Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Hassel Smith

Gemälde und Zeichnungen
14.09.2012 - 31.10.2012
Hassel Smith

Abbildung
Hassel Smith, Untitled, 1995, Acryl auf Leinen, 68 x 48 in. (172,72 x 121,92 cm)

Hassel Smith (1915–2007) galt der Kunstkritik als „a West Coast underground legend“. Von Mitte der vierziger bis Anfang der fünfziger Jahre war er einer der einflussreichsten Lehrer an der California School of Fine Art, dem „center of experimental abstraction”, zusammen mit Clyfford Still, Richard Diebenkorn und Gastprofessoren wie Mark Rothko oder Ad Reinhardt. In den sechziger Jahre geht Hassel Smith mit seiner Familie nach England, kehrt aber immer wieder nach Kalifornien zurück, als Gastdozent an die University of California in Berkeley, in Los Angeles, in Davis oder an das San Francisco Art Institute. In Kalifornien sind auch seine wichtigsten Einzelausstellungen – von Beginn an (1957) gehört er zu den Künstlern der Ferus Gallery in Los Angeles – wie etwa 1975 die Retrospektive im San Francisco Museum of Art (heute SFMOMA), aber er ist in zahlreichen Sammlungen überall in den USA wie auch in Europa vertreten wie dem Los Angeles County Museum, dem San Francisco Museum of Modern Art, dem Smithsonian American Art Museum, Washington, D.C., dem Whitney Museum, New York, oder der Tate Gallery, London.
Seine Malerei seit den sechziger Jahren zeichnet sich aus durch dynamische Pinselstriche, sprühende Energie und eine Explosion der Farben, sie ist gestisch, vital, nahe bei Rhythmus, Tanz, Musik. Daneben gibt es sorgfältig konstruierte Bilder mit geometrischen Formen. In den letzten Jahren seines Lebens kehrt er zurück zu seinen Anfängen im Abstrakten Expressionismus mit ruhigen Farbfeldern, poetisch, voll assoziativer Kraft.
Der Prestel Verlag nun seinem gesamten Werk über sechs Dekaden hinweg die erste umfangreiche Monographie gewidmet: Hassel Smith, Paintings (1937 – 1997), herausgegeben von Petra Giloy-Hirtz, mit weiteren Beiträgen von Paul J. Karlstrom, Susan Landauer (Ko-autoren), Robert C. Morgen, Peter Selz und einem Text von Allan Temko).

 

Taking place at

Galerie Biedermann

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