Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Kunsthalle München

Theatinerstr. 8 • 80333 M
Tel +49 89 22 44 12 • Fax +49 89 29 16 09 81
täglich 10-20
www.kunsthalle-muc.de • kontakt@kunsthalle-muc.de
barrierefrei

 

Theatiner Str. 8
80333 M

Laufende Ausstellungen

Lust der Täuschung

Lust der Täuschung

Von antiker Kunst bis zur Virtual Reality

17.08.2018 - 13.01.2019
Schon immer spielt die Kunst mit unserer Wahrnehmung und führt uns vor Augen, wie einfach wir zu täuschen sind. Seit der Antike nutzen Künstler stets die neuesten Möglichkeiten, um uns auszutricksen und uns mit ihrer Kunstfertigkeit zu verblüffen. Mit Beispielen aus Malerei, Skulptur, Video, Architektur, Design, Mode und mit interaktiver Virtual-Reality-Kunst bietet die Ausstellung einen höchst unterhaltsamen Parcours durch die (Kunst-)Geschichte von Schein und Illusion.

Über Jahrhunderte prägten die Samurai die Geschichte Japans – nicht nur als Krieger, sondern auch als politische Elite. Ihr Mythos erzählt von Tapferkeit und Disziplin, von Loyalität und nobler Selbstaufopferung – aber auch von Verrat, Intrigen und erbarmungsloser Gewalt. Ihre mit höchster Handwerkskunst aus edlen Metallen und kostbaren Stoffen hergestellten Rüstungen waren nicht nur wirkungsvolle Schutzpanzer, sondern auch imposante Statussymbole. Die Ausstellung lässt anhand prächtigster Exponate die spannungsvolle Geschichte des japanischen Rittertums lebendig werden.

Evan Penny
Junges Selbst: Portrait des Künstlers wie er (nicht) war. Variation # 1, 2011
Silikon/Pigment/Haar/Textil/ Aluminium
86 x 76 x 59 cm
Privatsammlung, London, © Evan Penny

 
 

Kommende Ausstellungen


Vergangene Ausstellungen

Inszeniert!

Inszeniert!

Spektakel und Rollenspiel in der Gegenwartskunst

19.08.2016 - 06.11.2016
Die Welt als Bühne ist in Werken zeitgenössischer Künstler immer wieder Thema. Highlights aus der Sammlung Goetz – von Fotografie über Medienkunst bis zu Installationen – zeigen die Vielfalt des Wechselspiels zwischen darstellender und bildender Kunst. Die Ausstellung erkundet anhand von nahezu 90 Werken von mehr als 20 internationalen Künstlern, unter ihnen Matthew Barney, Stan Douglas, Nan Goldin und Cindy Sherman, auf welch unterschiedliche Arten Illusionen erzeugt werden und welche Strategien Künstler anwenden, um sich selbst und ihre Welt zu inszenieren. Die Exponate entstanden zwischen 1972 und 2013 und können somit als Querschnitt des Wechselspiels zwischen Kunst und Bühne in der Gegenwart gelten. Sie setzen sich mit Theaterarchitektur als kulturellem und gesellschaftlichem Raum und mit dem Illusionismus der Bühne auseinander, thematisieren die Bedeutung des Zuschauers und stellen grundlegende Fragen nach Identität und Rollenmodellen. Gezeigt werden unterschiedlichste, zuweilen surreale Weltentwürfe zwischen Poesie und Trash, politischem Zeitgeschehen und Science Fiction, klassischer Malereitradition und multimedialer Installationskunst.

Matthew Barney
Cremaster 5: Elválás (Detail), 1997
C-Print
89,4 x 74,8
Foto: Larry Lamay
Courtesy Sammlung Goetz, München