Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Sammlung Goetz

Oberföhringer Str. 103 • 81925 M
Tel. +49 89 95 93 96 90
www.sammlung-goetz.de
Do+Fr 14–18 Uhr • Sa 11– 16 Uhr nach telefonischer Vereinbarung

Oberföhringer Str. 103
81925 M

Laufende Ausstellungen

Gotthard Graubner, Imi Knoebel, Blinky Palermo und Reiner Ruthenbeck

Gotthard Graubner, Imi Knoebel, Blinky Palermo und Reiner Ruthenbeck

FarbRaumKörpert

04.05.2017 - 14.10.2017
Die Ausstellung FarbRaumKörper präsentiert mit Gotthard Graubner, Imi Knoebel, Blinky Palermo und Reiner Ruthenbeck das Werk von vier Künstlern aus dem Umfeld der Düsseldorfer Kunstakademie. Im experimentellen Umgang mit Form, Farbe, Material und Raum loten sie auf ganz unterschiedliche Weise die Gestaltungsspielräume ungegenständlicher Kunst aus. Gotthard Graubner (1930-2013) wurde durch seine atmosphärischen Gemälde auf dichtem Stoffgewebe bekannt, die er seit den 1970er-Jahren als „Farbraumkörper“ bezeichnete. Der Begriff ist auch Titel dieser Ausstellung, da er sich auf das Verhältnis zwischen Raum, Form und Farbe bezieht, mit dem sich ebenso die Künstler Knoebel, Palermo und Ruthenbeck beschäftigen. Alle drei studierten in der Klasse von Joseph Beuys, der durch seinen offenen Kunstbegriff eine enorme Anziehungskraft auf jüngere Künstlergenerationen ausübte. Knoebel (*1940) verbindet die abstrakte Malerei mit industrieller Materialität und Farbigkeit. Durch die serielle Arbeitsweise erprobt er die Möglichkeiten einer minimalistischen Bildsprache. Palermo (1943-1977) verfolgte in der Auseinandersetzung mit Malewitsch einen konzeptuellen Ansatz, den er nicht nur in seinen dreidimensionalen Bildobjekten, sondern auch in der Erweiterung der Malerei in den physischen Raum fortsetzte. Der Bildhauer Reiner Ruthenbeck (1937-2016) untersuchte in seinen abstrakten Objekten und Installationen die Eigenschaften seines bildhauerischen Materials und schuf durch die Verwendung von Gegensätzen Objekte voller spannungsreicher Kontraste.

Imi Knoebel
Canapé Monochrome Rouge de Mars, 1989
Acryl auf Holz
150 x 214 x 8 cm
© (Imi Knoebel) VG Bid Kunst Bonn 2017
Courtesy Sammlung Goetz München
Foto: © (Nic Tenwiggenhorn) VG Bid Kunst Bonn 2017

 
 
Gerwald Rockenschaub

Gerwald Rockenschaub

re-entry (third ear edit)

04.05.2017 - 14.10.2017
Der österreichische Künstler Gerwald Rockenschaub (*1952) bedient sich in seinem komplexen Werk der gesamten Vielfalt minimalistischer und formalistischer Ausdruckmöglichkeiten. Im Gegensatz zur radikalen Minimal Art hat er sich nie von der Populärkultur distanziert, sondern von Anfang an ein Cross-over aus Kunst, Design, Medien und Alltagswelt gesucht. Er hat das minimalistische Konzept von seinen starren Regeln befreit und daraus seinen eigenen „funky Minimal“-Stil kreiert.
Schon seine frühen Leinwandbilder zeigen ungegenständliche Motive, die an Logos oder Piktogramme erinnern. Später hat er sich ganz von der Malerei losgesagt und stattdessen seine Werke aus industriellen Materialien, wie Acryl, PVC oder Aluminium hergestellt. Die Entwürfe entstehen am Computer und werden von Spezialfirmen nach seinen Vorstellungen ausgeführt. Rockenschaub hat sich schon während seines Studiums mit Wahrnehmungspsychologie beschäftigt. Die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des Sehens wird vor allem in seinen großen Installationen aus Plexiglasobjekten in der Kombination mit Wandmalerei zelebriert.
Neben der Entwicklung einer eigenständigen künstlerischen Position arbeitet Rockenschaub auch als international erfolgreicher DJ. Kunst und Musik gehen bei ihm eine fruchtbare Symbiose ein. Bereits seine frühen Gemälde im Neo-Geo-Stil haben exakt das Format von LP-Covern. In diesem Kontext kann der rätselhafte Titel auch als ein imaginärer Soundtrack zu der Ausstellung gelesen werden.

Gerwald Rockenschaub
ohne Titel, 1985
Öl auf Leinwand
35 x 45 cm
Courtesy Sammlung Goetz Münche
Foto: Barbara Deller Leppert, München
 

Kommende Ausstellungen


Vergangene Ausstellungen

assume vivid astro focus

assume vivid astro focus

09.07.2016 - 15.12.2016
assume vivid astro focus, Walking on Thin Ice, 2003,
1-Kanal-Videoinstallation (Farbe, Ton), Courtesy Sammlung Goetz, München

Ein Festival der Sinnlichkeit zelebriert das Künstlerduo assume vivid astro focus. Seine Multimedia-Installation in der Sammlung Goetz entführt in ein Universum voll praller Erotik, in dem Genderthemen, politische Botschaften und kulturelle Codes zusammenfließen. Gründer ist der Brasilianer Eli Sudbrack, der im Team mit Christophe Hamaide-Pierson sowie wechselnden Künstlern, Musikern und Designern seit 2001 zusammenarbeitet. Der Name „assume vivid astro focus“ ist eine Wortneuschöpfung, die keine konkrete Bedeutung hat, aber zahlreiche Referenzen zur Populärkultur und Kunstgeschichte aufweist. Das ist auch das Reservoir, aus dem das Duo seine Bildsprache schöpft. Ähnlich wie ein DJ mixt und sampelt es die unterschiedlichen Bildwelten. So entstehen bizarre Rauminstallationen, die Malerei, Skulptur, Video, Design, Party und Performance vereinen. Mit seiner Arbeit reflektiert assume vivid astro focus nicht nur künstlerische Produktionsprozesse, sondern setzt sich auch mit gesellschaftspolitischen Fragen auseinander. Seine unverkennbaren Spuren hat es nicht nur in Ausstellungen von namhaften Institutionen wie dem Museu de Arte Moderna de São Paulo, dem MOCA Los Angeles oder der Kunsthalle Wien hinterlassen, sondern auch in Entwürfen für die Modewelt.
Für die Ausstellung in der Sammlung Goetz hat avaf den unterirdischen Ausstellungsbereich Base103 in ein multimediales Gesamtkunstwerk verwandelt, das die Decke, die Wände und den Boden miteinbezieht. Zu sehen sind nicht nur die Videos und Installationen aus dem Sammlungsbestand, sondern auch einige jüngere Werke und Dokumentationsmaterial zur Geschichte von assume vivid astro focus.
Kuratorin: Susanne Touw

 

 
 

Michael Buthe und Ingvild Goetz –

Michael Buthe und Ingvild Goetz –

Eine Freundschaft

09.07.2016 - 15.12.2016
Michael Buthe; Raaannubisritt / Rata, 1983-84,
Portfolio mit 14 Radierungen, Courtesy Sammlung Goetz, München

Michael Buthe (1944-1994) war schon zu Lebzeiten eine Legende. Wie ein Prinz inszenierte sich der Künstler in seiner eigenen märchenhaften Welt. Ingvild Goetz lernte Buthe in den 1970er-Jahren kennen und sammelte seitdem kontinuierlich seine Werke. Die Ausstellung in der Sammlung Goetz gibt mit mehr als 40 Gemälden, Objekten, Materialcollagen, Papierarbeiten und privaten Fotografien von 1968-1994 einen Einblick in seinen künstlerischen Kosmos und seine Freundschaft mit der Sammlerin.

„Kunst an sich ist Religion. Und ich glaube, dass Künstler wirklich eine Priesterfunktion haben.“, erklärte Michael Buthe in einem Interview. Er brachte Spiritualität in die Zeit der künstlerischen Konzepte und scheute sich nicht davor, sie mit der Opulenz des Orients und Motiven des Kitschs zu verbinden. Mit Federn geschmückt und in wallenden Gewändern agierte er wie ein Schamane bei seinen Performances und verwandelte seine Ausstellungen in ein mystisch-magisches Gesamtkunstwerk. Seinen Weggefährten bleibt „Michel de la Sainte Beauté“ – wie er sich selbst nannte, nach seinem frühen Tod als schillernde Künstlerpersönlichkeit in Erinnerung.
Ingvild Goetz lernte Buthe, der ein Nomadenleben zwischen dem Rheinland und Marokko führte, in Köln kennen, besuchte ihn in seinem Haus in Marrakesch und ließ sich von seinem überbordenden Bilderkosmos verzaubern. Beide vereinte die Neugier auf Unbekanntes, das Interesse an fremden Kulturen und die Sehnsucht nach Spiritualität im alltäglichen Leben. So errichtete Buthe der Sammlerin auch einen Meditationsturm auf ihrem Privatgrundstück in Spanien, den er feierlich mit einem mystischen Ritual einweihte.
Die Ausstellung in der Sammlung Goetz präsentiert Michael Buthe in der gesamten Bandbreite seines künstlerischen Schaffens, angefangen von frühen minimalistischen Zeichnungen und Objekten von 1968/69 über Materialcollagen mit Federn, Pflanzenteilen und Glanzpapier, großformatige Aquarelle und Gemälde mit Gold- und Silberbronze bis hin zu umfangreichen Mappenwerken von 1993-94, die nun erstmals zu sehen sind. Die Präsentation wird ergänzt durch Dokumentationsmaterial und Fotografien aus dem privaten Album von Ingvild Goetz.
Kurator: Karsten Löckemann

Parallel zu der Ausstellung in der Sammlung Goetz findet eine Retrospektive zum Werk von Michael Buthe (8.7.-20.11.2016) im Haus der Kunst statt.
 
 

Sammlung Goetz im Haus der Kunst, München

Sammlung Goetz im Haus der Kunst, München

No Place like Home

13.05.2016 - 08.01.2017
Veronika Veit
Die Faust, 2010 Hans Op de Beeck
1-Kanal-Videoinstallation
Courtesy Sammlung Goetz, Medienkunst, München

Das Zuhause ist ein ambivalenter Ort - einerseits bietet er Schutz und Rückzugsmöglichkeit, anderseits kann er durch familiäre Erwartungshaltungen auch als erdrückend empfunden werden. Die Sammlung Goetz thematisiert in ihrer Ausstellung No Place like Home im Haus der Kunst die große Bandbreite innerfamiliärer Verhältnisse.
Artists:
Sue de Beer, Teresa Hubbard / Alexander Birchler, Zilla Leutenegger, Matthias Müller, Hans Op de Beeck, Gabriel Orozco, Patricia Pearson, Anri Sala, Laurie Simmons, Lorenz Straßl, Frank Stürmer, Veronika Veit and Karen Yasinsky
Curator: Susanne Touw
 

Rodney Graham

Rodney Graham

28.11.2015 - 23.04.2016
Rodney Graham
Typewriter with Flour, 2003
Courtesy Sammlung Goetz, München

Rodney Grahams Werk besticht durch die Ambivalenz zwischen konzeptueller Strenge und humorvoller Poesie. Souverän verknüpft er darin Kulturgeschichte, Alltagserfahrungen, Wunschträume und populäre Mythen. Die Sammlung Goetz präsentiert den kanadischen Künstler in einer umfangreichen Einzelausstellung.
Die Begegnung mit dem Werk von Rodney Graham ist eine Herausforderung für den Betrachter. Denn in den vermeintlich leichtfüßigen, ästhetisch ansprechenden Arbeiten des kanadischen Künstlers stecken eine Vielzahl von Verweisen zur Literatur, Musik, Kunstgeschichte und Philosophie. Graham (* 1949 in Abbotsford, CA) zählt zusammen mit Jeff Wall, Stan Douglas, Ian Wallace, Ken Lum und anderen zu den Vertretern der Vancouver School, die seit den 1980er-Jahren auch international erfolgreich ist. Die Begegnung mit Konzeptkunst, Minimal Art und Performance sowie die Auseinandersetzung mit der europäisch geprägten Moderne unter Einbeziehung ihrer kanadischen Wurzeln hatten einen großen Einfluss auf die Entwicklung ihres Werks.

Rodney Graham ist erst sehr spät zur bildenden Kunst gekommen und hat sich in seiner Rolle als Künstler ständig hinterfragt. Neben fotografischen Selbstreflexionen erprobte er sich als Songwriter, Drehbuchautor, Filmemacher und Schauspieler. „Es mag eine Last sein, sich immer wieder neu zu erfinden, aber es macht die Dinge interessanter“, erklärte er in einem Interview. Die retrospektive Einzelausstellung in der Sammlung Goetz gibt mit circa 45 Arbeiten von 1977-2012 aus den Bereichen Fotografie, Film, Installation, Skulptur und Malerei einen umfangreichen Einblick in sein Schaffen und zeigt seine Schnittstellen zur Literatur und Musik.
 

Cindy Sherman

Cindy Sherman

29.01.2015 - 08.08.2015
Cindy Sherman, Untitled #125, 1983, Farbfotografie, 48,5 x 91 cm
Courtesy of the artist and Sammlung Goetz, München
Die amerikanische Künstlerin Cindy Sherman hat mit ihren Fotografien die Kunst des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt. Ähnlich wie eine Schauspielerin inszeniert sie sich in unterschiedlichen Rollen vor der Kamera. Die Sammlung Goetz besitzt umfangreiche Werkgruppen aus nahezu allen Schaffensphasen. Mit rund 60 Arbeiten gibt die retrospektive Ausstellung im Sammlerhaus, die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin konzipiert wurde, einen guten Überblick auf das Gesamtwerk.
 

Nathalie Djurberg

Nathalie Djurberg

29.01.2015 - 08.08.2015
Nathalie Djurberg, The Experiment, 2009
Multimedia-Installation mit 3-Kanal Videoprojektion (Farbe, Ton)
Courtesy Sammlung Goetz, München
Parallel zur der Einzelausstellung mit Cindy Sherman wird im Base 103, dem Medienbereich der Sammlung Goetz, die Multi-Media-Installation The Experiment von Nathalie Djurberg gezeigt. Dabei handelt es sich um einen surreal anmutenden Garten mit wundersamen, künstlichen Pflanzen in Verbindung mit drei Videos. Als die Arbeit 2009 auf der Biennale in Venedig erstmals gezeigt wurde, hat die schwedische Künstlerin dafür den Silbernen Löwen erhalten. Ergänzt wird die Präsentation durch eine Auswahl ihrer Filme. 
 

Broken. Slapstick, Comedy und schwarzer Humor.

Broken. Slapstick, Comedy und schwarzer Humor.

Sammlung Goetz im Haus der Kunst

27.06.2014 - 01.03.2015
Nathalie Djurberg
Hungry Hungry Hippoes, 2007 (Still)
Courtesy Sammlung Goetz, München
Auf der Startseite: Ausschnitt)

Die Ausstellung findet statt im:
Haus der Kunst
Prinzregentenstr. 1
80539 München

Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Aber wie weit darf man gehen, wenn dabei die Gefühle von anderen verletzt werden? Die Ausstellung mit Werken der Sammlung Goetz im Haus der Kunst thematisiert diesen Zwiespalt.

Schadenfreude ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft. Dass Humor psychisch entlastend wirkt, hat schon Sigmund Freud beschrieben. In der Film- und Unterhaltungsindustrie haben sich mit Slapstick, Comedy und schwarzem Humor beliebte Genres entwickelt, um über das Missgeschick von anderen lachen zu können.

Die siebte Ausstellung im Haus der Kunst versammelt 15 Arbeiten der Medienkunst aus der Sammlung Goetz, die diese Grenze ausloten und zum Teil bewusst überschreiten. Der Titel der Ausstellung „Broken“ bezieht sich auf die gleichnamige Videoinstallation von Tony Oursler. Sie zeigt eine männliche Puppe, deren Kopf zwischen Stühlen eingeklemmt ist. Obwohl der Körper nur durch einen karierten Stoff angedeutet ist, wirkt die Situation sehr lebensecht, da auf den Kopf der Puppe das Mienenspiel eines lebendigen Menschen projiziert wird.

Darf man darüber noch lachen oder nicht? Das ist die Frage, die viele dieser Arbeiten aufwerfen. Denn oftmals bleibt einem das Lachen im Halse stecken und wandelt sich in Bestürzung oder Mitgefühl, wenn andere Menschen bloßgestellt werden oder zu Schaden kommen.

Kuratoren: Ingvild Goetz und Cornelia Gockel

Künstler: Pawel Althamer, Francis Alÿs, John Bock, Olaf Breuning, Nathalie Djurberg, Peter Fischli & David Weiss, Rodney Graham, Mike Kelley, Jochen Kuhn, Mirko Martin, Aernout Mik, Tony Oursler, Paul Pfeiffer, Robin Rhode und Julian Rosefeldt
 

Hans Op de Beeck

Hans Op de Beeck

Stille Kulisse und wandernde Komparsen

20.06.2014 - 15.11.2014
Hans Op de Beeck
Still Life, 2010
Aquarell auf Arche Papier,
(c) Hans Op de Beeck / VG Bild-Kunst, Bonn 2014, Courtesy Sammlung Goetz, München

Ein Spiel mit der Illusion treibt der belgische Künstler Hans Op de Beeck. Mit seinen Installationen, Videos, Skulpturen und Zeichnungen in der Sammlung Goetz entführt er den Betrachter in eine imaginäre Welt, in der sich Realität und Fiktion überlagern.

Bildender Künstler, Bühnenbildner oder Regisseur – Hans Op de Beeck lässt sich nicht auf ein einziges Genre festschreiben. Er agiert virtuos in allen künstlerischen Gattungen und schafft Szenarien, in die der Betrachter miteinbezogen wird. Für die Ausstellung in der Sammlung Goetz hat er mit seinen Arbeiten aus dem Sammlungsbestand eine ortsbezogene Inszenierung entwickelt. Wie Perlen an einer Schnur fügen sich die Werke zu einer Geschichte, die durch die einzelnen Räume führt. Der Handlungsablauf bleibt dabei bewusst offen, denn Op de Beeck gibt mit seinen Werken ein breites Assoziationsfeld vor, in das der Betrachter mit seinen eigenen Erfahrungen und Erinnerungen eintauchen kann.

Bekannt wurde der 1969 geborene und in Brüssel lebende Künstler durch seine begehbaren, atmosphärischen Environments. „Es gefällt mir, dass die Zuschauer meiner Arbeiten eigenartige körperliche Erfahrungen machen, etwa wenn die Größenverhältnisse nicht stimmen“, erklärte er in einem Interview. Ingvild Goetz hat das Werk des Künstlers in seiner ganzen medialen Vielfalt gesammelt. So bietet die Ausstellung von den Videoinstallationen aus den 1990er-Jahren, über Skulpturen und Arbeiten auf Papier bis hin zu seinen großen Environments einen Überblick auf sein künstlerisches Schaffen der letzten 15 Jahre. Ein Schwerpunkt bilden seine Stillleben und Interieurs, die in Dialog mit der Architektur des einst als Privatmuseum geplanten Sammlergebäudes stehen.

 

 

 
 

Happy Birthday!

Happy Birthday!

20 Jahre Sammlung Goetz

24.10.2013 - 12.04.2014
Anlässlich des Jubiläums öffnet die Sammlung Goetz ihre Archive und zeigt circa 50 Arbeiten von zehn Künstlern, die lange Zeit oder noch gar nicht in Ausstellungen zu sehen waren. Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten in eigens dafür eingerichteten Künstlerräumen, aber auch einige Neuentdeckungen in spannungsreicher Gegenüberstellung. Dazu gehören u.a. eine frühe figurative Installation von Yayoi Kusama aus dem Jahr 1966, ein großes Schattenspiel von Hans-Peter Feldmann und Skulpturen von Louise Bourgeois aus allen Schaffensphasen. Neben Installationen, Gemälden und Skulpturen werden auch Arbeiten auf Papier präsentiert, die den Ausgangspunkt der Sammlung darstellen.

Künstler: Shuzaku Arakawa, Mária Bartuszová, Louise Bourgeois, Geta Brătescu, William Copley, Hans-Peter Feldmann, Neil Jenney, Anselm Kiefer, Yayoi Kusama und George Segal

Zum Jubiläum erscheint ein Katalog mit einem Rückblick auf die Projekte der vergangenen 20 Jahre und mit Informationen zur aktuellen Ausstellung (dt./engl.): 29,90 Euro im Buchhandel, 25 Euro im Museum.
 

Isaac Julien

Isaac Julien

Fantôme Créole

24.04.2013 - 28.04.2013
Isaac Julien
Fantôme Créole, 2005
Installationsansicht, Centre Pompidou, Paris, 4-Kanal-Videoinstallation
Courtesy: der Künstler und Victoria Miro Gallery

Die Sammlung Goetz nimmt an einer Retrospektive mit Arbeiten des britischen Künstlers Isaac Julien teil, die im Rahmen von KINO DER KUNST in mehreren Münchner Institutionen stattfinden wird.
Parallel zur aktuellen Ausstellung mit Arbeiten von Roni Horn wird im BASE 103 von 24.4.–28.4. die 4-Kanal-Videoinstallation Fantôme Créole, 2005, aus dem Bestand der Sammlung Goetz gezeigt. Wie der Titel andeutet, nähert sich die Arbeit mit Hilfe faszinierender Landschaftsaufnahmen des arktischen Nordens und der afrikanischen Wüste sowie zweier ausdrucksstarker Darsteller dem Begriff des Kreolischen an. Inmitten der raumgreifenden Installation wird der Betrachter aufgefordert, das Dargestellte intuitiv und nicht rein rational wahrzunehmen.

Der Besuch der Ausstellung ist nach Voranmeldung unter Telefon 089/95 93 96 9-0 oder per E-mail an info@sammlung-goetz.de
zu folgenden Öffnungszeiten möglich:
Mittwoch – Freitag: 14 – 18 Uhr
Samstag und Sonntag: 11 – 16 Uhr

Weitere Programmpunkte der Isaac Julien Retrospektive:
Im Kino 1 der HFF München sind Juliens preisgekrönter Kinofilm Young Soul Rebels, 1991, die Dokufiktion Frantz Fanon, White Mask Black Skin, 1996, die Kurzfilme The Attendant, 1993, Three, 1999 und Baltimore, 2003, sowie seine Hommage Derek, 2008, an den verstorbenen Filmpionier Derek Jarman zu sehen. Das Museum Brandhorst zeigt die 6-Kanal-Videoinstallation WESTERN UNION: Small Boats, 2007, über Sizilien und die afrikanischen Boat People.
Am 25. April um 18 Uhr ist Isaac Julien für ein Künstlergespräch in der Pinakothek der Moderne / Schaustelle zu Gast. Moderiert wird der Abend von Heinz Peter Schwerfel, künstlerischer Leiter von KINO DER KUNST.
Zusätzliche Informationen sowie das KINO DER KUNST Programm finden Sie unter:
www.sammlung-goetz.de
www.kinoderkunst.de
 

Open End

Sammlung Goetz im Haus der Kunst – Teil 5

19.04.2013 - 12.01.2014
So Much I Want to Say: Von Annemiek bis Mutter Courage
Die Ausstellung von Medienarbeiten der Sammlung Goetz im Haus der Kunst beschäftigt sich mit Fragen der Weiblichkeit. Die gezeigten Werke, die Ingvild Goetz in ihre Sammlung von Medienkunst aufgenommen hat, entstanden zum Teil schon Mitte der 1970er-Jahre. Die weiblichen Hauptfiguren der Filme zeichnen Rollenbilder und damit ein bestimmtes Verständnis von Weiblichkeit oder vertreten explizit eine feministische Position. Mit Werken von Chantal Akerman, Andrea Bowers, Rineke Dijkstra, Cheryl Donegan, Mona Hatoum, Lucy McKenzie & Paulina Olowska, Tracey Moffatt, Ulrike Ottinger, Rosemarie Trockel, Ryan Trecartin und TJ Wilcox vollzieht die Ausstellung die Entwicklungen des feministischen Diskurses seit den 1970er-Jahren nach.
Veranstaltungsort
Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
80538 München
Öffnungszeiten für die
Sammlung Goetz im Haus der Kunst
Do 10–22 h/Fr–So 10–20 h
 

Roni Horn

Roni Horn

Teil I + Teil II

03.12.2012 - 31.08.2013
Roni Horn
You see me. (New Year’s Card 2011), 2010

Die Sammlung Goetz freut sich, eine große Werkschau von Roni Horn zu eröffnen. Nach ihrer ersten Ausstellung hier vor fast zwei Jahrzehnten gemeinsam mit Werken von Felix Gonzalez-Torres sind ab dem 3. Dezember 2012 alte und neue Werkgruppen unterschiedlicher Medien aus der Sammlung von Ingvild Goetz auf der gesamten Fläche des Museums zu sehen. Die Ausstellung wurde von Roni Horn konzipiert und ist in ihrer dialogischen, nicht chronologischen Zusammenstellung charakteristisch
für die Künstlerin.

Horn hat eine lange Ausstellungstradition in München. Hier wurde ihr 1980 im Kunstraum die erste internationale Einzelschau gewidmet, eine weitere Ausstellung an drei Orten folgte 1983: Skulpturen und Bodenarbeiten im Kunstraum München, im Hof der Glyptothek und im damaligen Kunstforum des Lenbachhauses. 1996 folgte eine Dauerinstallation für die Münchner Niederlassung des Deutschen Wetterdienstes, wo Horn metereologische Begriffe in Bodenflächen und Handläufe einsetzte. Zuletzt präsentierte die Staatsgalerie moderner Kunst (die heutige Pinakothek der Moderne) 1999 eine Rauminstallation aus Fotografien.

In der aktuellen Ausstellung der Sammlung Goetz sind nun frühe Zeichnungen und Pigmentarbeiten,
konzeptuelle Skulpturen, neuere Fotoarbeiten und das langjährige Künstlerbuchprojekt To Place in einer repräsentativen Werkschau versammelt. Insbesondere Horns umfangreiche Fotoserien sind typisch für das OEuvre der Künstlerin – darunter die autobiografische Porträtreihe a.k.a. (2008/09), die raumumfassende Installation You are the Weather (1994–1996), die aus 100 Porträts einer jungen Frau, aufgenommen im Verlauf weniger Wochen, besteht, sowie die Serien Clowd and Cloun (Blue)
(2000/01) und Some Thames (2000). Letztere werden erst im zweiten Teil der Ausstellung ab 17. Mai 2013 im Austausch mit anderen Werken präsentiert.

Neben zahlreichen literarischen Werken, wie etwa die Gedichte von Emily Dickinson, Wallace Stevens und die Texte der brasilianischen Schriftstellerin Clarice Lispector, haben vor allem die Islandreisen, die Horn seit 1975 regelmäßig unternimmt, großen Einfluss auf ihre künstlerische Arbeit.

Roni Horn (*1955 in New York) lebt und arbeitet in New York und Reykjavík. Sie studierte bis 1975 an der Rhode Island School of Design in Providence und schloss ihr Masterstudium 1978 an der Yale University in New Haven ab.
Seit über drei Jahrzehnten wird ihr Werk international gezeigt, u. a. 1980 im Kunstraum München, 1988 im Detroit Institute of Arts in Detroit, 1990 im Museum of Contemporary Art in Los Angeles, 1995 in der Kunsthalle Basel und in
der Kestnergesellschaft in Hannover, 1997 und 2003 im Fotomuseum Winterthur, 2000 und 2009 im Whitney Museum of Art in New York, 2000 im Castello di Rivoli in Turin, 2001 im Dia Center for the Arts in New York und im Museo Serralves in Porto, 2004 im Art Institute of Chicago und im Museum Folkwang in Essen, 2009 in der Tate
Modern in London mit weiteren Stationen 2010 im Whitney Museum of Art in New York und am ICA – Institute of Contemporary Art in Boston, 2010 im Kunsthaus Bregenz und 2011 in der Hamburger Kunsthalle. Die Künstlerin erhielt mehrere bedeutende Kunstpreise und Stipendien, darunter drei NEA Fellowships, ein Guggenheim
Fellowship 1990, den Alpert Award 1998 und den Aspen Art Award 2011.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Hatje Cantz Verlag mit Essays von Kirsty Bell, Ingvild Goetz, Roni Horn, Christy Lange, Aveek Sen, Rainald Schumacher und einem Interview von James Lingwood, (dt./engl.): Roni Horn,
hrsg. von Ingvild Goetz, Larissa Michelberger und Rainald Schumacher. ISBN 978-3-7757-3564-3 Preis € 35,00
 

Open End

Open End

Sammlung Goetz im Haus der Kunst

28.09.2012 - 07.04.2013
Veranstaltungsort
Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
80538 München

Teresa Hubbard / Alexander Birchler
House with Pool, 2004
Still, 1-Kanal-Videoinstallation (Farbe, Ton)

„Open End“ ist die vierte Präsentation von Werken aus der Sammlung Goetz, die in den 14
unterirdischen Räumen des ehemaligen Luftschutzkellers im Haus der Kunst gezeigt wird. Die für die Präsentation ausgewählten Arbeiten gehören einer Form filmischer Darstellung an, die dem modernen Roman vergleichbar ist - der offensten Form literarischer Erzählung. Die herkömmliche, linear verlaufende und auf einen Endpunkt ausgerichtete Handlung ist durch freiere Erzählformen ersetzt; gemeinsam ist den gezeigten Filmen auch, dass sie ein offenes Ende haben.

Die Ausstellung wurde von Ingvild Goetz kuratiert und zeigt Arbeiten von Emmanuelle Antille, Pierre Coulibeuf, Sue de Beer, Sebastian Diaz Morales, Stan Douglas, Dominique Gonzalez-Foerster & Tristan Bera, Teresa Hubbard / Alexander Birchler, Isaac Julien, Ross Lipman, Laurent Montaron, Saskia Olde Wolbers, Clement Page, Ann-Sofi Sidén und Yang Fudong.

Öffnungszeiten für die
Sammlung Goetz im Haus der Kunst
Fr 10–20 h / Sa 10–20 h / So 10–20 h
 

Ulrike Ottinger

Ulrike Ottinger

29.05.2012 - 06.10.2012
Ulrike Ottinger,
Floating Food, 2011
7-Kanal-Videoinstallation
Ausstellungsansicht Sammlung Goetz 2012
Foto: Thomas Dashuber, München

Im BASE103 werden von der deutschen Filmemacherin und Fotografin Ulrike Ottinger die neu erworbene Videoinstallation Floating Food (2011) sowie Fotoarbeiten präsentiert. Im Zentrum von Floating Food stehen sieben Videoprojektionen, in denen die Künstlerin Ausschnitte aus ihrem umfangreichen filmischen uvre neu montiert und in einen installativen Zusammenhang bringt. Ulrike Ottinger führt hierfür dokumentarische Aufnahmen ihrer Reisen in außereuropäische Länder und Kulturen mit Sequenzen aus ihren Spielfilmen zusammen, die sich überwiegend mit fantasievollen Darstellungen gesellschaftlicher Randgruppen beschäftigen.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (dt./engl.).

Begleitend zur Ausstellung findet im Filmmuseum
München im September ein Filmprogramm statt.
Details finden Sie unter: www.sammlung-goetz.de

Bitte beachten Sie auch den Kurzfilm zu den Ausstellungen auf unserer Homepage:
http://www.sammlung-goetz.de/de/Ausstellungen/Aktuell/Ulrike_Ottinger.htm
 

Pawel Althammer

Pawel Althammer

29.05.2012 - 06.10.2012
Pawel Althamer
Ausstellungsansicht Sammlung Goetz 2012
Courtesy Sammlung Goetz
Foto: Thomas Dashuber, München

Die Sammlung Goetz zeigt aus ihrem Bestand Werke des polnischen Künstlers Paweł Althamer.
Beinahe alle seine Ausstellungen wurden in den vergangenen Jahren als prozessuale Projekte
als Zusammenarbeit des Künstlers mit verschiedenen Gruppen konzipiert oder konzentrierten sich auf neue Werkgruppen. Die Ausstellung der Sammlung Goetz ermöglicht es nun erstmals, das Werk des Künstlers unter einem retrospektiven Aspekt im Zusammenhang vorzustellen.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (dt./engl.).


Bitte beachten Sie auch den Kurzfilm zu den Ausstellungen auf unserer Homepage:
http://www.sammlung-goetz.de/de/Ausstellungen/Aktuell/Pawel_Althamer.htm
 

Janet Cardiff & George Bures Miller

Janet Cardiff & George Bures Miller

Werke aus der Sammlung Goetz im Haus der Kunst

13.04.2012 - 08.07.2012
Cardiff/Miller, The Killing Machine, 2007, Installationsansicht Haus der Kunst 2012, Foto: Wilfried Petzi

Die Ausstellung zeigt Werke des kanadischen Künstler-Duos Janet Cardiff und George Bures Miller, die durch die Kombination von Bild, Ton und nachgebildeten Räumen möglichst viele Sinne des Betrachters ansprechen, um das Geschehen so real wie möglich erscheinen zu lassen. In ihren Arbeiten erzeugen Cardiff/Miller mentale Bilder, die gesamte Geschichten entstehen lassen, welche jeder Mensch individuell erlebt. Die Ausstellung zeigt acht Installationen der Künstler, in denen sich Realität und Fiktion vermischen und der illusionistische Apparat der Medien als solcher offenbart wird.

Es erscheint ein Katalog, hrsg. vom Haus der Kunst.

Veranstaltungsort
Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
80538 München
Öffnungszeiten Haus der Kunst
Montag bis Sonntag 10–20 h / Donnerstag 10–22 h
 

Klang und Stille

Klang und Stille

Sammlung Goetz im Haus der Kunst

13.04.2012 - 09.09.2012
Synästhetische Aspekte von Film und Video
Sammlung Goetz im Haus der Kunst
ACHTUNG! Besondere Öffnungszeiten:
FR, SA, SO: 10-20 Uhr

Die akustische Wahrnehmung von bewegten Bildern im Raum ist eine der großen Möglichkeiten der Videokunst, die dadurch unserer Alltagswahrnehmung besonders nahe kommt. Sie ermöglicht aber ebenso, dass Bilder und Töne anders interpretiert und neu gelesen werden können, speziell durch den starken Einfluss von Klängen auf unseren Gemütszustand. Dieses, im Rahmen von Ausstellungen selten in Angriff genommene Thema, steht im Mittelpunkt der dritten Präsentation der Kooperation zwischen Sammlung Goetz und Haus der Kunst. Die Künstler dieser Ausstellungen gehen mit diesen Möglichkeiten auf verschiedenste Weise um. Zugleich systematisch wie humorvoll verbindet Christian Marclay Filmszenen von Schauspielern in berühmten Rollen so, als würden sie miteinander telefonieren. Das unterschiedliche Klingeln, das Geräusch von Wählscheibe und Gabel, die Gesprächsfetzen erklingen in der Montage wie Musik.
In einem Video von Christoph Brech dagegen meint man etwas zu hören, wo tatsächlich nur von Gräsern umwogte Grabsteine zu sehen sind. Die Stille als Ausbleiben von Reizen löst so eine Hörerinnerung aus.
In Wolfgang Tillmans minimalistischem Video-Gedicht wird die Stimmung einer beliebigen Clubnacht in den 1980er- oder 1990er-Jahren allein durch die Diskobeleuchtung und das Lied "Don't be Light" von Air evoziert. Dabei kann die doppelte Bedeutung des Wortes als "Licht" und "leicht" als Befreiung des Körpers von der Schwerkraft durch den Tanz verstanden werden, aber auch als Hinweis auf die Flüchtigkeit des Lebens.
Mit Arbeiten von Francis Alÿs, Hans op de Beeck, Christoph Brech, David Claerbout, Tacita Dean, Rodney Graham, Gary Hill, Teresa Hubbard & Alexander Birchler, Tim Lee, Christian Marclay, Nira Pereg, Anri Sala, Wolfgang Tillmans und Guido van der Werve.

Die Werkauswahl wurde von León Krempel getroffen.

Ein Katalog erscheint im Verlag Hatje Cantz.

Öffnungszeiten für die Sammlung Goetz im Haus der Kunst: Fr 10–20 h / Sa 10–20 h / So 10–20 h
 

Mona Hatoum

Mona Hatoum

Mona Hatoum

21.11.2011 - 05.04.2012
Mona Hatoum, Home, 1999 (Detail), Installation mit Tisch, Foto: Thomas Dashuber, München