Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Galerie Michael Heufelder

Gabelsbergerstr. 83 • 80333 M
Tel. +49 89 54 32 09 20
www.galerie-heufelder.demail@galerie-heufelder.de
Mi–Fr 14–19 • Sa 12–16

Gabelsbergerstr. 83
80333 München

Laufende Ausstellungen


Kommende Ausstellungen

Christopher Croft | Michael Munding

Christopher Croft | Michael Munding

En Miniature

24.11.2017 - 10.12.2017
 

 

 
 

Zu Gast – Edition Karbit 2017

15.12.2017 - 23.12.2017
 

Vergangene Ausstellungen

Martin Herler

Martin Herler

All in

19.10.2017 - 18.11.2017
 

Peter Vahlefeld – Top of the Pops der Königlich Bayerischen Staatsgemäldesammlungen

Peter Vahlefeld – Top of the Pops der Königlich Bayerischen Staatsgemäldesammlungen

09.09.2017 - 14.10.2017
Die Ausstellung Top of the Pops der Königlich Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in Kooperation mit Peter Vahlefeld wird ermöglicht durch Produktplazierungen der Sammlung Schack, der Sammlung Brandhorst, des Lenbachhauses und des Hauses der Kunst München.

Peter Vahlefeld
Sammlung Brandhorst 2017
Öl auf Drucksache
30 x 22,3 cm

 
 

Florian Gierer

Florian Gierer

Come Over and See

28.07.2017 - 02.09.2017
Vom 10. August bis 2. September ist die Ausstellung nach Terminvereinbarung unter
+49/0/176/45553103
zu besichtigen.

 
 

Frank Herzog

Frank Herzog

Die Bande

23.06.2017 - 22.07.2017
Frank Herzog
Der farbenfrohe Claus, 2015
Terracotta / Ölfarbe
ca. 35 cm

Am Samstag, dem 24. Juni ist die Galerie im Rahmen des Kunstareal – Festes
von 11 bis 18 Uhr geöffnet

 

 
 

Christoph Kern

Christoph Kern

Rochade

02.06.2017 - 20.06.2017
Christoph Kern
Dekon, 2017
Eitempera / Öl / Pigment / auf Nessel
150 x 180 cm

 

 
 

Petra Amerell

Petra Amerell

Neue Farbe Neues Glück

26.04.2017 - 27.05.2017
neue Bilder

Petra Amerell
o.T., 2016
Pigmente und Binder auf Leinwand
160 x 150 cm

 
 

Uta Schotten

Uta Schotten

im Paradies – Malerei

24.03.2017 - 22.04.2017
Uta Schotten
o.T. / 2016
Öl / Enkaustik / auf Leinwand
70 x 80 cm

 
 

Peter Sauerer

Peter Sauerer

wisch you were here

17.02.2017 - 18.03.2017
Peter Sauerer
Leda
 

Nataly Maier – Christofer Kochs

Nataly Maier – Christofer Kochs

13.01.2017 - 11.02.2017
Nataly Maier – Malerei
Christofer Kochs – Skulpturen

 

 

 

 
 

Edition Karbit

Edition Karbit

zu Gast beim „Heufelder“ – „grün“

03.12.2016 - 23.12.2016
3. und 4. Dezember 12.00–16 Uhr.
 

Wolfgang Ellenrieder

Wolfgang Ellenrieder

"from Display to display"

28.10.2016 - 26.11.2016
Wolfgang Ellenrieder
Kiosk des Glücks, 2016
Pigment und Bindemittel auf Nessel
75 x 66 cm

 
 

Heiner-Matthias Priesnitz

Heiner-Matthias Priesnitz

Bleistiftzeichnungen

21.10.2016 - 22.10.2016
Stillleben, 2015
Bleistift / Pastellkreide auf Papier
70 x 100 cm
 

Alexander Kotchetow

Alexander Kotchetow

Die Zeit erblicken

09.09.2016 - 22.10.2016
Alexander Kotchetow
Pause aus der Serie: Lange Nächte – Münchner Nachtleben, 2012
Öl auf Holz
31 x 45 cm
 

„cars for sale“

„cars for sale“

1. Münchner Kunst -Autosalon

15.07.2016 - 03.09.2016
Marcus Junge
Buick Riviera, 2012
Graphit auf Papier
110 x 155 cm

Teilnehmende Künstler:
Beni Altmüller / Ludwig Arnold / Ines Doleschal /  Wolfgang Ellenrieder / Florian Gierer / Ernst Heckelmann / Frank Herzog  / Marcus Junge  / Wolfram Kastner /Michael Munding / Peter Sauerer / Bernhard Stöger / Dieter Weidmann / Alexander Kotschetow / Martin Paulus / David Virgien / Jürgen Wolf / Jesco von Puttkamer

Vom 10. August bis 3. September nur nach Terminvereinbarung geöffnet, Tel. 0049 / 0 /173 / 23 12 298 !

 
 

Kim Seo Yoon / Louis Thompson / Lee Jeong Won

Kim Seo Yoon / Louis Thompson / Lee Jeong Won

Vasen und Gefäße

16.06.2016 - 02.07.2016
Im Rahmen der Ausstellung - Marcus Junge – „horror vacui“ – Zeichnungen
in Zusammenarbeit mit Eva Bitzinger
 

Marcus Junge

Marcus Junge

"horror vacui“ – Zeichnungen

16.06.2016 - 02.07.2016
Marcus Junge
Nymphenburg, 2013
Graphit auf Papier
97 x 67 cm
 

Christoph Drexler / Martin Kargruber

Christoph Drexler / Martin Kargruber

neue Bilder / neue Skulpturen

13.05.2016 - 11.06.2016
Die Galerie ist am 27. und 28. Mai geschlossen !
 

Ludwig Arnold

Ludwig Arnold

Malerei

08.04.2016 - 07.05.2016
o.T., 2015
Acryl auf Leinwand
200 x 150 cm
 

Peter Vogt (1944–2013)

Peter Vogt (1944–2013)

zum Geburtstag!

31.03.2016 - 03.04.2016
Eine Auswahl seines Schaffens

 

 
 

David Virgien

David Virgien

Coney Island and other pictures

26.02.2016 - 25.03.2016
Aquarellarbeiten

„coney island“, 2016
Aquarell auf Papier
80 x 103 cm
 

Isabelle Dyckerhoff

Isabelle Dyckerhoff

Malerei

15.01.2016 - 20.02.2016
Isabelle Dyckerhoff
o.T., 2015
Öl auf Leinwand
200 x 180 cm

Ein immer wieder neues Spiel – zur Malerei von Isabelle Dyckerhoff
Die Geschichte vom Ende der Malerei oder ihrem konsequenten zu-Ende-Führen wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts immer wieder erzählt – besonders humorvoll von Harold Rosenberg. Wenngleich der amerikanische Kunstkritiker zu den Wortführern der Nachkriegsabstraktion in den USA gehörte, nahm er deren Trend zur zunehmenden Reduktion ein wenig aufs Korn: „Newman schloss die Tür, Rothko zog den Rollladen herunter und Reinhardt löschte das Licht."[1]
Das Licht der Malerei war nicht das erste Mal gelöscht worden. Marcel Duchamp tat es bereits um 1914, als er das Medium wegen seiner rein retinalen Wirkungen intellektuell abkanzelte und selbst den Pinsel beiseite legte. Nicht nur dieses „Ende der Malerei“, auch alle weiteren, die seitdem beschworen wurden, haben sich bekanntlich nicht bewahrheitet; der vermeintliche Kadaver stand immer wieder auf. Auch Rosenbergs Bonmot setzte keinen definitiven Schlusspunkt, sondern stellte letztlich auch die Frage: Wer stellt das Licht wieder an, wer zieht die Rollläden wieder hoch und wer öffnet die Tür?
Gleichwohl bleibt die Frage, ob alle relevanten Spielzüge der Malerei doch schon getätigt wurden, und wenn das Licht im Saal wieder leuchtet, ist die Aufführung vorbei, das Publikum spendet Beifall und geht nach Hause. Oder geht die Geschichte der Malerei doch immer weiter, egal für wie tot das Medium immer wieder erklärt wurde?
Vielleicht liegt allen Geschichten vom Ende ein falsches Denkmodell zugrunde – als beruhe die Malerei auf einer Folge von lösbaren Problemen, die sukzessive abgearbeitet werden können, wie es Ludwig Wittgenstein in seinem Tractatus Logicus Philosophicus mit der Sprache tat. Dann stellte er allerdings fest, dass die Sprache kein zeitloses logisches Konstrukt ist, sondern mit jedem „Sprachspiel“ immer wieder neu und anderes aufgeführt werden kann, wie er später in den Philosophischen Untersuchungen darlegte.
Die Reden vom Ende der Malerei folgen gleichsam der Logik von Wittgensteins Tractatus. Sie tun so, als ob irgendwann alles gemalt worden sei, was gemalt werden könne, und danach kann der Pinsel ein für alle mal ruhen.
Dann bräuchte auch Isabelle Dyckerhoff ihn nicht mehr in die Hand zu nehmen, denn alle Fragen, die sie in ihren Bildern be- oder verhandelt, wären schon längst gelöst. Natürlich haben schon viele Maler sich mit der kompositorischen Verteilung von Farbakzenten auf einer monochromen Fläche, mit dem Verhältnis von Fläche und Raum, mit dem komplexen Verhältnis von Figur und Grund, mit dem Austarieren horizontaler und vertikaler Reihungen beschäftigt. Aber interessanterweise ist genau mit dem Versuch einer Beschreibung dessen, um welche „Fragen“ es bei Isabelle Dyckerhoffs Bildern geht, nahezu nichts darüber gesagt, welche Antworten ihre Bilder darauf geben.
Weil jedes Bild letztlich ein neues Bild ist, lässt sich Geschichte der Malerei auch nicht angemessen darstellen, wenn man sie als lineare Fortschritts- oder Abarbeitungsgeschichte von Problemen erzählt. Vielmehr steht der Maler oder die Malerin vor jeder neuen Leinwand wie vor dem Anpfiff eines neuen Spiels, dessen Ausgang ungewiss ist.
Die Probleme der Malerei sind ebenso wenig „gelöst“ wie es die Millionen Schachpartien oder Fußballmatches, die schon stattgefunden haben, überflüssig machen, dass immer wieder neu gespielt wird. Der Maler Stephan Baumkötter äußerte mir gegenüber einmal: Kunst und Fußball seien vor allem darin vergleichbar, dass das meiste misslinge und man sich umso mehr freue, wenn doch etwas gelingt.
Schlechte Malerei ist nicht diejenige, die an schon gemalte Bilder erinnert (wie wäre das auch zu vermeiden?), sondern die sich nicht auf das Risiko des Scheiterns einlässt, das heisst, die so tut, als seien die Probleme der Malerei tatsächlich gelöst und müssten nicht noch einmal neu bearbeitet werden. Schlechte Malerei ist bloße Routine, die sich dem Risiko des Scheiterns gar nicht mehr aussetzt oder – anders gesagt – bei der wir von vornherein wissen, wie das Spiel ausgehen wird.
Für dieses Wissen reicht es nicht aus, Einflüsse oder Vorbilder zu benennen, auf die Isabelle Dyckerhoffs Malerei vermeintlich zurückfahrbar sei. Denn wir müssten darüberhinaus auch voraussagen können, wie das Spiel weiter- oder ausgeht, das heißt, welche Bilder sie demnächst malen wird. Wer glaubt, auf dem Spielfeld von Isabelle Dyckerhoffs Malerei sei nichts Neues mehr zu entdecken, hätte auch von den neuesten Werken nicht überrascht sein dürfen. Denn diese sind gegenüber den vorangegangenen Gemälden deutlich reduzierter, die mit dem Pinsel oder Spachtel aufgesetzten Farbakzente erscheinen hier nicht wie bisher in mehr oder weniger systematischen Reihungen, sondern meist als solitäre Markierungen, die deutlicher im Bildgrund verankert sind. Dieser ist nun selbst in differenzierten Farbschattierungen angelegt ­ und weniger ein Grund, der mit aktiven Formen bedeckt wird, als dass die auf ihn gesetzten farbigen Akzente die Wahrnehmung auch bewusst auf ihn lenken.
Ludwig Seyfarth

[1] Zit. nach: Nichts. Kat. Schirn Kunsthalle Frankfurt, Ostfildern 2006, S. 6. Siehe dazu auch: Ludwig Seyfarth, Komik und abstrakte Kunst, in: Michael Glasmeier (Hg.), Anarchie des Lachens. Komik in den Künsten, München 2012.
 

Bernhard Stöger

Bernhard Stöger

Kongenial – Neue Skulpturen

27.11.2015 - 09.01.2016
Bernhard Stöger
Dropped out pinup
Porzellanerde / Aquarell
21 x 18 x 14 cm
 

Martin Paulus

Martin Paulus

Die Aquarien der Ferne und Vergangenheit

21.10.2015 - 21.11.2015
Gemälde – Zeichnungen - Objekte

 

 
 

Michael Munding

Michael Munding

Content

11.09.2015 - 17.10.2015
Michael Munding
Blumenstilleben, 1996
Tempera auf Alu, lackiert
180 x 125 cm

„... Nun ist es aber interessant – wie man auch schon früher wusste und heute in anderen Zusammenhängen wieder neu erkennt – daß es so etwas gibt wie eine realitätskonstitutive Präsenz des Beobachters. Mit anderen Worten: man sieht nie bloß, was man sieht, sondern man sieht im Akt des Sehens immer sich mit. Das Sehen realisiert das Gesehene als etwas zu Sehendes und bleibt doch selbst blind für diesen Sachverhalt. Wahrnehmung und Fürwahrhalten vermischen sich dabei und werden geradezu ununterscheidbar. Die Überprüfung der Echtheit oder Authentizität von Bildern wird in einer Zeit, in der – wie Siegfried Kracauer einmal formulierte – die Welt sich ein Fotografiergesicht zugelegt hat, zum Problem. Wie schwer aber dieses Problem zu lösen ist, kann man beim Übergang von der analogen zur digitalen Fotografie jeden Tag an den Fotos in der Zeitung beobachten, von anderen, noch komplizierteren bildgebenden Verfahren und ihren Produkten ganz zu schweigen. Das vermeintlich Wirklichkeitsgetreueste wird unmerklich und unbeobachtbar rasch und leicht zum Virtuellen ...“
Text: Dr. Michael Kessler
 

Beni Altmüller

Beni Altmüller

Aus himmlischen Perspektiven

02.07.2015 - 01.08.2015
„himmlische Perspektive“, 2015
Acryl / Öl auf Baumwolle
80 x 140 cm
 

Christofer Kochs

Christofer Kochs

Schnitt in die Welt

22.05.2015 - 20.06.2015
 

Nadja Jerczynski

Nadja Jerczynski

Volume 3

10.04.2015 - 14.05.2015
Floating 3, 2014
Öl auf Leinwand
100 X 100 cm

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
 

Szilard Huszank

Szilard Huszank

fiction landscapes

27.02.2015 - 26.03.2015
LC Nr. 36, 2014
Öl auf Leinwand
180 x 150 cm

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Vom 2. bis einschließlich 7. März bleibt die Galerie wegen der Teilnahme an der art – Karlsruhe geschlossen !
 

Tanja Mohr

Tanja Mohr

The sublime and beautiful

23.01.2015 - 21.02.2015
 
 

Martin Herler

Martin Herler

Blumen

05.12.2014 - 17.01.2015
 

Paul Pretzer

Paul Pretzer

Malerei

17.10.2014 - 15.11.2014
Pa
 

Anna Kiiskinen

Anna Kiiskinen

neue Bilder

12.09.2014 - 11.10.2014
Abbildung (Starseite und Slider Ausschnitt):

Anna Kiiskinen
Vor der Lichtung, 2014
Acryl auf Leinen
70 x 150 cm

In ihren neuesten Bildern richtet Anna Kiiskinen ihre Aufmerksamkeit auf die Formenvielfalt der Bäume. Mit einem besonderen Interesse für die detailreiche Struktur der Zweigen- und Laubformationen malt sie Baumsilhouetten, die wie ein ornamentales oder spitzenhaftes Gitter vor dem Hintergrund erscheinen. Teils arbeitet sie mit direkten Ansichten auf Bäume in der Natur, teils mit Fensterspiegelungen von Bäumen in der Stadt. Vergleichbar zu Spiegelungen auf der Wasseroberfläche (ein anderes Hauptthema der Künstlerin), erzeugt die Fensterspiegelung kleine Verzerrungen und eine leichte Unschärfe in der Darstellung.
 

Wolfram Kastner

Wolfram Kastner

Stadtton

25.07.2014 - 31.07.2014
Wolfram Kastner
Stadt(land)schaft, 2013
Acryl auf Nessel
58 X 80 cm

Vom 5. bis 30. August 2014 ist die Ausstellung nach telefonischer Vereinbarung geöffnet.
 

Lawrence Gipe, David Virgin, Dieter Weidmann

Lawrence Gipe, David Virgin, Dieter Weidmann

Ölbilder / Aquarelle

20.06.2014 - 19.07.2014
 

Ines Doleschal

Ines Doleschal

Sites and Cities

09.05.2014 - 14.06.2014
Abbildung (Startseite: Ausschnitt)

StadtHausRaum, 2008
Acryl auf Leinwand
145 X 185 cm.
 

Petra Amerell

Petra Amerell

Neue Bilder

03.04.2014 - 03.05.2014
 

Peter Vogt. Zum 70. Geburtstag

Peter Vogt. Zum 70. Geburtstag

Präsentation der neuen Werkverzeichnisbände 3 und 4

27.03.2014 - 29.03.2014
Werkverzeichnis 1969 – 1972, 152 Seiten
Werkverzeichnis 2002 – 2013, 400 Seiten
VERLAG FÜR MODERNE KUNST - NÜRNBERG

Der künstlerische Nachlass Peter Vogts befindet sich im Künstlerarchiv der Stiftung Kunstfonds.
 

Christoph Kern

Christoph Kern

Cubic Worlds 4 G

14.02.2014 - 08.03.2014
Abbildungen:
Christoph Kern, Cister, 2013
Öl auf Leinwand, 120x120 cm
 

Jürgen Wolf

Jürgen Wolf

Die Reise mit dem Lachen im Koffer dazwischen

17.01.2014 - 08.02.2014
Abbildungen (Slider:Ausschnitt):
Jürgen Wolf
Die Reise mit…“, 2013
Öl auf Holz, 23,5 X 13, 5 cm
 

Wolfgang Ellenrieder

Recycling

22.11.2013 - 06.01.2014
 

Malerei

Malerei

Hubertus Reichert

25.10.2013 - 16.11.2013
Abbildungen:
Hubertus Reichert
Le Sud, 2013
Öl / Acryl auf Leinwand
135 X 170 cm
 

Kabinettausstellung – neue Arbeiten auf Karton

Kabinettausstellung – neue Arbeiten auf Karton

Tanja Mohr

16.10.2013 - 19.10.2013
 

Frank Herzog

Frank Herzog

Gruppenausstellung - Aquarelle / Skulpturen

13.09.2013 - 12.10.2013
Abbildung:
Frank Herzog
Blechwrack, 1978
Aquarell
Foto: Leander Kittelmann
 

Peter Sauerer / Bernhard Stöger

Peter Sauerer / Bernhard Stöger

e possibile lavorare qui?

10.07.2013 - 03.08.2013
Abbildung Startseite:
Peter Sauerer: Cäsar, 2012, Holz, Schnur
Abbildung Galerieseite:
Bernhard Stöger: "Markus Lüpertz - MAlerfürst", 2012, Porzellanerde, Holz, Aquarell

Bitte beachten Sie, dass die Galerie im August geschlossen ist.
 

Christoph Drexler

Christoph Drexler

Landschaft

07.06.2013 - 29.06.2013
Christoph Drexler
Hausgiebel mit grauem Schatten
2013, Öl auf Karton
16 X 22 cm
 

Joanna Jesse

Joanna Jesse

Malerei

19.04.2013 - 17.05.2013
Joanna Jesse
Im Meer, 2013
Öl auf Leinwand
120 X 140 cm
 

Ludwig Arnold

Ludwig Arnold

Neue Bilder

15.03.2013 - 13.04.2013
Eingangsseite, Slider (Ausschnitt):
Ludwig Arnold
o.T., 2012
20 x 60 cm

Eingangsseite, Reihung (Ausschnitt) und Galerieseite:
Ludwig Arnold
o.T., 2011
Acryl auf Leinwand
60 X 75 cm
 

Nadja Jerczynski

Nadja Jerczynski

Malerei

25.01.2013 - 25.02.2013
Nadja Jerczynski
The Hell´s Boogie of Love, 2009
Öl auf Leinwand, 135 X 130 cm

Nadja Jerczynski – Volume 2

Die Sonne geht auf mit Lichtstrahlen aus gleißendem Stahl, sie wandern die Wand hoch und sind da. - Being there – kein Platz für Kompromisse. Licht, Schatten, Leinwand, Farbe...doch Kompromisse, zwischen dem was im Kopf ist und dem was das Material zulässt, dem was wirklich als Materie erscheint.
Die Ästhetik von weißen und roten Streifen – The White Stripes – „They’re gonna rip it off Taking their time right behind my back”(1)..Ästhetik ist wichtig, sie gibt der Form die Hülle und dem Auge die Fülle, dass reimt sich und ist gut.

Drachenhaut-Bäume im Wald, sie werden gefällt und liegen da, man kann über sie gehen wie über liegende Riesen, - Camouflage-Uniform, - Lebanon –„ A Soldier brings Oranges he got out from a Tank“(2).

Soldaten aus Europa gehen langsam über eine staubige Straße in Afghanistan irgendwo im nirgendwo, eine Landschaft grau und milchig weiß – A Landscape as White as Snow – ein zap und sie sind weg – Medienwelt. I like to watch! Bilder hören, Musik sehen, Bilder malen.

Ein Strauß Blumen, schwarz-grau und blau im Hintergrund - der Raum zwischen Ich + Du – The Hell’s Boogie of Love – Clearity – Entscheidungen treffen, immer wieder von vorne anfangen.

Wasser sammelt sich aus tausend kleinen Bächen in einer Mulde und steigt langsam an, - Abstraktion ist ein Gedanke gedacht von Fleisch und Blut.
Figur fügt sich in Abstraktion ein wie ein Gedanke in Materie ohne vorher und nachher, - zusammenführen, einen, EIN Bild machen aus vielen Eindrücken.
Schuhe sind wichtig wenn man weit laufen muß. Da wo die Linie zwischen Himmel und Wüstensand verschwimmt werden die Füße heiß ohne Schuhe, - Boots – der Stolz des Schuhjägers.

„Broken back to the ceiling - Broken nose to the floor“(3), - Silver + Gold, zwei menschliche Ikonen, - Spiritualität gehört an ihren Platz… Oft findet sie sich in der Malerei, nicht im Motiv. Motivation heißt Beweggrund und Antrieb. Als Maler hat man keine Wahl, man malt sowieso.

(1): The White Stripes, Elephant, 2003
(2): U2, No Line on the Horizon, 2009
(3): U2, Rattle and Hum, 1995
Nadja Jerczynski 2011
 

Eva Gantar / Florian Gierer

Eva Gantar / Florian Gierer

Fotografie und Zeichnung

11.01.2013 - 19.01.2013
Links:
Florian Gierer
New Wien, 2012
Bleistift/Buntstift/ Pastell
auf Zeichenkarton, 71 x 115 cm

Startseite – Slider (Ausschnitt):
Florian Gierer / Eva Gantar

Startseite – Reihung (Ausschnitt):
Eva Gantar
Diary of gone landscapes, 2012
C Print 1/5, 70 x 100 cm
 

Christofer Kochs

Christofer Kochs

Im Angesichts des Augenblicks

30.11.2012 - 05.01.2013
Christofer Kochs
Umwandler, 2011/12
gefaltete Leinwand, Öl auf Holz, 140 x 90 cm

Die Balance zwischen dem, was der Künstler an Präzisierung vorträgt und dem was der Betrachter aus solchen Bildelementen in seiner eigenen Wahrnehmung werden lässt, erscheint mir persönlich in Kochs’ Zeichnungen besonders gut ausponderiert. Zeichnungen mit ihrer vielfach skizzenhaften Erscheinung haben ja bekanntlich die Eigenschaft, dass der Betrachter sie für sich gewissermaßen „zu Ende malt“. Da genügen dann die Abkürzung eines in bestimmter Weise auf das Papier gesetzten Kopfes mit Schulter, einige Angaben zur Physiognomie und eine durch wenige impressionistisch anmutende farbige Flecken erzeugte Stimmung um in uns, bei jedem auf eigene Weise, eine bestimmte Aussage des Bildes zu evozieren. 
Kochs’ Figuren sind von großer Einfachheit. Offensichtlich rasch und mit großer Sicherheit auf das Papier geworfen, lassen sie noch etwas von der heilen Welt der Kinder-Malbücher erahnen, deren Umrissfiguren den Künstler früher angeregt haben. Andererseits steckt in der vermeintlich kindlichen Naivität des Ausdrucks zugleich die ungebändigte Kraft einer Archaik, die uns in mancher Zeichnung der Höhlenmalerei noch über Tausende von Jahren hinweg schaudern machen lässt.
Aber mit einer vereinfachenden Vorstellung von „gegenständlicher“ Kunst alleine ist das Werk dieses Künstlers nicht zu fassen. Scheinbar mühelos bedient Kochs sich bei Bedarf der Erfahrungen der informellen Kunst. Er lässt in manchen seiner tachistischen Mischtechniken den Betrachter zunächst völlig vergessen, dass die in bestimmter Weise angeordneten farbigen Flecken sich ja horribile dictu zu einem „gegenständlichen Muster“ ordnen lassen.
Dr. Erich Schneider, Direktor der Kunsthalle Schweinfurt
 

Nataly Maier

Nataly Maier

Innen - Außen

19.10.2012 - 24.11.2012
Nataly Maier
Leoni, Starnberger See, Sturmwarnung,
August 14 Uhr, 2012
Öl auf Leinwand, 90 X 130 cm

Ein Fenster (und ein Blick) auf den Ursprung

Die Bilder in dieser Ausstellung verlangen gemächliche Betrachtung. Sie sind Gemälde mit einer dichten, porösen Malmaterie, die das Licht absorbiert. Die Farben sind in horizontalen Streifen angeordnet, die sich im Auge des Betrachters bewegen, abwechselnd ab- oder auftauchen. So nimmt das Auge eine diffuse, dauernde Vibration wahr, obwohl die Komposition statisch und kompakt ist. Der Blick, der einen Fixpunkt sucht, gleitet rastlos über die Oberfläche, ohne einen Ruhepunkt zu finden. Eine schmales helles Band, das über (oder, selten, unter) dem Zentrum liegt, leitet den Blick ins Innere, in die Tiefe, wie in Richtung des Horizonts in einer Landschaft. Es hängt mit einem dunkleren Band zusammen, das es von Mal zu Mal in die Höhe hebt oder zusammendrückt, doch kann man nicht feststellen, wo sich zwischen diesen beiden Bändern exakt ein Horizont abzeichnet und wo ein Oben und ein Unten beginnt. Der Horizont in diesen Bildern ist ein Streiflicht aus der Tiefe, das sich über die ganze Leinwand ausbreitet. Und das ist auch ihr Sujet: das Licht mit seiner bestätigenden Phänomenologie. Aber welches Licht sehen wir hier? Eine leichte, aber ebenso trügerische Antwort könnte die sein, dass es sich um das Licht der Landschaft handelt. Wenn diese Bilder Landschaften sind, verweisen sie auf flache, grenzenlose Räume wie die Wüsten, die Tundra oder die Gletscher, und auf jeden Fall hat in ihnen der Himmel, die Leere, dieselbe Dichte wie die Erde, die Fülle. Die gleiche, wenn nicht vielleicht sogar die größere Dichte. Wenn das Paradigma der Gemälde die Natur ist, dann vor allem deshalb, weil das Licht eine ihrer Schöpferkräfte ist. Das Licht ist unser hauptsächliches Welterfahrungsmittel (ich erinnere daran, weil es Lebewesen gibt, die auch ohne es zurecht kommen), aber noch bevor es den Rahmen bildet, in dem wir die alltäglichen Bewegungen wahrnehmen und ausüben, befördert es als einer ihrer Erzeuger unsere Wahrnehmung von der Ausstrahlung des Lebens selbst. Auf diese Voraussetzungen beziehen sich Nataly Maiers Bilder, auf einen Zustand, der in Schwellensituationen spürbar wird wie in Momenten, die dem Einschlafen oder dem Aufwachen vorausgehen, oder bei Benommenheit oder Bewusstseinstrübung. Dieselben Verhältnisse finden wir in der Natur in gewissen kurzen Schwebemomenten zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Tag und Nacht, oder in bestimmten Übergängen von einer Jahreszeit in eine andere, in denen der Fluss der Zeit stillzustehen scheint. Ursprüngliche Zustände des Schwebens und des Übergangs fangen Maiers jüngere Leinwände ein und erinnern uns dadurch daran, dass das Leben jenseits des Alltagshorizonts Bedingungen unendlicher Kraft und Potentialität bereit hält (“La vie est vaste, étant ivre d'absence”, bemerkte Paul Valery). Wie können wir jedoch zu diesem Bewusstsein vordringen? Indem wir Türen und Fenster vor dem Alltagslärm verschließen und ein Fenster (oder einen Blick) auf unseren ursprünglichen Zustand richten, der uns unendliche Möglichkeiten für Veränderungen und Handlungen erschließen kann.
Dario Trento
 

Peter Vogt

Peter Vogt

Berglandschaften

14.09.2012 - 13.10.2012
Peter Vogt, Berglandschaft „12/5“, Öl auf Leinwand, 115 x 140 cm
 

Victor Kraus

Victor Kraus

„multple joys“

29.06.2012 - 28.07.2012
Im August ist die Galerie geschlossen.
 

Isabelle Dyckerhoff – Leena van der Made

Isabelle Dyckerhoff – Leena van der Made

„colour matters“

11.05.2012 - 23.06.2012
Wilhelm Warning zu den Arbeiten von Isabelle Dyckerhoff und Leena van der Made:

Das Bild soll wie ein Mensch ein Gegenüber sein, das den Betrachtenden alle Freiheiten lässt, sich zu ihm zu stellen. Das Bild soll einen also nicht vereinnahmen, etwa durch Manipulation, sondern ganz selbstständig für sich wirken und sich zeigen. Eine Begegnung in Freiheit. Isabelle Dyckerhoff und Leena van der Made bieten den Betrachtern in ihren Bildern dieses Gegenüber und überlassen es ihnen, wie sie damit umgehen wollen. Sie manipulieren nicht. Insofern sind die Bilder sehr politisch.

In der Farbmalerei ist das Austasten mit den Augen, das Lesen der Bilder noch etwas anderes, als etwa die ebenfalls sehr vielfältigen optischen Hinweise in der figurativen Malerei zu lesen und zu verstehen. Denn die Syntax des nicht gegenständlichen Bildes erschließt sich nur aus den Farben, dem Licht, dem Raum, die in die Tiefe führen, aus den Widersprüchen und Spannungen, die zu erleben sind. Gerade die Farbmalerei führt auf unspektakuläre, aber überaus profunde Weise in jene Gründe, die darüber Auskunft geben, was das Besondere dieses Mediums ausmacht.

Die beiden Malerinnen suchen in der Konfrontation mit der Oberfläche das Bild zu lösen und steigen dazu in die Tiefe. Leena von der Made hat die Dynamik dieses Prozesses in einem Satz so zusammengefasst: „Das Verlangen, die Anordnung sichtbar zu machen, zieht in die Tiefe und wird von der Oberfläche wieder ausbalanciert.“
 

Wolfgang Koethe

Wolfgang Koethe

Hamlet ... eins ... zwei ... drei

16.03.2012 - 28.04.2012
Wolfgang Koethe, Paul Hunter, 2006, ÖL auf Leinwand, 40 X 60 cm

Vor einigen Jahren sah ich durch Zufall Berichte von der Snooker-Weltmeisterschaft im Crucible-Theatre in Sheffield, England. Dabei erkannte ich einige Spieler wieder, die ich gut 20 Jahre vorher gemalt hatte. Zwischen 1983 und 1986 war eine Serie von Billardspielern entstanden, wo Spieler als "Einsame Jäger ... um den Tisch herum pirschen" (Waldemar Janusczcack im Guardian: „ Seine Snooker-Spieler sind die düsteren Einwohner der Dunkelheit außerhalb des grünen Billardtisches “). Alle Bilder dieser Serie wurden verkauft, eines hängt im Hessischen Landesmuseum, Darmstadt, Sammlung „Tiefe Blicke “.

Meine neueren Bilder zeigen jetzt die Spieler mit Zuschauern im Hintergrund, oder im Moment höchster Konzentration, kurz vor dem Stoß. Bei der Darstellung ist das Hell/Dunkel früherer Bilder größerer Farbigkeit und stärkerer Individualisierung gewichen. Die Spieler sind nun erkennbar geworden, nicht mehr nur ein Typus, ein Stellvertreter. Snooker wurde durch das Fernsehen auch in Ländern bekannt, in denen es diesen Sport vorher nicht gab. Die Formate dieser Bilder orientieren sich an den Formaten kleiner Fernsehempfänger, von 38 x 55cm bis 50 x 70cm.

Hamlet 1,2,3, die neusten Bilder, zeigen drei Momente des Spiels aus einem Viertelfinale von 1986. Die Vorlagen zu diesen Bildern, vom TV aufgenommene Farbfotos, habe ich 2010 in meinem Archiv wieder entdeckt. Die schlechte Qualität der Aufnahmen, nämlich „Geisterbilder, „Schnee“ und undeutliche analoge Definition der Figuren sind genau das, was mich gereizt hat, jetzt diese Bilder zu malen. Es entsteht ein beinahe nachimpressionistisches Farbenspiel und auch eine Geistergestalt erscheint, wie bei Hamlet.

Wenn man selber spielt oder engagiert einer Partie zuschaut (also für einen der Kontrahenten Partei ergreift) erlebt man in den langen Auseinandersetzungen Berg- und -Talfahrten der Emotionen. Das lässt sich durchaus mit dem Besuch eines Dramas im Theater vergleichen, mit einer Tragödie von Shakespeare, etwa. Im Crucible-Theater wird gerade, da die nächste Weltmeisterschaft erst im April beginnt, ein Stück von Michael Frayn aufgeführt, „Democracy, das vom Leben Willi Brandts handelt.
 

weiß der Himmel

weiß der Himmel

Jürgen Wolf

02.12.2011 - 07.01.2012
Jürgen Wolf, o.T., 2011, ÖL auf Holz, 13,5 X 25,5, cm