Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Verein für Originalradierung e.V.

Ludwigstr. 7/ im Innenhof (Souterrain)• 80539 M
Tel. +49 89 28 08 84
www.radierverein.de
Di–Fr 15–18.30
Geschlossen: 17.12.2016–9.1.2017

Ludwigstr. 7
80539 M

Laufende Ausstellungen

kokoro

kokoro

Daniel Man , Jenny Forster

10.11.2017 - 01.12.2017
Kuratiert von Dina Renninger und Petra Hetzler.
Dina Renninger Galerie zu Gast im Verein für Original-Radierung München.

In der Ausstellung stellen wir zwei unterschiedliche Malerei Positionen gegenüber:
Jenny Forster und Daniel Man.

Jenny Forster (*1979 in Landshut), 2011 Meisterschülerin von Karin Kneffel
seit 2015 künstlerische Mitarbeiterin von Prof. Pia Fries an der
Akademie der Bildenden Künste
2018 Postgraduierten-Stipendium des DAAD für Arbeitsaufenthalt Tokyo

Daniel Man (*1969 in London), 2004 Meisterschüler Markus Oehlen, Studium sowohl
an der Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig, Walter Dahn, also auch München
2004 Stipendium des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst
2012 Förderung durch Erwin und Gisela von Steiner Stiftung

Arbeiten beider Künstler sind in wichtigen Sammlungen vertreten wie den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen,
dem Lenbachhaus, der Munich Re oder der Deka Bank Frankfurt.

Der Titel der Ausstellung Kokoro entstammt dem Japanischen und
bezeichnet einen Zustand als Voraussetzung für Kreative Produktivität!

 

 
 

Kommende Ausstellungen

Walter Urbach

Radierungen

12.12.2017 - 26.01.2018
Ausstellungsdauer: 12.12. - 15.12.2017 und 09.01. - 26.01.2018
 

Vergangene Ausstellungen

Jahresgaben und Sondereditionen 2017

Jahresgaben und Sondereditionen 2017

06.10.2017 - 27.10.2017
Jahresgaben:
Bettina van Haaren, Ernst Skrička, Horst Thürheimer

Sondereditionen:
Matias Becker, Anke Doberauer, Pablo Flaizman, Jette Flügge, Sarah Huber, Johann Nussbächer, Marco Stanke
 

Hermann Nitsch und Vroni Schwegler

Hermann Nitsch und Vroni Schwegler

Lithografien und Kaltnadelradierungen

09.09.2017 - 29.09.2017
"Gemischter Satz"
Hermann Nitsch entwickelte ab Mitte der 60er Jahre die Idee des Orgien Mysterien Theaters und erstellte die ersten Zeichnungsskizzen für eine unterirdische Theaterarchitektur. Die Auseinandersetzung mit diesem außergewöhnlichen Architekturansatz wurde dann zum zentralen Motiv seiner Druckgrafiken. In Zusammenarbeit mit dem Verleger Fred Jahn entstanden in den 80er Jahren in München in der Druckerei Imhof großformatige Mappenwerke zu dieser Thematik. Der Verein für Originalradierung München e.V. zeigt in seinen Räumlichkeiten eine Auswahl farbiger Druckgraphiken aus den Mappenwerken wie auch selten zu sehende Zustandsdrucke.
Dem gegenüber stehen in Schwarz- und Grautönen gehaltene Kaltnadelradierungen von Vroni Schwegler, in denen sich die Künstlerin mit der Thematik Leben und Vergehen auseinandersetzt; sie zeichnet tote Tiere. Aber sie skizziert nicht bloße Hüllen, sondern schafft in ihren Kompositionen einen Raum, der nicht wirklich greifbar, scheinbar entrückt zurück auf die Dichte des Lebens verweist.

Hermann Nitsch
o.T., 1984-87
aus der Mappe 1, Die Architektur des Orgien Mysterien Theaters
Lithographie
106 x 75 cm (Papiergröße)

 
 

Echo und Rapport

Echo und Rapport

14.07.2017 - 28.07.2017
Studierende der Akademie der Bildenden Künste München zeigen Druckgrafik

Camill von Egloffstein
Alberto Finelli und Evyenia Gennadiou,
Marion Fleischer
Florian Huth
Mark Killian
Michael Pfitzner
Lina Zylla

Öffnungszeiten während der Ausstellungsdauer Di – Fr von 15 – 18.30 Uhr

 
 

Eva Blanché, Anke Doberauer, Hanne Kroll, Brigitte Stenzel, Lydia Thomas

Eva Blanché, Anke Doberauer, Hanne Kroll, Brigitte Stenzel, Lydia Thomas

Zu Gast im Radierverein

07.07.2017 - 09.07.2017
Wie spät ist es im Paradies? Malerei
Fr + Sa: 11–21 | So. 11–18

 

 
 

Münchener Secession zeigt „Alles außer Landschaft“

Mitglieder-Ausstellung zum Jubiläum 125 Jahre

09.06.2017 - 30.06.2017
 

Cuba – un mundo mejor es possible

Cuba – un mundo mejor es possible

Dina Renninger Galerie zu Gast

05.05.2017 - 01.06.2017
Marc Avrel
Kilian Blees
René Francisco
Katherine Newbegin
Anton Petz
Victor Piverno

Was ist Kuba in Wirklichkeit? Zweifelsohne eine Insel voller gleichzeitiger Gegensätze, deren Faszination aus der lebendigen Buntheit und Unmittelbarkeit rührt:
die prachtvollen Herrenhäuser aus der Kolonialzeit und der nüchterne Plattenbau des realen Sozialismus, der post-revolutionäre Stolz und die Schwierigkeiten des Alltags, der Kampf ums Überleben und die mitreißende Lebensfreude, Hemingway und Che Guevara, afrokubanische Musik und Buena Vista Social Club, authentische und verklärte Stimmungsbilder.
Das Spektrum an Beiträgen, das die Ausstellung Cuba - Un mundo mejor es posible mit sechs Künstlern bietet, spiegelt die Vielfalt von Wahrnehmungsmöglichkeiten, aber auch die Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale des Landes.
Dr. Serafine Lindemann/Juan C. Betancourt

Die Ausstellung ist kuratiert von Dina Renninger und Dr. Barbara Schnabel.

 

 
 

Gregor Hiltner / Uwe Bremer

Gregor Hiltner / Uwe Bremer

Druckgraphische Arbeiten

17.03.2017 - 07.04.2017
 

A barbarian, a title & a miracle

A barbarian, a title & a miracle

09.03.2017 - 12.03.2017
Attai Chen
Mielle Harvey
Barbara Schrobenhauser
Carina Shoshtary

Geöffnet: Do 15-20h, Fr 11-18h, Sa/So 11-17h

 

 
 

125 Jahre Verein für Original-Radierung –

125 Jahre Verein für Original-Radierung –

unterwegs

09.12.2016 - 20.01.2017
neue Arbeiten unserer Künstler-Mitglieder.
Zum Jubiläum erschien ein Buch mit der Dokumentation der Geschichte des Vereins und seiner aktuellen Künstlermitglieder.
9.12.–16.12. und 10.1.–20.1.2017

 
 

Olav Christopher Jenssen

Olav Christopher Jenssen

07.10.2016 - 28.10.2016
Olav Christopher Jenssen
The Lack of Memory Print (Ausschnitt)
Radierung
Berlin 1992
63,5 x 75 cm

Der aus Norwegen stammende Maler, Bildhauer und Graphiker Olav Christopher Jenssen (*1954) ist seit seinem Auftritt auf der documenta IX, 1992 in Kassel, einem internationalen Publikum bekannt. Seit langem lebt er in Berlin und lehrt an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Kaum bekannt ist, dass er seit Jahrzehnten auch intensiv mit der Druckgraphik, besonders der Radierung arbeitet. Der Verein für Original-Radierung freut sich, erstmals seine Druckgraphiken in München zeigen zu können, darunter auch in jüngster Zeit entstandene Monotypien. Olav Christopher Jenssen hat die Werke selbst für die Münchner Ausstellung zusammengestellt und wird bei der Eröffnung anwesend sein.
Es gibt eine frühe Verbindung Jenssens zu München. Karl Imhof, Künstler, Drucker, Verleger und langjährige Professor für Lithographie an der Akademie der bildenden Künste in München, hat bereits Ende der 1980er Jahre mit Jenssen – und anderen skandinavischen Künstlern – zusammengearbeitet. Jenssen hielt sich in München auf und arbeitete in Imhofs Werkstatt. Es freut den Verein daher sehr, dass Karl Imhof zur Ausstellung sprechen wird.
Olav Christopher Jenssen wurde mit gegenstandsloser Malerei bekannt, in der es allein um Farbe und Formen geht. Auch seine frühen Druckgraphiken sind dem Spiel von Struktur und Fläche verbunden, der Wiederholung von Linien und Zeichen, die sich in rhythmischer Abfolge zu Mustern zusammenfügen. Hunderte kleiner Striche können flächenübergreifende, in behutsamer Zurückhaltung gesetzte Linien begleiten.
Jenssen „kann“ aber ebenso den flotten Strich, der fast schon an Comic-Zeichner erinnert und dem es nicht an Vehemenz und Witz fehlt. Gerade in seiner Druckgraphik der letzten Jahre entstanden gegenständliche Bilder, in denen Pflanzen, Tiere und menschliche Gestalten zu symbolhaften Zeichen werden. Gelegentlich kombiniert er sie mit Schrift und ordnet sie in großformatigen Tableaus an.
Schon seit langem setzt sich Jenssen mit Literatur auseinander und jüngst gestaltete er mit dem norwegischen Dichter und Dramatiker Jon Fosse gemeinsam einen Gedichtband mit seinen Radierungen.
 

Jahresgaben und Sondereditionen 2016

Jahresgaben und Sondereditionen 2016

09.09.2016 - 30.09.2016
Wie wäre es mit einer „hochwertigen Reproduktion nach patentiertem Verfahren auf Leinwand gearbeitet, mit Künstlerfirnis versiegelt, gespannt auf Echtholzkeilrahmen, wertvolle Massivholz-Atelierrahmung inklusive für nur 360 €“?
Oder wollen Sie anstelle einer aufgemotzten Reproduktion vielleicht doch lieber eine originale Künstlergraphik in begrenzter Auflage?

Jedes Jahr im Herbst präsentiert der Verein drei Jahresgaben. In diesem Jahr haben sie die Schweizer Künstlerin Daniela Erni, sowie die Münchnerinnen Helga Jahnke und Gesa Puell geschaffen. Neben dem Freiexemplar, das jedes Mitglied des Vereins bekommt, kann man zusätzliche Exemplare für nur 60 € bestellen. Die Auflagen richten sich nach den Bestellungen.
Zudem zeigt der Verein zu Preisen, die mit Plakaten und Reproduktionen leicht mithalten können, traditionellerweise Graphiken, Fotos und Skulpturen, die der Vorstand ausgewählt und von denen die eingeladenen Künstler Exemplare zu besonderen Konditionen zur Verfügung gestellt haben. In diesem Jahr sind es Druckgraphiken und eine Skulpturen: Eva Blanché, Ingrid Floss (Abb.), Menno Fahl, Friedemann Grieshaber (Abb.), Franz Kochseder, Erich Steininger, Sabina Stucky.

Galerieseite:
Friedemann Grieshaber
für Golda II, 2015
Eisenguß
15,5 x 7 x 3,5 cm

Home, Slider und Reihung:
Ingrid Floss
o.T., 2014
Lithographie
63 x 48 cm
 

Münchner Secession zu Gast im Radierverein

mit Klaus Dieckhoff

05.08.2016 - 31.08.2016
Arbeiten auf Papier
 

Im Reich der Zeichnung

Im Reich der Zeichnung

08.07.2016 - 29.07.2016
7 Positionen von Studierenden der Akademie der Bildenden Künste München.
Valentina Eppich
Christian Knierer
Simon Mertl
Anne Seiler
Esther Weinhold
Max Weisthoff

Kuratiert von Gesa Puell und Dina Renninger

Eine der Aufgaben im Kunststudium ist es, etablierte Vorstellungen von verschiedenen Kunstgattungen in Frage zu stellen. So ist es nicht verwunderlich, dass in dieser Ausstellung wenige Exponate eindeutig als klassische Zeichnung erscheinen. Dennoch stellen sich alle KünstlerInnen in ihren Arbeiten die Frage: Was ist eine Zeichnung? Wo ist ihre Grenze? Wann wird sie zur Malerei oder Skulptur? Welche Aufgabe hat sie heute, welche Dimension darf sie annehmen? Was sind zeitgemäße Zeichenmaterialien und wie werden sie eingesetzt?
Michael Hering, Direktor der Staatlichen Graphischen Sammlung München, Dina Renninger, Galeristin und Gesa Puell, Leiterin der Studienwerkstätte für Lithografie an der Akademie der Bildenden Künste München haben sieben Positionen aus den Klassen der Professoren Pia Fries und Olaf Metzel ausgewählt, die diese Fragen unterschiedlich beantworten und das Spektrum „klassische Zeichnung“ bis weit über seine Grenzen ausweiten.

 
 

Jerry Zeniuk

Jerry Zeniuk

Druckgrafik

10.06.2016 - 01.07.2016
Der Verein für Original-Radierung freut sich, den international renommierten Künstler Jerry Zeniuk als Gast zu haben. Zeniuk ist für seine Malerei der radikalen Reduktion auf die Farbe bekannt. Bis in Ende der 1970er Jahre schuf der Maler monochrome Bilder in der Technik der Enkaustik. Seither arbeitet Zeniuk mit den Buntfarben in oft großformatigen Gemälden, wie sie zuletzt 2015 im Glaspalast Augsburg zu sehen waren. Zeniuk war 1993–2011 Professor an der Akademie der bildenden Künste in München und ist durch seine regelmäßigen Galerieausstellungen bekannt. Weniger bekannt ist, dass er in den letzten Jahren seine malerischen Ideen auch in den Drucktechniken Lithographie und Siebdruck umgesetzt hat. Diese Lithographien und Siebdrucke sind nun im Verein für Original-Radierung erstmals in einer eigenen Ausstellung zu erleben.
 

Münchener Secession e. V. zu Gast in den Räumen des VfOR

Maimix

11.05.2016 - 03.06.2016
Ludwig Arnold, Silvia Götz, Theresia Hefele, Thomas Bindl, Horst Sauerbruch, Elke Zauner, Doris Hadersdorfer, Andreas Legath, Gerlinde Zantis + Michael Dohle, Doris Hahlweg, Max Wagner, Reiner Zimnik, Alto Hien, Gabriele Streile, Walter Tafelmeier, Raimund Reiter, Christiane Pott-Schlager, Christoph Drexler, Peter Zeiler, Dorothea Reese-Heim, Caro Kreusch, Michael Runschke, Karl Schleinkofer, Inge regnat-Ulner, Michael von Cube, Christian Wichmann, Debora Kim, Michael Waitz, Simon Dittrich,
Hedwig Katzenberger, KingKongKunstkabinett

Am 25.05. geschlossen.

 
 

Hoch und Tief im Druck –

Hoch und Tief im Druck –

Bayern und Böhmen

15.04.2016 - 04.05.2016
Jan Vicar – Linolschnitt
Vojtech Kovarik – Holzschnitt
Anton Kirchmair – Kalte Nadel kalt genadelt
Raimund Reiter – Radierung

Im Verein für Original-Radierung treffen sich diesmal die Nachbarregionen Bayern und Böhmen – eine Idee von Anton Kirchmair (*1943, http://www.antonkirchmair.de/), der im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet lebt und die engagierte Szene tschechischer Druckgraphiker durch seine regelmäßigen Besuche in der Nachbarschaft bestens kennt. Kirchmaier, langjähriges Mitglied im Radierverein, hat ein vielfältiges Werk vorzuweisen – „Malerei / Skulptur / Graphik / Wort“ zeigt seine Homepage an. In vielen Techniken bewandert – Monotypie, Hochdruck, Tiefdruck –, zeigt er diesmal Kaltnadelradierungen. Raimund Reiter (*1950, http://www.raimund-reiter.de/) aus Landshut, ebenfalls Mitglied im Verein, ist ein Meister der Aquatinta. Er wird in der Ausstellung neue Drucke zeigen. Jan Vičar (*1967, http://www.janvicar.com/index.html) ist für seine Weißlinienschnitte bekannt, in deren feinem Linienraster er traumhafte Szenerien auftauchen lässt, die er auch handkoloriert. Vojtěch Kovařík (*1976, http://www.gask.cz/en/exhibitions/vojtech-kovarik-works-recent-years), bereits 2010 Preisträger des Wettbewerbs „Linolschnitt heute“, ist einer der profilierten jungen tschechischen Künstler, die fast ausschließlich in der Druckgraphik, in seinem Fall dem Linolschnitt, arbeiten. Mit seinen scheinbar fotorealistischen Stadtraum- und Innenraumansichten hat er sich eine chrakteristische Bildsprache erarbeitet.
Generationen, Techniken und vielleicht sogar Kulturkreise mischen sich also diesmal im Radierverein.
Die Künstler sind zur Eröffnung anwesend.

 
 

Michael Kalmbach – Christoph Meckel

Michael Kalmbach – Christoph Meckel

Zwei Gaukler auf einmal – Radierungen

19.02.2016 - 11.03.2016
Im Verein für Original-Radierung treffen sich diesmal zwei – von der Generation und der künstlerischen Herkunft her – ganz unterschiedliche Künstler. Bislang hatten sie auch nichts miteinander zu tun, aber beide entwickelten gleich Sympathie für die Idee, einmal gemeinsam aufzutreten. Beide sind Bilderzähler, Meckel erfindet phantastische Geschichten, Kalmbach Figurenkonglomerate, die dem Betrachter einen Film im Kopf in Gang setzen können.

Christoph Meckel (*1935) ist heute vor allem als Schriftsteller bekannt (https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Meckel). Seit über 60 Jahren publiziert er Erzählungen und Gedichte in zahlreichen Bänden. 2015 erschienen seine gesammelten Gedichte im Hanser Verlag in München unter dem Titel „Tarnkappe“. Doch seit seinem Kunststudium in Freiburg im Breisgau und in München in den 1950er Jahren ist Meckel parallel zum schriftstellerischen Werk künstlerisch tätig und schuf vor allem ein umfangreiches Radierwerk – seinen eigenen Worten zufolge eine „Weltkomödie“ in Bildern. Er entwickelt sie in umfangreichen Zyklen und druckt sie in kleinen Auflagen selbst.

Der in Berlin lebende Maler und Bildhauer Michael Kalmbach (*1962) ist für seine figurenreichen, von puppenhaften Wesen übersäten Bilder bekannt – zartfarbige Aquarelle und Gemälde, die zwischen romantischer Feinfühligkeit und menschlichen Abgründen schweben (www.michaelkalmbach.de). In Rauminstallationen treten diese Wesen auch physisch in Erscheinung. In den letzten Jahren entdeckte Kalmbach die Radierung für sich. In München sind sie erstmals zu sehen. In der meist reinen Strichradierung werden die Figuren zu labyrinthischen Konstruktionen und entfalten noch einmal eine ganz andere Wirkung als Kalmbachs Malerei.

Abbildung
Kalmbach "Wanderung" (Ausschnitt)
Meckel "Gaukler" (Mittelbild Triptychon)
 

Thema und Variationen

Thema und Variationen

Holzschnitte und Radierungen

15.01.2016 - 05.02.2016
Verena Appel
Monika Falke
Stefanie Hofer
Heehyun Jeong

Mit der ersten Ausstellung 2016 zeigt der Verein vier Künstlerinnen – drei davon neue Mitglieder: Verena Appel, Stefanie Hofer und Monika Falke sowie Heehyun Jeong – und eine ganze Bandbreite des Druckens.
Die in München lebende Verena Appel (*1964) ist für die feinen Linien ihrer Schwarz-Weiß-Holzschnitte mit nuancenreichen Andeutungen von Gegenständlichkeit bekannt.
Die in Braunschweig lebende Malerin Monika Falke (*1950) zeigt in ihren Hoch- und Tiefdrucken geometrisch-gegenstandlose Schichtungen, die in ihrer zarten Farbigkeit und den Spuren der Entstehung eine geradezu atmende Räumlichkeit gewinnen (www.monika-falke.de).
Stefanie Hofer (1974 in München geboren und hier lebend) ist für ihre handwerklich ausgefeilten und künstlerisch trickreichen Aquatintaradierungen bekannt, die den Abstufungen von Schwarz-Grau-Weiß einen außergewöhnlichen Farbenreichtum abgewinnen und in ihren Sujets von einer stillen Rätselhaftigkeit sind (www.stefaniehofer.de).
Die junge, aus Südkorea stammende und in Braunschweig lebende Malerin und Zeichnerin Heehyun Jeong (*1984) ist zugleich eine ambitionierte Druckgraphikerin. Sie hat sich 2013 mit einer poetisch-zarten, ganz zeichnerisch angelegten Farbradierung als Sonderedition empfohlen und danach auch mit den „Braunschweiger Studenten“ 2014 im Verein ausgestellt.
Neben den vier künstlerischen Positionen, die hier intensiver erlebt werden können, verspricht die Ausstellung ein variantenreiches Konzert mit vier Solistinnen zu werden.
Zur Eröffnung werden die Künstlerinnen anwesend sein.
 

Wolfgang Werkmeister

Wolfgang Werkmeister

30 Beispiele aus 50 Jahren

26.11.2015 - 18.12.2015
Wolfgang Werkmeister
Darß XIII
Radierung
38,5 x 58 cm

Der Hamburger Künstler Wolfgang Werkmeister (*1941) ist seit langen Jahren Mitglied im Verein für Original-Radierung. Er ist ein Meister der Aquatinta-Radierung mit all ihren malerischen Möglichkeiten der Grau- und Schwarzstufen und dem leuchtenden Weiß des Papiers. Und er ist seit Jahrzehnten von den Meeresküsten und den tiefen Horizonten der flachen Landschaften fasziniert. Norwegen, die Ostsee- und die Nordseeküste hat er geradezu systematisch nach Motiven für seine Bilder erwandert. Aber natürlich gibt es auch Gegensätzliches: Mediterrane Landschaften und einen Zyklus über den rauen Charme der Insel Lanzarote.

Werkmeisters über 800 Radierungen sind in einem mehrbändigen Werkverzeichnis dokumentiert (http://www.wolfgang-werkmeister.de/). Für den Radierverein hat er selbst eine konzentrierte Auswahl von 30 Werken aus 50 Schaffensjahren getroffen. Dieses „Best of“ erlaubt es wieder einmal Werkmeisters Radierkunst auch in München zu erleben.
 

Präsentation der Jahresgaben

Präsentation der Jahresgaben

und Sondereditionen 2015

15.10.2015 - 13.11.2015
Jahresgaben:
Christoph Hessel
Christoph Lammers
Thomas Sebening

Sondereditionen:
Ludwig Arnold, Monika Falke, Martina Geist,
Thomas Gosebruch, Margrit Hefft-Michel, Michael Kalmbach,
Alexander Johannes Kraut, Georg Lebzelter, Ingrid Ledent,
Volker Lehnert, Kuno Lindenmann, Herbert Nauderer, Johann Nußbächer,
Martin Schmidl, Michael Schoenholtz, Vroni Schwegler, Alix Stadtbäumer,
Walter Tafelmaier, Dan Weldon, Uli Zwerenz

Abbildungen:
Galerieseite:Christoph Lammers
Klang der Mitte, 2015
Lithografie, 2 Farben, 36 x 36 cm

Reihung: Christoph von Hassel
Der Heilige Aperol in der Landschaft mit der großen Nuss
2012-15, Farbradierung von 4 Platten, 10 x 19,8 cm

Wie wäre es mit einer hochwertigen Reproduktion nach patentiertem Verfahren auf Baumwollleinwand gearbeitet, mit Künstlerfirnis versiegelt, gespannt auf Echtholzkeilrahmen, wertvolle Massivholz-Atelierrahmung inklusive für nur 360 €?
Oder ziehen Sie einer aufgemotzten Reproduktion vielleicht doch lieber für 110 € Jahresbeitrag eine originale Künstlergraphik in begrenzter Auflage vor?
Jedes Jahr im Herbst präsentiert der Verein für Original-Radierung die drei Jahresgaben, die von drei aktiven Mitgliedern des Vereins, also den Künstlern, für die fördernden Mitglieder zur Auswahl gestellt werden. In diesem Jahr haben Christoph Hessel eine Farbradierung, Christoph Lammers eine Farblithographie und Thomas Sebening eine Aquatinta exklusiv für die Jahresgaben geschaffen. Neben dem Freiexemplar, das jedes Mitglied des Vereins bekommt, kann man zusätzliche Exemplare für nur je 60 € bestellen. Die Auflagen richten sich nach den Bestellungen. Wer sich nicht rechtzeitig entscheidet, verpasste also eine einmalige Chance!
Zudem zeigt der Verein zu Preisen, die mit Plakaten und Reproduktionen leicht mithalten können, Graphiken, Fotos und Skulpturen, die traditionellerweise der Vorstand ausgewählt und von denen die eingeladenen Künstler Exemplare für die Mitglieder des Vereins zu besonderen Konditionen zur Verfügung gestellt haben.
 

Alfonso Hüppi

Alfonso Hüppi

drunter und drüber

11.09.2015 - 02.10.2015
Alfonso Hüppi
West-östlicher Diwan, 2014
Offsetlitho auf Halbkarton
70 x 48 cm

Hüppi fokussiert und verwandelt ein beiläufiges, zufälliges oder gelegentliches Moment der sichtbaren und der möglichen Wirklichkeit. Er nimmt sich ihres Vokabulars und ihrer Zeichen an und entdeckt sie neu. Was uns Hüppi schließlich zeigt – in seinen Handzeichnungen oder skulpturalen Arbeiten ebenso wie in den Druckwerken – sind Ereignisse im Alltäglichen: aus dieser Welt.
Thomas Hirsch, Auszug aus: Druckwerke, Akademie der Künste Berlin / Salon Verlag, Köln 2006

Der Verein für Original-Radierung zeigt anlässlich des 80. Geburtstages von Alfonso Hüppi in diesem Jahr Druckgrafik, die hier auch als Grundlage von Collagen und farbigen Überarbeitungen zu sehen ist. Wir freuen uns, die Arbeiten von Hüppi, der langjähriges Künstler-Mitglied bei uns ist, zur open art präsentieren zu können.
 

Der Mistkäfer ist in den Augen seiner Mutter eine Schönheit

10.07.2015 - 31.07.2015
StudentInnen der Hochschule Mainz und der AdBK München zeigen druckgrafische Arbeiten
 

Julia Beer / Katharina Ulke

Julia Beer / Katharina Ulke

was bleibt

12.06.2015 - 03.07.2015
„Was bleibt“ kann eine Frage voller Melancholie sein: Was wird schon übrigbleiben? Oder ist es eine trotzige Feststellung: Was bleibt, bleibt? Was bleibt von der Farbe, vom Bild, wenn sich der weiße Raum immer mehr ausbreitet? Was bleibt, wenn die Farben sich in so vielen Schichten überlagern, dass aus dem Bunten etwas Monochromes, fast Schwarzes wird?

Julia Beer (*1981) und Katharina Ulke (*1969) sind Malerinnen, ihre Bilder gegenstandslos, beziehungsweise mit der Farbe befasst. Beide zeigen in ihrer Ausstellung „Was bleibt“ jüngst entstandene Druckgraphik – Katharina Ulke Kaltnadelradierungen und Monotypien, Julia Beer Lithographien.

In Katharina Ulkes Monotypien werden die Farbfelder und -flecken ganz durchsichtig und zart. Das Weiß des Blattes breitet sich immer mehr aus und es verbleiben nur Inseln in einem weiten Raum. Die Bewegung der Farbe in den Spuren des Auftragens – meist mit dem Pinsel – ist seit langem ein Thema in Ulkes Bildern. Das wurde in den jüngst entstandenen Blättern ruppiger. Geschick und Ungeschick, Gelenktes und Zufälliges ergänzen sich, die Schönheit der Farbklänge bricht sich im teils unkünstlerisch-banalen Farbauftrag.

Julia Beer schreibt über den Ausgangspunkt ihrer jüngsten Arbeiten: „Als ich eines Abends wieder einmal die Nachrichten auf dem Bildschirm sah (sind Smartphones und Tablets die Fenster unserer Zeit?), fühlte ich wieder einmal: ich versteh sie nicht, diese Welt! All diese Konflikte, Probleme, Meinungen von Menschen, Kulturen die aufeinander prallen. Sie sind so vielschichtig, so undurchsichtig… Ich übertrug dieses Gefühl, des nicht erkennen Könnens zunächst in die Malerei, indem ich vier Farben, die an den Rändern einzeln sichtbar bleiben, kombinierte, und in der Mitte eine nahezu monochrome Fläche bilden. Vier Farben löschen sich am Ende nahezu immer, gegenseitig aus und ergeben in ihrer Überlagerung eine verworrene, undurchsichtige Tiefe: Einen dunklen Farbraum, hier gerahmt von den verwendeten Farbtönen, die in vier Richtungen weisen. Die sich hierbei ergebende Form ist eigentlich ein Kreuz, wie ein aufgeklappter Raum."

Mit konzeptueller Konsequenz setzte Julia Beer in ihren Lithographien die drei Grundfarben in jeweils zwei Mischungen übereinander. In mehrfachen Druckvorgängen überlagern sie sich dann, so dass im Zentrum des Blattes ein dunkles, fast schwarzes Rechteck entsteht, dessen Ränder die Buntfarben noch erkennen lassen. In der Abfolge scheinen die Überlagerungen identisch zu sein, doch bei genauer Betrachtung gleicht kein Blatt der Serie dem anderen. Das streng Serielle erhält damit eine spielerische Ebene. In diesem System ergeben sich 9 verschiedene Vierfarb-Varianten mit je 8 unterschiedlichen Möglichkeiten ihrer Lagenabfolge. Damit sind auch noch die bedeutungsträchtigen – als magisch und mystisch – angesehenen Zahlen 8 und 9 mit im Spiel.
 

Walter Tafelmaier

Walter Tafelmaier

Zeichnungen

19.05.2015 - 05.06.2015
Die Münchener Secession zu Gast in den Räumen des Radiervereins.

Walter Tafelmaier
Tarnkappe
 

Karl-Heinz Hauser / Christoph Lammers

Karl-Heinz Hauser / Christoph Lammers

Farbe und Tetra – Licht und Stein

17.04.2015 - 08.05.2015
Holzschnitt, Tetratütendruck, Monotypie, Lithographie

Der Gegensatz könnte kaum größer sein: Die reduzierten Schwarz- und Grautöne der Lithographien und Monotypien von Christoph Lammers (*1969) treffen auf die buntfarbigen Hochdrucke von Karl-Heinz Hauser (*1963). Malerische Strukturen und in einander fließende Farben treffen präzise Zeichnung banaler Dinge wie Hemden.

Karl-Heinz Hauser arbeitet in Serien, wenn er etwa dutzendmale den Blick vom „Standort Staudach“ aus den Blick auf den Hochgern malt und die wechselnde Witterung das Thema wird. Das klassische Landschaftsbild diente ihm dann auch als Vorlage für eine Serie von Holzschnitten, die er mit farbigen Hochdrucken von Tetrapacktüten kombiniert, wodurch das Naturerlebnis zur psychedelische Farbenflut verfremdet wird, obwohl nur die drei Grundfarben zum Einsatz kommen. Das banale Material Tetrapack lässt sich zu präzis abgesetzten, homogen druckenden Hochdruckflächen verarbeiten. Hausers Begeisterung für klare Muster, die sich dann wieder überlagern und gegenseitig durchdringen, fand eine sinnige Relation im Sujet einer Serie mit Hemden. Das Muster der Druckplatte wird dabei zum Muster der Hemden. Oder er greift ein Thema aus der Kunstgeschichte auf: Picassos Linolschnittadaption von Lukas Cranachs Portrait einer jungen Frau, was zur Hommage auf beide Künstler und zur Reflexion über die Geschichte des Hochdrucks gleichermaßen wird.

In den Bildern von Christoph Lammers spürt man die spontane Aktion. Seit langem ist er als passionierter Zeichner in München bekannt und seit einigen Jahren lässt er sogar wandgroße Zeichnungen in Performances vor Publikum entstehen. Typisch ist dabei die überwiegende Reduktion auf Schwarz und Grau, in der der Künstler eine Vielfalt von fein abgestuften Farbtönen entwickelt. Die Lithographie ist für diese Mal- und Zeichentechnik das ideale Druckverfahren, bietet sie dem Künstler doch alle Möglichkeiten, die er auch direkt auf dem Papier hat. In jüngster Zeit entstand eine Reihe von Monotypien, bei denen das Druckverfahren die Zeichnung ganz eigenartig verfremdet. Die auf eine glatte Fläche aufgetragene Farbe wird dabei in einem einmaligen Abzug direkt auf das Papier übertragen. Dieser „Abklatsch“ hält einerseits die Malerei auf der Platte genau fest und erzeugt andererseits eine leichte, sehr malerische Unschärfe. Dem auf Papier arbeitenden Maler-Zeichner kommen diese Effekte entgegen, wobei die Drucke der Arbeit von Christoph Lammers noch einmal eine ganz neue Wirkung geben.

Hauser und Lammers haben für die Ausstellung in den Räumen des Radiervereins ein Konzept entwickelt, das ihre gegensätzlichen Arbeiten in einen Dialog treten lässt. Auch wer die Künstler jeweils kennt, wird also diesmal einen anders gefärbten Blick auf ihr Werk werfen können.
 

Olaf Probst

Olaf Probst

it's an old histo/ery

30.01.2015 - 27.02.2015
Frühe Radierungen und neue Siebdrucke

Olaf Probst (*1962) ist ein bekannter Münchner Zeichner, der mit feinstem Strich monumentale Formen von der Arabeske bis zum verfremdeten Symbol mit minimaler Schrift füllt. In Palindromen und Anagrammen setzt er dabei in endlosen Schleifen Wort an Wort.
Diese Wortarbeit hat er auch in computergesetzte Schriftbilder übertragen, die er im Siebdruck herstellt. Anfänglich vor allem für raumfüllende Wandarbeiten („Grauwerte“) genutzt, entstehen seit über zehn Jahren auch Einzelblätter. Das Flirren der Schrift und das Oszillieren der Farben überlagern sich dabei. Als Nebenprodukt entwickelte sich beim Drucken eine Folge von Blättern, die Probst „Pasticcios“ nennt: „Andrucke, Makulatur oder spezielle Papiere oder Plakate werden mehr oder weniger wahllos auf alle Fälle aber zügig übereinander gedruckt. Jetzt habe ich bei einigen beschlossen, sie so zu akzeptieren, wie sie sind. Verwendet wurden vor allem Schwarz, Fluopink und Fluogrün, aber auch Silber und Orange.“ Der Zufall durchbricht dabei die peniblen Kompositionen der „Grauwerte“, eine erstaunlich spielerische Erfahrung, die man nun erstmals im Verein für Original-Radierung machen kann.
Extra für die Ausstellung entstand außerdem eine Edition mit Siebdruck auf Glas, in der die Wortwürste „hysteryretsih“ wahlweise „historyrotsih“ als Wechsel von „History“ und der Verballhornung „Histery“ gedreht und gewendet werden.
In den letzten zwanzig Jahren arbeitete Probst im Druck vor allem mit der Siebdrucktechnik, gelegentlich auch mit der Monotypie, dem Abklatsch seiner Palindromzeichnungen. Im Verein für Originalradierung sind seit langer Zeit nun aber auch wieder einmal Radierungen aus den 1980er Jahren zu sehen. Die Radiertechnik hatte Probst schon während seines Studiums an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart intensiv genutzt. Auf ein und derselben Platte entwickelte er dabei zum Teil in Dutzenden von Zuständen ein Bild aus dem anderen, so dass man in der Abfolge die Formen entstehen und wieder verschwinden sieht. Die Intensität dieser Arbeit erinnert im Rückblick erstaunlicherweise an die Konzentration der völlig anders gearteten Palindromzeichnungen. Aber damals begann auch bereits das Spiel mit den Worten – „it's an old hist(e/o)ry“ –, so dass sich mit der Ausstellung eine kleine Midcareer-Retrospektive abrundet.
 

Joachim Palm

Joachim Palm

Radierungen und Plastiken

21.11.2014 - 12.12.2014
Es ist eine kleine Retrospektive geworden, die Radierungen aus vier Jahrzehnten mit Zeichnungen und Kleinplastiken kombiniert. Joachim Palm (*1936 in Potsdam), langjähriges Mitglieder des Vereins, war immer wieder mit seinen Radierungen in den Ausstellungen des Vereins vertreten, hat seine Werke aber auch in ganz Deutschland gezeigt. Nach seinem Studium in Ost- und West-Berlin sowie an der Münchner Akademie war er lange Jahre Professor für Malerei an der Augsburger Fachhochschule. Doch begonnen hatte er als Graphiker und die ganze Bandbreite der (Farb-)Radierung ist bis in die jüngste Zeit die Basis seiner Arbeit geblieben. Die Menschen der Großstadt sind Palms Thema. Einzeln, in Gruppen und in der Masse bevölkern sie zeitgenössische Stadtlandschaften und treffen sich in Räumen, die eher den Eindruck des Unbehausten vermitteln. Die Haltung dieser Gestalten und Silhouetten scheint ihre Gemütslage zu charakterisieren. Die Gegensätze von Anonymität und Individuum, von Chiffre und konkreter Situation bilden das Spannungsfeld der Bilder, in denen sie auftreten. Dabei reicht das Experiment im Radieren von allen Möglichkeiten des Ätzens bis hin zu der Idee, die Platten vor Ort mitzunehmen, das Gesehene wie ein Reporter aufzuzeichnen und aus dem Gesammelten die Bilder im Zusammendruck mehrerer Platten zu konstruieren. Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, in einer vom Künstler selbst zusammengestellten, pointierten Auswahl ein ebenso umfangreiches wie vielgestaltiges Lebenswerk wieder einmal zu sehen oder neu zu entdecken.
 

Präsentation der Jahresgaben und Sondereditionen 2014

Präsentation der Jahresgaben und Sondereditionen 2014

10.10.2014 - 07.11.2014
Galerieseite
Heiner Blumenthal
o.T. , 2014
Kaltnadelradierung
38 x 28 cm

Reihung (Ausschnitt)
Christof Rehm
Landschaft, 2014
Lithografie, BFK Rives
50 x 65 cm

Slider (Ausschnitt)
Clemens Büntig
Pforte, 2014
Radierung, Aussprengverfahren, Aquatinta, Direktätzung auf Kupfer
20 x 15 cm

Seit 123 Jahren setzten sich die Künstler des Vereins für Original-Radierung für die Druckgraphik ein, ohne dass jemals öffentliche Fördergelder in Anspruch genommen werden mussten. Der Verein und seine jährliches Ausstellungsprogramm in der eigenen Galerie in der Ludwigstraße – inzwischen mitten im Kunstareal – werden allein durch das Engagement der Künstler und der fördernden Mitglieder getragen.
Einmal im Jahr bedanken sich die Künstler bei den fördernden Mitgliedern mit einer kostenlosen Jahresgabe, die man sich aus drei Vorschlägen auswählen kann. Der Vorstand des Vereins nimmt dies seit Jahren zum Anlass darüber hinaus Künstler einzuladen, einen Teil der Auflage einer ausgewählten Graphik den Mitgliedern zu einem Sonderpreis zur Verfügung zu stellen. Zudem beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder vier Studentinnen und Studenten aus Berlin, Braunschweig und München mit Blättern unter 100 €. Damit wird alljährlich ein Querschnitt aktueller Entwicklungen in der Druckgraphik gezeigt.
Auch in diesem Jahr waren Mitglieder des Vereins eingeladen sich an den Sondereditionen zu beteiligen. Dies erlaubt eine eigene umfangreiche Ausstellung, zu der die seit Jahren übliche Broschüre in erweitertem Umfang bereits erschienen ist.
Selbstverständlich können die Sonderedition auch von Nichtmitgliedern – dann zu den marktüblichen Preisen – erworben werden.
Jahresgaben: Heiner Blumenthal, Clemens Büntig, Christof Rehm
Sondereditionen: Manuela Beck, Rolf Bier, KP Brehmer, Wolfgang Buchta, Juan Collantes, Susanne Hanus, Karl-Heinz Hauser, Christoph Hessel, Markus Lörwald, Matthias Mansen, Gabriela Morschett, Raimund Reiter, Michael Runschke, Genua Scharmberg, Peter Sorge, Almut Wöhrle-Ruß

(28.–31.10. geschlossen)
 

Between Sculpture and Print

Between Sculpture and Print

19. Künstler zeigen Skulpturen und Druckgrafik

12.09.2014 - 02.10.2014
Abbildung:
Eva Schöffel
Haus Drei, 2014
Karton, 25 x 14 x 5 cm

Abbildung auf der Startseite (Ausschnitt):
Veronika Veit
Aufpassen, 2014, Acryl, Gipsguss, Wäscheleine
20 x 14 x 13 cm

Abbildung im Slider (Ausschnitt):
Christof Rehm: Wald, 2014
Lithografie, 50 x 65 cm

Seit 120 Jahren fördert der Verein für Originalradierung e.V. zeitgenössische Druckgrafik und zeigt in seinen Galerieräumen aktuelle Tendenzen der klassischen Drucktechniken und weitere Formen der Auflagenkunst, wie Fotografie, Videos und dreidimensionale Arbeiten.
Zur Open Art zeigt die Galerie in diesem Jahr die Ausstellung „Between Sculpture and Print“.
Es werden Druckgrafik, Skulpturen und Objekte präsentiert von:
Michele Bernardi, Michael von Brentano, Christian Frosch, Michael Golf, Klaus Hack, Alexandra Hendrikoff, Arnold Holzknecht, Helga Jahnke, Kingkong Kunstkabinett, Gesa Puell, Joachim Palm, Christof Rehm, Bernd Rummert, Martin Schneider, Michael Schoenholtz, Eva Schöffel, Sabine Straub, Wolfgang Temme, Veronika Veit
 

Ludwig Arnold

Ludwig Arnold

Kabinett - Linolschnitte

04.07.2014 - 18.07.2014
 

If you believe that print is dead you are dead

If you believe that print is dead you are dead

Studierende der Hochschule für bildende Kunst Braunschweig

04.07.2014 - 25.07.2014
Seit 2007 ist es zur Tradition geworden, dass im Sommer Studierende unterschiedlicher Hochschulen im Radierverein ausstellen (2007 Studierende der Münchner Akademie und der Hochschule für bildende Künste Braunschweig, 2011 und 2012 erneut Münchner im Zusammenhang der Jahresausstellung der Akademie, 2013 Studierende der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart).
In diesem Jahr sind erneut und ausschließlich Studierende der Hochschule für bildende Künste Braunschweig zu Gast. Während viele Kunsthochschulen in den letzten Jahrzehnten ihre Werkstätten immer mehr abgebaut haben, sind sie in Braunschweig ein Herzstück des praktischen Studiums. Sie können von allen Studierenden der Hochschule benutzt werden. Das sind in Braunschweig neben den freien Künstlern und Lehramtsstudenten ungewöhnlicherweise auch Designer, Medien- und Kunstwissenschaftler. In den letzten Jahren ist dies immer intensiver der Fall, weshalb der programmatische Titel der Ausstellung nicht als Pfeifen im Walde zu verstehen ist, sondern eher auf eine Renaissance der druckgraphischen Verfahren deutet.
Die Werkstattleiter Michael Botor (Siebdruck), Rudolf Danninger (Lithographie) und Jochen Köhn (Radierung) sind dabei die Ansprechpartner der Studierenden, die nicht nur in die Techniken einführen, sondern auch Experimente ermöglichen. In der Ausstellung ist die ganze Bandbreite der Druckgraphik – unterschiedliche Arten der Radierungen, Siebdruck, Lithographie und Hochdruck – vertreten.
 

Zu Gast im Verein für Original-Radierung: Der Secessions-Künstler Albert Krottenthaler

Bildwerke und Skulpturen

06.06.2014 - 27.06.2014
 

Thomas Bechinger

Spiel über Bande

14.03.2014 - 04.04.2014
Thomas Bechinger, Professor für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, ist als Maler gegenstandsloser Bilder bekannt. Von dieser radikalen Befragung des Materials in fast monochromen Farbflächen fällt einem erst einmal kein Weg zur Graphik ein. Aber seit 2006 arbeitet Bechinger immer wieder intensiv mit der Druckgraphik und widerlegt den Gedanken, dass das Schwarz der Drucke mit der Farbe der Malerei nicht mithalten könnte. Zuerst entstanden Aquatintaradierungen, bei denen die Pinselspuren des Malers noch die Hauptrolle spielten. Aber schon bald traten auch die Kaltnadeltechnik und die Lust am Experimentieren hinzu. Inzwischen gibt es ein umfangreiches druckgraphisches Werk, auch mit Lithographien, Siebdrucken und Drucken auf Stoff, so dass man Thomas Bechinger inzwischen als Maler und Graphiker charakterisieren muss. Der Künstler zeigte seine Graphiken bislang nur in wenigen Beispielen. Die ganze Bandbreite seiner druckgraphischen Arbeit stellt er nun im Radierverein erstmals vor. Bei der Ausstellungseröffnung bietet sich die Gelegenheit, mit dem Künstler zu diskutieren, ob nicht in den letzten Jahren nun umgekehrt seine Malerei von der Druckgraphik Anregungen bekommen hat.
 

Clemens Büntig

Wildes Material

07.02.2014 - 28.02.2014
während der Ausstellung geöffnet jeweils Di - Fr 15–18.30 Uhr

Salbei, Holunder oder Ringelblumen – Clemens Büntig nimmt „wildes Material“ zum Ausgangspunkt seiner Radierungen. Und er lotet die Verfahren dieser wie auch anderer Drucktechniken in ihren unterschiedlichsten Facetten aus.

„Ich baue dem Zufall ein Nest und lade ihn ein. Es geht mir weder um eine bestimmte, einmalige Rispe, noch um eine botanische Darstellung der Gewächse. Vielmehr verstehe ich die Pflanze als Idee eines schöpferischen Geistes, der einmal in dieser und ein andermal in jener Form materialisiert. Ein ungeheuer beeindruckender künstlerischer Akt, der mich inspiriert und mir Lust macht, diese Idee zu studieren und beobachtete Gesetzmäßigkeiten in Formen und Zeichen umzusetzen. Ebenso tragen Materialien, wie Papier, Kupfer, Säure und Farbe Gesetzmäßigkeiten in sich, die sich in der Reaktion aufeinander zeigen. Aus diesen ‚Gesetzen’ inszeniere ich Unfälle. Als Profidrucker weiß ich, was technisch falsch ist: Die Kupferplatten schlecht entfetten oder den Abdecklack zu sehr verdünnen und die Platte stundenlang in der Säure baden lassen; Der Lack wird brüchig und die Säure ätzt an unvorhergesehenen Stellen, doch immer in Beziehung zu den Zeichen die ich auf die Platte gebracht habe. Was dabei entsteht, trägt den gleichen schöpferischen Geist in sich wie die Pflanze, die mich zu einer Arbeit inspiriert. Wie eine Pflanze in Beziehung zu ihrer Umgebung wächst, entstehen meine Arbeiten in Beziehung zum inszenierten Zufall.“
Naturbeobachtung, Wetter und Stimmung, das Spiel von Licht und Schatten, aber auch Fragmente der Erinnerung entscheiden den Umgang mit Farbe, Material und künstlerischen Ausdrucksmitteln. Clemens Büntig interpretiert wilde, organische Formen, wie sie nur im experimentellen Umgang mit der Radierung entstehen können.
Clemens Büntig *1968 in San Francisco/USA, lebt in Mooseurach
 

Heiner Blumenthal

dry point. Neue Kaltnadelradierungen

22.11.2013 - 13.12.2013
Sabine Müller schrieb im Kunstforum International über die Radierungen des Kölner Künstlers Heiner Blumenthal (*1956): „Seine Arbeiten sind auf das Wenigste reduziert, was für eine Radierung nötig ist, Kaltnadel und Farbe auf weißem Bütten. Es geht also um die Linie, die das quadratische Blattformat durchmisst, elastisch ausschwingend, eckig, zögerlich, dann wieder gelassen zur Ruhe kommt. In diesen knappen Notierungen liegt eine buchstäblich zum Greifen nahe Spannung, eine Intensität, die kaum auszuhalten ist.“
Heiner Blumenthal verfolgt in Zeichnung, Malerei und Druckgraphik Strategien von Zufall, Kontrolle und Abwarten, die auf Grund der unterschiedlichen technischen Gegebenheiten zu parallelen, aber in ihrer Wirkung wiederum sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen. In München zeigte er seine Werke u. a. in der Artothek und 2004 im Radierverein. Jetzt sind im Radierverein neue Kaltnadelradierungen und Gemälde zu sehen, so dass in der Konfrontation der Techniken deren Besonderheit und Blumenthals Verfahren aktuell zu erleben sind.
 

Präsentation Jahresgaben und Sondereditionen 2013

11.10.2013 - 08.11.2013
29.10.–1.11. geschlossen

Präsentation der Jahresgaben und Sondereditionen 2013 und Büchermarkt (Kunstkataloge und -bücher)

Jahresgaben: Wolfgang Ellenrieder, Joachim Palm, Vroni Schwegler

Sondereditionen:
Falko Behrendt, Michael von Brentano, Elisabeth Eberle, Klaus Eberlein,Wolfgang Gerner, Raphael Grotthuss, Jochem Harteveld, Gabriele Haselmayer, Klaus Hilgendag, Bogdan Hoffmann, Rudolf Huber-Wilkoff, Alfonso Hüppi, King Kong Kunstkabinett, Horst Kirstein, Christoph Lammers, Maria Maier, Luminita Mihailicenco, Stefanie Neumann, Susanne Pittroff, Olaf Probst, Margret Sander, Nicolai Sarafov, Malte Sartorius, Michael Schoenholtz, Wolfgang Turba, Stefan Wehmeier, Wolfgang Werkmeister, Ieva Jakusunoka, Sri Maryato, Christian Scholz, Oskar Zaumseil

Während bislang die Jahresgaben und Sondereditionen immer neben einer Einzelausstellung gezeigt wurden, waren in diesem Jahr Mitglieder des Vereins eingeladen sich an den Sondereditionen zu beteiligen. Dies erlaubt eine eigene umfangreiche Ausstellung, zu der die seit Jahren übliche Broschüre – ebenfalls in erweitertem Umfang – bereits erschienen ist. Selbstverständlich können die Sonderedition auch von Nichtmitgliedern – dann zu den marktüblichen Preisen – erworben werden.
 

Ulrike Kolb / Eva Schöffel

Ulrike Kolb / Eva Schöffel

Word And Site

13.09.2013 - 04.10.2013
Abbildung:
Ulrike Kolb
o.T. (Landschaften)
2006, C-Print, 20 x 30 cm
 

Über die Erdung – Druckgraphische Arbeiten

Über die Erdung – Druckgraphische Arbeiten

Volker Lehnert und Studierende der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

05.07.2013 - 26.07.2013
Volker Lehnert stellt ein Gespräch mit den Studenten, das im Katalog abgedruckt ist, unter das Motto von Asger Jorn, der seine Druckgraphik einmal als „Erdung“ seiner Kunst bezeichnete. Auch die jungen Künstlerinnen und Künstler sehen in der Verlangsamung der Arbeit in den technischen Verfahren des Drucks eine besondere Möglichkeit zum Kern ihrer Ideen zu gelangen. Alle Techniken sind in der Ausstellung vertreten von Radierung und Kaltnadelradierung, über Linol- und Holzschnitt, Serigraphie und Digitaldruck bis hin zu experimentellen Verfahren.

Beteiligt sind: Nina Joanna Bergold (*1980), Karin Brosa (*1978), Mail Dakowicz (*1976), Sarah Huber (*1987), Ilona Kohut (*1978), Annakatrin Liebig (*1989), Johanna Markert (*1989), Claudia Merk (*1982), Frédéric Mertz (*1984), Nadine Norell (*1985), Zita Ritter (*1988), Sarah Schell (*1983), Vincent Schmid (*1981), Lisa Steinbauer (*1983), Michael Stolz (*1983), Claudia Storch (*1978).

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Original-Linolschnitt von Sarah Huber als Umschlag
 

Salü

Salü

Sammlung Matthieu, Zürich

07.06.2013 - 28.06.2013
Lithografien von Horst Antes, Bruno Bruni, Adam Lude Döring, Hans Jörg Glattfelder, Günter Grass, Werner Hartmann, Gottfried Helnwein, Gernot Kissel, Wolfgang Lösche, Barbara Nessim, Jean Michel Neukom, Carlo Pizzichini, Paul Wunderlich, Rolf Ziegler

Der Stempel „Matthieu Litho Switzerland“ ist eine Qualitätsgarantie. Die „Graphische Kunstwerkstätte Emil Matthieu“ in Zürich war jahrzehntelang eine der führenden Lithopressen in Europa, deren Qualitätsstandards konkrete wie auch gegenständlich arbeitende Künstler anzog. So konnte Matthieu mit den unterschiedlichsten namhaften Künstlern seiner Zeit zusammenarbeiten: Lithographien von Horst Antes, Bruno Bruni, Adam Lude Döring, Hans Jörg Glattfelder, Günter Grass, Werner Hartmann, Gottfried Helnwein, Gernot Kissel, Wolfgang Lösche, Barbara Nessim, Jean Michel Neukom, Carlo Pizzichini, Paul Wunderlich, Rolf Ziegler.
Die Ausstellung zeigt eine (verkäufliche) Auswahl aus dem Nachlass des Ateliers, Sie bietet Überraschendes und dürfte nicht zuletzt für den Liebhaber und Sammler der Lithographie von Interesse sein.
 

Druckgraphik

Die Münchener Secession zu Gast im Radierverein

08.05.2013 - 31.05.2013
Mit Arbeiten von
Ludwig Arnold, Thomas Bindl, Simon Dittrich, Christoph Drexler, Jörg Haberland,
Alto Hien, Klaus Hilgendag, Philipp Mager, Hartmut Pfeuffer, Gesa Puell, Inge Regnat-Ulner, Michael Runschke, Horst Sauerbruch, Walter Tafelmaier, Jan Thomas, Max Wagner, Christian Wichmann, Peter Zeiler
Am 9.5. und 30.5. geschlossen.
 

Peter Lang

Peter Lang

Neue Arbeiten

12.04.2013 - 03.05.2013
Peter Lang (1965 in Holzkirchen geboren, lebt in Gleißenberg/Oberpfalz) wurde mit seinen aus dem Naturerlebnis heraus entwickelten geometrischen Abstraktionen bekannt. Die zum Teil monumentalen Holzschnitte auf Papier und Leinwand zeigte er unter anderem in einer umfangreichen Ausstellung in der Galerie der Bayerischen Landesbank 2005 in München.
Ein Malaufenthalt im folgenden Jahr in Norwegen führte den Künstler zur direkten Auseinandersetzung mit der Natur zurück. Und während eines anschließenden, längeren Aufenthalts im Ammergebirge, eines zwar durch Ludwigs II. Märchenschloss Linderhof bekannten, aber immer noch naturwüchsigen und wenig erschlossenen Gebiets, entstanden vor Ort auch Radierungen. Diese nach langen Jahren erneute Auseinandersetzung mit dem Tiefdruck wird in der Ausstellung des Radiervereins erstmals geschlossen gezeigt werden.
Mit „Peters Reisecontainer“ (prc), entworfen von dem bekannten Münchner Architekten Florian Nagler, schuf sich der Künstler in den folgenden Jahren ein mobiles Heim, Atelier und Transportvehikel, das erstmals 2010/11 in Patagonien zum Einsatz kam. Das Erlebnis der Weite der Landschaft, des Lichts und der Stimmung und nicht zuletzt der Kräfte der Natur konnten nun vor Ort auch in großformatige Malerei umgesetzt werden. Nach einer Ausstellungstour des Containers, unter anderem im Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, steht das mobile Atelier seit letztem Jahr nun auf Island, wo Peter Lang wieder intensiv malt und zeichnet.
Seit langem Mitglied im Radierverein zeigt der Künstler auch jüngste druckgraphische Arbeiten, die als Reaktion und Weiterentwicklung seiner neueren Landschaftsmalerei in den letzten Monaten entstanden.
Weitere Informationen: www.peter-lang.info
 

Hedwig Katzenberger

Hedwig Katzenberger

Zu Gast im Radierverein: Münchener Secession

08.03.2013 - 28.03.2013
Acryl auf Leinwand
modifizierte Aquarelltechnik
1987–2012

Foto: Dieter Rehm
 

Ernst Skricka

Ernst Skricka

Inne Werden – Radierungen

01.02.2013 - 01.03.2013
12. -15. Februar geschlossen.

Ernst Skricka (*1946) zählt zu den namhaften Malern und Graphikern Österreichs in seiner Generation. Nach seinen Studien an der Wiener Akademie der bildenden Künste und der Wiener Universität, die er 1970 mit einem Graphikdiplom und dem Magister abschloss, baute er sich eine eigene Graphikwerkstatt auf und arbeit seither parallel auch als Maler. Er lebt in Wien und Heinrichs bei Weitra in Niederösterreich.
Bis heute ist Ernst Skricka der Darstellung des Menschen verpflichtet. Dem Körperlichen gibt er dabei eine überraschende Form. In ausholend gestischen Zügen von Pinsel oder Kohle entstehen fast abstrakte Zeichen, die auf den ersten Blick nicht an Menschen erinnern müssen, dann aber einen ungewohnten Blick auf die Gestalt und das Menschliche eröffnen. Oft arbeitet der Künstler dabei in Serien, wobei seine Kombination von Malerei und Zeichnung auf schweren Büttenpapieren monumentale Formate erreichen kann.
Auch in der Druckgraphik arbeitet Ernst Skricka mit dem Gegensatz von klarer Linie und malerischen Gesten, wofür sich die Radierung besonders gut eignet. Es entstehen so Zeichen, die an Hieroglyphen erinnern können. Diese erzählen vom Menschen als einer Kreatur, die ebenso leiden, wie sie Stärke, Freiheit und Leichtigkeit demonstrieren kann. Wenige, mal spontan, mal präzise gesetzte Striche können sich so mit einer erstaunlichen Fülle an Ausdruck aufladen und sind zugleich Zeugnis einer kraftvollen künstlerischen Setzung.
Obwohl der Künstler von der renommierten Galerie Welz in Salzburg vertreten wird, zeigt der Radierverein erstmals seine Graphiken in Deutschland zeigen. In Österreich gut bekannt, können Ernst Skricka und sein unverwechselbares Werk bei uns noch entdeckt werden.
 

120 Jahre Verein für Original-Radierung 

120 Jahre Verein für Original-Radierung 

Präsentation der Künstlermappen von 1892 und 2012

23.11.2012 - 14.12.2012
Mit Arbeiten von: 
Wolfgang Ellenrieder, Daniela Erni, Christoph Hessel, Helga Jahnke, Anton Kirchmair, Alexander Johannes Kraut,
Volker Lehnert, Gesa Puell, Christof Rehm, Michael Runschke, Eva Schöffel, Katharina Ulke

Vor 121 Jahren wurde der „Verein für Original-Radirung“, wie er sich nannte, von Münchner Künstlern gegründet. Vor 120 Jahren gaben die Künstler, die damals noch keine eigenen Ausstellungen ihrer Druckgraphik organisierten, eine erste Jahresmappe mit zwölf Radierungen heraus.
Noch heute wird der „Verein für Original-Radierung München e. V.“ allein vom Engagement der beteiligten Künstler – und natürlich der an dieser Kunst interessierten Sammler – getragen. Das Jubiläum von 120 Jahren künstlerischen Engagements für die vervielfältigenden Künste nehmen nun zwölf Mitglieder des Vereins aus ganz Deutschland und der Schweiz zum Anlass, erneut eine Mappe herauszugeben.
Die Arbeiten sind alle auf Blättern von 30 x 30 cm gedruckt, wobei einige Künstler den gesamten Umfang des Blattes genutzt haben. Sie sind in einer stabilen Leinenkassette versammelt, wie sie für Graphikeditionen typisch ist. Am 22. November eröffnet aber auch eine Ausstellung im Radierverein, in der Sie alle Blätter der aktuellen und der Mappe von 1892 ausgestellt erleben können.
 

Thomas Sebening und Bruno Wank

Thomas Sebening und Bruno Wank

Handschlag

19.10.2012 - 16.11.2012
Druckgraphik - Erzguss

Der 1892 gegründete VfOR hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht nur allen Drucktechniken, sondern auch anderen Bereichen vervielfältigbarer Kunst geöffnet. Offsetdrucke, Fotos, Videoeditionen und Multiples gehören nunmehr ebenso zum Programm wie der traditionsreiche Tiefdruck oder Lithographie und Holzschnitt.

Thomas Sebening (*1957) wechselt zwischen dem Formexperiment und der Darstellung. Aus Strukturen werden Landschaften und geradezu dingliche Körper entpuppen sich als reine Gestik auf einer Fläche. Die schier unendliche experimentelle Vielfalt, wie sie die Radierung bietet, kommt dabei seinen Formideen entgegen, so dass Bilder entstehen, die in keiner anderen Technik entstehen könnten. Thomas Sebening leitet seit langem die Werkstatt für Radierung an der Akademie der bildenden Künste in München.

Bruno Wank (*1961) ist für seine Rauminstallationen und -verfremdungen bekannt. Daneben entstanden aber auch immer Werke, die ganz traditionelle Verfahren der Bildhauerei verwendeten, die ihm aus der Bronzegießerei seines Vaters vertraut waren. Natürlich sind es keine traditionellen Skulpturen, die im Zusammenhang der Installationen entstanden. Aber auch die Einzelobjekte gehen ebenso befremdlich wie sinnlich mit unterschiedlichen Metallen - Kupfer, Zinn und Bronze - um. Abguss und Guss verdinglichen dabei subtile Verschiebungen der Dingwelt und unserer Wahrnehmung. Seit langem leitet Bruno Wank die Werkstatt für Bronzeguss an der Akademie der bildenden Künste in München.

Mit der Ausstellung "Handschlag" kommt es nun zu einer "Begegnung auf dem Feld der multiplen Kunst" im VfOR.

Geschlossen: 30.10.–2.11.
 

Friedemann von Stockhausen

Friedemann von Stockhausen

Druckgraphik - Editionen - Bücher

14.09.2012 - 05.10.2012
Friedemann von Stockhausen, o.T., 
Serigrafie, 2008, 36 x 28 cm

Der VfOR zeigt erstmals in München Arbeiten des in Berlin und Hamburg lebenden Malers und Zeichners Friedemann von Stockhausen (* 1945 Karlsruhe). Von Stockhausen studierte erst an der Universität in Köln Kunstgeschichte, Ethnologie und Soziologie, bevor er in London an der Slade School mit dem Kunststudium anfing. Er hatte unter anderem Ausstellungen am University of Memphis Art Museum, der Hamburger Kunsthalle und zuletzt im Folkwang Museum, Essen. Seit 1994 lehrt er als Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (http://www.fk1.hbk-bs.de/index.php?id=20).
Die Zeichnung ist für Friedemann von Stockhausen das zentrale Medium seiner Arbeit. Innovativ kombiniert er die unterschiedlichsten Techniken bis hin zur Collage. Freie Formgebung wird von biomorphen Elementen überlagert, woraus neue, befremdende Körperlichkeiten entstehen. Diese Schichtung und Durchdringung von Formen und Mustern verwendet Friedemann von Stockhausen auch in seinen Radierungen, die mit ihren linearen Strukturen den Betrachter in einen magischen Sog ziehen können. Die subtile Räumlichkeit dieser Arbeiten setzt der Künstler auch in Buchgestaltungen um, die in der Abfolge der Bilder noch einen zeitlichen Aspekt in seine Arbeit bringen. Eine faszinierende Bildwelt ist mit dieser Ausstellung erstmals in München zu erleben.

Zeitgleich zeigen wir:
Präsentation der Jahresgaben
und Sondereditionen 2012
 

Sonja Lorenz (1928-2011)

Sonja Lorenz (1928-2011)

Druckgraphik / Malerei

08.08.2012 - 23.08.2012
Eine Ausstellung der Münchener Secession und des Vereins für Originalradierung München

Geöffnet: Mi–Fr 16–19 Uhr, am 15.8. geschlossen.
 

Editionen und multiples

Editionen und multiples

Studenten der AdBK München zeigen neue Arbeiten

13.07.2012 - 20.07.2012
Sara Chaparro Olmo, Angela Geisenhofer,
Raphael Grotthuss, Agnes Jänsch,
Labor 45 - Katrin Petroschkat und Barbara Herold,
Moritz Schweikl, Constanze Stumpf

2007 zeigte der Radierverein eine Ausstellung junger Künstler der Münchner Akademie und der Hochschule für bildende Künste Braunschweig – Junge Kollegen. 2008 stellte sich der Mittelbau der Akademie mit Druckgraphik vor. Im Juli 2011 stellten Studenten der Münchner Akademie aus und es beteiligten sich im Herbst Braunschweiger und Münchner Studenten an den jährlich präsentierten Sondereditionen des Vereins. In diesem Jahr ist die Kooperation mit der Akademie der bildenden Künste München noch enger. Die Ausstellung einiger besonders an vervielfältigender Kunst interessierter Studenten findet parallel zu Jahresausstellung der Akademie statt.

Sara Chaparo präsentiert eine Reihe von Portraits, v.a. von Verwandten und Bekannten. In ihren kleinformatigen Kreide- und Tuschelithografien beschränkt sie sich auf das Einfarbige und konzentriert sich auf Licht- und Schattenwirkung der Bilder. Sie reduziert auf das Nötigste und schafft damit Einblicke in eine intim, privat anmutende Sphäre.

Angela Geisenhofers Arbeit mit dem Titel "Beitrag zur zweidimensionalen Ermittlung physikalischer Kräfte" ist die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit, welche sich ausschließlich auf die mit den menschlichen Sinnen subjektiv erfahrbare Wahrnehmung der irdischen Allgemeinheit beschränkt. Ihre Frottagen ergänzen sich ungerahmt, locker auf den Wänden verteilt zu einem Gesamtbild, in dem sich die einzelnen Arbeiten einordnen, ohne ihre Eigenwirkung einzubüßen.

Raphael Grotthuss gautscht jeweils zwei frisch geschöpfte heliogenblaue Papiere aus Leinenfasern übereinander. Eine Plastikfolie zwischen den Papieren legt den Bereich fest, der sich beim Pressen nicht verbindet, Silikonventile sorgen für den Luftaustausch. Mit Luft gefüllt entstehen Papierkissen. Als Gruppe an der Wand montiert wechselt der Eindruck zwischen einer ornamentalen Musterreihung, in der die Wandflächen in den Zwischenräumen eine gewichtige Rolle spielen und der Wahrnehmung der Papierkissen als skulpturale Objekte als solche.

Agnes Jänsch zeigt eine kinetische Installation, die Alltagsgegenstände in einen neuen Kontext setzt und ihnen durch Bewegung den Eindruck von Belebtheit verleiht. Die filigrane Intervention ruft Assoziationen zu unterschiedlichen Lebewesen hervor und führt dabei beim Betrachter zu einem subtil beunruhigenden Gefühl.

Labor 45, Barbara Herold und Katrin Petroschkat, schufen die Objekt-Serie «Dresscodes» bestehend aus 5 Papier-Sakkos von jeweils 2,40 m Höhe. Der Anzug, als Alltags-Uniform auf monumentale Größe aufgeblasen, wird an die Grenze des Werkstoffes Papier gebracht. Im Schnitt identisch und in Serie gefertigt unterscheiden sie sich lediglich durch das aufgedruckte Muster, in dem das Bild, das der Träger von sich vermitteln möchte, vertextlicht wird. Der offenkundige Wille zur Darstellung lässt in Zusammenhang mit der Größe und der Zartheit des Werkstoffes Papier Assoziationen von Macht, Schwäche, Schein und Sein zu.

In der Arbeit "Womit nehmen wir uns das Recht, jemanden zu verurteilen? greift Johanna Selge das runde "o" aus der Skulpturenreihe "logos" heraus. Sie wurde aus einem Metallskelett und Holz gebaut, auf deren großer Deckplatte, die zugleich als Sitzfläche dient, ein Siebdruck diese Frage bildlich stellt."

Moritz Schweikls Arbeiten sind von Kupferplatten gedruckt, wobei diese nicht klassisch im rechten Winkel geschnitten sind, sondern spezielle Formen aufweisen. Die Motive sind mit Zuckertusche ausgesprengt, in mehreren Stufen geätzt und auf Büttenkarton gedruckt. Inhaltlich beziehen sich die Arbeiten auf Steine, wobei sie nicht imitiert werden, sondern wesentliche Aspekte wie Form, Masse und Gewicht erfassen.

In der Arbeit "Von Form zu Form" vollzieht Constanze Stumpf in einer Abfolge von Gipsabgüssen die Metamorphose einer Form in sieben Schritten nach. Diese Objekte gebären sich immer wieder aus sich selbst heraus und in ihren unterschiedlichen Stadien bilden sie eine barock-ornamental anmutende Reihung über die Wandfläche, die sich endlos weiter entwickeln könnte.

Geöffnet: täglich 14–19 Uhr
 

Künstler der Münchner Secession als Gäste:

25.05.2012 - 15.06.2012
Dorothea Reese-Heim (Objekt/Grafik),
Inge Regnat-Ulner (Skulptur/Grafik),
Jörg F. Haberland (Installation)
 

Peter Zeiler

Peter Zeiler

„Expressionen“ – neue Kaltnadelradierungen

20.04.2012 - 11.05.2012
Peter Zeiler (* 1930 Heiligkreuz, Kempten, lebt in Irsee) ist seit langem Mitglied im Radierverein. Seit den 1980er Jahren entstehen seine expressiven „Gefühlszeichnungen“, Psychogramme, die als Kaltnadelradierungen die malerische Wirkung dieser Technik mit ihren intensiven Schwarz- und zarten Grautönen virtuos nutzen, ohne dass die Technik zum Selbstzweck würde. Vielmehr vermag Zeiler es, den existentiellen Ausdruck der Bilder mit der Kaltnadelradierung eindrucksvoll zu steigern. Peter M. Bode schrieb einmal: „Peter Zeiler radiert die Angst: Seine bizarren, zerrissenen, im Krampf erstarrten Menschwesen wehren den Schrecken, der auf sie eindringt, mit hilflos-entsetzter Gebärde ab. … Dieser Künstler ist ein begnadeter Zeichner, der mit der Radiernadel die abgrundtiefe Angst wirklich unmittelbar anschaulich machen kann.“
Dem Künstler geht es um die grundlegende existentielle Ängste, aber auch ganz aktuelle, wie seine neuen Zeichnungen zu einem eben erschienen Buch mit einer kurzen Geschichte des Geldes zeigen, in dem die Bilder den Text kongenial „ergänzen“. Wer hätte in unseren Tagen nicht Angst um den Groschen in der Tasche und den großen Batzen auf der Bank?

Im Radierverein zeigt der Künstler neueste Drucke und sein eben erschienenes Buch mit Zeichnungen
 

Vroni Schwegler und Christof Rehm

Vroni Schwegler und Christof Rehm

09.03.2012 - 30.03.2012
Christof Rehm

Vroni Schwegler Tier-Kaltnadelradierung
Christof Rehm Landschaft-Lithografie

Vroni Schwegler (geb. 1970, lebt in Frankfurt a. M.) ist eine Malerin und Zeichnerin, die intensiv mit der Kaltnadelradierung arbeitet. In München werden diese Graphiken erstmals ausgestellt. Die Künstlerin arbeitet ganz in der Tradition des Naturalismus vor dem Motiv. Hasen- und Vögelbälge oder Fische legt sie sich zurecht, zeichnet aber auch die Details von Figuren alter Malerei, bevorzugt des 15. und 16. Jahrhunderts, von den Originalen ab. Nicht Stillleben entstehen so sondern eine stillgelegte Natur, die eigenartig befremdet. In den Druckgraphiken wachsen aus dem tiefschwarzen Staccato der Kaltnadelstriche Bilder, die zwischen Gegenstand und reiner Form hin- und herkippen, in denen Schwarz und reiche Grautönen eine eigene Farbigkeit entwickeln. Ohnehin versetzt Schwegler ihre Tiervorlagen in eine Art Schwebezustand, der den Tod nicht ausblendet, aber auch nicht zum vordergründigen Thema macht. So sind der intensive Blick und das genaue Studium in diesen Graphiken der Ausgangspunkt zu Bildern, die über den traditionellen Naturalismus weit hinausgehen.

Christof Rehm (geb. 1971, lebt in Augsburg), Photograph und Lithograph, geht mit dem Photoapparat hinaus in die Natur. Dort hält er weite, leere Landschaften fest, die man eher in fernen Ländern vermutet, als im schwäbischen Wohnumfeld des Künstlers. In den Lithographien wird aus diesen Erlebnissen reine Malerei, die durch den sparsamen Einsatz von Farbe poetische Stimmungen erreichen kann. In ruppig hingewischten Spuren, mit Lappen, Händen und anderen unkonventionellen Werkzeugen bearbeitet er den Lithostein, schabt und kratz in die Farbflecken, die immer wieder an Landschaften erinnern und doch nur Malerei auf dem Stein sind. Landschaft heute, da denken wir meist an die Bedrohung der Natur – Landschaft bei Christof Rehm bietet hingegen einen befreiten Blick und die Auseinandersetzung mit etwas Wertfreiem wie Raum und Farbe.

Im Radierverein zeigen die Künstler neueste Drucke und Vroni Schwegler eine Wandzeichnung. (Zu Person und Werk siehe auch: www.vroni-schwegler.de und www.christof-rehm.de)

Die Künstler sind ab dem 8. März in München und bei der Eröffnung anwesend.