Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Gudrun Spielvogel Galerie & Edition

Maximilianstr. 45 • 80538 M
Tel. +49 89 21 86 97 00 • Fax +49 89 21 86 96 77
www.spielvogel-galerie.deinfo@galerie-gs.de
Di nach Vereinbarung • Mi–Fr 13–18.30 • Sa 11–14 und nach Vereinbarung

Maximilianstr. 45
80538 München

Laufende Ausstellungen

Hans Steinbrenner

Hans Steinbrenner

Komposition- Kontemplation

14.09.2019 - 23.11.2019
Bilder, Skulpturen, Zeichnungen

Hans Steinbrenner, 1928 - 2008, gehört zu den wenigen Künstlern der Nachkriegszeit, die sich der Ambivalenz von Skulptur und Malerei gestellt haben. So liegt es nahe, beide Disziplinen, gemeinsam in einer Ausstellung zu präsentieren. Die Wurzeln der präzisen Formanalyse wurden bei Hans Steinbrenner durch seine Ausbildung als Bildhauer, in Frankfurt bei Hans Mettel und in München bei Toni Stadler, gelegt.

Bildtafeln und Acrylbilder aus verschiedenen Jahrzehnten geben Einblick in sein malerisches Können. Der Gedanke des „Flächenraumes“, in dem sich die Dreidimensionalität unter Verzicht auf die Perspektive mit Hilfe von Hell- und Dunkelwerten ausdrückt, bestimmt sein Schaffen im malerischen und bildhauerischen Oeuvre. Er vermeidet die dramatische Geste und sucht die Konzentration in der Stille und Balance der reduzierten Form. Seine Malerei ist nach Aussagen des Künstlers schon im Jahr 1967 „die farbige Gestaltung und Inszenierung der Fläche, Bildhauerei die raumkörperhafte Gestaltung des Blocks“.

Seine Auffassung des Räumlichen hat Steinbrenner aus den reliefartigen Zusammenhängen des Kubismus entwickelt, was zahlreiche Skulpturen der Ausstellung dokumentieren.

Hans Steinbrenner
Figur 4, 1999
Muschelkalkstein
160 x 90 x 57 cm
Foto : Anne Steinbrenner

 

 
 

Kommende Ausstellungen

Rot ist Schön!

Accrochage

07.12.2019 - 29.02.2020
B. Aubertin
J. Carter
Ch. Freimann
R. Geiger
YeunHi Kim
L.v. Monkiewitsch
L. Quinte
K.Radoy
S.Rompza
K.Staudt
M.Th.Vacossin
u.a.

 

 

 
 

Vergangene Ausstellungen

Thomas Vinson

Thomas Vinson

Un Moment Munichois / Ein Münchner Moment

04.06.2019 - 24.07.2019
Als Kooperation in den Räumen von Artcurial (Galeriestraße 2b, 80539 München)

Thomas Vinson war 2018/2019 Stipendiat und ‚Artist in Residence‘ der Ludwig-Maximilians-Universität, des Kulturreferats sowie der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Er zeigte als Abschluss seines Aufenthalts eine umfangreiche Einzelausstellung in der Münchner Residenz.

 

 
 

YeunHi Kim

YeunHi Kim

Transparenz – Transzendenz. Malerei

25.05.2019 - 27.07.2019
YeunHi Kim
Tiefer Fluss, 2019
Pigment, Reispapier auf Holz, 2-teilig
Durchmesser: 80 cm
Foto: Courtesy oft he Artist

 
 

Kubach & Kropp : Steine für die Begegnung

Kubach & Kropp : Steine für die Begegnung

Skulpturen in Stein

16.03.2019 - 18.05.2019
Faszination erfolgt spontan, ergreift elementar und setzt sich energieschwer ab. Dann reift sie zu einer neuen positiven Erfahrung, auf die zurückgegriffen werden kann, sobald ein ähnliches vergleichbares Objekt auftaucht, das Attraktion und damit wertende Betrachtung auslöst. So widerfährt es dem Interessierten bei der ersten Begegnung mit den Steinskulpturen des Künstlerpaares Kubach & Kropp.
Verblüffend leicht erscheint das Produkt aus konzeptioneller Idee und elementarer Materie: Stein als Trägermateri al künstlerischer Ideen gilt seit Bestehen der Menschheitsgeschichte als Herausforderung. Er wurde behauen, bemalt, mit Hammer und Meißel in Form gebracht und in seiner Blockhaftigkeit als Widerpart und Hindernis gesprengt. Stein, ein Element der steten He rausf orderung, erfährt bei Kubach & Kropp eine neue Dimension, die sich nicht der äußeren geschlossenen Form zuwendet, sondern das Innenleben thematisiert. Es geht um das Sichtbarmachen geheimer Ordnungen und innerer Strukturen.
So wie jeder Stein eine spe zifische Dichte, ein spezifisches kristallines Gitter aufweist, nähern sich Kubach & Kropp ihrem steinernen Gegenüber mit adäquaten aber steinspezifischen Vorgehensweisen. Sie perforieren den Stein durch serielle Bohrungen und geben dem Inneren ein wabenfö rmiges Erscheinungsbild in vielen Varianten. Die ursprüngliche Form des „Findlings“, meist Granite unterschiedlichster Herkunft, wird aufgelöst und in ihrem Innenleben erfahrbar gemacht. Dabei entstand nun nach bald 20jähriger Partnerschaft ein Char akteris tikum ihrer Arbeit, das Einbeziehen von Bohrkernen als gestalterisches Element. Sie sind ein unverwechselbares Kennzeichen ihres künstler ischen Eingreifens in den Stein .
Durch die wabenförmig en durchbrochenen Fronten kann das Licht fluten und sich in den u nregelmäßig angeordneten Bohrlöchern ausbreiten. Der Stein verliert seine Schwere und hält mit dem Licht ein Zwiegespräch über Zeit und Vergänglichkeit. Während die schwere Materie von der Urgeschichte unseres Planeten erzählt, spielt das Licht in seinen P oren die kurze Melodie vom Hier und Jetzt.
In der Annäherung an das Material Stein man ifestieren sich in fast idealer Weise maskuline und feminine Qualitäten, das Prinzip der Ergänzung von „Y ing und Yang“. Eine Paarung besonderer A usprägung zeigt sich im Umgang mit den Bohrkernen. Sie können variabel entnommen, in Addition zu einer eigenen Skulptur zusammengefügt werden oder auch spielerisch wieder in die Bohrung eingesetzt werden, je nach beabsichtigter Wirkung.
Die Arbeit am Stein ist ein harter mühevoll er und langwieriger Prozess ohne Vergleich in der Realisierung anderer Kun stwerke. Nur wenige Künstler setzen sich dieser kontinuierlichen Mühe und körperlichen Anstrengung aus, und nur ganz wenigen gelingt es, ihre künstlerische Ideen in adäquater Präzisi on umzusetzen. Die Skulpturen aus Stein manifestieren eine Gegenposition zur Geschwindigkeit und Oberflächlichkeit de s modernen Lebens und auch des aktuellen Kunstmarktes, der sich allzu gerne dem schnellen Effekt öffnet.
Auch wenn Hammer und Meißel bei Kubach & Kropp gegen modernste Technologie und Diamantwerkzeuge eingetauscht wurden, stehen sie in ihrem Arbeitsprozess der inhärenten Zeitlosigkeit des Steins gegenüber, der sie mit ihrer körperlichen Anstrengung entweder ein lächerliches Produkt oder den demütigen M oment menschlicher Kreativität abringen, der in die Überzeitlichkeit des Seins eingehen kann.
Wenn dies gelingt, setzt hier das Staunen, die Faszination des Betrachters ein, der von Material und Form in gleicher Weise angezogen wird und den kün stlerischen Impetus darin erspürt. Es ist die Erfahrung, dass durch künstlerische Kreativität mehr an unsere Erde zurückgegeben als genommen wird, denn nach den Aussagen unser es Künstlerpaares sind Steine „ die Sprache unseres Planeten“.
Ihr antworten sie g estalterisch in kraftvollem, geometrischem Minimalismus. Stets führen sie ihre Werkzeuge linear durch das Material und präzisieren ihre Bohrungen punktgenau, da es keinen zweiten Versuch, keine Korrektur gibt. In steter Konzentration treffen sie klare Aus s agen und greifen auf erkennbare Grundformen wie Kubus, Quadrat, Kreis oder Rechteck zurück. Ihnen implantieren sie bewusst ihre schwerelosen Lichtsegmente. Dabei beachten sie in asiatischer Haltung das Spiel zwischen unbehandelter, gebrochener Oberfläche u nd polierter Form. Stets bleibt das Spannungsverhältnis zwischen Natur und eingreifender Gestaltung erhalten, egal welchem Typus von Steinskulpturen aus der reichhaltigen Palette von Kubach & Kropp man begegnet.
Da gibt es faszinierende rundbodige oder sch alenförmige Arbeiten mit interaktivem, kinetischem Charakter. Da gibt es Säuleninseln, die durch leichtes Berühren ins Ungleichgewicht gebracht werden können und die in ihrer Labilität ein feines Klingen des Steines auslösen, als würden sich gebrochene Eis schollen klirrend aneinander reiben.
Da gibt es linear geschnittene Skulpturen, deren Frontfläche die raue unbehandelte Materie Stein zeigt, die aber beim Berühren der Lamellen ihr inneres Geheimnis preisgeben. Der Stein klingt, lässt sich wie ein Instrume nt bespielen und erzählt vom langen Atem der Natur und von der Sensibilität derer, die ihn gefunden, in seinem Inneren erkannt und gestaltet haben. Es ertönt die Botschaft, dass Musik nur aus der Fülle der St ille geboren werden kann, dass Zeit nur in der T iefe der mühsamen Auseinandersetzung mit der Materie erfahrbar ist.
Kubach & Kropp leben und arbeiten seit 1992 gemeinsam in Bad Münster am Stein

Verzicht auf Mitte, 2018
Schwarzer schwedischer Granit
Durchmesser : 44 cm, Höhe 19 cm
Courtesy oft the Artist

 
 

John Carter

John Carter

Painting becomes Object

01.12.2018 - 09.03.2019
Neue Wandobjekte

John Carter
SLIP-LINE (Inscribed within a circle),  2018
Acryl und Marmorpuder auf Holz
92,5 x 108,3 x 5 cm
Courtesy of the Artist

John Carter erzeugt mit seiner Kunst einen Dialog zwischen Malerei und Skulptur.
Überlegungen zu seinen Arbeiten lassen sich am besten mit dem Begriff Wand - Objekte anstellen. Denn da sind Charakteristika zu nennen, wie sie allgemein für konstruktive Ma lerei gelten: Die Front ist bei Aufsicht flach, ihre Oberfläche ist in Zonen geteilt und Farbe gibt ihr ein bestimmtes Valeur. Doch dabei treten gleichzeitig auch Eigenschaften der Skulptur auf. So besitzen seine Wandobjekte körperliche Masse und Konturen. Durchbrüche, Schlitze und Aussparungen geben unterschiedliche Betrachtungsperspektiven und verstärken ebenso den Objekt - Charakter wie der spezifische Umgang mit Farbe.
So mengt John Carter bei der Bearbeitung der Oberfläche Marmorpulver der Acrylfarbe bei und erzeugt damit ein ganz spezifisches optisches Massenverhältnis. Wie ein Bildhauer glättet er die Oberflächen mit Sandpapier und erarbeitet unterschiedliche Farbtonalitäten durch den Schleifprozess. Der Künstler erhöht durch den subtilen Bearbeitungspr ozess der zurückhaltend farbigen Oberfläche den skulpturalen Eindruck, obwohl als Farbträger eine Sperrholzkonstruktion dient, ein eher leichtes Trägermaterial.
Bewusst zweideutig ist auch die „Bildaussage“ durch den Gebrauch des negativen und positiven Fl ächenraumes, der gleichberechtigt nebeneinander steht. Vertikale und schräge Konstruktionselemente treffen aufeinander und lassen das Auge eine Verbindung zu einer tiefer liegenden „Bildkonstruktion“ herstellen, die im ersten Moment nicht ersichtlich ersch eint. Asymmetrien fesseln die Aufmerksamkeit des Bildbetrachters und verlangen nach einer eigenständigen Auflösung der bewusst provozierten konstruktiven Spannung.
John Carter wurde 1942 in Middlesex, England geboren. Er erhielt zahlreiche Preise und hat eine Vielzahl von nationalen und internationalen Ausstellungen vorzuweisen. Im Jahr 2007 wurde er zum Mitglied der Royal Academy of Arts in London ernannt , 2016 erhielt er d ie Ehrendoktorwürde i m Bereich Art and Design von der Kingston University London.
Der Künstler lebt und arbeitet heute in London.

 

 

 

 
 

Petersburg Konkret

Petersburg Konkret

Eine Accrochage mit Werken von Künstlern A-Z

15.09.2018 - 24.11.2018
Die Galerie und Edition Gudrun Spielvogel blickt auf 27 Jahre intensive Ausstellungstätigkeit zurück. Als klassische Programmgalerie konzentriert sie sich auf konkrete, lyrisch-abstrakte und konstruktive Kunst nach 1945. Sie vertritt Positionen von namhaften internationalen Künstlern, denen sie regelmäßig Einzelausstellungen widmet.
Zur OPEN art 2018 geben wir mit der Installation „Petersburg Konkret“ einen Überblick über unser Programm:
Bernard Aubertin, Erdmut Bramke, Andreas Brandt, John Carter, Max Cole, Christoph Freimann, Jean-Michel Gasquet, Rupprecht Geiger, Felicitas Gerstner, Edgar Gutbub, Yoshimi Hashimoto, Oskar Holweck, Fritz Klemm, Kubach & Kropp, Thomas Lenk, Arnulf Letto, Guy de Lussigny, Jean Mauboulès, Christiane Mewes, Vera Molnar, Lienhard von Monkiewitsch, Karin Radoy, Sigurd Rompza, Nelly Rudin, Risto Siltala, Klaus Staudt, Hans Steinbrenner, Gaby Terhuven, Günther Uecker, Wolfram Ullrich, Marie Thérèse Vacossin, Thomas Vinson, Peter Vogel, Marilyn Willis

Lienhard von Monkiewitsch
Raster hinter Gelb, 2004
Dispersion und Pigment auf Holz
72 x 72 cm
Courtesy of the Artist

 
 

Christiane Mewes – Papier – Graphit – Stein – Papierreliefs

Christiane Mewes – Papier – Graphit – Stein – Papierreliefs

und Skulpturen von Yoshimi Hashimoto

09.06.2018 - 28.07.2018
Yoshimi Hashimoto
Sonne, 2010-11
Granitfindling, Blattgold
ca. 36 cm Durchmesser
Courtesy oft he Artist

 
 

Yoshimi Hashimoto

Yoshimi Hashimoto

Galaxien. Steinskulpturen

17.03.2018 - 18.05.2018
Yoshimi Hashimoto
Energie, 2015
schwarzer, schwedischer Granit
ca. 48 x 22 cm

 

 
 

Gaby Terhuven

Gaby Terhuven

Lichtungen. Öl auf und hinter Glas

11.11.2017 - 24.02.2018
Gaby Terhuven
Ohne Titel (G3/16), 2016
Öl auf Glas
4-teilig,
84 x 102 x 3 cm
Courtesy of the Artist
 

Klaus Staudt

Klaus Staudt

Gleiches im Ähnlichen. Neue Objekte

09.09.2017 - 04.11.2017
Das Werk von Klaus Staudt ist der konstruktiven und systematischen Kunst zuzuordnen. Schon früh in den sechziger Jahren hat er für seine Arbeiten eine eigene Systemlogik gefunden. Konstellationen von geometrischen Einzelsegmenten hat er in mehrschichtigen Bildobjekten und Plastiken in faszinierender Vielfalt immer wieder neu angeordnet. Dabei hat er sein Thema - Licht, Raum und Bewegung - konsequent verfolgt. Die Einwirkung des sich wandelnden Tageslichtes spielt für den Schattenwurf der Einzelsegmente, die auf transparentem und semitransparentem Acrylglas befestigt sind, eine ebenso große Rolle wie die Bewegung des Betrachters.
Seine neuen Arbeiten mit horizontalen auf ein oder zwei Ebenen angeordneten Strukturfeldern ergeben, verursacht durch das Spiel von Licht, Raum und Schatten, assoziative Eindrücke.

Unter dem Titel Gleiches im Ähnlichen widmet die Galerie dem renommierten Frankfurter Künstler Klaus Staudt (*1932) anlässlich seines 85. Geburtstages eine Ausstellung mit Arbeiten der letzten Jahre. Es erscheint eine Sonderedition.

Klaus Staudt
Fließend, 2015
Holz, Acrylfarbe, Plexiglas
100 x 100 x 7 cm
Foto: Norbert Miguletz
Courtesy of the artist

 
 

Edgar Gutbub

Edgar Gutbub

Neue Collagen und Objekte

20.05.2017 - 29.07.2017
Edgar Gutbub
"drei gleichgroß ZA", 2014
MDF, Acryl
70 x 42 x 22 cm
 

Thomas Vinson

Thomas Vinson

In Line. Güsse, Reliefs und Zeichnungen

11.03.2017 - 13.05.2017
Thomas Vinson
4 weisse Bereiche, 2016
Acryl auf MDF
26 x 12 x 3,4 cm

 
 

Lienhard von Monkiewitsch

Lienhard von Monkiewitsch

Neueste Werke

12.11.2016 - 25.02.2017
Lienhard von Monkiewitsch
o.T. (ohne Fenster), 2016
Öl, Acryl und Pigment auf Leinwand
60 x 50 cm

 

 
 

Jean Mauboulès

Jean Mauboulès

Transposition – Skulpturen und Wandobjekte

09.09.2016 - 29.10.2016
Zur OPEN ART zeigen wir Skulpturen und Wandobjekte des französischen Künstlers Jean Mauboulès. 1943 in Poey de Lescar geboren, überzeugt er als „klassischer“ Bildhauer mit klaren Position und eindeutiger Handschrift. Seine frühen Werke machten ihn durch die ungewöhnliche Zusammenstellung von Stahlkonstruktionen mit Glaselementen bekannt.Kargheit und Knappheit der eingesetzten Mittel bestimmen die Werke von Jean Mauboulès. Dennoch strahlen sie nicht kühle Intellektualität aus. Sinnlichkeit ist im Werk des Künstlers ebenso spürbar wie konstruktiver Intellekt. Jean Mauboulès arbeitet nicht nach mathematischen Gesetzen. Er formuliert zwar mit einer konstruktiven Bildsprache seine Skulpturen, deren Einzelteile aus einer geometrischen Grundform herrühren, durchkreuzt aber bewusst mit kleinen Störfaktoren den kalkulierten Bildplan.
Gewichte und Balancen der Stahlkonstruktionen verschieben sich je nach Standpunkt des Betrachters und konfrontieren ihn mit einem labilen, instabilen Zustand, der zu überraschend neuen Wahrnehmungen führt. Der Künstler reduziert bis auf das Wesentliche und balanciert die Schwere des Materials mit poetischer Großzügigkeit.

Jean Mauboulès
Skulptur 2014
Nr. 13 Stahl,  25 x 24 x 13 cm
 

Ein Jubiläum: 25 Jahre Gudrun Spielvogel Galerie & Edition

Ein Jubiläum: 25 Jahre Gudrun Spielvogel Galerie & Edition

09.07.2016 - 30.07.2016
Bernard Aubertin
Erdmut Bramke
Andreas Brandt
John Carter
Guy de Lussigny
Christoph Freimann
Felicitas Gerstner
Edgar Gutbub
Oskar Holweck
Kubach & Kropp
Petra Lemmerz
Thomas Lenk
Arnuf Letto
Jean Mauboulès
Christiane Mewes
Lienhard von Monkiewitsch
Lothar Quinte
Karin Radoy
Sigurd Rompza
Nelly Rudin
Klaus Staudt
Hans Steinbrenner
Wolfgang Temme
Gaby Terhuven
Wolfram Ullrich
Marie Thérèse Vacossin
Thomas Vinson
Peter Vogel
Martin Willing

Klaus Staudt
Stimulierend, 2015
148 x 52 x 9 cm
 

Felicitas Gerstner

Felicitas Gerstner

.... time flies. Aquarell und Enkaustik 4.6.–1.7.

04.06.2016 - 01.07.2016
Felicitas Gerstner
Diary, 2009–2015
 

Arnulf Letto

Arnulf Letto

Ein Licht ging seinen Schatten suchen

05.03.2016 - 14.05.2016
Bildobjekte und Zeichnungen

Arnulf Letto,
Bildobjekt 2014-1
Acrylfarbe auf Karton
30 x 40 cm
 

Klaus Staudt

Klaus Staudt

Parallel

21.11.2015 - 27.02.2016
Zeichnungen und Plastiken.

Klaus Staudt
Antizyklisch, 2006
Zeichnung
30 x 30 cm
 

Marie Thérèse Vacossin

Marie Thérèse Vacossin

Sur l´horizontale, Bilder und Acryl-Objekte

11.09.2015 - 15.11.2015
Marie Thérèse Vacossin
Kabluna Bc1, 2015
Acryl auf Leinwand
70 x 70 cm

Die Ausstellung „ Sur l´horizontale “ von Marie -Thérèse Vacossin basiert auf einem Gesamtkonzept, das die Architektur des Raumes einbezieht und die Bilder in Interaktion treten lässt. Sie ringt um den optimalen Dialog der Werke, die sowohl als Sequenz wie auch in reduzierter Aussage als Einzelstück erlebt werden können.

Die Künstlerin, 1929 in Paris geboren, hat in der Tradition französischer Malerei Erfahrung, Farbe zu starker Leuchtkraft und Vibration zu verhelfen. Stets ist die sinnliche Erfahrung der Farbe im Fokus ihres Schaffens, nicht das rationale Konzept, obwohl allen Werken der Künstlerin ein strukturierter, geometrischer Aufbau zugrunde liegt .

Die Sequenz der ausgestellten quadratischen Leinwände beschäftigt sich mit der Farbe Weiß, die in verschiedenen Abstufungen auf den Bildoberflächen in Interaktion treten. Nebeneinander präsentiert verkörpern sie als einzelnes Werk selbstständige Relationen zum Licht, in ihrer Gesamtheit vermitteln sie uns einen Lichtraum mit stark vibrierender Intensität.

Die Ausstellung vereint Bilder und Acrylglasstäbe als einen abstrakten Farbträger, in dem sich das Licht fängt und einen grenzenlosen Raum erleuchtet, irreal und immateriell.

 
 

Relief II, Positionen – Realisationen

Relief II, Positionen – Realisationen

04.07.2015 - 31.07.2015
Geneviève Claisse
Jean-Michel Gasquet
Vera Molnar
Karin Radoy
Marie-Thérèse Vacossin
Thomas Vinson

Thomas Vinson
small architecture, 2012
MDF beschichtet und lackiert
25,4 x 27 x 5,6 cm
 

Karin Radoy und Thomas Vinson

Karin Radoy und Thomas Vinson

Relief I, Positionen – Realisationen

09.05.2015 - 30.06.2015
Karin Radoy
little darkness, 2014
MDF, Sperrholz, Acryl
2teilig, 35 x 40 x 6 cm

 
 

Sigurd Rompza

Sigurd Rompza

07.03.2015 - 30.04.2015
Sehstücke. Wandobjekte

Sigurd Rompza
Farb-Licht-Modulierung, 2009
Acryl auf MDF
30 x 90 x 4 cm
 

Guy de Lussigny

Guy de Lussigny

Couleurs en fête

22.11.2014 - 14.02.2015
Arbeiten auf Holz, Masonite und Papier

Guy de Lussigny
ohne Titel, 1974
Gouache auf Papier
21 x 16,5 cm

 

 
 
 

Andreas Brandt

Andreas Brandt

Bilder aus den letzten Jahren. Malerei

12.09.2014 - 15.11.2014
Abbildung (Startseite Ausschnitt):

Andreas Brandt
Mit Violett I, 2013
Acryl auf Leinwand
75 x 165 cm

Die Galerie widmet dem Maler Andreas Brandt unter dem Titel „Bilder aus den letzten Jahren“ ihre wichtigste Jahresausstellung. Sie verweist mit seiner radikal reduzierten Bild- welt auf ihr konstruktives und minimalisti- sches Programm.
Immer schon waren Konzentration und Reduktion auf das Wesentliche die entschei- dende Aussage in den Arbeiten von Andreas Brandt (*1935 ):
„Die Bildfläche soll mit elementaren Mitteln –also mit Fläche und Farbe – in ihrer Begrenztheit und Ausdehnung in Bewegung versetzt werden und so im Bild autonomen Raum schaffen.“
Die farbigen Bildelemente schweben wie selbstverständlich im freien Raum, der durch versteckte Energien einfacher Ordnungen spannungsreich ausbalanciert wird.
Die Farbe wirkt dabei als Vektor, sie bestimmt die Lesart und Richtung, an sie ist Bewegung und somit Rhythmus gekoppelt.
Wir lesen in unserem abendländischen Kul- turkreis von links nach rechts und erfahren mit den Augen Sprachkontext sukzessive. So sollten wir uns auch den Arbeiten von Andreas Brandt zuwenden.
 

Peter Vogel

Peter Vogel

Licht, Klang, Bewegung. Interaktive Objekte

17.05.2014 - 25.07.2014
Abbildung (Ausschnitt Startseite und Slider):

Peter Vogel
Bongo, 2012
1 Fotozelle, 4 Magnete, Bongo
33 x 42 x 32 cm
 

Oskar Holweck

Oskar Holweck

Ein Jubiläum. Arbeiten mit Papier

08.03.2014 - 10.05.2014
Abbildungen:
Oskar Holweck, Reißobjekt, 1980
28 XII 80
SM-Papier, 70x70x31,5 cm
 

Lienhard von Monkiewitsch

Lienhard von Monkiewitsch

Schwarzarbeiten. Bilder und Objekte

30.11.2013 - 28.02.2014
Abbildungen:
Lienhard von Monkiewitsch
Drei Wände, 2010
Acryl auf Holz
84 x 90 cm
 

Kubach & Kropp

Kubach & Kropp

Steine für die Stille. Skulpturen in Stein

13.09.2013 - 23.11.2013
Abbildung:
Kubach & Kropp
Stein für das Licht 2012
schwarzer schwedischer Granit
70 x 70 x 20 cm

Als unverwechselbares Kennzeichen ihres künstlerischen Eingreifens in den Stein setzt das Bildhauerpaar Kubach & Kropp serielle Bohrungen und gibt dem Inneren ein wabenförmiges Erscheinungsbild in vielen Varianten. Die ursprüngliche Form der Granite unterschiedlichster Herkunft wird aufgelöst und in ihrem Innenleben erfahrbar gemacht. Gleichzeitig beziehen sie die im Prozess gewonnenen Bohrkerne als wichtiges Element in die Gestaltung mit ein und formulieren damit in 20-jähriger Partnerschaft ein Charakteristikum ihrer Arbeit.
Durch die gitterartig durchbrochenen Fronten kann das Licht fluten und sich in den unregelmäßig angeordneten Bohrlöchern ausbreiten. Der Stein verliert seine Schwere und hält mit dem Licht ein Zwiegespräch über Zeit und Vergänglichkeit. Während die schwere Materie von der Urgeschichte unseres Planeten erzählt, spielt das Licht in seinen Poren die kurze Melodie vom Hier und Jetzt.
 

Hans Steinbrenner

Hans Steinbrenner

Harmonie der Stille

11.05.2013 - 27.07.2013
Skulpturen und Meditationen
Während der Pfingstferien besondere Öffnungszeiten

Hans Steinbrenner
Figur, 1967
Bronze
13,2 x 9,5 x 6,8 cm

Bitte beachten Sie, dass die Galerie im August geschlossen ist.
 

John Carter

John Carter

Surface Defined – Neue Wandobjekte

02.03.2013 - 04.05.2013
John Carter
Through a Square, 2010
Acryl auf Sperrholz
50 x 50 x 5 cm
 

Gloria Brand, Angela Glajcar, Fritz Klemm, Christiane Mewes

Gloria Brand, Angela Glajcar, Fritz Klemm, Christiane Mewes

Papiergewisper

01.12.2012 - 22.02.2013
Objekte und Collagen auf Papier

Angela Glajcar
Terforation, 2012
Papier 200 g, gerissen
ca. 54 x 66 x 23 cm
 

Klaus Staudt

Klaus Staudt

„Schatten des Weiß

14.09.2012 - 24.11.2012
Klaus Staudt, „Die Macht der Mitte", 2008,
Holz, Acrylfarbe, Plexiglas, 90 x 90 x 7 cm

Das Werk von Klaus Staudt ist der konstruktiven und systematischen Kunst zuzuordnen. Er hat für seine Arbeiten sehr früh in den sechziger Jahren eine eigene Systemlogik gefunden. Konstellationen von Einzelsegmenten, die von der Quadrat- und Kubusteilung abgeleitet wurden, hat er in mehrschichtigen Bildobjekten und Plastiken in faszinierender Vielfalt immer wieder neu angeordnet. Dabei hat er sein Thema "Licht, Raum und Bewegung" konsequent verfolgt. Die Einwirkung des sich wandelnden Tageslichtes spielt für den Schattenwurf der Einzelsegmente, die auf transparentem Acrylglas befestigt sind, eine ebenso große Rolle wie die Bewegung des Betrachters.

„Ich liebe die Farbe Weiss, sie ist offen für Licht und verändert sich mit jeder Strahlung.
Weiss ist die Botschaft der Helligkeit, der Immaterialität.
Weiss ist die Summe aller Farben.“
Klaus Staudt, "Das Bild als Denkmodell“, Speyer 2007

Unter dem Titel „Schatten des Weiß“ widmet die Galerie dem renommierten Frankfurter Künstler Klaus Staudt (*1932) anlässlich seines 80.Geburtstages eine Ausstellung mit Arbeiten der letzten Jahre.
 

Gaby Terhuven

Gaby Terhuven

„en passant“ – Malerei auf Glas

12.05.2012 - 28.07.2012
Gaby Terhuven , Ausschnitt aus der Wandarbeit
„en passant“, 2009/10, Öl auf Glas, 3 x 11 cm

August: Sommerpause
 

Christoph Freimann

Christoph Freimann

Rückblick, Skulpturen und Wandobjekte

03.03.2012 - 05.05.2012
Christoph Freimann, Zisterne, 1998, Messing, Lack, 38 x 25 x 25 cm
 

Polar Wandobjekte

Polar Wandobjekte

Karin Roday

03.12.2011 - 18.02.2012
Karin Roday, Nightlight, 2009, Acryl auf Holz, 2-teilig, 40 x 80 x 8 cm