien gehört zu den ersten Ländern, die bewegliche Bilder, Filme, zeigten. Bereits 1896 fand die erste Cinematograph-Aufführung mit Filmen der Lumière Brüder in Bombay statt, den ersten Kinobau gab es bereits 1907 in Kalkutta. Die Kultur des Kinos dringt auch heute noch in alle Aspekte des alltäglichen indischen Lebens.
Newbegins Fotografien, der vom Abriss bedrohten Filmtheater sind Belege der Kinokultur Indiens. Sie bezeugen die menschlichen Spuren und Aktivitäten, die zuvor in Ihnen stattgefunden haben. Ihre Architektur wirkt heute bereits kalt, leblos und museal wie Relikte vergangener Zeiten. Mit Ihrer Ästhetik des Verfalls vermitteln sie einen morbiden Charme, dem man sich nicht entziehen kann.

Katherine Newbegin * 1976 in Portland, lebt und arbeitet in New York/Brooklyn, studierte Fotografie und englische Literatur am Hunter College in New York sowie an der Yale University. Sie war 2011-2012 Stipendiat der Marie Walsh Sharpe Foundation, erhielt 2009 den Louis Comfort Tiffany Foundation Award, 2008 ein DAAD Stipendium für Berlin und assistierte für Uta Barth, Reiner Leist und Candida Höfer.

Felix Burger The Mill on Black Water
Felix Burger ist bekannt für seine semi-fiktionalen Videofilme - oftmals in romantisierender Astethik wiedergegeben - die Anspielungen auf biographische Eckdaten des Künstlers mit Verweisen auf historische Ereignisse zu narrativen, fingierten, dokumentarischen Schilderungen vereinen. Der Betrachter wird hierbei an das Genre des Stummfilms erinnert.
Im Kabinett der Galerie zeigen wir den fast 4-minütigen Dokumentarfilm: The Mill on Black Water, der den Abriss der Münchner Innenstadt – mittels eines Markierungskreises begrenzt - nach den Vorbildern der Stadt Veränderungspläne eines Baron Haussmanns oder eines Albert Speers, beschreibt. Dieser Eingriff dient hierbei nicht zur Herstellung urbaner Isolation und Zerstörung für propagandistische oder militärische Zwecke, sondern der Künstler gestaltet nach seinen Vorstellungen und persönlichen Wünschen das Elternhaus zu einer abgeschiedenen mittelalterlichen Mühle um.

Felix Burger * 1982 in München, studierte an den Kunstakademien in München und Wien. 2010 erhielt er als Meisterschüler von Stephan Huber sein Diplom und nahm noch im gleichen Jahr am International Studio Program, (ISCP) in New York teil. Er ist derzeit Stipendiat des Ringenberg Stipendiums der Kunststiftung NRW und ist Träger des Projektstipendiums Los Angelos DAAD 2012. 2013 nimmt er sein Masters an der Rijksakademie van beeldende kunsten, Amsterdam auf.
 

Hans-Christian Schink

Hans-Christian Schink

14.09.2012 - 20.10.2012
Hans-Christian Schink, East Cape aus "1h

Hans-Christian Schink, geb. 1961, studierte Fotografie an der HGB, Leipzig. Er ist einer der  wichtigsten Vertreter zeitgenössischer Landschafts?foto?grafie. 2003 entstanden erste Studien zu seiner Serie “1h”, die er 2010 abschloss. Mittels Langzeitbelichtung und dem Effekt der Solarisation zeigt er eine Stunde lang den Lauf der Sonne in der Landschaft und macht damit das Vergehen von Zeit  für uns sichtbar. 2011 gab es große Übersichtsausstellungen zum Werk von Hans-Christian Schink im Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg und im Neuen Museum Weimar. Zur Open Art zeigen wir Arbeiten aus verschiedenen Werkgruppen.
 

Helga Schmidhuber

Helga Schmidhuber

„Bisso Marino“

02.08.2012 - 16.08.2012
Maurer Zilioli – Contemporary Arts, Brescia zu Gast:
Helga Schmidhuber
„Bisso Marino“
Malerei, Collagen, Objekte
Öffnungszeiten: Mo–Sa 11–19 Uhr
 

Susanne Thiemann – Moritz Partenheimer

Susanne Thiemann – Moritz Partenheimer

15.06.2012 - 14.07.2012
Anlässlich der Vorbereitung einer Ausstellung fragte Susanne Thiemann 2011 den Künstler Moritz Partenheimer, ob er nicht einige ihrer jüngeren, noch nicht veröffentlichten Arbeiten fotografieren könne. Moritz Partenheimer inszenierte diese Objekte frei und spielerisch in einem reduzierten Raum und schuf so Spannungsverhältnisse zwischen Linien im Raum und den Skulpturen. Es entstand eine kleine, feine Fotoarbeit, die in der Ausstellung erstmals gezeigt und den Objekten von Susanne Thiemann gegenübergestellt wird.

Susanne Thiemann, geb. 1955 in Kiel, Korbflechterin, wendete sich seit 2001 konsequent der Kunst zu. Ausgelöst wurde dies u.a. durch die Mitarbeit an der “2D/3D Corporate Sculpte” des Kölner Künstlers Peter Zimmermann für die Deichtorhallen in Hamburg. Susanne Thiemann nutzt für Ihr Werk, das hauptsächlich Skulpturen, Installationen und Wandobjekte umfasst, vorwiegend “neue” Materialien wie formbare Kunststoffe, Kunststoffreste, Gummischläuche oder Schälreste von Reifen.

Moritz Partenheimer, geb. 1979 in München, studierte bis 2006 an der Bauhaus-Universität Weimar und war Stipendiat am Pratt Institute, New York.
 

Birgit Jürgenssen

Birgit Jürgenssen

Körperprojektionen

25.04.2012 - 26.05.2012
Birgit Jürgenssen

In Zusammenarbeit mit dem Estate Birgit Jürgenssen, Wien

Birgit Jürgenssen (1949 - 2003, geb. in Wien), gehört zu den wichtigsten Künstlerinnen der österreichischen Avantgarde. In ihrer surreal beeinflussten Arbeit setzt sie sich subversiv, ironisch und oft grotesk mit unterschiedlichen Facetten von Weiblichkeit auseinander. Ihr vielschichtiges Werk, in dem der Körper oder weibliche Attribute in überraschende Beziehungen zu Gegenständlichem oder zur Tierwelt gesetzt werden, umfasst Zeichnungen, Objekte, Collagen, Malerei und Fotografie (z.B. die Schuh-Objekte, “Hausfrauen-Küchenschürze”, “Selbst mit Fellchen”). Die Galerie Jordanow zeigt eine Auswahl (ca. 25 Bilder) aus der Serie “Körper projektionen” (1987 / 88 entstanden, umfasst sie insgesamt etwa 60 Fotografien) in denen Birgit Jürgenssen auf ihre nackte Haut Schatten, Zeichen und Symbole voller rätselhafter und sinnlicher Anspielungen projiziert. Es geht um den Körper der Frau als Projektion und Projektionsfläche.
 

Sybille Rath

Sybille Rath

23.03.2012 - 06.04.2012
Sybille Rath , Watch me, 2012

Eine Ausstellung von Dina4 Projekte

Besondere Öffnungszeiten: Mi 12–18 • Sa 12–16