Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Maximiliansforum

Unterführung Maximilianstraße / Altstadtring • München
Durchgehend einsehbar, geöffnet bei Veranstaltungen
www.maximiliansforum.de

Maximilianstraße 40
München

Laufende Ausstellungen

Schwarze Spiegel von Babylonia Constantinides

Schwarze Spiegel von Babylonia Constantinides

08.09.2017 - 11.11.2017
Das MaximiliansForum wird zur Bühne des Projekts Schwarze Spiegel von Babylonia Constantinides.
Ab dem 5. September entsteht in dem städtischen Kunstraum in einer öffentlich zugänglichen Unterführung ein postapokalyptisch anmutendes Environment, in dem die Dreharbeiten zum Videoparcours Schwarze Spiegel stattfinden.
Zur OPEN art wird den Besucherinnen und Besuchern ein Einblick in die Rauminstallation gegeben.

Ab dem 11.10. kann das Publikum in dem Videoparcours Schwarze Spiegel den Realraum durchdrungen von einer fiktiven Erzählung erleben. Die Erzählung führt durch eine in München imaginierte, atomar verseuchte Landschaft.
Schwarze Spiegel von Bybylonia Constantinides wurde mit einem Projektstipendium Junge Kunst / Neue Me- dien der Landeshauptstadt München ausgezeichnet.
Mehr Information zum Projekt und Anmeldung zum Videoparcours unter www.maximiliansforum.de
 

Kommende Ausstellungen


Vergangene Ausstellungen

Double Road

Double Road

29.06.2017 - 03.09.2017
Sridhar Gangolli
Bhavani GS
Suresh Jayaram
Suresh Kumar
Yashas Shetty
Navin Thomas
(Bangalore)

Das Projekt „Double Road“ ist eine kuratorische Initiative von Christian Engelmann, Beate Engl, Maximilian Erbacher, Fabian Hesse, Hermann Hiller und Ralf Homann, in Kooperation mit dem MaximiliansForum, dem Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten und der whiteBOX.art.

Die in drei Kunsträumen in München präsentierte Ausstellung mit Künstler_innen aus der indischen Hightech-Metropole Bangalore zeigt Arbeiten, die gängigen Klischees widersprechen. So verweisen die künstlerischen Projekte trotz aller kulturellen Unterschiede in ihren ästhetischen Herangehensweisen auf Fragestellungen, die in beiden Metropolen das tägliche Leben bestimmen. Dazu zählen zum Beispiel die Zugänglichkeit zu öffentlichen Räumen, die Verwendung von Zukunftsressourcen und die Veränderung der Arbeitswelt. Die Künstler_innen nähern sich teils subjektiv teils in poetischer Weise diesen großen Themen.
Double Road erprobt eine neue Form des künstlerischen Austausches. Ausgangspunkt ist eine bereits länger bestehende freundschaftliche Zusammenarbeit von Künstler_innen aus Bayern und Karnataka, die sich durch die BangaloResidency des Goethe Instituts entwickelt hat. Artist in Residence 2017 in München sind Bhavani GS, Navin Thomas, Shridhar Gangolli, Suresh Jayram, Suresh Kumar und Yashas Shetty.
Das Projekt wird unterstützt vom Freistaat Bayern und dem Goethe Institut Bangalore
Alle Veranstaltungen sind frei
Mehr Information zur Ausstellung und den Veranstaltungen jeweils aktuell auf
Facebook.de/DoubleRoad2017
DoubleRoad.org
 

Prinzip Hoffnung …

Prinzip Hoffnung …

Junge Architektur Für Die Stadt

11.05.2017 - 14.06.2017
Ein Projekt zum Thema jungen Architektur und Stadt. Der in München und Berlin arbeitende Architekt Benedict Esche und die Künstlerin Yvonne Leinfelder laden ein in ihre gemeinsam zu gestaltende und wandelbare Plattform. Die Plattform „Prinzip Hoffnung ...“ schafft Raum für den Diskurs über eine internationale, junge, zeitgenössische Architektur und Gestaltung der Stadt und die Frage wie deren Experimente und innovativen Beiträge eine Stadt zu einem gemeinsamen „Haus“ werden lassen können. Das Projekt bildet den Auftakt zu einer Reihe, die sich auch über das MaximiliansForum hinaus fortsetzen soll. Neben den Veranstaltungsterminen ist die Plattform „Prinzip Hoffnung ...“ offen für Architekt_innen, Künstler_innen und Kreative eigene Ideen einzubringen, zu präsentieren und auszustellen (Vorschläge an esche@kollektiv-a.de).
Das Projekt wird kuratiert von Benedict Esche in Zusammenarbeit mit Yvonne Leinfelder.

Die gleichnamige, aus der Performance „48,13N11,58E“ von Yvonne Leinfelder entwickelte Videoarbeit wird Teil der durchgehend einsehbaren Installation und Plattform für die Veranstaltungen sein.

 
 

textile matters. textil gedacht

textile matters. textil gedacht

23.02.2017 - 30.04.2017
Walter Van Beirendonck (B), Christian Haas (D),
Bart Hess (NL), Chris Kabel (NL), Lightweight (D),
Anette Rose (D), Julia Schewalie (D), The Unseen (GB)

Welche Bedeutung hat das "Textile" in der zeitgenössischen Produktion von Kunst und Design?
Die einem »Gewebe« zugrundeliegenden Prinzipien der Wiederholung, Reihung und Rasterung bildeten den Ausgangspunkt für industrielle Produktion und sind als solche Teil der Entstehung einer modernen Gesellschaft. Das Projekt hat die Bedeutung und Ästhetik von Fertigungsprozessen ebenso im Blick wie das innovative Potential und die gesellschaftliche Bedeutung des »Textilen«. Erst die Verknüpfung künstlerischer, technischer und handwerklicher Betrachtung eröffnet einen übergreifenden Bedeutungshorizont: Das Textile ist Material, Oberfläche, Technik, Träger, Medium und Metapher zugleich. Mit Beiträgen von Walter Van Beirendonck, Christian Haas, Bart Hess, Chris Kabel, Lightweight, Anette Rose, Julia Schewalie und The Unseen.
Die Ausstellung untersucht essayistisch das »Textile« in der künstlerischen und gestalterischen Praxis und wird kuratiert von der Kunst- und Kulturwissenschaftlerin Anna-Cathérine Koch und dem Designer Arwed Guderian. TEXTILE MATTERS / TEXTIL GEDACHT wird begleitet von einem öffentlichen Veranstaltungsprogramm. Das MaximiliansForum ist offizieller Creative Spot und die Ausstellung Teil des Programms der Munich Creative Business Week 2017.

Christian Haas "ROPES"

 
 

Zeige Deine Wunde 2016 / Teil 4

Nachhall

07.12.2016 - 05.02.2017
Maarten Van Roy “The Cure“ (Installation, 2016) und "Reden über Deutschland" (eine Rede von Joseph Beuys, 1985 / gelesen von Anna Drexler 2016, Video)

2016 jährt sich die Ausstellung der Arbeit „zeige deine Wunde“ von Joseph Beuys, die 1976 in der Unterführung der Maximiliansstraße / Altstadtring erstmals in München gezeigt wurde, zum 40. Mal. Aus diesem Anlass veranstaltet das MaximiliansForum die vierteilige Reihe „zeige deine Wunde 2016“, in der eine jüngere Generation von Künstlerinnen und Künstlern eingeladen ist, den Ort und diese für München wichtige Arbeit zu reflektieren.

Teil 4 der Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe „zeige deine Wunde 2016“, die den Untertitel „Nachhall“ trägt, schließt den Kreis. Mit dem Beitrag von Maarten van Roy konzentriert sich die Situation im MaximiliansForum noch einmal auf die ursprüngliche Arbeit von Joseph Beuys. Zum anderen bietet eine Projektion mit Eindrücken zu den unterschiedlichen Veranstaltungen und Aktionen der Reihe eine assoziative Rückschau, die zugleich Spuren darüber hinaus auslegt.

Der Belgische, in Köln lebende Künstler Maarten Van Roy arbeitet vornehmlich als Bildhauer und bewegt sich dabei zwischen Skulptur, Assemblage als Collage mit plastischen Objekten und Readymade. Was wie zufällig den Betrachterinnen und Betrachtern als Stolperstein in den Weg gelegt erscheint, entsteht aus exakten Beobachtungen des Alltags, seiner Situationen, Objekte und Materialien. Van Roy und sein skulpturales Verständnis kann man als eine Form des Auslesens beschreiben, ein Prozess, durch den er mittels Reduktion und Addition das Material, den gefundenen Gegenstand, das Motiv, die Stimmung und die damit und in ihr vollzogene Handlung für eine neue Wahrnehmung freisetzt.

Bei der externen Veranstaltung am 09.12. der Reihe Infra_Beuys mit dem Titel „Das System ist kriminell, der Staat zum Feind des Menschen geworden!" begeben sich die Gäste der Veranstaltung – Geflüchteten gleich – auf einen begehbaren Parcours und treffen auf unerwartete Schwierigkeiten … Eine Situation zum Thema Bürokratie, Sprachbarrieren und struktureller Diskriminierung, als ein künstlerisches Vermittlungsprojekt von Paul Huf und Lars Mentrup. Als Veranstaltungsort wurde das Bellevue di Monaco in der Müllerstr. 6 als Kooperationspartner gewonnen. Das Bellevue die Monaco ist entstanden aus einem Bündnis von Flüchtlingsunterstützer_innen und Jurist_innen, Profis aus der Sozialarbeit, Kulturschaffenden und Politaktivist_innen. Im Infocafé und den Kulturräumen in der Müllerstraße werden u.a. Beratung und Information für Flüchtlinge wie auch konkrete Lebenshilfe angeboten. Der Cafébetrieb wird gemeinsam mit Flüchtlingen organisiert. In den Wohnhäusern von Bellevue di Monaco werden junge Menschen mit und ohne Fluchthintergrund in ein selbständiges Leben begleitet. Die dort eingesetzte begehbare künstlerische Installation von Huf und Mentrup bietet den Gästen Eindrücke aus der ungewohnten Perspektive des direkten Erlebens von Fremdheit.
 

Zeige Deine Wunde2016 / Teil 3

Eine Rezeption

06.10.2016 - 27.11.2016
Georg Winter  “Ambulanz – Erstversorgung und Behandlung“ (Installation, 2016) und Paul Huf / Lars Mentrup „Infra_Beuys“ – Ein partizipatives Kunstprojekt über Obdachlosigkeit, Depression und Bürokratie.
2016 jährt sich die Ausstellung der Arbeit „zeige deine Wunde“ von Joseph Beuys, die 1976 in der Unterführung der Maximiliansstraße / Altstadtring erstmals in München gezeigt wurde, zum 40. Mal. Aus diesem Anlass veranstaltet das MaximiliansForum die vierteilige Reihe „zeige deine Wunde 2016“, in der eine jüngere Generation von Künstlerinnen und Künstlern eingeladen ist, den Ort und diese für München wichtige Arbeit zu reflektieren. Teil 3 der Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe, die den Titel „Eine Rezeption“ trägt, widmet sich der Frage nach der Einbettung und Wirkung der Arbeit von Joseph Beuys in Kunst und Gesellschaft. In diesem dritten Teil der Reihe stellt das Projekt und seine Veranstaltungen exemplarisch die Frage nach „Orten“ jenseits des Museums, an denen die Kunst von Beuys wirksam ist.
 

„Zeige Deine Wunde“ / Teil 2 –

„Zeige Deine Wunde“ / Teil 2 –

Das Environment

07.07.2016 - 23.09.2016
Heidi Mühlschlegel “Freibad Brotland“ (Installation, 2016) und
Gözde Ilkin „Stained Estate I – III“ (Videoinstallation, 2015)

2016 jährt sich die Ausstellung der Arbeit „zeige deine Wunde“ von Joseph Beuys, die 1976 in der Unterführung der Maximiliansstraße / Altstadtring erstmals in München gezeigt wurde, zum 40. Mal. Aus diesem Anlass veranstaltet das MaximiliansForum die vierteilige Reihe „zeige deine Wunde 2016“, in der eine jüngere Generation von Künstlerinnen und Künstlern eingeladen ist, den Ort und diese für München wichtige Arbeit zu reflektieren.
Teil 2 dieser Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe trägt den Titel  „Das Environment“ und zeigt jeweils eine installative Arbeit von Heidi Mühlschlegel und Gözde Ilkin. In diesem zweiten Teil der Reihe liegt der Schwerpunkt bei dem Motiv des „Environments“ als dichtem, erlebbarem Kunstraum. In Bezug auf Joseph Beuys, aber auch darüber hinaus, stellt das Environment die Frage nach der Grenzverschiebung hin zum „realen“ Raum.

In ihrer raumgreifenden Installation „Freibad Brotland“ spielt Heidi Mühlschlegel auf gesellschaftliche Motive von Arbeit, Anspruch und Scheitern an. Dem gegenüber, in Gözde Ilkins Videoserie „Stained Estate I – III“, werden die Aufnahme des Abrisses des Taksim Notfallkrankenhaus in Istanbul zum Material ihrer Reflexion über die Motive von Erinnerung und Schmerz ...

Installationsansicht Heidi Mühlschlegel Freibad Brotland
Foto: Barbara Hartmann

 

 

 
 

„Zeige Deine Wunde“ / Teil 1

Die Markierung des Raumes

21.04.2016 - 26.06.2016
Eine vierteilige Ausstellungsreihe als Reflex auf die Präsentation der Arbeit „Zeige Deine Wunde“ von Joseph Beuys 1976 im MaximiliansForum.
2016 jährt sich die Installation der Arbeit „Zeige Deine Wunde“ von Joseph Beuys, die 1976 in der Unterführung der Maximiliansstraße / Altstadtring erstmals in München gezeigt wurde, zum 40. Mal. In der Reihe „Zeige Deine Wunde 2016“ ist eine jüngere Generation von Künstlerinnen und Künstlern dazu eingeladen, den Ort und diese für München wichtige Arbeit zu reflektieren. Was können ihre Fragen heute individuell wie gesellschaftlich bewirken? Wie kann man den Ort selbst als Anstoß für diese Fragen erlebbar machen, die die Basis unserer Existenz thematisieren?
Teil 1–   Die Markierung des Raumes:
Maximilian Erbacher „WE BELIEVE LUXERY IS BEST SERVED IN SMALL QUANTITIES“ (2016) und Susanne Pittroff „ECHO“ (2016)
 

Quem conta um conto agrescenta um ponto

If you tell a story you add more

12.03.2016 - 10.04.2016
Stefan Burger (Zürich) . Beate Engl (München). Susana Gaudêncio (Lissabon) . Maria Iorio & Raphaël Cuomo (Berlin) . Dorota Lukianska (Berlin / Gothenborg) . Henrik Lund Jörgensen (Malmö) . Eduardo Matos (Brüssel) . Stefan Meier (Zürich) . Kristina Müntzing (Malmö) . Gregor Passens (München) . Cora Piantoni (München / Zurich) . Lina Selander & Oscar Mangione (Stockholm) . Catarina Simão (Lissabon) . André Sousa (Porto) . Johan Thurfjell (Stockholm) . Stefan Wischnewski (München).

If you tell a story you add more ist eine Ausstellung über die Seefahrt und das Erzählen ausgedrückt in Installationen und Filmen, Archivforschung und Performances einer internationalen Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern.
Eine Zusammenarbeit der Galerie der Künstler

Ausstellungsorte: Galerie der Künstler und
MaximiliansForum___Passage für interdisziplinäre Kunst
 

Repack –

Repack –

Smart & Sustainable Packaging

28.01.2016 - 01.03.2016
Neben der sich immer wieder stellenden Frage nach Materialitäten und dem moderaten Einsatz von Ressourcen rücken zunehmend auch sozioökonomische Aspekte wie Sharing, Open-Source oder Cradle to Cradle Gedanken in den Vordergrund. Vor diesem Hintergrund zeigen die Exponate der Ausstellung REPACK kaleidoskopisch innovative Ansätze aus dem Verpackungsdesign im Dialog mit tradierten Formen und Typologien von “Verpackungen“. Im Blick sind dabei ebenso aktuelle Konzepte und Realisierungen von renommierten Gestaltern und Marktführern wie von Pionieren und Idealisten. Die Beispiele reichen vom Global Player, der den Schuhkarton neu “erfinden“ lässt, um 2/3 der Kartonage einzusparen und dann an der Nichtakzeptanz durch den Einzelhandel scheitert, bis hin zum lokalen Einzelkämpfer. Die vorgestellten Artefakte kreisen um Fragen zur Form, Funktionalität, Herstellung, Materialität, Ökonomie, Ökologie und dem Experiment. Begleitet wird die Präsentation im MaximiliansForum von einem öffentlichen, diskursiven Rahmenprogramm, das gemeinsam mit Wissenschaftlern, Unternehmern und Designern gestaltet wird.
Die Ausstellung REPACK wird konzipiert von der Kunst- und Kulturwissenschaftlerin Anna-Cathérine Koch und dem Produktdesigner Arwed Guderian (www.arwedguderian.com).

Das MaximiliansForum wird vom 20. bis zum 28. Februar offizieller Creative Spot und die Ausstellung REPACK Teil des Programms der Munich Creative Business Week 2016 sein.

Die über 40 vorgestellten Artefakte der Ausstellung kreisen um Fragen zur Form, Funktionalität, Herstellung, Materialität, Ökonomie, Distribution, Ökologie und dem Experiment.
Die Beispiele reichen vom Global Player, der den Schuhkarton durch Yves Behar - einen Pionier nachhaltigen Designs - neu “erfinden“ lässt, um 2/3 der Kartonage einzusparen und dann an der Nichtakzeptanz durch den Einzelhandel scheitert, bis hin zum lokalen Einzelkämpfer.
Fragen nach Materialitäten und dem moderaten Einsatz von Ressourcen stellen sich junge Gestalter ebenso wie Unternehmen im Bereich business to business: von der Wiederverwertung, der Einsparung und dem Einsatz "neuer" Materialien bis hin zum kompletten Verzicht auf Verpackung. Darüber hinaus rücken in der Diskussion um Nachhaltigkeit auch sozioökonomische Aspekte wie Sharing, Open-Source oder Cradle to Cradle in den Vordergrund. Unter dem Titel "The bottle is the message" belebt das niederländische Unternehmen Dopper die "gute alte" Wasserflasche neu, um Einweg-Plastikmüll zu reduzieren und einen Beitrag für zugängliches und sicheres Trinkwasser zu leisten - Die Dopper App ermöglicht das Finden kostenloser „Wassertankstellen“. Das in San Fransisco ansässige Kreativstudio Office gibt Versandboxen eine Geschichte. Office hat für Ebay ein Konzept entwickelt, welches die Nutzer einlädt, mit einer kurzen Nachricht an den nächsten Empfänger die Historie der wiederverwendbaren eBay Box fortzuschreiben. Tom Dixon hat für Lacoste nicht nur zwei Verpackungsytpen gegenübergestellt, sondern für diese Diskussion mit "Eco Polo, Techno Polo" ein ikonisches Zeichen entwickelt.
Die Gegenüberstellung von Funktionsprinzipien und Archetypen wie dem Henkelmann oder der Brunnen Einheitsflasche von Günter Kupetz, dem erfolgreichsten Mehrwegprodukt aller Zeiten, mit zeitgenössischen Übersetzungen eröffnet eine weitere spannende Ebene der Diskussion, die an drei Terminen im Februar vertieft wird.

FIRMEN:
Apomore, Bülach, DHL, Dopper, Driade, Ebay, Ecovative, Ecover, Fjäll Räven, Google, Genossenschaft Deutscher Brunnen EG (GDB), Pulpo, Gourmistas, Heineken, Hewlett-Packard, Infarm, Lacoste, Laserfood, Montara, Paperfoam, Puma, RePack, Sagem, Schönwald, Tetra Pack, Tiffin Project, Tupperware, Veuve Cliquot, WMF, Xiaomi,...

DESIGNER:
Yves Behar, Hans Theo Baumann, Tom Dixon, Arwed Guderian, John Habraken, Jonne Hellgren, Julia Hunold, Günter Kupetz, Logoplaste Innovation Lab, Enzo Mari, Office, Phoenix Design, Cedric Ragot, Ruben Rausing, Rinke van Remortel, Peter Raacke, Katharina Stärck, Wassili Petrowitsch Swjosdotschkin, Tomorrow Machine, Uneka,...

Abbildung:
Günter Kupetz
Brunneneinheitsflasche, 1968
 

As a matter of fact

As a matter of fact

Eine Videoinstallation von Katrin Petroschkat

08.12.2015 - 17.01.2016
In der Videoarbeit As a matter of fact (2015, 8 min.) wird der Betrachter zum Beobachter eines Wissenschaftlers, der in einer kühlen Laborsituation arbeitet.
Zwischen ratternden Maschinen führt er Experimente durch. Eigenartige Dinge passieren, Stoffe verwandeln ihre Form und Konsistenz. Die Situation bleibt in der Schwebe - sind diese Experimente wissenschaftlich motiviert?
Die Videoarbeit As a matter of fact von Katrin Petroschkat entstand in Zusammenarbeit mit dem Zauberkünstler Timothy Trust und dem Helmholtz Zentrum München und untersucht die Grenzen und Verbindungen zwischen Wissenschaft und Zauberei, sowie deren visuelle Codierungen. Zugleich erscheint ihr Video aber auch wie eine hintergründige Metapher für das Prinzip der Kunst selbst.

Darsteller, Effekte: Timothy Trust
Kamera: Jakob Wiessner, Katrin Petroschkat
Ton: Simon Reimold
Leitung des Labors: Dr. Bernhard Michalke
Chemagie: Ully Loup
Hund: Oskar
 

C9 präsentiert: layer_zone zero 02

Philipp Messner Ι Alexander Steig Ι Thomas Thiede

02.11.2015 - 30.11.2015
Im Lauf des November werden im MaximiliansForum drei Installationen zeitverschränkt auf- und abgebaut. Der sichtbare Prozess ist Teil der Präsentation.
 

Expedition Medora – Wir Gefühl

Expedition Medora – Wir Gefühl

Im MaximiliansForum_Schaufenster

09.09.2015 - 04.10.2015
Ein künstlerisches Projekt zum Motiv der Empathie
von Shirin Damerji, Claudia Djabbari, Andrea Faciu, Sandra Filic und Peggy Meinfelder
2005 haben sich sieben junge Künstlerinnen zur Gruppe EXPEDITION MEDORA formiert. Ihre erste Ausstellung fand 2006 im MaximiliansForum statt. Erneut eingeladen in den Kunstraum, entwickelten sie das Konzept zu einem Ausstellungsdisplay, das als Interaktionsfeld zur Recherche und für Aktionen zur experimentellen Erforschung der eigenen Gruppendynamik dient. Das Projekt nimmt in künstlerisch spielerischer Form die Hintergründe menschlicher Handlungskonstellationen in den Blick und stellt Fragen zur Definition von Identität und Individualität und der aktuellen Wertigkeit gesellschaftlicher Empathie.

11. - 13.09. Programm zur Open Art 2015 siehe aktuell auf www.maximiliansforum.de
Expedition Medora – Wir Gefühl_Videostill
 

C9 präsentiert Open Artists Studio Foundation: under construction

C9 präsentiert Open Artists Studio Foundation: under construction

Ein visionäres Konzept und Ausstellung von Georgia Kotretsos

08.09.2015 - 08.10.2015
Georgia Kotretsos
Open Artists Studio Foundation: under construction

In ihrem Jahresprojekt C9 beschäftigt sich die Künstlerinitiative Collaboration_project mit dem MaximiliansForum und seiner räumlich-kulturellen Positionierung im Untergrund der teuersten Straße Münchens. Lokale und internationale Akteure aus ihrem Netzwerk sind eingeladen, ortsbezogene Konzepte zu realisieren. Im September schlägt die griechische Künstlerin Georgia Kotretsos ein visionäres 10-Jahres-Projekt vor, mit dem der Kunstraum in einer öffentlichen Unterführung in ein innovatives Atelierprogramm für internationale Künstlerinnen umwandelt werden soll.

Öffnungszeiten des Projekts Di. 10 – 19 h und nach Vereinbarung unter +49 (0) 172 418 46 59

 

 
 

Veronika Veit

The very moment

11.06.2015 - 26.07.2015
In der Zweikanal-Videoanimation „The very moment“ der Künstlerin Veronika Veit erlebt der Zuschauer eine Szenerie, in der sich die Zeit ineinander faltet. Eine junge Frau, die sich in einem Zimmer bewegt, trifft sich scheinbar immer wieder selbst, Vorher und Nachher heben sich auf und existieren gleichzeitig.
 

On the elementary power of jewellery oder Schmuck als Urgewalt

13.03.2015 - 25.04.2015
Eine mediale Rauminstallation von Gisbert Stach,
mit Videoarbeiten von Pavol Prekop/Jana Minarikova (SK) und Gisbert Stach (D)

Im MaximiliansForum präsentiert der Schmuckkünstler Gisbert Stach eine Installation, die sich an den Rändern des Schmuckbegriffs bewegt. Statt handwerklich ausgefeilte und aus kostbaren Materialien gefertigte Schmuckstücke anzubieten, interessieren ihn Grenzgänge zu den Fragen was Schmuck ist. Seine Projekte haben mit Prozessen zu tun, in denen sich Schmuckstücke verändern oder umformen.