Initiative Münchner Galerien zeitgenößischer Kunst

 

Museum Villa Stuck

Prinzregentenstr. 60 • 81675 M
Tel +49 89 455 55 10 • Fax +49 89 45 55 51 24
www.villastuck.de
Di–So 11–18 • Erster Freitag im Monat 18–22
barrierefrei

 

Prinzregentenstr. 60
81675 M

Laufende Ausstellungen

Neuerwerbungen und Schenkungen

03.03.2021 - 02.05.2021
 

Kommende Ausstellungen

Bis ans Ende der Welt und über den Rand – mit Adolf Wölfli

Bis ans Ende der Welt und über den Rand – mit Adolf Wölfli

29.04.2021 - 25.07.2021
Adolf Wölfli
Skt. Adolf =Thron, = Flühe = Blume: Ditto/Schweiz/, 1917
A 9281, Bleistift und Farbstift auf Papier
28,9 x 21,8 cm
Adolf Wölfli-Stiftung, Kunstmuseum Bern, Bern
 

Vergangene Ausstellungen

Maya Schweizer. Stimmen

Maya Schweizer. Stimmen

22.10.2020 - 14.03.2021
Maya Schweizer
Le fossile, Fotografie, 2020
Courtesy Maya Schweizer und ASPN Galerie Leipzig
© Maya Schweizer und VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 
 

Beate Passow

Beate Passow

Monkey Business

19.05.2020 - 13.09.2020
Die Künstlerin Beate Passow (geboren 1945 in Stadtoldendorf) arbeitet gegen das Vergessen, - so beschreibt es Dr. Helmut Friedel in seinem gleichnamigen Text über das umfangreiche künstlerische OEuvre Passows. In ihrem Bilderzyklus "Monkey Business" entwirft Passow eine rätselhafte Fabelwelt mit politischer Dimension. Eigenartige Tiere und mythische Figuren bevölkern die großformatigen, in Schwarz-Weiß gehaltenen Bilder, die sich erst bei näherer Betrachtung als gewebte Tapisserien entpuppen. Die ungewöhnlichen Protagonisten bewegen sich durch leicht zu identifizierende Orte, die auch als Namensgeber der einzelnen Arbeiten fungieren: Gibraltar, die New Yorker Wall Street, Brüssel, Knossos oder die Insel Lampedusa.
Hinter diesen geografischen Zuordnungen verbergen sich die politischen Abgründe des gegenwärtigen Europa, dessen herrschende Systeme, ökonomische Strukturen und politische Bewegungen von Passow in "Monkey Business" zur Debatte gestellt werden.

Beate Passow
Gibraltar, 2017
Tapisserie
© Beate Passow
Foto: Nikolaus Steglich

 
 

Margret Eicher

Margret Eicher

Lob der Malkunst

19.05.2020 - 13.09.2020
Ihre sogenannten Medientapisserien befinden sich damit an der Schnittstelle zwischen dem im traditionellen Sinn materiellen Kunstwerk und dem elektronischen Rauschen des Digitalen. Zwei Welten, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen wollen und sich in Eichers Werk doch so harmonisch verbinden, dass man unwillkürlich in einen »Sog hybrider Verführung gerät« – wie es Harald Kunde, Direktor Museum Kurhaus Kleve, 2012 treffend formulierte.
Margret Eicher setzt die Tapisserie in ihre ursprüngliche Funktion als Kommunikationsmittel zurück. Fasziniert von den trivialen zeitgenössischen Bildklischees der Illustrierten und des Internet, verbindet die Künstlerin die grelle Schönheit der High-End-Oberflächen, die dieses Zeitgeschehen und Menschenbild spiegeln, mit der Funktion und Wirkung der historischen Tapisserie des 17. Jahrhunderts.

Margret Eicher
Lob der Malkunst, 2013/2020
Digitale Montage/Jacquard
© Margret Eicher, Foto: Nikolaus Steglich

 
 

She wants to go to her bedroom but she can’t be bothered

30 Jahre Schmuck von Lisa Walker

05.03.2020 - 05.07.2020
 

RICOCHET #13. Martin Heindel

21.10.2019 - 16.02.2020
 

M+M

Fieberhalle

17.10.2019 - 12.01.2020
 

 
 

Ist das Mode oder kann das weg !?

Ist das Mode oder kann das weg !?

40 Jahre VOGUE Deutschland

10.10.2019 - 12.01.2020
»Ist das Mode oder kann das weg!?« lautet der Titel der Ausstellung, die anlässlich des 40. Geburtstags der deutschen VOGUE die Geschichte eines der einflussreichsten Modemagazine der Welt erzählt. VOGUE wurde 1892 in den USA gegründet, eine deutsche Ausgabe erschien erstmals vom April 1928 bis Oktober 1929 mit Verlagssitz in Berlin. Seit August 1979 wird die deutsche VOGUE monatlich am heutigen Verlagsstandort München herausgegeben.

Seit vier Jahrzehnten widmet sich die Zeitschrift nun schon den ästhetischen Phänomenen ihrer Zeit, stellt Mode in den Kontext von Gesellschaft und Kultur und ist dabei immer auf dem neuesten Stand der Fotografie und des Designs. Für die deutsche Ausgabe ist seit 2003 Christiane Arp als Chefredakteurin verantwortlich, Vorgängerinnen waren unter anderem Angelica Blechschmidt und Christa Dowling. Die Ausstellung im Museum VILLA STUCK anlässlich des 40-jährigen Bestehens der deutschen Ausgabe von VOGUE ist eine Zeitreise in das Gestern, Heute, vor allem aber das Morgen des Mode-Journalismus, der längst nicht mehr auf das gedruckte Magazin beschränkt ist, sondern Mode auf vielen Plattformen – digital, audio-visuell oder in Form von Events erlebbar macht.

Auch deshalb wird es in der Ausstellung Video-, Sound- und Virtual-Reality-Stationen geben, die den Besucher*innen nie gesehene Einblicke in diese faszinierende Welt erlauben. Daneben sind Vintage-Drucke aus den letzten vier Jahrzehnten, wegweisende Fotografien aus herausragenden Modeshootings, unveröffentlichte Arbeiten und Originalmagazine ausgestellt. Darunter Karl Lagerfeld, Peter Lindbergh und David Bailey.

Eine Ausstellung des Museums VILLA STUCK.
Kurator*innen: Christiane Arp, Michael Buhrs, Martin Fengel

 
 

Von Ferne. Bilder zur DDR

Von Ferne. Bilder zur DDR

06.06.2019 - 15.09.2019
Die Gruppenausstellung präsentiert Formen des produktiven Umgangs mit dem visuellen Nachlass der DDR. Zu sehen sind 18 künstlerische Positionen aus den Jahren 1981 bis 2019: fotografische Bilder aus der und über die DDR. Filme, Lesungen und Performances ergänzen die Schau als temporäre Projekte. Zu sehen sind Arbeiten, für die sich Künstler*innen fremde wie auch eigene Bilder (erneut) aneignen und so für eine Neubetrachtung aus heutiger Perspektive öffnen.

Tina Bara
Lange Weile, 2016
Foto-Film, HDV, schwarz-weiß, Ton, 62 Min.
Courtesy the artist
Foto: © Tina Bara

 
 

Koloman Moser

Koloman Moser

Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann

23.05.2019 - 15.09.2019
Koloman Moser. Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann
Der Ausnahmekünstler Koloman Moser (1868–1918) zählt zu den großen Visionären der Wiener Moderne. In einem nie zuvor dagewesenen Umfang präsentiert die Ausstellung »Koloman Moser. Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann« die enorme Vielseitigkeit seines Gesamtwerks. Sie taucht tief in das Œuvre des Künstlers ein und zeigt auf, wie entscheidend dieser die Suche nach einer neuen, modernen Formensprache in Wien um 1900 mitgeprägt hat.

Anonym
Porträtfotografie Koloman Moser, um 1903
© MAK

 
 

Limbo Lichtspiele

Eine temporäre Kino-Installation von M+M für das Museum Villa Stuck

22.06.2018 - 16.09.2018
M+M präsentieren Filme internationaler Künstlerinnen und Künstler.

 
 

RICOCHET #12. Christian Hartard

RICOCHET #12. Christian Hartard

Less Work for Mother

19.06.2018 - 16.09.2018
Im Rahmen der Reihe RICOCHET zeigt das Museum Villa Stuck mit der Ausstellung Less Work for Mother die erste museale Einzelpräsentation des Münchner Künstlers Christian Hartard (geb. 1977).
Für die Räume im zweiten Obergeschoss der historischen Villa Stuck entwickelt er ein komplexes Ensemble aus Objekten, Grafik, Video und ortsspezifischen Installationen, die um Motive von Abwesenheit und Präsenz, Zeigen und Verbergen kreisen.
Kuratorin: Dr. Verena Hein

Christian Hartard
Less Work for Mother, 2018
Pigmentdruck auf Papier nach einer Originalphotographie der
Tötungsanstalt Schloss Hartheim, Alkoven bei Linz
aufgenommen von Karl Schuhmann, 1940/41

 
 

José Antonio Suárez Londoño

José Antonio Suárez Londoño

Almanach

19.06.2018 - 16.09.2018
Die von José Antonio Suárez Londoño (geb. 1955 in Medellín, Kolumbien) seit den 1970er Jahren angefertigten Druckgrafiken, Zeichnungen, Skizzenbücher und Gummistempel bilden zusammen ein immenses Gesamtwerk. Die Villa Stuck zeigt eine Auswahl seiner Arbeiten: den Almanach eines international bedeutenden Künstlers, der in seiner Heimat Bezugspunkt für die jüngere Künstlergeneration und Schöpfer eines einzigartigen und zeitlosen Werkes ist.
Kuratorin: Yara Sonseca Mas

José Antonio Suárez Londoño
aus der Serie »Kalender«
Foto: Miguel Suárez Londoño

 

 
 

Sylvie Fleury. My Life on the Road

Sylvie Fleury. My Life on the Road

30.06.2016 - 03.10.2016
YES TO ALL – seit den 1990er-Jahren nimmt Sylvie Fleury in ihren Werken auf vielfältige Weise Bezug auf Kommerz und Luxuswarenwelt. Das Museum Villa Stuck widmet ihr im Sommer 2016 eine große Einzelschau. Fleury bespielt die Historischen Räume des Museums Villa Stuck und gibt dort einen Überblick über ihr Schaffen der letzten 25 Jahre. Daneben konzipiert sie neue Arbeiten für die Villa Stuck. Ein besonderes Highlight ist eine Glasarbeit, die in Zusammenarbeit mit der Mayer'schen Hofkunstanstalt entsteht.

Foto:
Installationsansicht "Sylvie Fleury. My Life on the Road"
Museum Villa Stuck, München 2016. Foto: Jann Averwerser