Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Galerie Maulberger

Briennerstr. 7 (Innenhof) • 80333 M
Tel. +49 89 22 80 71 71 • Fax +49 89 22 80 71 72
www.maulberger.deinfo@maulberger.de
Di–Fr 10–18 • Sa 10–16
barrierefrei

Brienner Str. 7
80333 München

Laufende Ausstellungen

black meets white

black meets white

08.09.2017 - 07.10.2017
In der aktuellen Ausstellung black meets white lotet die Galerie Maulberger die koloristische Wirkungsdimension von ‚Weiß‘ und ‚Schwarz‘ aus. Die Künstler der 1950er und 1960er Jahre entdeckten die universelle Aussagekraft der beiden Farbpole neu und thematisierten diese in einer beeindruckenden Fülle. Herbert Zangs fand in seinen Verweißungen Anfang der 1950er Jahre ein ‚Weiß‘, das neben der ‚Anwesenheit von Licht‘ auch ambivalente Konnotationen der Brüchigkeit mit aufnimmt. ZERO formulierte ab 1957 dagegen ein ‚Weiß‘ in kompromissloser Klarheit als ein Symbol der Stunde Null in der Kunst. Der Rückzug in das ‚Schwarz‘ ist der Versuch, zum Eigentlichen in der Malerei vorzustoßen. Die Präsenz des Materials, die Ausdehnung in den Raum und Konzentration auf die Wirkkraft tritt bei keiner anderen Farbe so energisch zu Tage. Das lässt sich in dieser spannungsreichen Ausstellung an den Arbeiten von Aubertin, Berke, Bischoffshausen, Cavael, Geiger, Girke, Götz, Holweck, Kricke, Luther, Mack, Piene, Simeti, Sonderborg, Thieler, Uecker, Westpfahl, Wildemann und Zangs nachvollziehen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Heinrich Wildemann
o.T., um 1955

Herbert Zangs
Expansion, um 1960

 
 

Kommende Ausstellungen


Vergangene Ausstellungen

Collage / Decollage

30.06.2017 - 12.08.2017
 

Künstler der Galerie

12.05.2017 - 14.06.2017
 

Zum 100. Geburtstag von Karl Fred Dahmen

Karl Fred Dahmen und Künstlerfreunde

10.03.2017 - 08.04.2017
 

Herbert Zangs

Vom Sinn des Chaos

09.12.2016 - 28.01.2017
9.12.2016 – 23.12.2016
und
10.1.2017 – 28.1.2017
 

Papierstationen

Papierstationen

Ein Bildträger mit Geschichte

09.09.2016 - 08.10.2016
In der aktuellen Ausstellung Papierstationen. Ein Bildträger mit Geschichte zeigt die Galerie Maulberger die Vielseitigkeit des filigranen Werkstoffs Papier. Von der Verwendung als Skizzenblatt wie bei K.O. Götz bis hin zur Inflammation eines Aubertins präsentieren wir Ihnen facettenreiche Arbeiten auf Papier der klassischen Vertreter der Abstraktion nach 45´ wie Julius Bissier, Heinrich Wildemann, Fritz Winter und im Besonderen des Informel zu denen Peter Brüning, Rolf Cavael, Karl Fred Dahmen, Bernard Schultze, K.R.H. Sonderborg, Fred Thieler sowie Conrad Westpfahl zu zählen sind. Natürlich darf auch der Kreis um ZERO Piero Dorazio, Oskar Holweck, Turi Simeti und Herbert Zangs sowie den Hauptakteuren Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker nicht fehlen.
Der Titel ist Teil einer Ausstellungsreihe, die in regelmäßigen Abständen thematisch das Galerieprogramm beleuchtet, dessen Fokus auf der Nachkriegsabstraktion, dem Informel sowie ZERO gerichtet ist.

Herbert Zangs
Ohne Titel, um 1980
Blasenbild auf Papier
42,0 x 30,6 cm
rückseitig Nachlass-Stempel
Provenienz: Nachlass des Künstlers
Die Arbeit ist in das Herbert Zangs Nachlass-Archiv Maulberger aufgenommen
 

Rolf Cavael

30.06.2016 - 30.07.2016
 

Künstler der Galerie

27.04.2016 - 25.06.2016
 

Fred Thieler

Eine Hommage zum 100. Geburtstag

04.03.2016 - 06.04.2016
 

Theodor Werner / Conrad Westpfahl

04.12.2015 - 23.01.2016
 

Made in Germany

Made in Germany

11.09.2015 - 30.10.2015
Heinz Mack
Ohne Titel, 1991
Acryl auf Leinwand
100 x 80 cm

Unter dem Ausstellungstitel „Made in Germany“ zeigt die Galerie Maulberger einen Querschnitt durch die deutsche Kunstlandschaft von 1947 bis in die 1990er Jahre.
Künstler der Nachkriegsabstraktion wie Rupprecht Geiger, Fritz Winter oder Heinrich Wildemann, werden neben den bedeutenden Informellen wie Karl Otto Götz, Emil Schumacher, K.R.H. Sonderborg oder Bernard Schultze vertreten sein.
Einen Neubeginn in der deutschen Kunst markiert die Gruppe „ZERO“ mit Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker. In der Ausstellung wird der Zero-Kreis durch Oskar Holweck, Gotthard Graubner, Raimund Girke und Herbert Zangs erweitert.
 

Informeller Dialog

12.06.2015 - 23.07.2015
 

Klein- aber fein VI

19.03.2015 - 10.04.2015
 

Heinrich Wildemann

Nur die Lebensintensität hat Formintensität

05.12.2014 - 20.12.2014
 

Maulberger

30 Jahre im Sog der Kunst

12.09.2014 - 08.11.2014
In diesem Jahr feiert die Galerie Maulberger ihr 30-jähriges Bestehen. Aus der Faszination für die Avantgarde der 1950er/60er Jahre und der daraus erwachsenden Sammelleiden- schaft hat Hans Maulberger seine Galerie zu einer der führenden deutschen Privatinstitu- tionen für das Informel und ZERO entwickelt. In rund 40 Katalogen spiegeln sich gelebte Passion und ernsthafte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der informellen Haltung und der Philosophie von ZERO. Es entstanden u. a. Publikationen über die Künstlergruppen ZEN 49, Quadriga, ZERO sowie umfassende Monographien zu Hubert Berke, Rolf Cavael, Karl Otto Götz, Emil Schumacher, K.R.H. Sonderborg, Hans Stau- dacher, Fred Thieler, Conrad Westpfahl, Heinrich Wildemann und Fritz Winter. Der begleitende Jubiläumskatalog mit dem Titel „Maulberger – 30 Jahre im Sog der Kunst“ läßt die Ausstellungsstationen der Galerie Revue passieren.
 

ABSTRAKT!

18.07.2014 - 14.08.2014
 

Bernard Aubertin und Zeitgenossen

23.05.2014 - 28.06.2014
 

K.R.H. Sonderborg

Retrospektive

06.12.2013 - 21.12.2013
 

ZERO – Aufbruch in eine neue geistige Zone

ZERO – Aufbruch in eine neue geistige Zone

13.09.2013 - 09.11.2013
Abbildung:
Heinz Mack
Weißes Relief mit blauen Zonen, 1958
Öl auf Kunstharz auf Hartfaser,
64 x 73 x 10 cm

Anläßlich der Open Art möchte die Galerie Maulberger den Blick auf die Avantgarde der fünfziger und sechziger Jahre lenken.
Aus ihren Beständen zeigt sie Arbeiten der ZERO-Bewegung. Neben Werken von Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker werden Arbeiten von Bernard Aubertin, Hermann Bartels, Hans Bischoffshausen, Enrico Castellani, Piero Dorazio, Lucio Fontana, Raimund Girke, Hermann Goepfert, Gotthard Graubner, Oskar Holweck, Adolf Luther, Piero Manzoni, Uli Pohl, Turi Simeti und Herbert Zangs zu sehen sein.
 

Struktur

Cimiotti und Zeitgenossen

19.07.2013 - 17.08.2013
 

Papierstationen – Im Auge des Betrachters

Götz, Hartung, Mack, Piene, Sonderborg, Uecker, Zangs u.v.a.

17.05.2013 - 15.06.2013
 

Rolf Cavael

Mit dem Kosmos in Berührung

08.02.2013 - 02.03.2013
 

Formverwandtschaften.

Formverwandtschaften.

Fritz Winter und Künstlerkollegen

30.11.2012 - 22.12.2012
Fritz Winter
„Schwarz vor Weiß“, 1955
Öl auf Leinwand, 135 x 145 cm
 

Walter Stöhrer

Walter Stöhrer

„Die Schönheit wird konvulsiv sein, oder sie wird nicht sein.

14.09.2012 - 13.10.2012
Walter Stöhrer, Nadja Nr. 1, Hommage à André Breton, 1988

Bei Walter Stöhrer erhält die textuelle Struktur eine bildhafte Qualität. An „Wörter(n), die Augen fesseln", ist Stöhrer interessiert, um sie - von ihnen ganz eingenommen - seiner Kunst einzuverleiben. Das Zitat von André Breton „Die Schönheit wird konvulsiv sein, oder sie wird nicht sein.", das Stöhrer zu einer Bildfolge veranlasst hat, könnte geradezu programmatisch für Stöhrers Arbeit stehen. Seine Farbströme überschwemmen mit zerstörerischer Urkraft den Bildträger. Ungestüm, chaotisch, grenzüberschreitend, kraftvoll, orgiastisch, stürmisch, expressiv, und eben konvulsiv, all diese Formulierungen umschreiben Stöhrers Werk treffend. In dieser Ausstellung werden rund 35 Arbeiten des Künstlers gezeigt, davon entstand ein großer Teil in den 60er Jahren, also vor dem Atelierbrand im Jahre 1972.
 

Klein – aber fein V / Bild und Poesie – eine Annäherung

29.06.2012 - 04.08.2012