Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Serena Ferrario

Spiaggia libera
23.07.2020 - 20.09.2020
Serena Ferrario

“Spiaggia libera” heißen in Italien die Strandflächen, die unbezahlt genutzt werden können und für jeden frei zugänglich sind. Im dem Wort “libera/frei” schwingt für Serena Ferrario aber auch die Ambivalenz des vermeintlich unbesetzten, leeren, von Vorgaben freien und neu zu bespielenden Raumes mit.
Themen von Verlust und Erinnerung, von Identität und deren Verortung in der Konstellation unserer Beziehungen spielen im Werk von Serena Ferrario eine zentrale Rolle. In ihren multimedialen Installationen wie in ihrem mehrteiligen Filmprojekt “Ciao Bella” unternimmt Ferrario eine Rückverwurzelung mit der eigenen Geschichte und zugleich eine fortwährend neu in Frage gestellte Positionsbestimmung, die mit einer übergreifenden Identitätsgeschichte im europäischen Kontext verbunden ist.

Bonus-Programm “Die Narbe juckt”
Ergänzend zur Ausstellung stellt Serena Ferrario einen der seitlichen Monitore im MaximiliansForum als Bühne für künstlerische Gastbeiträge zur Verfügung. Unter dem Titel “Die Narbe juckt” zeigen Kolleg*innen aus ihrem Umfeld Videoarbeiten, die sich mit Wunden, Erinnerungen und Fehlbarkeiten auseinandersetzen. Ein Video-Programm mit ausgewählten Beiträgen, kuratiert von Hanna Banholzer in Zusammenarbeit mit Serena Ferrario. Mit dabei Anna Gohmert, Daniel Hopp, Shitwolf und weitere.
Dieser Beitrag entsteht in freundlicher Kooperation mit der PLATFORM www.platform-muenchen.de

Installationsansicht L`estate scorsa, Kunsthalle Düsseldorf, 2019 (Foto: Katja Illner)

 

Taking place at

Maximiliansforum

Unterführung Maximilianstraße / Altstadtring • München
Durchgehend einsehbar, geöffnet bei Veranstaltungen
www.maximiliansforum.de