Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Platform

Kistlerhofstraße 70, Haus 60 • 81379 München
Tel. +49 89 324 900 90
www.platform-muenchen.decontact@platform-muenchen.de
Mo-Fr 1o – 17
barrierefrei

Kistlerhofstraße 70
81379 München

Laufende Ausstellungen


Kommende Ausstellungen

Kunst und Arbeit

Kunst und Arbeit

12.09.2019 - 30.09.2019
Inwieweit verändert Kunst und Digitalisierung den Arbeitsprozess?

Die Künstler haben die Digitalisierung längst vollzogen, was eine unglaubliche Beschleunigung der Arbeitsprozesse mit sich gebracht hat. Der Künstler verwandelt sich so in ein Mini Start-Up mit unterschiedlichsten Anforderungen. Die Digitalisierung hat eine Vielzahl von Möglichkeiten erschaffen und alle Künstler und Künstlerinnen wurden direkt oder indirekt davon beeinflusst. Diese Ausstellung beschäftigt sich mit den Vor- und Nachteilen der Digitalisierung für Künstler und Kunstwerk. Ab wann schadet die Digitalisierung der Kunst? Macht das Internet der Realität des Kunstwerks Konkurrenz? Wird Kunst heutzutage mehr über die neuen Medien rezipiert, oder zählt die Realität mehr als die digitale Abbildung? Wird das Ausstellungserlebnis zunehmend profan? Braucht der Betrachter in dem digitalen Sumpf von „everything is possible“ und „anything goes“ eine andere rezeptive Strategie?
(Annegret Bleisteiner)

Annegret Bleisteiner, München
Wolfgang Diller, München
Friederieke & Uwe, München
Phoebe Lesch, München
Patricia London Ante Paris, München
Bernhard Springer, München
Römer + Römer, Berlin
Minna Suoniemi, Helsinki
Heta Kuchka, Helsinki

Annegret Bleisteiner
Nichtstun, 2018
Installation, mixed media
15 x 20 x 5 m
Foto: Annegret Bleisteiner

 
 

Vergangene Ausstellungen

Handle with care

27.06.2019 - 03.07.2019
Ein partizipatives Format, welches den Zyklus eines Kunstwerks im Rahmen einer Ausstellung zeigt.

Im Rahmen der Stadtteilwoche Sendling – Obersendling

Samstag, 29.06.19, 15 Uhr: „Experimentelles Zeichnen“ von Kira Fritsch.
Die Teilnehmer haben die Chance, neue Qualitäten einer Zeichnung zu entdecken, um darüber einen stärkeren Ausdruck in den eigenen Zeichnungen zu erreichen.

Sonntag, 30.06.19, 15 Uhr: Kaltnadel für Kinder ab 10 von Vinicio Bastidas
Kinder und Jugendliche von 10 - 15 Jahren werden mit den grundlegenden Techniken dieser Form des Drucks vertraut gemacht und gestalten eigene Unikate.

Dienstag, 02.07.19, 19 Uhr: „Experimentelle Malerei im kleinen Format“ von Monika Humm
Es wird mit verschiedenen Materialien und Maltechniken auf diversen Malgründen experimentiert und dadurch die vielfältigen Möglichkeiten der Aquarell- und Acrylmalerei entdeckt.

Anmeldung bis 20.06.19 erforderlich unter contact@platform-muenchen.de

 
 

Phoebe Lesch

Phoebe Lesch

Zwischenspiel

17.01.2019 - 06.02.2019
Die Einzelausstellung mit Performances, Videos, Skulpturen, Zeichnungen und Texten wird in der Halle der PLATFORM zu sehen sein.
Ihre Bronzeköpfe sind ein Zwischenspiel aus Porträts von Menschen und den Vorstellungen der Künstlerin von Kunst und Gesellschaft. Inspiriert sind sie von alten italienischen Meistern genauso wie von Science-Fiction-Filmen. Unendlich ist das Spiel mit Zitaten. Mit ihren Werken möchte Phoebe Lesch die klassische Bildhauerei neu erzählen.

Phoebe Lesch
Mein Alter Ego, 2014
Digitalphoto

 

 
 

Perspektiven

20.06.2018 - 04.07.2018
Der Kunstclub13 e. V.verleiht zum siebten Mal den Förderpreis für junge Kunst. Wie bereits in den letzten Jahren erfolgt die Preisverleihung in Kooperation mit der PLATFORM, findet aber in diesem Jahr in einem neuen Format statt: Unter dem Motto Perspektiven präsentieren die fünf nominierten Nachwuchskünstlerinnen und -künstler erstmals in einer gemeinsamen Ausstellung ihre bisherigen Arbeiten und geben selbst in kurzen Präsentationen Einblicke in zukünftige Projekte.

Nominierte: Lea Grebe, Lou Jaworski , Florian Lechner, Frauke Zabel, Andrea Zabric

Die fünfköpfige Fachjury besteht aus d en Professoren Burcu Dogramaci (LMU) und Florian Matzner (Akademie der Bildenden Künste München), Kuratorin für Medienkunst der Sammlung Goetz, Dr. Cornelia Gockel, der Kunstberaterin Anja Kaehny und dem Sammler Uli Kopp. Die Kandidaten wurden dieses Jahr vom Kunstclub13 e. V. sowie von Eva Huttenlauch, Kuratorin am Lenbachhaus und Michael Buhrs, Direktor des Museum s Villa Stuck vorgeschlagen.

Die Ausstellung ist werktags von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
Der Eintritt für Veranstaltung und Ausstellung ist kostenfrei.

 

 
 

Pavel Sinev

Pavel Sinev

Verkabelt

17.05.2018 - 08.06.2018
Die Ausstellung VERKABELT von Pavel Sinev zeigt Objekte, von Alltagsgegenständen bis hin zu klassischen Stillleben, aus handelsüblichen Kabeln und Kabelbindern. Er erhebt damit die Zeichnung in den dreidimensionalen Raum und lädt zudem die Besucher ein, sich selbst verkabeln zu lassen.
 

Ute Heim

Outside

18.04.2018 - 10.05.2018
Ute Heim zeigt ihre Experimente des einfachen Lebens in der Halle der PLATFORM. Ute Heim versteht sich als Gesamtkünstlerin, neben Performance und bildhauerischen Elementen verknüpft sie auch biographische Details mit Musik und Zeichnungen zu einer Geschichte. So erzählt ihre Ausstellung vom einfachen Leben und vom Aussteigen.

 
 

Open Studios mit Jahresgaben

25.11.2017 - 26.11.2017
Am 25. und 26. November öffnen die Künstler_innen in der PLATFORM ihre Ateliers zu den jährlichen OPEN STUDIOS. Als Novum ist in diesem Jahr parallel die Ausstellung „JAHRESGABEN“ in der Halle zu sehen.
Ganz neue, eigens für die OPEN STUDIOS produzierte Arbeiten sind vereint und können exklusiv an diesem Wochenende preiswert und direkt bei den Künstler_innen erworben werden.

Sa, 14-20 Uhr, So, 12-18 Uhr
An beiden Tagen Führungen durch die Ateliers.

 

 
 

Andreas Pfeiffer

Andreas Pfeiffer

Der Bau

18.10.2017 - 12.11.2017
Inspiriert von der unvollendeten Erzählung „Der Bau“ von Franz Kafka entwickelt Andreas Peiffer für die Halle der PLATFORM, die Teil eines ehemaligen Industriegbäudes war, einen raumgreifenden Einbau aus Elementen einer fünf Tonnen schweren Behelfsbrücke.
Andreas Peiffer arbeitet stets ortsbezogen mit massiven Materialen und Bauelementen wie Rolltreppen, Industriemotoren oder Stahlobjekten. In Anlehnung an Kafkas Schilderungen, in denen sich ein Tier zum Schutz vor Feinden einen komplexen unterirdischen Bau gräbt und zwanghaft ausbessert, beschäftigt sich Peiffer mit dem Verhältnis zwischen Raum, Funktion und Betrachter_in. Wie im Text von Kafka wird auch in der Installation von Andreas Peiffer Architektur zu einer Metapher menschlicher Bedürfnisse nach Stabilität, Schutz und Sicherheit genauso wie für Gefühle der Beklemmung und Entfremdung. Mit seinem Konzept greift Peiffer nicht nur auf physischer Ebene radikal in den Ausstellungsraum ein, sondern fragt nach unserem generellen Umgang mit Räumen und wie wir uns darin bewegen.
Zur Ausstellung erscheint ein Booklet mit Edition

Andreas Peiffer ist der diesjährige Preisträger des sechsten Förderpreises für junge Kunst des Kunstclub13 eV., der zum vierten Mal in Kooperation mit der PLATFORM verliehen wurde.

Foto: Andreas Peiffer, Der Bau, 2017