Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Kunsthalle München

Theatinerstr. 8 • 80333 M
Tel +49 89 22 44 12 • Fax +49 89 29 16 09 81
täglich 10-20
www.kunsthalle-muc.de • kontakt@kunsthalle-muc.de
barrierefrei

 

Theatiner Str. 8
80333 M

Laufende Ausstellungen

Die Fäden der Moderne

Matisse, Lurçat, Miró... und die französischen Gobelins

06.12.2019 - 08.03.2020
 

Kommende Ausstellungen


Vergangene Ausstellungen

In einem neuen Licht

In einem neuen Licht

Kanada und der Impressionismus

19.07.2019 - 17.11.2019
Zum ersten Mal in Europa präsentiert die Kunsthalle München Meisterwerke kanadischer Impressionisten vom späten 19. bis ins frühe 20. Jahrhundert. Ihre Spur führt zunächst nach Paris, wo sich viele kanadische Maler ausbilden ließen. Einige blieben in Europa, andere kehrten in ihre Heimat zurück – mit einem vom Impressionismus geprägten Interesse, die Stimmung des Augenblicks einzufangen. Neben Szenen aus dem kanadischen Alltag schufen sie Landschaftsbilder, in denen sie das einzigartige Licht und die Natur des Nordens festhielten. Schließlich emanzipierten sich viele Maler und Malerinnen vom europäischen Impressionismus und schufen für ihre junge Nation eine ganz eigene, unverwechselbare Kunst.
Organisiert von der National Gallery of Canada in Ottawa in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle München.

Mit rund 350.000 Besuchern jährlich ist die Kunsthalle München eines der renommiertesten Ausstellungshäuser Deutschlands. Im Herzen der Münchner Innenstadt gelegen werden hier pro Jahr drei große Ausstellungen zu den unterschiedlichsten Themen gezeigt.

William Blair Bruce
Landschaft mit Mohnblumen, 1887
Öl auf Leinwand
27,3 x 33,8 cm,
© Art Gallery of Ontario, Ankauf mit der Unterstützung von Wintario, 1977.
Foto: Art Gallery of Ontario 77/42

 

 
 

Lust der Täuschung

Lust der Täuschung

Von antiker Kunst bis zur Virtual Reality

17.08.2018 - 13.01.2019
Schon immer spielt die Kunst mit unserer Wahrnehmung und führt uns vor Augen, wie einfach wir zu täuschen sind. Seit der Antike nutzen Künstler stets die neuesten Möglichkeiten, um uns auszutricksen und uns mit ihrer Kunstfertigkeit zu verblüffen. Mit Beispielen aus Malerei, Skulptur, Video, Architektur, Design, Mode und mit interaktiver Virtual-Reality-Kunst bietet die Ausstellung einen höchst unterhaltsamen Parcours durch die (Kunst-)Geschichte von Schein und Illusion.

Über Jahrhunderte prägten die Samurai die Geschichte Japans – nicht nur als Krieger, sondern auch als politische Elite. Ihr Mythos erzählt von Tapferkeit und Disziplin, von Loyalität und nobler Selbstaufopferung – aber auch von Verrat, Intrigen und erbarmungsloser Gewalt. Ihre mit höchster Handwerkskunst aus edlen Metallen und kostbaren Stoffen hergestellten Rüstungen waren nicht nur wirkungsvolle Schutzpanzer, sondern auch imposante Statussymbole. Die Ausstellung lässt anhand prächtigster Exponate die spannungsvolle Geschichte des japanischen Rittertums lebendig werden.

Evan Penny
Junges Selbst: Portrait des Künstlers wie er (nicht) war. Variation # 1, 2011
Silikon/Pigment/Haar/Textil/ Aluminium
86 x 76 x 59 cm
Privatsammlung, London, © Evan Penny

 
 

Inszeniert!

Inszeniert!

Spektakel und Rollenspiel in der Gegenwartskunst

19.08.2016 - 06.11.2016
Die Welt als Bühne ist in Werken zeitgenössischer Künstler immer wieder Thema. Highlights aus der Sammlung Goetz – von Fotografie über Medienkunst bis zu Installationen – zeigen die Vielfalt des Wechselspiels zwischen darstellender und bildender Kunst. Die Ausstellung erkundet anhand von nahezu 90 Werken von mehr als 20 internationalen Künstlern, unter ihnen Matthew Barney, Stan Douglas, Nan Goldin und Cindy Sherman, auf welch unterschiedliche Arten Illusionen erzeugt werden und welche Strategien Künstler anwenden, um sich selbst und ihre Welt zu inszenieren. Die Exponate entstanden zwischen 1972 und 2013 und können somit als Querschnitt des Wechselspiels zwischen Kunst und Bühne in der Gegenwart gelten. Sie setzen sich mit Theaterarchitektur als kulturellem und gesellschaftlichem Raum und mit dem Illusionismus der Bühne auseinander, thematisieren die Bedeutung des Zuschauers und stellen grundlegende Fragen nach Identität und Rollenmodellen. Gezeigt werden unterschiedlichste, zuweilen surreale Weltentwürfe zwischen Poesie und Trash, politischem Zeitgeschehen und Science Fiction, klassischer Malereitradition und multimedialer Installationskunst.

Matthew Barney
Cremaster 5: Elválás (Detail), 1997
C-Print
89,4 x 74,8
Foto: Larry Lamay
Courtesy Sammlung Goetz, München