Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Yona Friedman

Munich Spacial
16.12.2016 - 14.01.2017
Yona Friedman

Yona Friedman, *1923 in Budapest, ist einer der interessantesten und wichtigsten Architekturtheoretiker und -utopisten unserer Zeit. Seit den 1950er Jahren beschäftigt sich Friedman über Zeichnungen, theoretische Texte, Modelle und Filme mit flexiblen und mobilen Konzepten für Städte und Wohnen, als Reaktion auf die Automatisierung der Arbeitswelt und den Wandel der Gesellschaft. In Raumstadtkonzepten wie „La Ville Spatiale“ entwickelt Friedman visionäre Megastrukturen über bereits bestehenden Städten, in denen die Bewohner ihre räumliche und soziale Welt flexibel gestalten können. Sein Manifest der „Architecture mobile“ von 1956, das heute eine neue Aktualität hat, basiert darauf, dass die Bewohner selber die Elemente ihrer Behausungen konzipieren und zusammenstellen. Einfache Handhabung und kreative Anwendung seiner Ideen sind oberstes Prinzip.
Yona Friedman hat die Ausstellung und Installation für die Räume der Architekturgalerie München entworfen. Die Umsetzung wurde von Studierenden aus dem 1. Semester des Lehrstuhls für Entwerfen und Gestalten, Prof. Uta Graff, mit Mathieu Wellner und Nicola Borgmann in einem Workshop realisiert.

 

 

Ausstellungsort

Architekturgalerie e.V.

Türkenstr. 30 (Eingang über Architekturbuchhandlung L. Werner) • 80333 M
Tel. +49 89 28 28 07
www.architekturgalerie-muenchen.de
Mo–Fr 9–19 • Sa 9–18




Zentrum für Architektur, Stadt und Design
Bunker • Blumenstraße 22, 80331 M
www.architekturgalerie-muenchen.de
Der Hochbunker in der Münchner Altstadt wird zu einem Zentrum für Architektur, Stadt und Design. Mit Wechselausstellungen zu aktuellen nationalen und internationalen Themen, einer Dauerausstellung zur Stadtentwicklung Münchens und einem Stadtmodell wird hier eine Plattform für den öffentlichen Diskurs über Baukultur entstehen. Wir schaffen einen Ort, der offen ist für gute Ideen, eine Experimentierfeld für kreative Geister, ein Treffpunkt für Interessierte aus aller Welt. Bis zu seinem Umbau bespielen wir den Bunker temporär mit Veranstaltungen, Installationen und Ausstellungen