Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Niko Abramidis & NE

NE><ECON
03.09.2020 - 24.10.2020
Niko Abramidis & NE

Niko Abramidis & NE (*1987 in München, DE) öffnet in seiner Kunst ein vielfältiges Spektrum, das sich mit ökonomischen Strukturen und Zukunftsvisionen beschäftigt. In seinen Zeichnungen, Malereien, Skulpturen und Rauminstallationen erschafft der Künstler Paralleluniversen, in denen er fiktive Corporate Identities erstellt und sich Ausdrucksformen der Finanzökonomie aneignet. Dazu gehört auch das Sprachspiel aus archaisch wirkenden Zeichen, Symbolen und Chiffren und der Einsatz neuer Technologien. Innerhalb dieses Komplexes entfaltet er eine Kryptografie der Gegenwart: eine fröhliche Wissenschaft über den heutigen Kapitalismus. Für die aktuelle
Ausstellung NE><ECON hat Abramidis neue Werke geschaffen, die er in einem Gesamtkonzept zur Bespielung der Galerie zusammenführt.
2018 wurde er mit dem ars viva-Preis für Bildende Kunst 2019ausgezeichnet. 2019 waren seine Arbeiten in Gruppenausstellungen im Kunstmuseum Bern und in der KAI 10 | Arthena Foundation in Düsseldorf ausgestellt.

HYDRACON Office
Kunstmuseum Bern (2019)
Photo: NA&NE

 

 

Ausstellungsort

max goelitz

Maximilianstr. 35 / Eingang Herzog-Rudolf-Str. • 80539 M
Tel. +49 89 890 63 944
maxgoelitz.comgallery@maxgoelitz.com
Di–Fr 11–19 • Sa 11–16
barrierefrei

max goelitz präsentiert ein zeitgenössisches, internationales und generationenübergreifendes Programm mit Fokus auf abstrakten, konzeptbasierten Positionen, die sich im Spektrum von Malerei und Skulptur bis hin zu Architektur und Lichtkunst bewegen. Das Leistungsportfolio der in München ansässigen Galerie reicht von individueller Beratung bis hin zu der Umsetzung von Großprojekten und Kommissionen. Dabei arbeitet max goelitz vernetzt mit Partnergalerien – etwa OMR, Mexico City, oder Häusler Contemporary Zürich – um höchste internationale Relevanz am Markt zu gewährleisten und künstlerischen Austausch zu fördern. Im März 2020 trat Max Goelitz als vormaliger Direktor die Nachfolge von Wolfgang und Christa Häusler an, die fast dreißig Jahre die Galerie als Häusler Contemporary München führten und diese zu einer der ersten Adressen für die Vermittlung zeitgenössischer Kunst und mehrjährig angelegte Kommissionen entwickelten – zuletzt der Skyspace Lech von James Turrell in Österreich.